Zitat von Iceman im Beitrag #175Das stimmt, Wendy, aber bei uns zuhause stand die Gesamtausgabe seiner Werke im Regal, und wir Kinder griffen natürlich danach, weil wir Max und Moritz kannten. Ich weiß auch noch sehr genau, wie mich einiges davon ziemlich verstörte. Die zeitkritische und satirische Dimension konnten wir damals natürlich noch nicht erfassen.
Mir fällt gerade soviel ein von W. Busch - auch wir hatten und haben das große Wilhelm Busch Album zu Hause, und ich kannte es schon als Kind. Ab und zu lese ich gern darin ... Der heilige Antonius, der am Ende seines Lebens als Einsiedler im Wald gelebt hatte, als einzigen Gefährten ein Schwein, und von Gras und Wasser lebte, nach seinem Tod vor dem Himmelstor und Petrus, der sagte, als er mit dem Tier Einlass begehrte:
"Es kam so manches Schaf herein, warum nicht auch ein braves Schwein ..."
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #145Naja, Versuch war's wert. Ich glaube, ich schwenke aber um, auf New Yorker. Ein Wunsch von mir seit zwanzig Jahren (und da weiß ich auch, was mich erwartet, ich hab mir einige Hefte sporadisch gekauft - sind im Einzelhandel sauteuer).
Den habe ich seit einiger Zeit im Abo und liebe ihn sehr. Eine solche Vielfalt an Themen findet man selten.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #147B8ombeck habe ich als junge Mutter auch verschlungen, ebenso wie Evelyn Sander.
Oh stimmt, Evelyn Sanders und ihre fünf Kinder. Die mochte ich auch gerne.
Zitat von Wendy im Beitrag #170Mir fällt gerade Irmgard Keun ein, unter den Nazis eine verbotene Schriftstellerin. Am besten ist "Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften", aber auch "Das kunstseidene Mädchen" u.a. Vicky Baum habe ich auch gern gelesen: "Menschen im Hotel" etc.
Mit Irmgard Keun bin ich nicht warm geworden, aber Vicki Baum und "Vor Rehen wird gewarnt" mochte ich. Das lief mal als "Roman im Radio", muss in den 80ern gewesen sein, zu meiner Grundschulzeit. Ich fand das total spannend damals.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
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Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #177 Mit Irmgard Keun bin ich nicht warm geworden, aber Vicki Baum und "Vor Rehen wird gewarnt" mochte ich. Das lief mal als "Roman im Radio", muss in den 80ern gewesen sein, zu meiner Grundschulzeit. Ich fand das total spannend damals.
Es gibt Schriftsteller, mit denen man nichts anfangen kann, und seien sie noch so bekannt. Mir geht oder ging es so mit P. Coelho.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Ich habe jetzt das Buch "Raum" über ebay bekommen - Wenn ich mein jetziges ausgelesen habe, mache ich mich sofort darüber her und werde Bericht erstatten!
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Meine Eltern würden heute wohl als "bildungsfern" eingestuft werden. Aber sie haben gerne gelesen. Es gab damals die Reader's Digest Auswahlbücher bei uns und viel von Simmel und Konsalik.
Als Kind / Jugendliche habe ich Simmels "Und Jimmy ging zum Regenbogen" und "Es muss nicht immer Kaviar sein" geliebt. Und von C.J. Frank "Geliebte Dunja" - dieses Buch hat wohl u.a. mein lebenslanges Interesse an Russland geweckt.
Und dann gab es "Wir Kinder aus Bullerbü", "Trixie Belden" und "Hanni und Nanni". Jedes Buch aus diesen Reihen habe ich gelesen. "Pippi Langstrumpf" fand ich übrigens immer schrecklich, da ich dieses Mädchen, das praktisch ohne Eltern aufwachsen musste, immer nur bemitleidet habe.
Gerne habe ich auch die Nesthäkchen- und Trotzkopf-Bücher gelesen.
Und dann, als Jugendliche, habe ich "Herrr der Ringe" in der Stadtbücherei ausgeliehen. Damals kannte kaum ein Mensch die Bücher. Für mich ein Erweckungserlebnis.
Was für ein schöner Strang, der viele Erinnerungen weckt! Viel wurde schon genannt, das ich auch mit Begeisterung gelesen habe. Désirée - eins meiner absoluten Lieblingsbücher beim Übergang von Kinder- zu Erwachsenenbüchern. Oder Vom Winde verweht - egal, wie oft ich das gelesen habe, die Tränen kamen zuverlässig bei der Schlussszene. P.G. Wodehouse und von Dorothy Sayers die Lord Peter-Krimis. Kennt jemand "So grün war mein Tal"? Wunderschön, konnte ich immer wieder lesen. Muss ich nochmal vorkramen, das hab ich sicher nicht weggeworfen.
