Vermutlich lassen sich Verhaltensänderung weniger über Sanktionen erreichen. Eher über Erziehung und Bildung,da muss mMn früh angefangen werden. Und dazu gehört mMn, klar zu kommunizieren, dass alle Geschlechter verantwortlich für Sexualität und allem,was dazugehört ist. Wer ständig hört oder liest,dass sei nur Sache der Frauen,glaubt das vielleicht irgendwann. Und sie werden weiter alleine gelassen.
Dass Donum vitae weniger Kundinnen hat,liegt vermutlich an Vorurteilen wie die verbessert,dass die nicht ergebnisoffen beraten. Aber Pro Familia... gilt ja als total neutral...( nicht. Die stehen doch eher im Ruf,eben nicht neutral zu sein).
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Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von Nora im Beitrag #598 Weil ich genug kirchennahe Beraterinnen kenne - ...
Und die waren dagegen, dass donum vitae sich alles andere als ergebnisoffen gezeigt hat, als deren Vertreter/innen medizinische Informationen über Abtreibungsmethoden durch Ärzt/innen als "Werbung" bezeichnet und die Streichung des Pragraphen 219 abgelehnt haben?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von mono im Beitrag #601Wer ständig hört oder liest,dass sei nur Sache der Frauen,glaubt das vielleicht irgendwann. Und sie werden weiter alleine gelassen.
Aber wer sagt das denn?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von mono im Beitrag #601... Aber Pro Familia... gilt ja als total neutral...( nicht. Die stehen doch eher im Ruf,eben nicht neutral zu sein).
Ach? DU hast Vorurteile?
Wie gestaltet sich denn ganz konkret die vermeintlich nicht neutrale Beratung von pro familia?
Jeder hat Vorurteile. Ich hoffe übrigens sehr für die Organisation, dass sie professionell berät- aber sie gilt respektive galt als eine Organisation, die zu Abtreibungen rät. Was nicht ergebnisoffen wäre.
Beratungsstandard ist: Ergebnisoffen.
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Zitat von mono im Beitrag #601Wer ständig hört oder liest,dass sei nur Sache der Frauen,glaubt das vielleicht irgendwann. Und sie werden weiter alleine gelassen.
Aber wer sagt das denn?
Dass Schwangerschaft rein eine Sache der Frau ist? Hier ziemlich viele.
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Zitat von Nora im Beitrag #598 Weil ich genug kirchennahe Beraterinnen kenne - ...
Und die waren dagegen, dass donum vitae sich alles andere als ergebnisoffen gezeigt hat, als deren Vertreter/innen medizinische Informationen über Abtreibungsmethoden durch Ärzt/innen als "Werbung" bezeichnet und die Streichung des Pragraphen 219 abgelehnt haben?
Die waren, wie Donum vitae auch als Ganzes, für eine Modifizierung statt einer Streichung. Die Information über die Methode sollte zugelassen werden, „Werbung“ weiterhin nicht. Sie wollten eine legale Festlegung, keine „standesrechtliche“, was angemessene Information ist.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von mono im Beitrag #601Wer ständig hört oder liest,dass sei nur Sache der Frauen,glaubt das vielleicht irgendwann. Und sie werden weiter alleine gelassen.
Aber wer sagt das denn?
Dass Schwangerschaft rein eine Sache der Frau ist? Hier ziemlich viele.
Nein. Hier sagen sehr viele, daß die ENTSCHEIDUNG über eine Schwangerschaft Sache der Frau ist, da es ihr Körper ist - und ihre Seele - und ihr weiteres Leben. Beim Mann ändert sich da wesentlich weniger.
Die VERANTWORTUNG für eine Schwangerschaft liegt bei normalem Zustandekommen bei Beiden. Nur drücken sich Männer vielfach davor - weil es für sie nunmal einfacher ist - und das ist nicht ok.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Okay, wobei ich diese Differenzierung vielfach nicht so wahrgenommen habe.
An dem Punkt bin ich anderer Meinung- wer für ein Zustandekommen sorgt, ist mMn auch für den weiteren Verlauf zuständig.
Dass manche Männer sich schon mal drücken, stimmt leider. Ich habe allerdings den starken Eindruck, dass das hier ziemlich achselzuckend hingenommen wird. Als ob daran nichts zu ändern wäre. MMn darf man es niemandem einfach machen- da es nicht einfach ist.
