Wie gut, dass ich nur Mittelmaß habe, da reicht die normale Deckenlänge um die Füße zu umwickeln. Vor allem, weil ich mich im Schlaf immer frei strampel. Ein Bein muss nachts Luft haben. Ich scheine mit einem überwältigendem Bewegungsdrang nachts gesegnet zu sein, hätte ich den doch nur mal tagsüber.
Ich weiß nicht, wo ich noch groß sparen kann, lese aber jetzt interessiert mit. Manchmal übersehe ich ja den Ochs vorm Scheunentor.
Zitat von sturmfalke im Beitrag #423Ich kann aus Erfahrung sagen, dass am allerwärmsten eine richtig gute Daunendecke mit richtig bauschigen Daunen (nicht so ein billigteil ohne füllkraft - unglaublich was in der Werbung alles als Daunendecke läuft), die sind wesentlich wärmer als kashmir oder sonstige Wolle.
Ist zwar OT, aber ich mag keine bauschigen Decken, nur relativ flache. Und überhaupt keine Daunen und Federn. Könnte auch nicht auf einem Daunen- oder anderem bauschigen Kissen schlafen, meine Kissen müssen flach und sehr fest sein. Bin sogar immer mit einem harten 40x80-Kissen gereist.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Gerade durch das bauschige mit dem großen Lufteinschluss ist es halt so warm. Die Luft isoliert. Ich habe eine Kaschmirdecke als Übergangsdecke. Die ist wesentlich schwerer als meine superdünne Daunendecke. Trotzdem ist die Daunendecke sehr viel wärmer. Ich bin da aber auch wirklich gut ausgestattet durch einen Verwandten mit Bettenfachgeschäft. Wenn man partout keine Daunendecke mag ist wolle - egal ob Merino oder Kaschmir - sicher das zweitwärmste mögliche.
Bei mir auch- Kissen flach und eher fest, mit einem kleinen "save my face pillow" drauf. Decke: Für mich geht nichts über Kamelhaar aus dem Bauchflaum. Schön warm, aber nicht bauschig, und trotzdem entlüftend. Kann man meist leider nicht waschen, aber es gibt waschbare. Und unbedingt die große Größe! (1,55 x 2,20).
Zitat von Lea58 im Beitrag #386Beim Holzbrand hoffe ich mal, dass dann auch Feinstaubfilter zum Einsatz kommen. So wirklich zurück dazu mag ich mir nicht vorstellen. Mir reicht manchmal schon die Rauchbelästigung aus wahrscheinlich nicht optimal geregelten, gebauten, beheizten Kaminen und Kaminöfen, die bisher wohl eher der "Raumatmosphäre" dienten. So wirkliche Heizleistung bringen zumindest Kamine ja oft nicht. Und an die schreckliche Winterluft in der Stadt, als noch sehr viel mit Kohle und Holz geheizt und gekocht wurde, kann ich mich auch noch gut erinnern. .
Holz und Kohle kann man hinsichtlich der Emissionen nicht vergleichen und bei all den Problemen, die fossile Brennstoffe mit sich bringen, finde ich die Feinstaubdebatte in Bezug auf Kamine und Öfen etwas übertrieben, wobei natürlich wünschenswert ist, dass nur unbehandeltes, gut abgelagertes Holz verheizt wird, bei dem die Geruchsbelästigung kein Problem ist.
Zur Effektivität kommt es auf das gewählte Modell an, ein richtiger Kachelofen speichert gut und lange, braucht aber länger, bis der Raum warm wird. Ein offener Kamin ist wenig effektiv, aber die gängigen Kaminöfen bringen den Raum schnell auf eine warme Temperatur. Wenn sie gemauert sind, können sie diesen Vorteil mit einer Wärmespeicherung ähnlich der beim Kachelofen verbinden und auch die frei stehenden Modelle haben heute oft Elemente zur Wärmespeicherung. Wenn wir ab 22.00 Uhr kein Holz mehr nachlegen, ist der vom Kaminofen beheizte Bereich auch bei sehr kalten Wintertemperaturen am nächsten Morgen noch um die 15 Grad und die Glut ist bis mindestens 12.00 Uhr so heiss, dass man direkt wieder Holz nachlegen kann. Weiterer Effekt bei uns: der Kaminschornstein führt vom Wohnzimmer übers Schlafzimmer nach oben, so dass sogar im Schlafzimmer die Temperaturen einfach durch die Wärme der Wand so aufgewärmt ist, dass auch bei leichten Minustemperaturen der Frostschutz nicht anspringt.
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Ich denke da haben die Medien mit ihren Berichten über Lebendrupf von Gänsen mal wieder den Fokus auf etwas gelegt, was in der Realität kaum vorkommt. Von meiner Decke weiß ich definitiv dass die von geschlachteten Gänsen sind. Und die wurden nicht wegen den Daunen geschlachtet. Das ist eher ein Nebenprodukt. Die billigen Decken enthalten gar keine Gänsedaunen mehr. Da sind Entenfedern und Entendaunen aus China drin, alles andere wäre viel zu teuer. Ich bin ein sehr tierlieb Mensch, auf Tierschutz verzichte ich auch nicht. Ich würde z.b. niemals Schweinefleisch oder Wurst oder Hühnchen aus Massentierhaltung kaufen. Darauf verzichte ich.
Ich verzichte nicht auf etwas, aber ich bin noch achtsamer. Strom und Wassersparen tue ich schon immer, aber ich gehe mit den Ressourcen noch vorsichtiger um. Beim Einkaufen schaue ich schon mehr auf die Preise, aber auf die Qualität achte ich trotzdem. Kleidung kaufe ich sowieso nur wenn ich etwas brauche und dann keinen Ramsch, der nicht hält. Aber mir tun die Menschen leid, die sowieso am Limit leben und schon jetzt auf jeden Cent achten mussten. Da muss es eben oft "billiger" Kram sein, weil eben jetzt das Geld nicht da ist. Ich bewundere meine Eltern heute noch, wie sie es geschafft haben. Bei uns war das Geld auch immer knapp.
Ich kaufe vermehrt Gebrauchtes und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Bisher immer in der näheren Umgebung und mir ist Nachhaltigkeit wichtig. Einen alten Elektroherd in der Mietwohnung haben wir allerdings durch einen neuen ersetzt, er brauchte wirklich sehr viel Strom. Ich verzichte seit einigen Monaten häufiger darauf beim Kochen meinen Ofen zu nutzen. Er war bei uns sehr oft in Betrieb. Ich habe mich mal mit den Funktionen unserer neuen Mikrowelle beschäftigt und nutze sie jetzt viel mehr.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
Ich lese hier nur sporadisch mit, daher kann es gut sein, dass mein Tipp längst genannt wurde: Steckdosenleisten mit mehreren Steckplätzen, die man mit einem Schalter komplett ausschalten kann. Da kann man alle Geräte dran hängen, die man bei Nichtgebrauch auch vom Standby-Betrieb weg haben will (Fernseher, Stereoanlagen, aber auch Ladeteile für Geräte, Küchenmaschinen etc.)
Vorhin kam im ZDF (12 Uhr Nachrichten oder 12.10 schon in der Drehscheibe) ein kleiner Beitrag, in dem sie davon sprachen. Und zwar im Zusammenhang mit Heizlüftern – der Umsatz ist extrem gestiegen, weil diese zum Einsatz kommen sollen, wenn die Heizenergie im Winter nicht ausreicht. Es gibt Menschen, die kaufen gleich ein halbes Dutzend, um Wohnung/Haus komplett damit auszustatten.
Ein Stromausfall in größerem Umfang ist damit vorprogrammiert und was dann fatal ist: die Leute nehmen die Geräte bei Stromausfall nicht vom Netz. Sobald also der Betreiber wieder hochfährt, ziehen die Geräte wieder Strom und es konnte sofort zum nächsten Ausfall führen.
Daher ist es ganz wichtig: alle Geräte, die nicht unbedingt am Netz hängen müssen, bei Stromausfall sofort den Stecker richtig aus der Dose ziehen. Grundsätzlich mit den Steckerleisten arbeiten, um Strom zu sparen.
Und was die Heizlüfter angeht, die lösen das Problem generell nicht (denn fürs Stromnetz brauchen wir die Atomkraftwerke und die Kohlekraftwerke in großem Ausmaß, also nix mit runterfahren oder gar was abschalten).
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #437Es gibt Menschen, die kaufen gleich ein halbes Dutzend, um Wohnung/Haus komplett damit auszustatten.
In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass die Menschen dem Trugschluss erliegen, dass Heizen mit Strom billiger ist wegen der Diskussion um die Wärmepumpe.
Dem ist aber nicht so. Heizen mit Heizlüfter oder Radiator ist teurer als das Heizen mit teurem Gas.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Und - so empfinde ich das - machen Heizlüfter den Raum nicht wirklich warm. Sobald sie wieder aus sind, ist es gefühlt so kalt wie vorher. Und die Dinger sind mMn nicht dafür geeignet 24/7 zu laufen. Zumal sie auch nicht leise sind. Ich mag sie per se nicht.
Zitat von Nocturna im Beitrag #438Heizen mit Heizlüfter oder Radiator ist teurer als das Heizen mit teurem Gas.
Danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen.
Zitat von Schubidu im Beitrag #439Und - so empfinde ich das - machen Heizlüfter den Raum nicht wirklich warm.
Geht mir auch so. Ich hab seit Jahren einen im Bad, für kurze Zeit im Frühjahr und Herbst, bevor die Heizung angeht, weil ich ein Warmduscher bin :))) Und der macht nur warm, wenn er mich direkt anpustet.
Zitat von schafwolle im Beitrag #440Produzent von Heizlüftern
Hihi brauchst du Geld? Danke für den Link, der unterstreicht meine Aussagen.
Zitat von Blackbeauty im Beitrag #441Heute habe ich vermehrt auf dumme Sprüche verzichtet..
Also ich finde das durchaus passend zum Thema!
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Ich werde mir wohl diesen Herbst keine Kleidung oder Schuhe kaufen. Wenn ich mir ansehe, was mein Gasanbieter für Neukunden als Preis aufruft, wird mir ganz anders. Noch zahle ich wenig, aber falls sich der Preis im Januar anpasst, werde ich im Spätsommer eine riesige Nachzahlung haben. Der Preis hat sich verdreifacht. Ich bin gespannt, ob es irgendeine Deckelung geben wird , sonst sehe ich schwarz. Haare werde ich wohl in der Küche unterm Wasserhahn waschen, da ist tagsüber warmes Wasser. Mein Mann hat sich schon angeboten, dabei zu helfen. Meine Haare werden dann wohl noch kürzer werden. Die Wohnräume werde ich nur noch partiell heizen, je nach Nutzung und die Türen schließen.