Bei uns fanden sich auch noch ein paar Jugendbücher meiner Mutter, die ich toll fand, die leider aber verlorengegangen sind. Das Mädchen im Tropenhelm war dabei (das hatte doch jemand hier auch gelesen?) Außerdem "Ayse" und "Andjana" - Bücher über junge Mädchen aus der Türkei der Atatürk-Zeit und aus Indien. Die würd ich als "Zeitzeugnisse" gern nochmal lesen.
Und natürlich die Angélique-Reihe! Ich kann nicht glauben, dass die noch niemand hier erwähnt hat. Ich hab die mit 14, 15 gelesen, glaube ich, und war hingerissen. Aber es war mir auch ziemlich peinlich, die waren ja schon ziemlich explizit. Vor ein paar Jahren hab ich mich hinreißen lassen und hab die ersten 4 Bände für ein paar Euro bei Ebay gekauft. Und obwohl ich jetzt sehe, dass das eindeutig Schund ist, war ich trotzdem sofort wieder davon fasziniert und konnte mich total hineinfallen lassen. Keine Ahnung, wie das funktioniert hat ...
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Zitat von Lizabeth im Beitrag #181 Und natürlich die Angélique-Reihe! Ich kann nicht glauben, dass die noch niemand hier erwähnt hat. Ich hab die mit 14, 15 gelesen, glaube ich, und war hingerissen. Aber es war mir auch ziemlich peinlich, die waren ja schon ziemlich explizit. Vor ein paar Jahren hab ich mich hinreißen lassen und hab die ersten 4 Bände für ein paar Euro bei Ebay gekauft. Und obwohl ich jetzt sehe, dass das eindeutig Schund ist, war ich trotzdem sofort wieder davon fasziniert und konnte mich total hineinfallen lassen. Keine Ahnung, wie das funktioniert hat ...
Oh ja, Angélique, damals Hot Stuff!
Mir fällt noch die Rolf-Ulrici-Reihe "Raumschiff Monitor" ein. Bücher meines Bruders, die ich auch verschlungen habe.
Zitat von Schosta im Beitrag #182 ...Bücher meines Bruders, die ich auch verschlungen habe.
Wenn bei mir der Lesestoff knapp wurde, hab ich auch mal Bücher meiner Schwester verschlungen. Im Urlaub, wenn ich meine Reiselektüre durch hatte (für neue Bücher war wenig Geld da und so etwas wie Bücherschränke etc. waren noch Zukunftsmusik), musste dann z.B. auch mal Dolly herhalten. Fand ich irgendwie besser als Hanni und Nanni, weiß aber nicht mehr so genau warum.... vielleicht etwas unangepasster und eigenständiger als die Zwillinge, weniger brav? Aber ich habe es nur noch dunkel in Erinnerung.
Zitat von Schosta im Beitrag #182 Bücher meines Bruders, die ich auch verschlungen habe.
Wenn bei mir der Lesestoff knapp wurde, hab ich auch mal Bücher meiner Schwester verschlungen. Im Urlaub, wenn ich meine Reiselektüre durch hatte (für neue Bücher war kein Geld da und so etwas wie Bücherschränke etc. waren noch Zukunftsmusik), musste dann z.B. auch mal Dolly herhalten. Fand ich irgendwie besser als Hanni und Nanni, weiß aber nicht mehr so genau warum.... vielleicht etwas unangepasster und eigenständiger als die Zwillinge?
Dolly ist komplett an mir vorbeigegangen. Das werde ich vielleicht einmal nachholen .
Welch schöner Thread🥰 ich habe als Kind und Jugendliche unendlich viele Bücher gelesen und mache das noch immer - und nur dank meines eBook-Readers quillt meine Wohnung noch nicht über vor Büchern.
Meine Lektüre-Erinnerungen als Kind (und das ist nur eine kleine Auswahl, denn ich habe ALLES gelesen, was mir vor die Füße resp. Augen kam): Bummi, Hanni und Nanni, irgendwelche Förstergeschichten (der Fuchs war immer der Böse😯)… etwas später Karl May und als ich so mit 13/14 ungehinderten Zugang zum Bücherschrank meiner Eltern hatte, Pearl S. Buck, Utta Danella, Simone de Beauvoir:Die Mandarins von Paris, Simmel, und ein amerikanischer Autor, dessen Name mir nicht einfällt, schrieb über Hippies, aber auch historische Romane, Peyton Place habe ich mehrmals verschlungen. Angelique und Desiree sowieso. Ob mir das immer so gut getan hat, das alles als Teenager ungefiltert zu lesen, weiß ich auch nicht. Aber was ich toll fand und was mir bestimmt nicht geschadet hat: meine Mutter hatte eine Gesamtausgabe von den Shakespeares Werken - ich liebte sie schon damals und noch heute nehme ich jede Gelegenheit wahr, ein Stück von ihm auf der Bühne zu sehen🥰.
