Zitat von Amelanchier im Beitrag #1023Und hierzulande ist er auch derzeit nicht spekulativ. Es gilt genau, was in D gälte. Die Seiten, die ich so google, informieren hilfreich und sachlich. Das große Geschäft mit Abtreibungen bleibt aus.
Wie beschrieben, ich bin fein mit dem 2019 ausgehandelten Werbungsverbotskompromiss - weil er Kommerzialisierungspotentiale und Abtreibung auf Abstand hält und er andererseits Frauen nicht von sachlichen Informationsangeboten zu Abtreibungspraxen abschneidet.
Aber ich mag ja auch trutschiges Verbraucherschutzgedöns. :-)
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Und es bleibt dabei: An einer Schwangerschaft ist nur eine Frau und „das/die KindEr“ beteiligt. Denn die Schwangerschaft beginnt zum Zeitpunkt der Befruchtung. Damit hat Mann schon nichts mehr zu tun (schon rein Zeitpunktmässig - die findet beim Menschen frühestens 20 Minuten nach der Begattung statt, eher sogar Stunden später.) Der ist schliesslich nur für die Begattung zuständig gewesen.
Streng genommen besteht übrigens erst mit der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut überhaupt die Chance auf eine richtige Schwangerschaft. Noch weniger Mitbetroffenheit des Mannes.
Mann hat mit Befruchtung und Einnistung Null-nada-niente zu tun. Und somit auch am „eigentlichen“ Zustandekommen einer Schwangerschaft.
Du wirst ja wohl auch nicht ernsthaft behaupten, der Samenspender, dessen Sperma eine Frau in der Samenbank bekommt, wäre im sozialen Sinne der Vater dieses Kindes? Er ist der Chromosomenlieferant - und damit hat es sich.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ob Abtreibungen so ein "grosses Geschäft" werden? Wohl kaum und auch die" Nachfrage" wird wohl nicht steigen. Ich denke,eine Befürchtung ist tatsächlich eine Bagatellisierung und eben auch der Verlust neutraler Beratung.
Und das Ärzte die Grauzone- die es ja immer gibt- ausnutzen könnten- ist nicht so ganz von der Hand zu weisen. Wie schon erwähnt,ästhetische Chirurgie zeigt das,manchmal auch Orthopädie oder Zahnärzte.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von Amelanchier im Beitrag #1025Das passt in deren Kopf ganz prima zusammen.
Es passt auch in manchen Köpfen zusammen,das Recht auf Selbstbestimmung zu fordern, aber das Recht auf Meinungsfreiheit- immerhin ein verfassungsgemäß festgelegtes Recht-für manche Frauen zu bestimmten Punkten einschränken zu wollen.
Menschen sind seltsam.
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Es ist ja kein Wunder,dass Männer sich nicht um ihre schwangeren Partnerinnen und die Kinder kümmern, wenn ihnen ständig erzählt wird,sie seien an einer Schwangerschaft unbeteiligt.
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Zitat von mono im Beitrag #1032Es ist ja kein Wunder,dass Männer sich nicht um ihre schwangeren Partnerinnen und die Kinder kümmern, wenn ihnen ständig erzählt wird,sie seien an einer Schwangerschaft unbeteiligt.
Und das glaubst Du wirklich, oder?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von mono im Beitrag #1030 Es passt auch in manchen Köpfen zusammen,das Recht auf Selbstbestimmung zu fordern, aber das Recht auf Meinungsfreiheit- immerhin ein verfassungsgemäß festgelegtes Recht-für manche Frauen zu bestimmten Punkten einschränken zu wollen.
Es passt auch in manchen Köpfen zusammen,das Recht auf Selbstbestimmung zu fordern, aber das Recht auf Meinungsfreiheit- immerhin ein verfassungsgemäß festgelegtes Recht-für manche Frauen zu bestimmten Punkten einschränken zu wollen. ...
Den Gesetzentwurf finde ich bitte wo?
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Zitat von mono im Beitrag #1032Es ist ja kein Wunder,dass Männer sich nicht um ihre schwangeren Partnerinnen und die Kinder kümmern, wenn ihnen ständig erzählt wird,sie seien an einer Schwangerschaft unbeteiligt.
Häh?
Wer? und Wo?
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von mono im Beitrag #1032Es ist ja kein Wunder,dass Männer sich nicht um ihre schwangeren Partnerinnen und die Kinder kümmern, wenn ihnen ständig erzählt wird,sie seien an einer Schwangerschaft unbeteiligt.
Die Gurke des Tages geht mal auf jeden Fall an dich!
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Wenn ich mein Knie operieren lassen will oder den Hallux, habe ich die Wahl. Ich kann mich informieren - bzw. Ärzte+Kliniken informieren - nach welchen Verfahren sie operieren, wie der Ablauf sein wird und wieviel Erfahrung sie damit haben. Wenn der Blinddarm nicht hoch akut ist, werde ich die KKH auch vergleichen. Bewertungsportale sind sicher nicht immer objektiv, aber trotzdem oft hilfreich. Wenn ich eine Schwangerschaft abbrechen will, muss ich nehmen, was ich grade kriege, quasi im Blindflug. Zur Strafe?
Wenn Du das Herausstellen der "Nichtnormalität" Deines Vorgehens als Strafe begreifst, ja.
Ein Fötus in Dir steht derzeit unter dem Schutz des Grundgesetzes außerhalb von Dir. Ein Hallux oder Dein Blinddarm nicht. Dem Gesetzgeber ist dieser Unterschied (derzeit) tatsächlich noch die Verweigerung von Abtreibungsbewertungsportalen wert.
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Ach vultura, du verstehst es immer noch nicht. Du musst nur den Mann in die Verantwortung nehmen, und schon brauchst du dir dein hübsches Köpfchen nicht mehr darüber zu zerbrechen, wie der Abbruch vonstatten gehen soll, weil du vom Moment der Begattung an nur noch die Freuden der Schwanger- und Mutterschaft genießen willst.
Das war Ironesisch.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Aen, für mich bleibt das überhaupt nicht schlüssig. Ich folge der Argumentation nicht und sehe im Werbeverbot keinen Beitrag zum Schutz der Rechte des ungeborenen Lebens. Aber ich glaube, hier sind nun alle Argumente ausgetauscht.
Zitat von Aen im Beitrag #1039Wenn Du das Herausstellen der "Nichtnormalität" Deines Vorgehens als Strafe begreifst, ja.
Ein Fötus in Dir steht derzeit unter dem Schutz des Grundgesetzes außerhalb von Dir. Ein Hallux oder Dein Blinddarm nicht. Dem Gesetzgeber ist dieser Unterschied (derzeit) tatsächlich noch die Verweigerung von Abtreibungsbewertungsportalen wert.
Der Fötus wird dadurch geschützt, dass ich mich über die Form des beschlossenen und formal abgesegneten Abbruchs nicht informieren kann? Ob mir die Ärztin in ihrer Art und Selbst-Darstellung so zuwider ist, dass ich unmöglich Vertrauen aufbauen kann/der Arzt unterschiedliche Verfahren drauf hat/das KKH gute Bewertungen kriegt?
Damit dem Fötus der Abgang leichter fällt, weil die blind-zufällige Wahl sich als Griff in die Sanitärkeramik erweist?
Die "Nichtnormalität des Vorgehens": was soll das sein? Das Vorgehen ist nicht illegal, bestraft werden soll es trotzdem?
Ja, sie bleiben. Seit (mindestens) 1972 kniffeln wir uns durch diese Fragen. Bis auf weiteres offenbar notorisch unentscheidbar.
Das macht für mich im übrigen das Leben in einer freiheitllich demokratischen Grundordnung aus. Dass wir's - wollen wir die Entgegengesetztheit unserer Ansichten zu einem Thema, das uns alle angeht, irgendwie zusammenführen - manchmal mörderunbequem haben und anerkennen, dass eine Lösung, die möglichst viele als befriedigend empfinden, Schweineschwerstarbeit ist.
Manchmal richtet's der zeitliche, soziokulturelle Wandel, manchmal richten's die Mehrheitsverhältnisse einer Wahl. Bewegung in kleinfisseligen Schritten. Mehr Lösung sehe ich nicht.
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Gestern haben wir darüber gesprochen, dass Abtreibung kein Pflichtfach in Medizin ist und kein Arzt/Ärztin Abtreibungen durchführen muss. Es gibt also keine Form der Konkurrenz, denn es gibt zu wenige Kliniken mit diesem Angebot (!) als dass man von Werbung im Sinne den Konkurrenten ausstechen, sprechen kann. Jedoch ist es für die ungewollt Schwangere wichtig zu wissen, wie die Abtreibung durchgeführt wird, welche Unterlagen mitgeführt werden müssen, Begleitperson, Aufenthaltsdauer, etc. So wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff auch. Solange solche Informationen als „Werbung“ von der Politik tituliert werden, wird es den ungewollt Schwangeren erschwert an Informationen zu kommen, die wichtig für sie sind.
In manchen Gegenden muss man 3 - 4 Stunden mit dem Auto fahren, um einen Arzt zu finden, der eine Abtreibung durchführt. Wenn die nächste mögliche andere Klinik 6 Stunden entfernt ist, dann wird vermutlich der nähere Arzt gewählt.
Die Gründe für Schwangerschaftsabbrüche sind vielfältig. Interessant ist, dass unsichere/schwierige Partnerschaften und finanzielle Lage ein häufiger Grund ist.
Sherwood, who was adopted, told Real America's Voice host David Brody on a Thursday segment for The Water Cooler that his birth mother had likely been raped before giving birth to him. He suggested that abortion should be banned even for pregnancies that begin under the most "heinous" of circumstances, before citing a Bible verse to explain his belief that life begins "before" pregnancy. „ Everybody has a purpose," he continued. "Jeremiah 1:5: 'I knew you before you were created in the womb.' So, I believe life begins in God before it begins at conception."
—————————————— Die Bösen halten zusammen, auch wenn sie einander hassen, das ist ihre Stärke. Die Guten sind in alle Winde zerstreut, das ist ihre Schwäche.
Zitat von Aen im Beitrag #1044 Mehr Lösung sehe ich nicht.
Wie wärs ganz einfach mit Toleranz? Ausnahmsweise nicht die Toleranz=Leidensfähigkeit der Betroffenen, der ungewollt Schwangeren, die leiden sowieso, sondern der Abbruch-Gegner. Es ist zumutbar, dass sie es ertragen, wenn andere Frauen ein anderes Lebenskonzept haben, das schon gar nicht an Religion und Glauben gebunden ist >Xanidae: so ist es
Zitat von Aen im Beitrag #1044 Mehr Lösung sehe ich nicht.
Wie wärs ganz einfach mit Toleranz?
Jo, funktioniert halt sinnvollerweise - redlicherweise sowieso - nur als ein symmetrischer Appell. Themenübergreifend.
'Zumutbarkeit' wird ja handelsüblicherweise als genau das verhandelt, was man gegen eigene Wünsche nicht durchsetzen kann - und deshalb aushalten muss.
Was soll's, ich muss erstmal los. Schönen Tag in die Runde! :)
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Zitat von vultura im Beitrag #1046 Wie wärs ganz einfach mit Toleranz? Ausnahmsweise nicht die Toleranz=Leidensfähigkeit der Betroffenen, der ungewollt Schwangeren, die leiden sowieso, sondern der Abbruch-Gegner. Es ist zumutbar, dass sie es ertragen, wenn andere Frauen ein anderes Lebenskonzept haben, das schon gar nicht an Religion und Glauben gebunden ist
Ja, aber manche Menschen brauchen die Religion, damit es ihnen besser geht. Und das funktioniert bei einigen von ihnen, wenn sie bestimmte Aspekte des Glaubens herauspicken und diese sehr streng auslegen. Es geht um eine seelische Verwicklung. Toleranz würde für sie bedeuten, ihr seelisches Konzept über Bord zu werfen. Dass sie "argumentieren" verschleiert nur die Tatsache dieser Abhängigkeit und zwar insbesondere vor ihren eigenen Augen, aber leider auch nicht nur.
Das macht für mich im übrigen das Leben in einer freiheitllich demokratischen Grundordnung aus. Dass wir's - wollen wir die Entgegengesetztheit unserer Ansichten zu einem Thema, das uns alle angeht, irgendwie zusammenführen - manchmal mörderunbequem haben und anerkennen, dass eine Lösung, die möglichst viele als befriedigend empfinden, Schweineschwerstarbeit ist.
Manchmal richtet's der zeitliche, soziokulturelle Wandel, manchmal richten's die Mehrheitsverhältnisse einer Wahl. Bewegung in kleinfisseligen Schritten. Mehr Lösung sehe ich nicht.
Das sind dann jeweils die Momente, in denen ich die direkte Demokratie, in der ich lebe, als sehr wertvoll empfinde. Es wird klar und deutlich verhandelt und am Ende ist völlig eindeutig, ob der Souverän zum jetzigen Zeitpunkt ein zusätzliches Gesetz als hilfreich empfindet oder nicht.
Zitat von Kastanie im Beitrag #1048[quote="vultura"|p276503] Ja, aber manche Menschen brauchen die Religion, damit es ihnen besser geht. ....
Dagegen habe und sage ich ja nichts. Solange
Zitat von Kastanie im Beitrag #1048 Toleranz würde für sie bedeuten, ihr seelisches Konzept über Bord zu werfen. Dass sie "argumentieren" verschleiert nur die Tatsache dieser Abhängigkeit und zwar insbesondere vor ihren eigenen Augen, aber leider auch nicht nur.
Ja eben. Im Prinzip wie zu Zeiten der Kreuzzüge und Hexenjagden. *kollektives Aufheulen der Gemeinten*. Also nochmal: im Prinzip. Der Grundhaltung nach: Alle müssen nach meinem Glauben leben