Syriana; diese Bemerkung über seine (viel) größere Empathiefähigkeit ist eine ausgemachte Frechheit. Ich kann Dich aber sofort verstehen, dass Dich das empört hat. Um so mehr Beifall, dass Du ihn einfach hast "stehen lassen" und nicht reagiert hast.
Ich habe gerade überlegt, wie ich bei Fremden auf sowas reagieren würde. Eigentlich nach der Methode von Tigerente bei passive-aggressiven Menschen - einfach nur bestätigen. Ja, das mit dem Krieg ist wirklich furchtbar. Aber nichts von mir erzählen, um mich nicht angreifbar zu machen.
Da sagt er: “Tja, also mir geht der Krieg schon nahe - da bin ich dann wohl emphatischer als du. Mir kann es da derzeit nicht gutgehen.“
Du bist dem Kerl jetzt bestimmt mega-dankbar, dass er Deine (nicht besonders ausgeprägte) Empathiefähigkeit pfeilgrad diagnostiziert hat, oder?
Also, das Erlebnis hätte bei mir eine Mischung aus entgleisten Gesichtszügen, Kopfschütteln und mit-der-Hand-vor-der-Stirn-rumfuchteln hervor gerufen.
"Entschuldigung , mein Handy vibriert, da muß ich ran gehen " und ihn stehen lassen. Sonst wäre ich versucht gewesen, es Will Smith nachzumachen.... ich bin wohl empathischer als du? Hat der sie noch alle?????
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #1230Gestern gelesen: Einkaufende! Muss man alles gleich übertreiben?
Immerhin besser als Einkaufend*innen
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von LulaMae im Beitrag #1233Ich habe mich immer noch nicht dran gewöhnt... also an dieses *innen....
Ich mich auch nicht. Wobei ich es gesprochen furchtbar finde, mitten im Wort stockend.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich wünschte manchmal, ich wär so alt wie meine Eltern, also Mitte/Ende 80. Mein Vater meinte letztens, den Quatsch mit dem Gendern täte er sich nicht mehr an. Ich zucke auch noch wie gestern beim Interview mit Anke Engelke, die ihren neuen Film bewarb. Lehrer*innen, ja. Aber ich frage mich immer, was da innen bei den Lehrern nu so betont werden muss.
*fassungslos, dass ich älter sein will als ich bin....*
Zitat von Gin im Beitrag #1232Ich finde das eine gute Lösung, auch : Studierende, Arbeitende geht in vielen Bereichen. Heißt doch auch Beschäftigte ....oder Schreibende.
Naja, grammatisch ist es schlicht falsch, wie man besonders gut bei den "vielen toten Radfahrenden" sehen kann.
Zitat von Utetiki im Beitrag #1237Ich wünschte manchmal, ich wär so alt wie meine Eltern, also Mitte/Ende 80. Mein Vater meinte letztens, den Quatsch mit dem Gendern täte er sich nicht mehr an. Ich zucke auch noch wie gestern beim Interview mit Anke Engelke, die ihren neuen Film bewarb. Lehrer*innen, ja. Aber ich frage mich immer, was da innen bei den Lehrern nu so betont werden muss.
*fassungslos, dass ich älter sein will als ich bin....*
Naja, ich finde bei Lehrpersonal sollte grundsätzlich die weibliche Form verwendet werden. Denn mittlerweile ist das ein weiblicher Beruf. Die paar Männer sind mitgemeint.
Bei Krankenpflegern war das selbstverständlich, daß da der männliche Begriff verwendet wird, obwohl auch die in der Minderheit.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Gin im Beitrag #1232Ich finde das eine gute Lösung, auch : Studierende, Arbeitende geht in vielen Bereichen. Heißt doch auch Beschäftigte ....oder Schreibende.
Naja, grammatisch ist es schlicht falsch, wie man besonders gut bei den "vielen toten Radfahrenden" sehen kann.
Auch dafür gibt es die korrekte Bezeichnung. Das sind nicht mehr lebende Radgefahrene.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Gin im Beitrag #1232Ich finde das eine gute Lösung, auch : Studierende, Arbeitende geht in vielen Bereichen. Heißt doch auch Beschäftigte ....oder Schreibende.
Naja, grammatisch ist es schlicht falsch, wie man besonders gut bei den "vielen toten Radfahrenden" sehen kann.
Auch dafür gibt es die korrekte Bezeichnung. Das sind nicht mehr lebende Radgefahrene.
Ich glaube, ich muss noch mal zur Schule.
Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #1242Was ist das denn für ein Beispiel? Der Begriff wäre doch semantisch überhaupt nicht möglich.
Schon klar. Aber unmöglich sind auch alle anderen gegenderten Wörter. Sinn machen die nämlich auch nicht.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #1242Was ist das denn für ein Beispiel? Der Begriff wäre doch semantisch überhaupt nicht möglich.
Schon klar. Aber unmöglich sind auch alle anderen gegenderten Wörter. Sinn machen die nämlich auch nicht.
Wieso? Was spricht gegen die Verwendung der Partizipien in substantivischer Form? Studierende (eigentlich… hier sind die Frauen in der Überzahl, mittlerweile!) Lehrende (da täte es auch LehrerInnen)
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich habe mich bisher als Frau niemals abgewertet gefühlt, nur weil mein Geschlecht nicht explizit genannt wurde. Ich behaupte, Menschen, die so großen Wert auf Gendern legen, haben ganz andere Probleme - mene Meinung.
Studierende fällt für mich nicht unter gendern. Den Begriff gab es zu meiner Schulzeit schon. Da wurden nur Männlein und Weiblein in einem Begriff zusammen gefasst.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.