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Zitat von mono im Beitrag #610Dass manche Männer sich schon mal drücken, stimmt leider. Ich habe allerdings den starken Eindruck, dass das hier ziemlich achselzuckend hingenommen wird. Als ob daran nichts zu ändern wäre. MMn darf man es niemandem einfach machen- da es nicht einfach ist.
Dann noch mal meine Frage: WIE (konkret!) denkst du, könnte man das ändern?
Ja, mono, jetzt muss ich auch mal fragen: Rein im gesetzlichen Rahmen, wie soll eine angemessene Beteiligung des, ich geh jetzt auch mal von günstigsten Fall aus, zugewandten und an der Vaterschaft interessierten Partners konkret aussehen?Am Ende, das ist ja genau das Problem, geht es um eine finale Entscheidung: die Schwangerschaft wird fortgesetzt und am Ende das Kind geboren - oder eben nicht. Sowohl Schwangerschaft und Geburt als auch die Abtreibung sind bedeutende körperliche Eingriffe bzw. Prozesse. Mit welchem Recht kann hier die finale Entscheidung bei irgendeiner anderen Person liegen als bei der Schwangeren? Mich würde da eine Konkretisierung ganz ernsthaft sehr interessieren. Wie stellst Du Dir die gesetzliche Regelung zur Einbindung des Vaters vor, ohne dass dieser die Möglichkeit erhält Druck auszuüben? Bedenke dabei auch, dass es nicht wenige Männer gibt, die ihr Gewicht eher pro Abtreibung in die Waagschale werfen würden, das wäre dann eben auch ihr Recht. Aber grundsätzlich: Wie soll ein Recht des Mannes an der Entscheidungsfindung aussehen, das keinen Druck auf die Schwangere konstituiert? Oder falls Du das Recht auf solchen Druck in Kauf zu nehmen bereit bist, wie argumentierst Du wider die Tatsache, dass die Schwangere (-man mag das bedauern, ist aber so-) die einzige sowohl körperlich betroffene als auch juristisch ansprechbare Person ist?
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Es gibt da nur eine Möglichkeit: Die Medizin macht riesige Fortschritte und der Mann übernimmt die Schwangerschaft, wenn er sich mit der Frau nicht einigen kann.
Zitat von mono im Beitrag #610... An dem Punkt bin ich anderer Meinung- wer für ein Zustandekommen sorgt, ist mMn auch für den weiteren Verlauf zuständig. ...
Das würde bedeuten, dass Männer zuständig sind für Übelkeit und Erbrechen, Sodbrennen, Wassereinlagerungen, Diabetes, Rückenschmerzen und andere Beschwerden in der Schwangerschaft. Wie kann ich mir das denn wohl praktisch vorstellen? Komm bitte jetzt nicht mit Händchenhalten, Tee kochen oder Fußbäder vorbereiten.
Gestatte mir bitte eine ganz persönliche Frage: Sind für dich Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Versorgen und Erziehen abstrakte Vorstellungen auf der Grundlage der Erzählungen anderer, oder konkrete Erfahrungen auf der Grundlage von persönlich Erlebtem?
ZitatDass manche Männer sich schon mal drücken, stimmt leider. Ich habe allerdings den starken Eindruck, dass das hier ziemlich achselzuckend hingenommen wird. Als ob daran nichts zu ändern wäre. MMn darf man es niemandem einfach machen- da es nicht einfach ist.
Egal, wie oft du es noch schreibst: Es ist dein ganz persönlicher Eindruck, bei dem ich mich jedes und dich zum wiederholten Mal frage, auf welchen Fakten er beruht.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Der nächste Bundesstaat verbietet Abtreibung ab Zeugung und jede Unterstützung für eine Abtreibung zB Taxifahrt in einen anderen Staat wird bestraft. Privatpersonen winken 10000$ Belohnung, wenn sie Frauen verpfeifen. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...a329297d2f.html
Nicht der Mann wird für die Zeugung verurteilt oder muss Strafe zahlen. Die Vaterschaft kann man nicht bei Zeugung bestätigen, sondern erst später und das nur freiwillig. Gerichtliche Anordnung seine DNA herzugeben gibt es, erfordern finanzielle Mittel. Ansonsten gilt für DNA: my body my choice. Die Frau trägt die Folgen: - (Straf-)Rechtlich - Körperlich (bei Abtreibung als auch bei Schwangerschaft und Geburt) - Finanziell - Gesellschaftlich (gerade in sehr Christlichen Staaten)
—————————————— Die Bösen halten zusammen, auch wenn sie einander hassen, das ist ihre Stärke. Die Guten sind in alle Winde zerstreut, das ist ihre Schwäche.