Schullektüre, die mich nachhaltig beeindruckt hat: Sansibar oder der letzte Grund von Alfred Andersch Die Verwandlung von Franz Kafka Antigone von Jean Anouilh
Zitat von Iceman im Beitrag #183Im Urlaub, wenn ich meine Reiselektüre durch hatte (für neue Bücher war wenig Geld da und so etwas wie Bücherschränke etc. waren noch Zukunftsmusik), musste dann z.B. auch mal Dolly herhalten. Fand ich irgendwie besser als Hanni und Nanni, weiß aber nicht mehr so genau warum.... vielleicht etwas unangepasster und eigenständiger als die Zwillinge, weniger brav? Aber ich habe es nur noch dunkel in Erinnerung.
Dolly war jähzornig, hat mich damals schwer beeindruckt.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Zitat von Lizabeth im Beitrag #181 Kennt jemand "So grün war mein Tal"? Wunderschön, konnte ich immer wieder lesen.
Oh ja, das ist wirklich wunderschön und ich habe am Schluss geheult. Allerdings habe ich es erst vor ein paar Jahren gelesen.
Angélique hat mich aus irgendwelchen Gründen nie gereizt, obwohl wir die Bücher sogar zu Hause rumstehen hatten. Meine Nackenbeißer-Phase war aber auch relativ kurz, mir war das zu viel Sex und Liebesgedöns und zu wenig richtige Handlung.
Zitat von Iceman im Beitrag #183musste dann z.B. auch mal Dolly herhalten. Fand ich irgendwie besser als Hanni und Nanni, weiß aber nicht mehr so genau warum.... vielleicht etwas unangepasster und eigenständiger als die Zwillinge, weniger brav? Aber ich habe es nur noch dunkel in Erinnerung.
Ich mochte Dolly auch noch einen Tick lieber. Unter anderem auch, weil die Serie über das Ende der Schulzeit hinaus fortgesetzt wurde.
Zitat von Kürbiskern im Beitrag #185Ob mir das immer so gut getan hat, das alles als Teenager ungefiltert zu lesen, weiß ich auch nicht.
Ich bin heute noch froh, dass meine Eltern meine Lektüre nie großartig "kontrolliert" haben und ich einfach alles lesen konnte, was ich in die Finger bekam. Klar war da auch mal was dabei, wofür ich eigentlich noch zu jung war, aber ich bin mir sehr sicher, dass es mir nicht geschadet hat, im Gegenteil. Mir hat das bunt gemischte Lesen sehr den Horizont erweitert und mir schon früh beigebracht, über die doch sehr homogen-heil-kleine dörfliche Welt hinauszudenken, aus der ich stamme.
Zitat von djinnchiller im Beitrag #187Dolly war jähzornig, hat mich damals schwer beeindruckt.
Stimmt! Darin konnte ich mich auch ganz gut wiederfinden 😏
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Toller Strang habe jetzt durch 70 Jahre leseerinnerungen gehabt. 80 % der Bücher und Autoren kenne ich. Habe ja die Bücher meiner Söhne, Jahrgang 1970 und 1977 auch gelesen. Kennt jemand die Bücher von Hans G. Bentz, gute Nacht Jacob, alle lieben Peter, Bund der 3 und einige Krimis. Ich habe sie geliebt. Am besten fand ich die Hexe aus dem Paradies. Lang ist es her.
Ich erlaube mir jetzt mal eine Frage. Mir ist eine Geschichte in Erinnerung, da hieß die Protagonistin Reni. Sie war im Teemageralter und vorzugsweise mit Arbeiten in einem Haushalt mit Kindern beschäftigt. Kann sich vielleicht jemad daran erinnern?
Ach ja, die Geschichte dürfte in den sechziger Jahren spielen.
Zitat von fritzi im Beitrag #27"Vom Winde verweht" habe ich ärgerlicherweise so 70-80 Seiten vor dem Ende abgebrochen. Passiert mir sonst nicht, allein beim "Zauberberg" war es auch so - heute denke ich, da hätte ich mich auch noch durchbeissen können, aber nun ist es zu spät.
