Kannst du in Erwägung ziehen das ich anders ticke?
Ich verstehe was du meinst mit sanften Worten. Du kannst mir glauben oder nicht, die gab es zur genüge.
Aber wenn du über Wochen und Monate das mitgemacht hättest was hier abgelaufen ist, bezweifle ich stark das du nicht auch mal härtere Worte in Unterhaltungen mit anderen gefunden hättest.
Was wiederum genau zu meinem Konflikt geführt hat.
Denn ich habe nicht das erlebt was Tanja erlebt hat. Ich hab keine Ahnung wie es für sie ist und wie es sich für sie anfühlt. Ich kann es mir nur vorstellen....mehr nicht.
Deswegen habe ich die Aussetzer/Launen/Forderungen/grenzüberschreitungen ausgehalten. Weil ich Mitgefühl hatte und immer noch habe. Weil ich weiß das sie im Moment nicht sie selbst ist.
Das Thema ist schwierig, aber bitte achtet auf den Ton und bleibt bei Lufti, sie hat das Problem. Danke. Karina/Moderation
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Lufti im Beitrag #1576 Aber ich mag nicht beurteilen für wen was ein Trauma ist oder nicht.
Bewahre Dir diese Sichtweise.
Denn auch jenseits eines klinisch diagnostizierten Traumas können sehr heftige, einschneidende Erlebnisse im Leben für Reaktionen sorgen, die ziemlich ident sind mit denen eines Traumas.
Zitat von nouvellevague im Beitrag #1605lufti: Hat Tanja denn bereits vor der Trennung so stark mit ihrem Äußeren gehadert?
Ja absolut.
Sie hat immer auf ihr Aussehen geachtet. Das war ihr schon immer sehr wichtig.
Aber in den letzten Jahren hat es (für mein empfinden) ungute Formen angenommen.
Sie war immer eine sehr attraktive Frau aber auch mit viel Pflege und Sport, lässt sich das Altern nicht aufhalten.
Sobald es eine neue Methode der Faltenreduktion ging.... Sie war die erst wo einen Termin vereinbart hat.
Sie hatte in der Handtasche auch immer diese kleine Wundercreme. Innerhalb von 30 Sekunden verschwinden tatsächlich falten und Tränensäcke. Halt halt auch nur für 2-3 Stunden.
Und ich bin überzeugt das sie von Natur sehr hübsch altern würde. Aber mit dem Gedanken könnte sie sich gar nicht anfreunden.
Aber was das ganze Thema aussehen angeht, leben Tanja und ich sowieso auf unterschiedlichen Planeten. Ich hab ihre Einstellung dazu akzeptiert aber sie weiß, das ich sie nicht teile.
Ich liebe meine Turnschuhe und schlabber Oberteil. Tanja hab ich in den ganzen Jahren noch nicht 1x ungestylt gesehen. Selbst im Wellness sitzt das make Up und die Frisur. Und auch die Badeschlappen sind eigentlich Gummischuhe mit Absatz.
Ich habe den Eindruck, dass Tanja sich bisher sehr über Äußerlichkeiten definiert hat, ihr Aussehen, ihr Status als Frau eines erfolgreichen Mannes... Und anscheinend war sie ja schon in der Kindheit wohlbehütet, wie Du geschrieben hast, musste sich wahrscheinlich nie Gedanken machen, ob sie sich den Gang zum Friseur oder ein neues Paar Schuhe leisten kann. Das ist nun zum ersten Mal anders. Mir kommt es vor, als ob so eine Wut in ihr ist, dass sie das Leben, das sie immer als selbstverständlich empfand, nicht mehr führen kann. Sie hat das Gefühl, dass ihr etwas genommen wurde, das ihr "zusteht". Deswegen auch die Sticheleien. Und deswegen kann sie auch nicht benennen, mit welchem Entgegenkommen der Gruppe oder von Dir sie denn zufrieden wäre. Sie will nicht zufrieden sein, sie will diesen Ärger ausleben. Ein bisschen wie ein Kind, das sich in einem Trotzanfall auf den Boden wirft. Und ich meine das nicht gehässig, ich versuche es nur nachzuvollziehen. Aber das ist keine erwachsene Haltung. Jeder erwachsene Mensch sollte nach einer gewissen Phase, in der er vielleicht wütend auf die ganze Welt ist, aufwachen und sein Leben in die Hand nehmen und die Verantwortung für sich selbst übernehmen.
Das ist zwar löblich und wirklich fürsorgend von dir, Lufti, dass du diese Fragen stellst. Aber sie will nicht. Sie bockt und du bist ihr Ventil. Ich an deiner Stelle wäre inzwischen dermaßen sauer, dass ich mir um sie überhaupt keine Gedanken mehr machen würde. Ich finde dich sehr (zu) leidensfähig.
Zitat von Chickenwings im Beitrag #1610 . Ich an deiner Stelle wäre inzwischen dermaßen sauer, dass ich mir um sie überhaupt keine Gedanken mehr machen würde. Ich finde dich sehr (zu) leidensfähig.
Ach sauer bin ich auch zwischen drin...
Wenn man so lange mit einer Person zu tun hat und eigentlich nur positives über diese person zu berichten hatte.
Da grübelt man halt was passiert ist. Ich kann da gedanklich noch nicht aufhören.
Ich habe alles gelesen, und alles Relevante wurde schon geschrieben. Ich wollte dir nur sagen, dass jeder sich glücklich schätzen kann, wenn er bzw. sie eine Freundin wie dich hat,Lufti. Ich weiß nicht, ob ich nicht schon viel früher das Handtuch geworfen hätte. Wahrscheinlich schon.
Tanja war aber da. Sie kannte mich so gut, das sie genau wusste was ich brauche. Kein Gespräch aufdrängen sondern warten bis ich soweit bin. Keine Floskeln "reiß dich Mal zusammen" oder das wird schon wieder.
Sie ist einfach mit Blumen vorbei gekommen, hat sie mir vor die Tür gestellt und ist gefahren. Hat mir einfach eine WhatsApp mit Bild geschickt das was fur mich an der Tür liegt.
Sie hat viele solche Dinge gemacht. Sie hat immer signalisiert das sie jederzeit da ist aber mir auch den Raum gibt den ich brauche.
Als ich einmal eine Art Zusammenbruch und mich heulend versteckt hatte.... Sie hat sich einfach zu mir gesetzt, kein Wort geredet und mir einfach nur die Hand auf die Schulter gelegt. Ich glaube sie saß da locker 30 Minuten bei mir.
Als wir wieder raus gekommen sind, hat sie ein Lächeln aufgesetzt und die Aufmerksamkeit mit Absicht auf sich gezogen, so das ich unterm Radar gelaufen bin. Sie erzählte lustige Situationen aus ihrem Leben und ich musste dann auch wieder grinsen und sie zwinkerte mir zu.
Sie nun so verbittert, verletzt und giftig zu erleben.... Ist hart und ich wollte einfach auch nur für sie da sein.
Umso mehr treffen mich die Vorwürfe und Sticheleien.
man macht immer das, was einem selber helfen würde. Mir fehlen ja jetzt noch ein paar Seiten, aber hast Du es mal genau so versucht wie Tanja damals? Einfach nachtanzen? Ich bin nämlich auch der Meinung, dass das Sticheln ein Platzhalter ist und eigentlich die Einsamkeit maskiert, die sie offensichtlich im Umgang mit Euch empfindet. Zur Vase: schwierig. Vermutlich brennt es doch finanziell lichterloh. Kann auch sein, dass der Gatte nicht wirklich ALLES zahlt was er angeblich zahlt. Ich kenne das aus meiner Vergangenheit, führt zu weit, aber da war ich auch Team Lügenbold. Was die entsprechende Partei angeblich alles gemacht und getan hat - und in Wirklichkeit saß ich komplett am Limit in meiner Wohnung und musste entscheiden: Essen oder Katzenfutter?
Zitat von nouvellevague im Beitrag #1605lufti: Hat Tanja denn bereits vor der Trennung so stark mit ihrem Äußeren gehadert?
Ja absolut.
Sie hat immer auf ihr Aussehen geachtet. Das war ihr schon immer sehr wichtig.
Aber in den letzten Jahren hat es (für mein empfinden) ungute Formen angenommen.
Sie war immer eine sehr attraktive Frau aber auch mit viel Pflege und Sport, lässt sich das Altern nicht aufhalten.
Sobald es eine neue Methode der Faltenreduktion ging.... Sie war die erst wo einen Termin vereinbart hat.
Sie hatte in der Handtasche auch immer diese kleine Wundercreme. Innerhalb von 30 Sekunden verschwinden tatsächlich falten und Tränensäcke. Halt halt auch nur für 2-3 Stunden.
Und ich bin überzeugt das sie von Natur sehr hübsch altern würde. Aber mit dem Gedanken könnte sie sich gar nicht anfreunden.
Aber was das ganze Thema aussehen angeht, leben Tanja und ich sowieso auf unterschiedlichen Planeten. Ich hab ihre Einstellung dazu akzeptiert aber sie weiß, das ich sie nicht teile.
Ich liebe meine Turnschuhe und schlabber Oberteil. Tanja hab ich in den ganzen Jahren noch nicht 1x ungestylt gesehen. Selbst im Wellness sitzt das make Up und die Frisur. Und auch die Badeschlappen sind eigentlich Gummischuhe mit Absatz.
Also das Altern war seit jeher ein Problem
hab ich als Angehörige hier rumschwirren in Extremform. Mit dem Wissen über die Trennung, denke ich, es ist Verlustangst. Klar, wurde ja auch bestätigt.
hab ich als Angehörige hier rumschwirren in Extremform. Mit dem Wissen über die Trennung, denke ich, es ist Verlustangst. Klar, wurde ja auch bestätigt.
hab ich als Angehörige hier rumschwirren in Extremform. Mit dem Wissen über die Trennung, denke ich, es ist Verlustangst. Klar, wurde ja auch bestätigt.
Sicher auch. Aber das allein ist es nicht.
ich wollte ja auch damit nicht stolz die Lösung präsentieren, sondern eher (heute habe ich Migräne, da kann ich mich nicht ausdrücken) anmerken, dass Deine Freundin (habe das nicht verstanden aufgrund der Antworten auf den letzten Seiten klang es nach Kontaktabbruch?) vermutlich schon sehr lange um diese Ehe "kämpft". Wenn man dann das Feld räumen muss (ich muss gerade ein Feld räumen um das ich 6 Jahre gekämpft habe) kommt das nochmal "on top" auf das Entsetzen, die Wut und den Frust drauf. Also nicht "nur" sehr unsauber verlassen, sondern nach jahrelangem Kampf verloren zu haben, macht einfach........ nochmal was.
Verständlich? Wenn nicht, ich versuche es morgen nochmal. Sorry. Kopf.
Edit: ich wollte das nochmal ausführen. Ich stell mir vor, dass ich seit Jahren merke, dass mein Mann nach links und rechts schielt und stress mich richtig runter. Diät, Sport, Faltencreme (bitte, welche??) Behandlungen und muss dann doch feststellen, dass ich gegen jemand eingetauscht wurde, der all das, was ich mir so hart versuche zu erarbeiten aktuell genuin mitbringt und mit mehr oder minder nonchalant unter die Nase hält. Die straffe Haut, die nicht Falten, das jugendliche Gesicht. Mit MIR würde das was machen, das würde mich bitter machen. Verlassen werden auch, klar, aber das... das ist nochmal ne andere Nummer oben drauf. Wenn man das kombiniert mit " jahrelang sich nichts anmerken lassen" (für Euch kam die Trennung ja überraschend)......... also ich könnte für mein an sich heiteres Gemüt nicht mehr die Hand ins Feuer legen.
Lufti schrieb ja, das sie seit einem halben Jahr quasi ständig für Tanja zur Verfügung steht, sie im Schnitt zweimal pro Woche getroffen hat, immer ein offenes Ohr für ihre Verzweiflung hatte. Darum hat es Lufti ja auch wütend gemacht, als Tanja ihr jetzt vorwarf, sie wäre zu wenig für sie da.
