Informationen stehen vor dem Arztgespräch nicht an Stelle des.
Leider kann ein Unternehmen nicht allen helfen, das ist wahr. Für standortgebundene Unternehmen geht es in erster Linie darum, die richtigen Talente anstellen zu können.
Ganz klar muss bei einer telemedizinischen Behandlung eine Notfalloption gegeben sein. Bei Komplikationen muss jede Notaufnahme behandeln.
Falsche Behauptungen als Fakten zu verkaufen und wenn die widerlegt werden, den Beitrag nachträglich zu ändern, ist natürlich gaaanz was anderes. Nachtrag: das bezieht sich auf #1075
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von Sariana im Beitrag #1057Mono, von Charlie wurdest du vor gefühlt 100 Beiträgen gefragt, wie denn dein konkreter Vorschlag aussieht, Männer in die Verantwortung zu nehmen, um einem Kind und somit auch der Mutter verbindliche Sicherheit zu geben.
Und dazu habe ich auch schon was geschrieben.
(Wobei ich denke,dass es hundertprozentige Sicherheit nie geben kann, egal, in welcher Situation. Auch Frauen können Kindern keine hundertprozentige verbindliche Sicherheit geben).
Tut mir leid, Mono. Vielleicht ist es der Schlagzahl im Strang zuzuschreiben oder, dass ich es überlesen habe, was du zur Frage "Wie kann man einen Mann in die Verantwortung bringen?" vorschlägst. Kannst du es bitte nochmal wiederholen?
Und nein 100% ist nicht möglich, aber 75 % wäre schön nicht schlecht. Vielen Dank!
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Amelanchier im Beitrag #917Für mich ist noch nicht greifbar, was du mit “reinholen” meinst. Grundsätzlich sind Frauen und Männer ihren Kindern ja gleich verpflichtet.
Du meinst also keine juristische, sondern eine soziale Veränderung? Mit welchen Mitteln denkst du, ist diese erreichbar?
Interessiert mich sehr, denn ich finde diese soziale Veränderung in Richtung Gleichverantwortung sehr zäh und langsam.
Denkst du an so Sachen wie verpflichtende Gleichaufteilung von Elternzeit, Individualbesteuerung und weitere Maßnahmen, die in Richtung gleichmäßige Verteilung von Familien- und Erwerbsarbeit gehen ?
Führt hier wahrscheinlich zu weit,aber die erwähnten Punkte wären dabei. Ich denke auch,dass sowohl soziale als auch juristische Änderungen nötig wären- das hängt ja auch zusammen. Und ja das dauert. Und geht nur mit Mehrheiten.
In diesem Beitrag hat sich Mono dazu geäußert, indem Sie den Vorschlägen von Amelanchier zustimmte und weiteres offen ließ.
- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos
Wie setzt man denn eine verpflichtende Gleichaufteilung um? Bei der Elternzeit kann dies durch den Staat geschehen, aber nach diesen 15 - 36 Monaten?
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Zitat von Amelanchier im Beitrag #1082Bezog mich nur auf die Elternzeit.
Stimmt, das tatest du.
Eigentlich war das auch eher an Mono gerichtet. Ich hoffte, dass sie eine gute Idee hat.
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Ansonsten erinnere ich die Äusserungen von Mono so in Richtung „bei der Erziehung berücksichtigen“ und kann mir auch nicht so recht was drunter vorstellen.
Und diese gute Mutter erzieht ihre Söhne zu eventuell künftigen Vätern...
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Da mir so oft vorgeworfen würde, ich schriebe immer das Gleiche, will ich eigentlich nix wiederholen. Ich meine mich zu erinnern,vor einiger Zeit geschrieben zu haben, dass ich mir auch eine strengere Verpflichtungen,sogar notariell, für säumige Eltern vorstellen kann. Und\ oder höheres Strafmass bei ausbleibender Zahlung. Wohl wissend,dass etwas, was ich mir vorstellen kann,nicht unbedingt auch juristisch möglich ist.
Ich weiß nicht,zu wie viel Prozent welche Massnahmcwirkt,das ist Kristallkugel.
Was ich aber über das Juristische hinaus wichtig finde,ist ein sozialer\ gesellschaftlicher " Wandel": Das jedem von Anfang an,schon im Kindergarten, bewusst gemacht wie,dass Sexualität und alles, was daraus folgen kann, mit Verantwortung zu tun hat und dass diese Verantwortung bei allen Beteiligten gleich ist. Natürlich jeweils altersgerecht. Damit es im Bewusstsein ist. Damit einhergehend Bewusstsein und Wissen um den eigenen Körper, Benennung von Körperteilen, " Nein heißt nein" usw. MMn auch gut gegen Missbrauch. Da ich davon ausgehe,dass nicht alle Elternhäuser dies leisten können, sehe ich es auch als Auftrag von Schule.
Und sich um Kinder kümmern ist keine Sache nur von Frauen,sondern genauso von Männern und auch allen anderen Geschlechtern. Ich halte es sogar für problematisch,wenn Kinder nur oder hauptsächlich mit einem Geschlecht in der Rolle von Eltern und Erziehern konfrontiert sind.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Und was schlägst du konkret für die Jahrzehnte vor, bis der soziale/gesellschaftliche Wandel umgesetzt wurde und (hoffentlich) erste Erfolge zeigt?