Zitat von xanidae im Beitrag #615Der nächste Bundesstaat verbietet Abtreibung ab Zeugung und jede Unterstützung für eine Abtreibung zB Taxifahrt in einen anderen Staat wird bestraft. Privatpersonen winken 10000$ Belohnung, wenn sie Frauen verpfeifen. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...a329297d2f.html [...]
Oh Himmel, das ist ja buchstäblich eins ekelhafter als das andere. Der Rest natürlich auch. Also sorry, dass es bei diesem Gesetz hauptsächlich und vorrangig um unschuldige Babies gehen soll und nicht darum, ausdrücklich Frauen zu kontrollieren und zu zwingen, kann man wirklich nicht logisch erklären. Natürlich gibt es Menschen, die sich tatsächlich durchdacht und mitfühlend für werdendes Leben engagieren. Die machen aber nicht solche Gesetze, sorry, das sind schon eindeutig andere.
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Zitat von xanidae im Beitrag #615Der nächste Bundesstaat verbietet Abtreibung ab Zeugung und jede Unterstützung für eine Abtreibung zB Taxifahrt in einen anderen Staat wird bestraft. Privatpersonen winken 10000$ Belohnung, wenn sie Frauen verpfeifen. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...a329297d2f.html ...
Da bleibt nur zu hoffen und zu wünschen, dass möglichst schnell möglichst viele Frauen im gebärfahigen Alter diesem Staat den Rücken kehren und den frauenfeindlichen Fundamentalisten aus sicherer Entfernung beim Aussterben zusehen.
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@Sariana, es würde mich tatsächlich nicht mal mehr wundern. Erinnert das noch jemanden an Atwoods "Report der Magd"?
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Es hat auch sowas...Maßloses. "Ab Zeugung", die gesetzte "Mittäterschaft" von absolut jeder:m, $10.000 Belohnung. Das ist so überbordend, irgendwie auf unheimliche Art ekstatisch. Das wirkt weniger streng auf mich sondern eher so als ob da richtig die Zügel schießen gelassen würden. Würde mich sehr wundern, wenn nicht Leuten, die so eine Unterdrückung gut finden, dabei nicht gewaltig einer abginge. Sorry für die Ausdrucksweise, und nein, ich kann das nicht beweisen, und ja, für die Betroffenen ist es auch egal. Aber falls ich mir dieses innewohnende maßlose Element nicht nur einbilde, so ist das durchaus Anlass nicht nur zu großer Sorge um jede Frau, deren Schwangerschaft nicht 100%ig perfekt verläuft (und all ihrer Bekannten), sondern alle sollten sich aus ganz egoistischen Gründen Sorgen machen. Meiner Meinung nach werden da faschistoide Strukturen aufgebaut.
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Da geht es ganz klar um Aberkennung der Persönlichkeitsrechte.
Das sind auch faschistoide Strukturen, so sehe ich das auch.
Das ist im Grundsatz haarsträubend! Das wird weltweit Folgen haben. Ich sehe da mittlerweile wenig Unterschied zur Taliban. Die katholische Kirche mischt in dem Thema munter mit - gestern hat sie Pelosi, praktizierende Katholikin, vom der Eucharistie ausgeschlossen, "bis sie ihre Meinung ändert, beichtet und bereut."
Boah, das ist doch unglaublich! Da braucht man sich wahrlich nicht über die Taliban zu stellen, seh ich auch so.
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Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Damit kann eine Frau ja nicht mal ihrem Partner mehr vertrauen. Kommt es zur Trennung kann er sich auf ihre Kosten bereichern, indem er sie verklagt, womöglich sogar unabhängig davon, ob wirklich etwas war.
- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos