Zu den Abos, wo gibt es denn Tageszeitungen in der Onleihe? Ich kenne hier jedenfalls nur die Onleihe mit ein paar Zeitungen wie Süddeutsche, Welt usw. Warum da der Trierer Volksfreund und nicht unsere Rheinzeitung dabei ist, erklärt sich mir nicht. Wir zahlen für unsere Tageszeitung 134 € im Quartal und wert ist sie mir das nicht. Nur für das bisschen Regionalanteil würde mir das online auch reichen.
Zu den Zeitschriftenabos noch im Allgemeinen: Eine sehr gute Seite ist Sparen wie Schwaben. Da sind alle Abo-Anbieter für die jeweiligen Zeitschriften gelistet mit ihren Prämien. Ich abonniere da immer beispielsweise die Hörzu, die kostet im Jahr dann nur noch ca. 5 €.
Payback habe ich auch, da habe ich mich geärgert, dass ich die App nie genutzt habe außer als mobile Karte. Ich habe jetzt nur im Mai knapp 400 € "gesammelt". 150 € über einen Einkauf in meiner Stamm-Apotheke. Klar, da habe ich auch einen entsprechend hohen Betrag eingesetzt, war aber auch ein Einkauf für die ganze erweiterte Familie. Die gesparten Prozente habe ich auch brav weitergegeben. *Heiligenschein zurechtrück*
Dann -wie oben schon erwähnt- ein Zeitschriften-Abo. Meiner Mutter hatte ich lange Zeit die Bunte abonniert. Sie wollte sie aber nicht mehr, da ihre Sehkraft stark nachlässt. Ich hab natürlich immer mitgelesen, aber selbst ein Abo abzuschließen war mir zu teuer. Nun flatterte das Angebot für die Digitalausgabe über Payback ins Haus. 180 €, aber es gab 17.000 Punkte + noch 100 Punkte extra, macht also 9 € für ein Jahr.
Zitat von -franzi- im Beitrag #76Kastanie, Die Haltung gefällt mir, sber man muss sie sich finanziell leisten können.
Klar, ich bin auch dankbar, dass ich es mir leisten kann. Aber Energie sparen werde ich trotzdem. Nicht aus finanziellen Gründen sondern um auch da einen Beitrag zu leisten.
Ich hoffe sehr, dass die Politik weiterhin alles unternimmt, um die Menschen finanziell zu unterstützen, die keine finanziellen Spielräume haben. Eine Umverteilung nach unten würde ich mir wünschen. Sie wird aber wahrscheinlich nicht durchsetzbar sein.
@Hair: ich weiß nicht, wie das bei eurer Onlineversion der Tageszeitung geregelt ist. Bei uns können bis zu 5 Personen die Zeitung lesen…also könntest du vielleicht mal nach Mitlesern im Haus gucken? 😇
Gleiches gilt für Softwarelizenzen für mehrere User. Hab ich aber natürlich nicht geschrieben. Und wir machen das auch nur innerhalb der Familie.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Zitat von Magalie_J im Beitrag #72Ich verzichte auf all den Mist, der mit mir und meinem Leben nichts zu tun hat.
Das kann nur ein Eremit der keine Mitmenschen um sich hat. Menschen klagen sich gegenseitig ihr Leid. Wenn sie hören dass andere es schlechter haben sind sie froh das sie es nicht so schlimm haben.
Folglich wirst du kein Auto oder Wohnmobil haben und dich im Urlaub zu Hause und nicht auf einer Fernreise erholen?
Zitat von Kastanie im Beitrag #73Ich versuche auf nichts zu verzichten, denn wenn alle verzichten würden, ist die Rezession vorprogrammiert und die fällt dann letztlich auch den Sparfüchsen auf die Füße. Deswegen gebe ich seit einigen Monaten sogar mehr Geld aus. Das ist mein Beitrag.
Da ist was dran, Kastanie.
Ich finde auch, dass es nicht gut wäre sich zu sehr vom Pessimismus leiten zu lassen. Das kommt mir manchmal sehr deutsch vor.
Und nein, das heisst nicht, die realen Probleme nicht zu sehen und keine Lösungen finden zu wollen. Eigentlich sogar im Gegenteil!
Ich heize seit zwei oder drei Wintern nicht mehr, falls das zählt. Wollte es mal ausprobieren und hatte nie weniger als 19 oder 20 Grad, bin dabei geblieben. Leider sind meine Heizkosten deshalb nicht Null.
Zitat von Katelbach im Beitrag #69@Mendo und Nocturna Ich überlege gerade, ob für mich die Miete einer PV-Anlage in Frage kommen könnte, bisher dachte ich nur ans Kaufen.
Leasen war noch nie billiger als Kaufen. Das gilt fürs Auto ebenso wie für die PV. Beim Auto lässt sich noch argumentieren, dass man dafür alle drei Jahre stets das neueste Modell hat, aber das Argument zieht bei einer PV nicht. Deine PV sollte in 20 Jahren noch genauso gut funktionieren wie heute. Auf die Solarmodule gibt es 20 Jahre Garantie, auf den Speicher 10 Jahre.
Unsere Anlage wird 9,6 kWp erzeugen mit einem 9,75 kWh Speicher für besagte 30.000 Euro. Bei Miete PV mit diesen Vorgaben finde ich im Internet Jahresmieten um die 1920 Euro. Falls die Zahlen irgendwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, bedeutet das, dass du bis 15 Jahre weniger Kapital einsetzen musst. Dafür produziert unsere dann ab 15 Jahren umsonst Strom während die geleaste Anlage weiterhin Geld kostet oder man kauft sie raus wie beim Auto. Aber klar, wenn man andere Parameter anlegt, kann das Ergebnis komplett anders ausfallen. Ein interessanter Link
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Katelbach im Beitrag #69@Mendo und Nocturna Ich überlege gerade, ob für mich die Miete einer PV-Anlage in Frage kommen könnte, bisher dachte ich nur ans Kaufen. Ich hab keine Erben, nach mir die Sintflut. Ich könnte mehr Geld in besser geförderte Maßnahmen stecken, die sich zwar für mich auch nicht mehr wirklich amortisieren, aber das Leben angenehmer machen. Was mich an der Miete reizt, ist, dass die sich um alles kümmern und alles in der Miete drin ist: Wartung, Versicherung, Speicherwechsel etc.
Ich würde eine ganze Menge Strom erzeugen, denke ich, mein Dach ist strikt nach Süden ausgerichtet jund die Neigung ist auch gut.
Katelbach, in diesem Video von Finanztipp wird einiges Hilfreiches recht aktuell zum Thema PV erklärt: https://youtu.be/o6oDtScxt2I
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
ich wohne zwar in einer recht gut isolierten, 10 Jahre alten Wohnung, aber 19 Grad könnte ich ohne zu heizen nie halten, das wird definitiv kälter. Und ich wohne in einer Gegend mit milden Wintern. Nein, bei allem Bemühen, Energie zu sparen (mehr an die Umwelt als ans Geld gedacht…), soweit werde ich nicht gehen 🥶
Ich könnte auch nicht ohne zu heizen leben. Da würde ich definitiv krank. Zum Glück heizen die Räume bei mir sehr schnell auf und ich/bzw. wir heizen nur den Raum in dem wir jeweils sind.
Schlafzimmer eh nie und Bad nur selten Das passt dann.
Zitat von Lucciola im Beitrag #88ich wohne zwar in einer recht gut isolierten, 10 Jahre alten Wohnung, aber 19 Grad könnte ich ohne zu heizen nie halten, das wird definitiv kälter. Und ich wohne in einer Gegend mit milden Wintern. Nein, bei allem Bemühen, Energie zu sparen (mehr an die Umwelt als ans Geld gedacht…), soweit werde ich nicht gehen 🥶
Ich muss das ausprobieren. Ich überlege im Winter nur noch ein Zimmer zu heizen. Ob das möglich ist, wird sich zeigen. Leider lebe ich in einer ungedämmten Altbauwohnung mit hohen Decken. Die Zimmer bekommt man schlecht warm. Ich habe heute meine Nebenkostenabrechnung für dieses Jahr erhalten....und muss natürlich nachzahlen...
Nun ja, wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt und nicht heizt und das Haus kein Passivhaus ist, müssen die Nachbarn, die eine annehmbare Raumtemperatur haben wollen, für einen mitheizen. Wenn die Wohnung eingebaut ist und alle drumherum heizen, hält man es natürlich aus. Aber ist das fair?
Ich habe mal im 2. Stock über einer unbewohnten Erdgeschosswohnung und einer Single-Wohnung mit einem Bewohner, der kaum mal da war und entsprechend auch nicht heizte, gewohnt. Ich habe mich dumm und dämlich geheizt, kam im Winter aber trotzdem kaum auf eine Raumtemperatur von annähernd 20°C und vor allem war es fußkalt. OK, härtet ab, aber nett fand ich es nicht.
Raumtemperatur absenken und z. B. Küche und eventuell Bad unbeheizt zu lassen, finde ich ja in Ordnung, solange es nicht schimmelt. Aber gar nicht heizen? Ich würde es nicht tun.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Zitat von Lea58 im Beitrag #91Nun ja, wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt und nicht heizt und das Haus kein Passivhaus ist, müssen die Nachbarn, die eine annehmbare Raumtemperatur haben wollen, für einen mitheizen. Wenn die Wohnung eingebaut ist und alle drumherum heizen, hält man es natürlich aus. Aber ist das fair?
Soweit geht meine "Liebe" zu den Nachbarn nicht, dass ich für sie die Heizung laufen lasse. Ich lebe im Norden. Mir geht es wie @ Kitty_Snicket. Ich muss 9 Monate im Jahr heizen.... Ich vermute, in diesem Winter werden fast überall die Thermostate herunter gedreht.
