Der Verzicht auf Industrielebensmittel und Reisen im Sommer fällt mir nicht schwer. Bevor die Inflation das Geld frisst gönne ich mir ordentliche Lebensmittel.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #164Wieso macht ihr das jetzt schon?
Der Winter kommt noch früh genug.
Ich lebe im jetzt. Jetzt und hier herrscht keinerlei Mangel. I s.
na, dass das Wasser fließt, heißt nicht, dass reichlich Wasser da ist. Da geht es noch nicht ums Geld sparen, sondern um eine rare Ressource. Heißes Wasser muss auch jetzt irgendwie aufgeheizt werden. Ohne Solar oder Wärmepumpe geht auch das von den Vorräten ab. und auf die Heizkostenrechnung
Danke vultura. Besser hätte ich es nicht sagen können.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Wenn es wieder heißer wird, gibt es ein Fußbad auf Balkonien und am Abend werden die Blumen gegossen. Die bekommen eh nur noch Wasser, wenn sie traurig aussehen. Es wird auch das heiße Wasser nicht mehr so verschwenderisch benutzt. Meine Nebenkostenabrechnung wird es mir danken.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Wir gehen kaum noch ins Restaurant. Weniger um explizit zu sparen, sondern weil uns die Qualität selten zufriedenstellt. In meiner Stadt ist das Angebot zwar vorhanden, aber ich habe immer weniger Lust essen zu gehen. Ich war jetzt auch ein paar Tage verreist, aber auch da: Schmeckt mir nicht. Da wir sowieso viel selbst ernten ist selbst kochen angesagt und wenig einkaufen.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
Zuhause oder auf einen Wein oder Kaffee. Meine Freunde gehen auch nicht gerne essen, nur mit einer Gruppe treffe ich mich alle paar Monate in einem bestimmten Restaurant.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
Wir- als mittlerweile Ruheständler, erledigen zu 90% alles mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Alle Wasserhähne stehen auf Kalt- nur geduscht wird weiterhin warm.
Alles an Wasserresten wird umgefüllt zum Gießen Natürlich gibt es Regentonnen usw.- falls es denn mal regnet…
Wir haben uns von der Gefriertruhe getrennt bzw ausgestellt und ausgeputzt. Sie kann demnächst noch andere Menschen beglücken. Meine Gefriermöglichkeit in drei Schubläden wird reichen- wir erreichen innerhalb 5 - 10 Minuten die Geschäfte!
Es gibt keinen Standby Betrieb mehr und ich hänge die Wäsche ausnahmslos auf. Hatte während der aktiven Arbeitszeit gern den Trockner beansprucht.
Allerdings haben wir einen Wohnwagen- der von unserem Volvo gut gezogen wird - und auch von meinen Töchtern genutzt wird. Ich denke auch nicht daran zur Steinzeit zurückzukehren- sondern möchte auch weiterhin die Wahl haben und entscheiden…. Wir haben uns gegen Flug- und Schiffsreisen entschieden- aber eben für Camping! Es wird im Winter nur einen wichtigen Heizkörper geben, das ist die Fußbodenheizung im Bad- der Rest wird von unserem Ofen geheizt mit gesammelten Holz (Sammelschein/Wald und gefällte Bäume, die „weg“ mussten sowie Pellets. Auf dem Ofen steht ein Wasserkessel für zB Wasser für Wärmflasche oder Tee😉
Achtsamkeit, geschärftes Bewusstsein - so möchte ich auch weiterhin leben. Wir produzieren möglichst wenig Müll, schmeißen auch nicht täglich Dinge weg!! - sondern geben vieles weiter und kaufen garnicht erst das hundertste Dekoteil oder so ein! Alles hat deinen Platz und darf dort lange verweilen…
🎶Ich laufe nicht mit dem Rudel, schwimme nicht in jedem Strudel…ich hab noch nie auf Befehl gebellt 🎶Ich will in keinem Haufen raufen- lass mich mit keinem Verein ein🎶 Reinhard Mey
So wirklich verzichten tu ich bis jetzt nicht. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich noch was einsparen könnte. Aber, klar, a bissl was geht immer, Wasser beispielsweise. Wenn ich mich wieder mit dem guten alten Waschlappen waschen würde, statt jeden zweiten Tag zu duschen. Aber das sehe ich noch nicht so richtig ein. Elektrische Großgeräte laufen bei uns grundsätzlich nur vollbeladen und nur tagsüber, wobei die Photovoltaikanlage auf dem Dach natürlich gute Dienste leistet. Ein wenig fürchte ich den Winter. Bei uns hatte es nie mehr als 18 Grad im Wohnzimmer, sollte vom frühen Morgen an die Heizung schon laufen, dann sind es 19. Schlafzimmer wird gar nicht geheizt, Diele auch nicht, Küche nur bei Benutzung und Bad ebenso. Also wo soll ich da noch sparen?
Was ich seit den Teuerungen aber mache, ist kein Butterschmalz mehr zu kaufen. Lange Zeit kostete das Pfund 4,99, dann 5,99, jetzt 6,49. Ohne mich, das mache ich mir selber. Nicht mehr gekauft wird auch mein geliebter Vital-Kerne-Mix. Der schnellte von 2,49 auf 3,69, brauch ich dann nicht. Generell schaue ich beim Einkaufen mehr auf den Preis als früher und wenn mir etwas übertrieben teuer erscheint, dann kaufe ich es nicht. Ich hab da aber leicht reden, weil wir beispielsweise Obst und Gemüse viel selber haben, Eier und Rind vom Bauern, Wild vom Jäger und Wurst aus Schweinefleisch (das kommt vom hiesigen Metzger) mein Mann selber macht.
Essen gegangen sind wir auch vor Corona nur zu bestimmten Anlässen und jetzt haben wir das gar nicht erst wieder angefangen.
Wir leben also schon recht sparsam. Schau´n ma mal, was noch kommt.
Zitat von Mendo im Beitrag #158wird Wasser denn auch teurer?
Noch nicht, aber auch unser Trinkwasser ist kostbar. Unser See ist heuer deutlich niedriger als letztes Jahr, obwohl es bis jetzt eigentlich immer mal wieder geregnet hat und die Bauern bisher nicht bewässert haben. Der Grundwasserspiegel ist trotzdem niedrig.
Zitat von Pia im Beitrag #160Wir haben hier im Urlaub so ein Eisbärenmessgerät im Duschschlauch hängen.
Yes, genau das haben wir vor Jahren gekauft um Junior beim Dauerduschen ein schlechtes Gewissen zu verursachen.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #1596 l ist ungefähr 1 min. Laufzeit, oder?
Die Zeit wird nicht gemessen, nur die Liter, Temperatur und die Wattzahlen. Zeit ist nämlich relativ. Wenn ich eine Minute mit der Überkopf-Regendusche duschen würde, kommen da wesentlich mehr Liter runter als mit der deutlich kleineren Handbrause.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #1596 l ist ungefähr 1 min. Laufzeit, oder?
Die Zeit wird nicht gemessen, nur die Liter, Temperatur und die Wattzahlen. Zeit ist nämlich relativ. Wenn ich eine Minute mit der Überkopf-Regendusche duschen würde, kommen da wesentlich mehr Liter runter als mit der deutlich kleineren Handbrause.
Ich weiß, ich meinte schon so in Richtung Sparduschkopf bei effizienter Nutzung, d.h. möglichst viel Wasser trifft auf den Körper.
Dieses Eisbärdings für den Schlauch gibt es ja anscheinend nicht mehr, aber von der gleichen Firma einen Duschkopf mit Anzeige (auch mit Eisbär). Kostet aber 159 Euro, ich glaube, das lohnt sich für mich als Single nicht. Soviel muss ich erstmal einsparen.
Genau, manche Dinge zur Energieeffizienz lohnen sich nicht für den Single Haushalt. Bin EON Kunde und habe mir ein Angebot für eine Photovoltaik Anlage schicken lassen. Amortisiert sich erst in 22 bzw. 24 Jahren. So lange lebe ich nicht mehr bzw. sicher nicht in diesem Haus.
Ich schaue mir jetzt mal kleine Windräder an. Musste dieses Jahr einen morschen Baum fällen und der Stelle wäre Platz.
Der Verkaufserlös eines Hauses steigt doch, wenn du eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach hast. Dürfen Windräder im Wohngebiet überhaupt installiert werden? Die müssten doch weit über die zulässige Firsthöhe hinausgehen.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von Sariana im Beitrag #192Der Verkaufserlös eines Hauses steigt doch, wenn du eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach hast. Dürfen Windräder im Wohngebiet überhaupt installiert werden? Die müssten doch weit über die zulässige Firsthöhe hinausgehen.
Da wäre ich nicht ganz so sicher: So eine Anlage hält nicht ewig, mitunter eben nicht oder kaum länger als bis zur nullsumme. Außerdem sind die Modelle in x Jahren vermutlich effizienter, weniger anfällig oder ein es gibt völlig neue Technologien. Die gibt es auch jetzt schon, Wärmepumpen sind ziemlich ausgereift (die Anlagenbauer leidernnoch nicht so), schon vor etwa 15 Jahren wäre ein kleines Blockheizkraftwerk eine Option gewesen, wenn Nachbarn mitgespielt hätten. Auch da hat sich viel getan.
vertikale Kleinanlagen schon. Aber die sind noch nicht soweit wie Solar. Hauptkriterium beim Hausverkauf ist die Lage und da habe ich Glück. Ich investiere auch nicht mehr in eine Wärmepumpenheizung, obwohl es technisch ginge. Macht keinen Sinn bei einer modernen, jährlich gewarteten Ölheizung.
Das soll dann der Käufer machen wie es will. Solche Investitionen dauern viele Jahre, bis es sich rechnet und ich habe ja keine Kinder/Erben. Ich will mich auch nicht mit einem Kredit belasten in der aktuellen Situation.
Zitat von Mendo im Beitrag #191Genau, manche Dinge zur Energieeffizienz lohnen sich nicht für den Single Haushalt. Bin EON Kunde und habe mir ein Angebot für eine Photovoltaik Anlage schicken lassen. Amortisiert sich erst in 22 bzw. 24 Jahren. So lange lebe ich nicht mehr bzw. sicher nicht in diesem Haus.
Ich schaue mir jetzt mal kleine Windräder an. Musste dieses Jahr einen morschen Baum fällen und der Stelle wäre Platz.
Für mich wird es sich definitiv nicht mehr amortisieren und wenn ich da nicht mehr wohne, ob tot oder im Stift, wird das Haus eh abgerissen. Für die Organisation, an die ich vererben werde, ist nicht das olle Haus interessant, sondern das kleine Grundstück, das sicher an einen Bauträger verkauft wird (der dann historisierende Mini-Scheußlichkeiten hinstellen wird, wie das in der Gegend rundum passiert).
Ich mach´s trotzdem. Photovoltaik, Wärmepumpe, Dämmung.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Sariana im Beitrag #182 Die bekommen eh nur noch Wasser, wenn sie traurig aussehen. .
Einmal Hacken spart dreimal Gießen (Gärtner-Faustregel). Plus mulchen kann man sich Einiges an Gießwasser sparen. Die Nebenkosten werden trotzdem durch die Decke gehen
Vultura, ob sich etwas am Ende rechnet, hat man zum Zeitpunkt der Anschaffung doch nicht unbedingt in der Hand. Die Familie, im weitesten Sinne, hat seit Jahren eine Photovoltaik-Anlage für die Warmwasserversorgung von 5 Wohneinheiten auf dem Dach. Vielleicht ließe sich erst einmal eine kleine Anlage mit Option auf Erweiterung installieren, um den Eigenbedarf an Heißwasser und einen Teil der Stromversorgung abzudecken.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)