Es ist nie zu spät! Was mich am " Vom Winde verweht" so fasziniert hat, war M.M. akribisch genaue Darstellung des geschichtlichen Hintergrundes. Alle Orte, die darin vorkommen- bis eben das Gut Tara, gibt es tatsächlich. Auch die Pfirsichstraße gibt es, ich bin vor vielen Jahren selber dort gewesen. Die Flucht aus dem brennenden Atlanta ist die Geschichte ihrer Großmutter. Dagegen ist die Fortsetzung mMn total misslungen, die ist nur reißerisch und völlig überspannt. Da wurde ohne das geringste Einfühlungsvermögen in das Erstwerk einfach irgendwas daher geschrieben! Da habe ich nach den ersten paar Seiten aufgegeben.
Den Zauberberg konnte ich auch nicht fertig lesen!
Eins hab ich gestern vergessen - ob das wohl jemand kennt? "Die Kinder von Arden" von Edith Nesbitt. Das handelt von zwei Geschwistern, die Zeitreisen in verschiedene Epochen der englischen Geschichte unternehmen. Das fand ich als Kind einfach toll. Und für Geschichte interessiere ich mich immer noch, das kommt ganz sicher von diesem Buch :-)
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Ein Buch, das ich geliebt und gerne gelesen habe, war: "Lollo führt ein Tagebuch" von Hans Korda. Erinnert sich jemand? Ultra-, ultra konservativ! Eine ganz spießige, heile Hanseatenfamilie, die Tochter Lollo, 17 Jahre alt oder so, und ein junger Kollege ihres Vaters, nur "Herr Schubert" genannt, finden Gefallen aneinander, aber der strenge Herr Papá erlaubt ein Näherkommen erst, wenn das Töchterchen Abitur gemacht hat. Komischerweise liest man so einen Schmus mitunter auch gern, wenn das eigene Leben so komplett anders ist ... Genauso wie die schon genannte Berte Bratt, diese Geschichten von edlen, moralisch hochstehenden Menschen, die das Richtige tun ... trotz allem offenbar sehr unterhaltend geschrieben. Vielleicht hätte man in bestimmten Lebensphasen wie der Pubertät insgeheim gerne Familienmitglieder, die so aufrecht durchs Leben gehen und einem sagen, was richtig und was falsch ist ...
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an. (Marc Aurel)
Zitat von Lizabeth im Beitrag #196Eins hab ich gestern vergessen - ob das wohl jemand kennt? "Die Kinder von Arden" von Edith Nesbitt. Das handelt von zwei Geschwistern, die Zeitreisen in verschiedene Epochen der englischen Geschichte unternehmen. Das fand ich als Kind einfach toll. Und für Geschichte interessiere ich mich immer noch, das kommt ganz sicher von diesem Buch :-)
Das kenne ich nicht, aber die "Railway Children" - zauberhaft! Die habe ich aber erst als Erwachsene gelesen, genau wie "The wind in the willows" von K. Grahame. ABER - mich hat jemand um meine Meinung zu "Raum" von E. Donoghue gebeten. Das habe ich letzte Nacht von vorn bis hinten durchgelesen und so gut wie gar nicht geschlafen, so spannend fand ich es! Zwei Dinge haben mich allerdings gestört: die Sprache des Kindes mit den falschen Artikeln, z.B. "die" Teppich - absurd, weil es im Englschen sowieso nur das neutrale "the" gibt und mehr und dann, dass mehrmals statt "obwohl" "trotzdem" benutzt wurde. So etwas stört mich wirklich. Ich werde es mir noch im Original besorgen, denn in der Übersetzung geht immer viel verloren. Aber enorm spannend ist es wirklich, ein ganz und gar außergewöhnliches Buch! An "So grün war mein Tal" erinnere ich mich auch aus dem Bücherschrank meiner Eltern und "Narziss und Goldmund". Auch meine Lektüre wurde überhaupt nicht kontrolliert, ich verschlang einfach alles, was ich vorfand, querbeet, und das mache ich auch heute noch gern .
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Oh ja, Hans G. Bentz kenne ich auch noch. Gleichzeitig humorvoll und doch so berührend. Und Hans Gruhl, das unsterbliche "Liebe und Ehe auf krummen Beinen" und dann hat er noch einen netten Krimi geschrieben.
Planung bedeutet, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen
Zitat von djinnchiller im Beitrag #187Dolly war jähzornig, hat mich damals schwer beeindruckt.
Stimmt! Darin konnte ich mich auch ganz gut wiederfinden 😏
Ja, das macht viel aus, wenn man sich wiederfindet! Und in dem Fall in einer Figur, die man mögen kann, weil sie neben dieser "schlechten" auch "gute" Eigenschaften hat.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.