Verzicht auf Urlaubsreise oder Wohnmobilreise. Freie Zeit zu Hause oder in der nahen Umgebung zu verbringen spart nicht nur Geld sondern bringt auch noch Erholung da der Urlaubsstress in allen Formen wegfällt.
Haus ist aus den 1960er Jahren, zumindest einen Winter davon war die Wohnung über mir unbewohnt, unter mir Keller, links und rechts schon bewohnt, ist aber nur jeweils eine schmale Wand, vierte, längere Seite ist Stiegenhaus. Im letzten Jahr wurde aufwändig Fassade saniert, dicke Isolierung, auch die Kellerdecken, neue Fenster und seitdem ist es erstaunlicherweise etwas schlechter, ohne Heizung ein, zwei Grad kälter als in den Vorjahren soweit man das vergleichen kann - ich vermute wegen der Fenster "Lüfter" die man nicht komplett schließen kann. Ich mache das nicht um zu sparen sondern einfach so, 20 Grad sind genug. Heizkosten ergeben sich aus "Grundkosten" wurde mir auf Nachfrage erklärt, die Ablesung der Verdunster ist minimal, einiges verdunstet offenbar auch ohne zu heizen.
Wir werden noch mehr mit Holz heizen, das ist aber seit dem Frühjahr auch unglaublich teuer und nur mit sehr langen Lieferfristen zu bekommen, aber neben der Ersparnis geht es um den Punkt, aus Prinzip so wenig Gas wie möglich zu verbrauchen.
Zu den Lebensmitteln: grundsätzlich sehe ich es auch so, dass viele Lebensmittel zu günstig sind, weshalb ich auch etliches nicht billig, sondern in der teuren Variante kaufe (Fleisch aus artgerechter Haltung, Milch von Weidekühen...möglichst regional etc. pp.), aber die pauschale Aussage, dass Lebensmittelkosten nicht das Problem sind, sehe ich nicht so. Unser wöchentlicher Lebensmitteleinkauf ist geschätzt 25-30% teurer, macht bei 5 Personen keine kleine Summe. Wir können uns das leisten, aber für mehrköpfige Familien mit geringem bis mittlerem Einkommen, für Hartz-IV-Empfänger, Rentner mit kleiner Rente sind die Lebensmittelkosten durchaus ein Problem, wenn sie weiter steigen kein kleines.
"Tell me, what it is you plan to do with your one wild and precious life?" - Mary Oliver
Moderatorin im Reiseforum, Frauengesundheit, Kinder, Familie und Erziehung, Kindergesundheit, Kinderwunsch, Psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen, Schwangerschaft, Baby und Kleinkind, Umbrüche im Leben, Verlust und Trennung, Was bringt Dich aus der Fassung? sowie Mode und Kosmetik
das mit "kein Problem" war auf mich bezogen, ich lebe ja alleine. Daß es für Familien zum Problem wird, sehe ich auch so, aber sie bekommen auch mehr staatliche Unterstützung, e.g. Kinderboni.
Zitat von Katelbach im Beitrag #69@Mendo und Nocturna Ich überlege gerade, ob für mich die Miete einer PV-Anlage in Frage kommen könnte, bisher dachte ich nur ans Kaufen.
Leasen war noch nie billiger als Kaufen. Das gilt fürs Auto ebenso wie für die PV. Beim Auto lässt sich noch argumentieren, dass man dafür alle drei Jahre stets das neueste Modell hat, aber das Argument zieht bei einer PV nicht. Deine PV sollte in 20 Jahren noch genauso gut funktionieren wie heute. Auf die Solarmodule gibt es 20 Jahre Garantie, auf den Speicher 10 Jahre.
In 15 Jahren bin ich 80 oder tot.. Deswegen ist mir die Amortsisation eher wurscht. Nach mir die Sintflut insofern, dass die Bude zusammengeschoben wird, weil die Organisation, an die ich vererben werde, sicher an eine Bauträger verkauft - oder ich, wenn ich in ein besseres Stift gehe.
Mir geht es eher darum, dass ich mich um nix kümmern müsste - für Solist:innen ist das auch extrem lästig, sich um alle Termine und Jobs rund ums Haus selber zu kümmern. Und nett wäre auch, dass ich in andere Sachen, die mir ein angenehmes Leben ermöglichen, gleich jetzt investieren könnte.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Danke Katelbach, ich kann Deine Argumentation 100% nachvollziehen. Bei mir kommt ja noch das Hageltrauma hinzu - die PV Anlagen hier im Dorf waren großteils auch hinüber und was für ein Geschiss, bis alles wieder funktioniert hat.
Ich finde das mit dem Leasen durchaus interessant, Danke. Müsste mal prüfen, ob das bei mir überhaupt geht, weil man nicht so leicht an das Dach rankommt.
Ich träume ja von einem Haus in totaler Autarkie (Strom, Heizen, Wasser/Abwasser)- ein Freund arbeitet gerade an so einer Lösung. Man braucht aber das entsprechenden Grundstück und es sind hohe Investitionskosten. Und jede Menge Ärger mit den Behörden.