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Man sollte vielleicht jeweils scharf umreißen, was man unter Abtreibungsgegnern versteht bzw von welchen Abtreibungsgegnern man gerade spricht. Ich bin ja auch gegen Abtreibung im Sinne von: ich tue mich schwer damit. Ich bin auch ideologisch nicht 100%: "Ist alleine Entscheidung der Frau und feddich." Ich bin gegen Abtreibung als nachgezogene Verhütung (- ich glaube halt nicht, dass das oft vorkommt). Aus meiner eigenen Überzeugung heraus würde ich mir bei "Lifestyle-Abortions" immer wünschen, die Mutter/Familie würde so unterstützt, dass das Kind aufwachsen kann, oder halt Adoption. Auch deswegen finde ich die Beratung in Deutschland wichtig, nicht nur um über Möglichkeiten der Abtreibung, sondern auch um über verfügbare Hilfen für Eltern aufzuklären.
Sicherheitshalber wiederhole ich, dass ich für die finale Entscheidung, insbesondere im juristischen Sinne, keine Alternative sehe als diese der Schwangeren zu überlassen. Die einzige andere Person, die mitzureden hätte, wäre der Embryo/Fötus, und dieser kann nunmal keine juristische Person sein.
So. Also nun: welche Abtreibungsgegner? Ich? Davon könnt Ihr aber ganz sicher ausgehen, dass meine Söhne mitkriegen, dass man für seine Handlungen und ggf Fehler einsteht, und dass an der Entstehung eines Kindes 2 Menschen beteiligt sind. Auch, dass Frauen, nein, Menschen jeweils alleinig über ihren Körper bestimmen.
Reden wir von mono? Ich bin ja wirklich nicht immer ihrer Meinung, sehe aber keinen Hinweis darauf, dass sie einen hypothetischen Sohn nicht dahingehend beeinflussen würde, für ein ungeplantes Kind auch entsprechend Verantwortung zu übernehmen, bzw halt schon hinsichtlich einer Zeugung Vorsicht walten zu lassen.
Reden wir von laut auftretenden so genannten Lebensschützern in den USA, die entgegen ihrem eigenen Anspruch, so gar keine Bedenken haben, Babies und andere Menschen mangelnder medizinischer- und sonstiger Versorgung, Waffengewalt und Armut auszusetzen? Hier habe ich in der Tat auch Bedenken, wie die ihre Kinder beiderlei Geschlechts erziehen, da ich ihnen eben nicht abnehme, dass sie Leben tatsächlich wertschätzen, zumindest nicht in einem zuende gedachten und umfassenden Sinn.
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Zitat von noBarbie im Beitrag #1088Und was schlägst du konkret für die Jahrzehnte vor, bis der soziale/gesellschaftliche Wandel umgesetzt wurde und (hoffentlich) erste Erfolge zeigt?
Das ist ja das Problem. Eventuell (!) lässt sich durch Erziehung langfristig (eben über Jahrzehnte) eine Änderung erreichen (was ich ehrlich gesagt bezweifle, wenn ich sehe, in wie vielen Bereichen es heute nach Jahrzehnten unbefriedigender Zustände schon wieder Backlashes gibt) - aber was ist bis dahin? Wie will man Männer in dieser Zeit dazu kriegen, ihrer Verantwortung nachzukommen? Durch Zwang? Möchte jemand einen Mann haben, der sich nur unter Zwang um sein Kind kümmert? Und möchte man das seinem Kind zumuten?
Über Schreihälse muss/braucht man - hoffentlich - gar nicht erst zu reden. Wer grundsätzlich ein Problem mit S-Abbruch hat, mit der und dem kann man reden, wenn Gesprächsbedarf besteht. Den sehe ich aber nur sehr bedingt, wenn jemand - wie du - die Entscheidungsfreiheit der Frau respektiert. Nicht, dass ich nicht gerne mit Leuten wie Dir darüber reden würde, aber die Positionen und Argumente sind ja beiderseits sattsam bekannt
Bleiben also die Abbruch-Gegnerinnen, die die bestehende Regelung so eng wie nur möglich ausgelegt haben möchten, die es den Frauen so schwer wie irgend möglich machen möchten. Zur Strafe, verhindern können sie die Abbrüche so gut wie nie.
> mono: Alles richtig, was du schreibst, nur wird auch die beste Aufklärung unerwünschte Schwangerschaften nicht verhindern können. Und Hilfen nicht den dringenden Wunsch, diese Schwangerschaft einfach nur zu beenden. In einem Zeitrahmen, innerhalb dessen die betroffene Frau das nur als Zellteilungsprozess empfindet
Zitat von noBarbie im Beitrag #602Und die waren dagegen, dass donum vitae sich alles andere als ergebnisoffen gezeigt hat, als deren Vertreter/innen medizinische Informationen über Abtreibungsmethoden durch Ärzt/innen als "Werbung" bezeichnet und die Streichung des Pragraphen 219 abgelehnt haben?
Der Paragraf 219a ist Geschichte... https://www.tagesschau.de/regional/nordr...tory-48687.html Der deutsche Bundestag hat die Aufhebung des umstrittenen Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche beschlossen. Eine große Mehrheit der Abgeordneten hat am Freitag dafür gestimmt - damit wird der entsprechende Gesetzesparagraf 219a aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.
Genauso ist es, Kambara. Und ich empfinde es als sehr positiv, dass die Bundestags-Mehrheit ein Zeichen gesetzt hat gegen die frauenfeindliche Abtreibungspolitik in vielen anderen Ländern u.a. auch US-Staaten.
Dass ausgerechnet die Fraktionen mit den geringsten Frauenanteilen im Bundestag gegen die Abschaffung des 2019a gestimmt haben, war zu erwarten. Dass es aber immer noch Leute gibt, die glauben, es würde "Leben schützen" wenn Frauen der Zugang zu medizinischen Informationen erschwert wird, finde ich inzwischen nur noch peinlich.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Supreme Court kippt Recht auf Abtreibung Der Supreme Court hat das historische »Roe v. Wade«-Urteil aufgehoben. Der Oberste Gerichtshof der USA macht damit den Weg für schärfere Abtreibungsgesetze frei – bis hin zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten.