Der Vergleich mit dem Kind: Liebe mich am meisten wenn ich es am wenigsten verdient habe ? Oder so aehnlich. Ja, fuer Kinder mag das gelten. Aber in einer Gruppe von Erwachsenen funktioniert das nicht mehr.
Zitat von Farfalle im Beitrag #726Der Vergleich mit dem Kind: Liebe mich am meisten wenn ich es am wenigsten verdient habe ? Oder so aehnlich. Ja, fuer Kinder mag das gelten. Aber in einer Gruppe von Erwachsenen funktioniert das nicht mehr.
Ja klar, beides ... In Zeiten großer Erschütterung hab zumindest ich auf das zurückgegriffen, was "vor der Erschütterung" lag, und das war: kindlich Gelerntes/Agiertes. Völlig unangemessen, völlig unbewusst, aber: da.
Und es ist klarerweise nicht nur das Recht, sondern imo auch die Pflicht von Freund_innen, das zurückzuweisen ... "ich mag dich, aber ich habe nicht die Verantwortung, das grenzen-los und immer wieder zu beweisen gegen dein Aus-Agieren"
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)
Aus meiner persönlichen Erfahrung spielt Geld nie eine Rolle so lange man genug hat und der Bekanntenkreis auch.
Wenn man nun aber mit Leuten zusammen ist die einen schmaleren finanziellen background haben, steht relativ schnell das Geld im Fokus. Ob man will oder nicht.
In der Gruppe ist man also nicht primär wegen dem Geld zusammen sondern weil dadurch viele Schwierigkeiten umschifft werden (wie sie jetzt eben auch bei Tanja aufploppen)
Ich erinnere mich auch an Zeiten wo es absolut undenkbar gewesen wäre, jede Woche ins Restaurant gehen zu können. Ich hätte mich dann auch nicht wohl gefühlt von Menschen umgeben zu sein, die da nicht mal nachdenken müssen.
Und ja, Geld verändert einen definitiv. Einige positiv andere negativ. Aber jeder hat durch das Geld eine gewisse Freiheit.
In meinem ganz speziellen Fall .... Jahrelang gab es nur arbeit oder Zuhause. Ich hatte wenig Freizeit und als sich diese Gruppe entwickelte war es eine Oase für mich. Denn Geld war eben nie Thema.
Ich kann das vielleicht nicht richtig ausdrücken. Aber mit einer Firma geht es ständig um Geld. Zuhause flattern auch immer Rechnungen rein und da beschäftigt man sich auch mit Geld.
Geld ist ein notwendiges Übel. Und auch wenn ich mir schon wie ein Papagei anfühle.
In dieser Gruppe gab es keinen Neid oder Missgunst. Es kam kein blöder Spruch wegen dem catererer oder weil man auf die Hütte von Person x Fährt.
Es geht überhaupt nicht um mein Haus - mein Auto - mein Boot und anzugeben.
Es geht ums erfreuen der angenehmen Dinge und das teilen mit anderen.
Ich hab den Bekannten mit dem Boot ⛵ um einen Tag auf dem Boot gebeten. Kein Thema
Er wird dafür irgendwann mit seiner Frau in meiner Ausland Bude verweilen.
Das nenne ich Netzwerk auf höherem Niveau. Mehr nicht.
Es gibt genug Leute die zwar reich sind aber ich trotzdem meine Freizeit nicht verbringen will.
Es gehört schon auch sympathie, werte, Moral usw dazu.
Zitat von Farfalle im Beitrag #726Der Vergleich mit dem Kind: Liebe mich am meisten wenn ich es am wenigsten verdient habe ? Oder so aehnlich. Ja, fuer Kinder mag das gelten. Aber in einer Gruppe von Erwachsenen funktioniert das nicht mehr.
Ja klar, beides ... In Zeiten großer Erschütterung hab zumindest ich auf das zurückgegriffen, was "vor der Erschütterung" lag, und das war: kindlich Gelerntes/Agiertes. Völlig unangemessen, völlig unbewusst, aber: da.
Und es ist klarerweise nicht nur das Recht, sondern imo auch die Pflicht von Freund_innen, das zurückzuweisen ... "ich mag dich, aber ich habe nicht die Verantwortung, das grenzen-los und immer wieder zu beweisen gegen dein Aus-Agieren"
Da stimme ich dir zu. Das was sie will, was Lufti annimmt das Tanja will, kann man als Außenstehender nicht leisten. Der Betroffene hat das Recht zu trauern, wuetend, bedürftig zu sein. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht wo er/sie sich wieder auf eigene Beine stellen muss.
Lufti verhält sich total coabhaengig. Das tut nicht gut.
Zitat von Farfalle im Beitrag #726Der Vergleich mit dem Kind: Liebe mich am meisten wenn ich es am wenigsten verdient habe ? Oder so aehnlich. Ja, fuer Kinder mag das gelten. Aber in einer Gruppe von Erwachsenen funktioniert das nicht mehr.
Ja klar, beides ... In Zeiten großer Erschütterung hab zumindest ich auf das zurückgegriffen, was "vor der Erschütterung" lag, und das war: kindlich Gelerntes/Agiertes. Völlig unangemessen, völlig unbewusst, aber: da.
Und es ist klarerweise nicht nur das Recht, sondern imo auch die Pflicht von Freund_innen, das zurückzuweisen ... "ich mag dich, aber ich habe nicht die Verantwortung, das grenzen-los und immer wieder zu beweisen gegen dein Aus-Agieren"
Hm, das ist mir nun wiederum zu strikt. Ist es nicht okay, wenn wir in einer Akut-Krisen-Katastrophen-Seelenschredder-Situation ein bisschen "zurückfallen" und meinetwegen kindliche Antriebe und alten irrationalen Kram aktivieren? Du deutest es ja an. Manche würden wohl sagen, wir können dann gar nicht anders, Regredieren als Notfallprogramm ist mit im Bauplan. Und wenn ich das als gute Freundin so sehen und annehmen kann, komm ich schon wieder ein paar Meter weiter beim Unterstützen. Ich würde eben nur nach Möglichkeiten suchen, ihr dieses Bedürfnis anders, besser, gesünder, auswegiger ... zu stillen oder umzuleiten.
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Ich mache sowas zwar nicht gerne und bin im RL ein Konfliktvermeider, aber bei dem Ereignis "Kaffeetasse" hätte ich schon einmal gesagt, dass es zielführender wäre, sie würde sich um die eigene finanzielle Zukunft soviel Gedanken machen wie über andere Leute Kaffeetassen und Picknickkörbe.
Wenn sie weiter anständig leben will, muss sie jetzt die Weichen dafür stellen - von daher sollte sie berufsmässig in die Puschen kommen, so dass sie die Abfindung, die der Ehevertrag sicherlich vorsieht, in eine Immobilie stecken kann, statt in irgendwelche sündhaft teuren Ausbildungen zum Coach für Sonstewas, die den Kursanbieter wohlhabend machen, aber nicht sie. Mit bezahlter Bude und, falls Ärztin zu streßig, einer E13-Stelle bei irgendwas Sozialem, bei dem dann 2,5 im Monat netto übrig bleiben und nicht in Miete gesteckt werden müssen, da kann man zwar nicht First class in die Karibik, aber für ein nettes Hotel am Gardasee und die Kaffeetassen von Lufti, dafür reicht's.
Hm, das ist mir nun wiederum zu strikt. Ist es nicht okay, wenn wir in einer Akut-Krisen-Katastrophen-Seelenschredder-Situation ein bisschen "zurückfallen" und meinetwegen kindliche Antriebe und alten irrationalen Kram aktivieren? Du deutest es ja an. Manche würden wohl sagen, wir können dann gar nicht anders, Regredieren als Notfallprogramm ist mit im Bauplan. Und wenn ich das als gute Freundin so sehen und annehmen kann, komm ich schon wieder ein paar Meter weiter beim Unterstützen. Ich würde eben nur nach Möglichkeiten suchen, ihr dieses Bedürfnis anders, besser, gesünder, auswegiger ... zu stillen oder umzuleiten. [/quote]
Ja, es ist strikt (ich bin streng zu mir, sonst krieg ich mich nicht in die Puschen - der Kram mit dem Selbstmitleid ist halt immer verführerisch, das krieg ich nur mit Disziplin hin) - ich wäre auch im direkten Kontakt nicht so, dass ich das direkt einfordern würde. Du sagst ja, imo richtig, "Regredieren als Notfallprogramm ist mit im Bauplan". Notfallprogramm. Nach bummlig nem halben Jahr ist zwar noch "Holland und alles andere in Not", aber aber ... so langsam sollte das innere Nurkindliche dann auch ausgestanden werden, sonst wirds überbedürftige Klammerei, die eben ALLEN Beteiligten nicht gut tut und auch Rollen umkehren kann (die anscheinend Bedürftige wird zur Alleinprägenden des Kontakts und so). Und wenn Tanja nicht aus der Rolle kommt, ist es an Lufti, das abzugrenzen. Deine beiden letzten Sätze wären mir als Freundin zu ... sozialarbeiterisch; sowohl wenn ich mich in Tanjas wie in Luftis Rolle versetze ...
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Ich finde, wetterfeste Freundschaften sind Sozialarbeit. :)
Alles gut, Kleines grünes Dreieck, ich will Dich von nix überzeugen oder Meins über Deins kriegen oder so. Wäre in diesem Thread auch ne quatschige Idee. Wir sehen's an der Stelle halt anders.
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Zitat von Chickenwings im Beitrag #519Brrrr.....das ist wirklich nicht dein Problem. Sie ist diejenige mit Standesdünkel.
Der Verdacht wächst auch bei mir.
Holla, fünf Stufen auf der Sympathieleiter abgesackt nach einem Beitrag mit Rumgespreize wegen Kaffeegeschirr ... jetzt brauch _ich_ ne Tanja-Pause. *ächz*
Mein Mitleid mit dieser Frau hält sich auch immer mehr in Grenzen und finde sie sehr undankbar und übergriffig. Ich bin wirklich gutmütig, aber so würde ich mich nicht behandeln lassen. Sie ist voller Neid und sehr missgünstig und lässt ihren ganzen Frust an Menschen aus, die gut zu ihr sind und wo sie es machen kann, bzw keine klaren Grenzen aufgezeigt bekommt. jetzt wird es aber allerhöchste Zeit dafür.
Es geht überhaupt nicht um mein Haus - mein Auto - mein Boot und anzugeben.
Es geht ums erfreuen der angenehmen Dinge und das teilen mit anderen.
Ich hab den Bekannten mit dem Boot ⛵ um einen Tag auf dem Boot gebeten. Kein Thema
Er wird dafür irgendwann mit seiner Frau in meiner Ausland Bude verweilen.
Das nenne ich Netzwerk auf höherem Niveau. Mehr nicht.
Es gibt genug Leute die zwar reich sind aber ich trotzdem meine Freizeit nicht verbringen will.
Es gehört schon auch sympathie, werte, Moral usw dazu.
Das finde ich irgendwie eine schöne Form von Reichtum bei bestmöglicher Abwesenheit von Geld. Klasse, wenn man das in einer Gruppe so hinbekommt, ehrlich. 🌷
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Ja, das ist eine gute Art, mit Reichtum zu leben. Fakt ist allerdings auch, dass Tanja da nicht mithalten können wird.
Ich muss die ganze Zeit an eine Friends-Folge denken, wo es genau um das Thema geht (ungleich verteilter Reichtum im Freundeskreis mit unterschiedlichen Emotionen). In dem Fall nicht, weil jemand was verloren hat wie Tanja (was emotional noch mal eine vollkommen andere Hausnummer ist), sondern weil sich einige eben anders entwickeln beruflich.
Einfach ist das definitiv nicht. Die Ungleichverteilung alleine ist schon problematisch in einem Kreis, der vieles miteinander unternimmt. Niemand will gerne Almosen; niemand will gerne ständig demonstriert sehen, was sie verloren hat; niemand will gern permanent erinnert werden, dass es ihn/sie auch treffen könnte. Dazu dann noch aktuell der emotionale Supergau von Tanja.
Ich denke ehrlich gesagt, dass diese Freundschaft nur überdauert, wenn sie relativ zügig wieder zu (viel) Geld kommt.
Denn Ihr seid es gewohnt, einen Lebensstandard zu leben, den sie nicht wird halten können von dem, was sie bekommt. Da werden beide Seiten sich immer schlecht fühlen, weil es eben kein Geben und Nehmen ist wie in deinem beschriebenen Netzwerk.
Nunja, egal wie, sie wird hoffentlich bald auch neue Menschen in ihrem Leben haben. Deswegen finde ich auch die Sache mit dem Job so wichtig, wo sie dann Menschen kennenlernt, bei denen sie nicht die "Frau von Herrn X" ist, sondern Tanja. Und die sich ähnlich viele Vorspeisen leisten können. Das macht es vielleicht leichter, auch etwas mit den alten Freunden zu unternehmen und zu akzeptieren, dass sie halt finanziell besser aufgestellt sind.
Es gibt ja immer 2 Möglichkeiten im Leben, zu handeln: 1. Möglichkeit: ich hadere mit dem Schicksal, beklage mich über alles und jeden und vergraule auch noch die letzten Gutwilligen Möglichkeit 2: ich nehme mein Leben selbst in die Hand und mache aus den Gegebenheiten das Beste.
Als ich so darüber nachgedacht habe, wie das so in meinem 50+ Freundes- und Bekanntenkreis ist, ist mir aufgefallen, dass in diesem Alter fast jeder schonmal eine Lebenskrise durchgemacht hat, mit wenigen Ausnahmen. Diese waren z. B. mehrere tragische Todesfälle in der Familie (beste Freundin), Tod des Partners in noch zu jungen Jahren, schwere Erkrankungen der Person oder ihres Partners usw.
Natürlich auch mal einhergehend mit finanzieller Schieflage. Und wirklich alle haben sich wieder aufgerappelt. Ganz ehrlich, es gibt weniger lukrative Berufe als Mediziner. Auch wenn sie schon älter ist, gibt es bestimmt, wie vorher schon von einigen geschrieben, noch Möglichkeiten, beruflich wieder einzusteigen. Muss ja nicht sofort als vollverantwortlicher Hausarzt sein. Mir fällt da z. B. das Gesundheitsamt ein, oder beim Medizinischen Dienst der Krankenkasse.
Ich meine damit, wenn sie jetzt Frisörin oder Verkäuferin mit 10 Euro Stundenlohn wäre, dann wäre ihre Ausgangslage sicher prekärer. Eine Freundin von mir, die in der Verwaltung arbeitete, hat auch nach 12 Jahren Pause wieder in ihrem alten Job angefangen. Da gingen einige Wochen Fortbildung voraus und immer wieder Schulungen, um auf dem neuesten Stand zu kommen, aber sie hat sich wieder eingearbeitet und es klappt.
Zitat von Baumhaus1 im Beitrag #109 ? Was spräche dagegen, die dort bewiesenen Fähigkeiten in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit einfließen zu lassen?
Momentan spricht dagegen das sie nicht arbeiten Will weil sie denkt es wird schon wieder alles mit dem noch Ehemann.
Meiner Meinung nach muss sie erst akzeptieren das es wirklich vorbei ist
Ich empfinde Tanja euch gegenüber als höchst undankbar.
Als mein Ex sich weggevögelt hat, war für mich gleich mein ganzer Freudeskreis weg, weil die Männer alle zusammen trainierten und den Frauen war ich als hübscher Single ein Dorn im Auge.
Ich weiss nicht ob das ketzerisch klingt, aber für mich stellt sich die Situation so dar: Studierte Medizinerin heiratet einen nicht unvermögenden Mann mit einem Haus, eine Familie wird gegründet. Man lässt es sich als Gattin gut gehen (ich kenne auch so Frauen . . ) und macht bissle Ehrenamt, ansonsten hat man ein sorgenfreies Leben.
Jetzt stellt sie fest, dass sie arbeiten soll . . huch. Dann noch der soziale Abstieg - raus aus dem Haus und rein in eine Ein-Zimmer-Wohnung. Klar, dass das wehtut.
Lufti,
was interessant wäre: Wie hätte sie denn reagiert, wenn jemand anderem das alles passiert wäre? Was meinst du?
Lasst euch bloss nicht von euren Vergnügungen abbringen. Hat Frau Doktor sich den schon einmal errnstfhaft (!) auf eine Stelle beworben? Als studierte Medizinerin sollte das wirklich kein Problem sein und würde sie auch ablenken. Was um himmels willen macht man den ganzen Tag, wenn man in einer Ein-Zimmer-Wohnung wohnt, kein Geld hat und nicht arbeitet? Da würde ich auch mürrisch werden, noch dazu wenn der Mann jetzt eine neue Frau hat und wieder Vater wird.
Wie alt ist Tanja eigentlich? 30 Jahre verheiratet kann ja sowohl 50 als auch 60 Jahre bedeuten und das ist dann chon ein großer Unterschied auf dem Arbeitsmarkt..
Zitat von luciernago im Beitrag #739Was um himmels willen macht man den ganzen Tag, wenn man in einer Ein-Zimmer-Wohnung wohnt, kein Geld hat und nicht arbeitet?
Ihre Struktur ist weggebrochen und der Tag ist schon lang. Deswegen will sie sich ja auch so viel wie möglich mit Menschen treffen.
Gleichzeitig kann sie aber nicht jeden Tag ins Cafe/Restaurant.
Zu sich nach Hause will sie aber keinen einladen (zu klein) und wenn sie zu uns nach Hause kommt ist es auch nicht Recht (Erinnerung was ihr jetzt fehlt)
Ahhhh, es liegt an ihr und jeder von uns muss überlegen wie lange wir das noch mitmachen.
Ich bin auch nochmal in mich gegangen, was mich am meisten stört.
Es ist ihre (auch wenn verständliche) negative Grundeinstellung zu allem.
Diese schlechte Energie ist schwer auszuhalten.
Ich habe mich schon immer gern mit positiven Menschen umgeben. Klar hat jeder mal nen schlechten Tag/Woche usw. Es kann nicht immer nur Sonnenschein geben.
Aber die positive Tanja gibt es nicht mehr. Sie hat nicht nur eine schlechte Phase sondern sie ist einfach nur noch generell negativ.
Das zieht mir selbst wahnsinnig Energie ab.
Heute hab ich volles Programm. Ich muss dann gleich die Vase beim Händler abholen, danach noch alles mögliche organisieren.
Das Wetter am Wochenende soll bombastisch werden und daher ist Grill/Pool Party bei Junior/Friends angesagt.
Von der Gruppe insgesamt werde ich mich dieses Wochenende total ausklinken.
Jeder von euch hat stellenweise Recht was er geschrieben hat. Das muss ich jetzt für mich erst sortiert bekommen und schauen wie ich das umsetze das es stimmig für mich ist.
Ich hab hier auch fast alles mitgelesen,- und denk mir nur,- wie gut, daß ich schon ganz unten war und weiß, daß man es schaffen kann. Den Lebensstandard von Tanja hatte ich zwar nie,- aber bei meiner Akademiker Verwandtschaft bin ich die arme Kirchenmaus gewesen- inzwischen geht's mir durch meine zweite Heirat besser,- von meiner geringen Rente aus einem sozialen Beruf könnte ich wohl nur eine Plattenbauwohnung zahlen. So bissig wie Tanja war ich fast nie-. das einzige Mal, als ich mich nicht beherrscht hab,- hab ich's mir mit meiner Schwester verscherzt.
um die Situation beneide ich Dich nicht. Abgesehen davon bist du sehr empathisch! So eine Freundin hätte ich, als ich betrogen wurde, auch gerne gehabt.
Finde ich gut, dass du dich erst einmal ein Wochenende ausklinkst.
Schon das mit der Vase würde mich dermassen ärgern, ich darf gar nicht sagen was ich davon halte.
Ich verstehe einerseits Tanjas Frust, weil sie betrogen und verlassen wurde, das Feeling kenne ich ja. Die Tatsache, dass da gleich noch ein Baby kommt, ist sicher ätzend.
Bei mir war 6 Monate "danach" auch noch viel Frust da, aber ich hatte zu kämpfen, weil mein Gewschäftspartner tödlich verunglückt ist und ich meine Existenz sichern musste. Genau das fehlt Tanja - sie hat offenbar noch nie Geld verdienen MÜSSEN. das täte ihr glaube ich mal ganz gut.
Tanja hat 2 Baustellen, die sie meiner Meinung nach ungut vermischt: 1. Betrogen worden - ätzend 2. Vermeintlicher Sozialer Abstieg
Diese beiden Baustellen, verbunden mit einer nicht vorhandenen Wut auf den Ehemann, muss sie letztendlich selber regeln. Ihr könnt ihr beistehen und das tut ihr auch , vermutlich mehr als euch nach 6 Monaten lieb ist.
Aber dass ihr zum Dank für Euer Engagement noch beschimpft werdet, Ihr euch schlecht fühlt (warum eigentlich?) und Tanja euch nicht einmal ein neus Kaffeeservice gönnt, ist das allerletzte.
Ohne Struktur und Klimpergeld - was macht man da den ganzen Tag ausser grübeln? Die Frau muss mal im real life ankommen.
lg und allen einen schönen Start in ein heisses (Grill-)Wochenende luci
ps: Ich habe mit einer Bekannten ein anderes Problem, die Basiscs sind die gleichen. Sie war selbständig, konnte nie mit Geld umgehen, hat immer über ihre Verhältnisse gelebt, war dann angestellt, hat von sich aus (!) gekündigt und jault mir dauernd die Ohren voll. Alle Versuche meinerseits, ihr beruflich zu helfen, werden abgeblockt. Nichts ist gut gegug für Madame. Dies nur am Rande.
psps: Noch etwas: Tanja scheint sich nur in ihrer eigenen Kuxusblase als Gattin bewegt zu haben. Das meine ich nicht vorwurfsvoll, sondern als Fakt. Da muss ssie jetzt erst einmal erkennen, dass das vorbei ist.
Zitat von Sondermodell im Beitrag #715 Also, das IST fürstlich - immerhin war sie ja noch nie berufstätig. Und sie hat ihre Lage ja auch ein bisschen mitzuverantworten: Sie hat kein eigenes Geld verdient und das beste gehofft, und das ist in die Hose gegangen. Natürlich ist das bitter und vermutlich wird sie daran noch lange zu knabbern haben, aber das alles rechtfertigt nicht, irgendwelche Ansprüche an die wirklich sehr gutwilligen Freunde zu stellen. Und darüber sollte man reden, von selbst wird sich das nicht ändern.
Was hat das damit zu tun, ob sie berufstätig war? Warum die Abwertung?
Wo ist da eine "Abwertung"? Es ist eine Tatsache, dass sie noch nie gearbeitet hat, und das rächt sich jetzt (bzw. würde sich rächen, wenn sie überhaupt einen Job suchen würde).
Deine Aussage war, dass es fürstlich ist, dass ihr Mann die Rentenversicherung, Krankenversicherung u. ä. zahlt, obgleich sie nie berufstätig war. Weil sie nicht berufstätig war, hat er ja diese Zahlungen geleistet. Das war zwischen den beiden abgesprochen. Ihr das jetzt vorzuhalten, ist vollkommen unnötig und hat auch nichts mit der Sache zu tun. Diese Zahlungen werden weiterhin geleistet - was rächt sich? Ganz im Gegenteil, sie war eine der Frauen, die ihren "Gattinnenjob" abgesichert haben. Das, das viele andere nicht tun und dann tatsächlich mit nichts dastehen.