Falls es jemanden interessiert, wie sich eine psychotische Depression anfühlt (ich schrieb irgendwann einmal hier, dass ich so etwas nach einer Trennung kenne):
Meinen damaligen Freund habe ich damals durch einen gemeinsamen Mitschüler kennengelernt. Diesen Mitschüler habe ich kurz vorher beruflich wiedergetroffen. Er war in der IT des Landesverbandes und ich in der IT der Hauptstelle. Und sein Freund war in der politischen Verwaltung unserer Heimatstadt, wo wir auch alle privat wohnten.
Mein damaliger Freund hat mich sehr ambivalent vor die Tür gesetzt. Er liebe mich zwar, aber mit mir könne man nicht repräsentieren. Da sind bei mir 2 Welten aufeinandergeprallt, die für mich überhaupt nichts miteinander zu tun hatten. Privatleben, gemeinsame Interessen und die berufliche Ebene.
Ich gehöre zu den Menschen, die bei solchen Gelegenheiten sämtliche Schotten dichtmachen, um nicht noch mehr verletzt zu werden. Es war Wochenende, und ich bin wie gewohnt in die Sauna gefahren, hatte aber den Eindruck, dass die Sonne irgendwie einen Ticken heller war als sonst. Am darauffolgenden Tag habe ich wie gewohnt im Garten rumgepusselt, nicht gerade bester Laune. Und am Montag morgen war ich wie gewohnt im Büro und wusste genau, wo und wie ich welche kurze Programmänderung ich machen musste, damit der Fehler beseitigt werden konnte. Ich konnte es bloss nicht mehr eintippen, es ging nicht mehr. Der Kopf wusste, was ich tun musste, nur die Hand hatte irgendwie einen eigenen Willen. Also: durchatmen, in der Zwischenzeit etwas anderes erledigen und dann nochmal das gleiche probieren. Pustekuchen, nix ging mehr in dieser Hinsicht, andere Arbeiten aber doch noch. Ob ich pünktlich nach Hause ging und mich richtig ausschlief - oder zu Hause irgendwie rumwerkelte, ich wurde immer müder, nahm von ganz alleine ab und im Laufe der Zeit fiel es mir immer schwerer, morgens pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen und einen weiteren Tag damit zu verbringen, irgendwie zu vertuschen, dass ich simple Programmänderungen nicht mehr hinbekam. Dann wollte mein Ex doch noch eine Aussprache, aber bei mir waren zwar die Schotten immer noch dicht, aber da ich ihn liebte, hatte ich insgeheim doch die Hoffnung, er würde eines Tages doch noch zurückkommen, wenn ich mich denn so verändere, dass ich das Leben einer Upper-Ten-Politikergattin führen könne. Und für diesen Traum habe ich mein Leben versucht, umzukrempeln. Was nicht nur überhaupt nicht zu mir passte, sondern auch reine Illusion war. Meine Kollegen haben sich Sorgen gemacht, als ich innerhalb von ein paar Monaten 30 kg abnahm und fingen an, mich zu kontrollieren. Wann ich ass, wieviel etc. Und natürlich auch, wann ich denn morgens geruhte zu erscheinen.Ich hatte zwar ein verdammt schlechtes Gewissen, war todtraurig - aber alles prallte an mir ab. War doch alles paletti.
Im Winter, ca. 6 Monate später, ging ich zu meinem Hausarzt, der gleichzeitig auch unser Betriebsarzt war, und der hatte neuerdings einen Partner, der auch Psychotherapeut war. Selbst mit Gesprächen war bei mir innerlich nicht viel anzufangen, also kam ich im Sommer dann für 6 Monate in eine psychosomatische Klinik in der Nähe. Wieviel ich meinem Chef und meinen Kollegen zu verdanken hatte, dass ich nicht gekündigt wurde, ist mir erst sehr viel später klar geworden. Allerdings mussten alleine für meine Arbeit 2 Kollegen neu eingestellt werden, was vielleicht auch Rückschlüsse auf meine Leistungen erlaubte.
Viele, viele Erkenntnisse kamen dann im Laufe der Therapie pfennigweise in mein Bewusstsein und vor allem in meinen "Bauch", das ich mich hinterher wie neugeboren fühlte und mich endlich einmal in meinem eigenen Leben zurechtfand.
Die leicht depressive Stimmungslage werde ich wohl für den Rest meines Lebens behalten (trotz Fluoxetin), aber diese Horrorzeit damals irgendwo zwischen Tag und Traum möchte ich nie wieder erleben müssen.
Planung bedeutet, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen
Sie will die Abfindung nicht, weil sie ihr altes Leben vollumfänglich zurück will, ohne jegliche Änderung. Es muss alles wieder genau so werden wie zuvor, weil das ihre gesamte Persönlichkeit und Identität ausmacht. Eine Tanja ohne genau diese Voraussetzungen gibt es nicht. Ohne ihre gewohnte Rolle im Leben ist sie "nichts". Sie hat offenbar keine eigene Persönlichkeit, keine eigene Essenz, wenn die äusserlichen Definitionen wegfallen, bleibt nichts.
Das gibt es nicht selten. Es ist sogar sehr häufig der Fall bei Trennungen, dass es Menschen sehr schwer fällt, ihr eigenständiges "Ich" zu finden. Gerade nach langen Beziehungen. Viele von uns kennen das. Wenn alles wegfällt, was unser Lebensinhalt und unsere Identifikationspunkte gewesen sind, fällt es schwer, ins Nichts zu fallen und sich mühsam eine neue Existenz aufzubauen.
Dass das zu schweren existenziellen Krisen führen kann, ist sehr nachvollziehbar.
Dennoch halte ich es weiterhin für aussergewöhnlich, dass ein Mensch in einer solchen Situation monatelang auf die Umgebung eindrischt und ihre Unfähigkeit, sich damit zu konfrontieren der Aussenwelt aufdrückt. Schwere Krise, Zusammenbruch, Depression, was auch immer, sind nachvollziehbar und menschlich. Aber dass jemand so konsequent das Umfeld benutzt und terrorisiert, um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen, ist schon sehr ungewöhnlich. Ich denke, die meisten Menschen haben eine natürliche Hemmschwelle, andere so unverfroren zu benutzen.
Zitat von Leonidensucher im Beitrag #1618Marisa07 war das eine Antwort auf meine Frage? Aber das war doch in den Gespräch mit dem Service, oder? Oder hab ich was überlesen? Dann sorry.
Ja, das sollte eine Antwort auf Deine Frage sein, ob Lufti sich genauso intensiv um Tanja gekümmert hat, wie Tanja sich um sie. Das dies seit sechs Monaten so war, hat sie an der einen oder anderen Stelle im Strang geschildert.
nein, ich habe nicht angezweifelt, dass sie sich nicht INTENSIV gekümmert hat. Es ging um das WIE, wie auch durch das Zitat eigentlich erkennbar.
"man macht immer das, was einem selber helfen würde. Mir fehlen ja jetzt noch ein paar Seiten, aber hast Du es mal genau so versucht wie Tanja damals? Einfach nachtanzen?"
naja, Tanja tat es weil sie es konnte. Wer hat ihr denn vor Lufti gesagt: So nicht?
Wenn Menschen sich über etwas bestimmtes definieren, ist es ein GAU, wenn das Thema wegbricht. Das heißt nicht, das da nichts anderes am Mensch wäre, aber er weiß es nicht und denkt: nein.
Diese Starre, in der Tanja zur Zeit ist, übertrug sich offenbar auf andere Systeme, in denen sie unterwegs war. So auch Luftis.
Durch deine "Aktion", Lufti, ist das Mobile in Bewegung gekommen. Auch in dein inneres Mobile.
Dauert ein bischen, bis es sich beruhigt und man gucken kann, was ist jetzt wie nah, wie weit weg, usw...