Als Kind liebte ich die Hanni und Nanni Serie, Dolly und alle möglichen Pferdebücher, die die Bücherei so hatte. Titel weiß ich da keine mehr (wahrscheinlich wenn ich sie höre).
Dann bekam ich mal Taowaki- das Mädchen vom Amazonas geschenkt, das ich immer wieder gelesen habe. Daraus ist mir noch eine Szene im Kopf, in der ein Feind , ich glaube gefesselt, den Ameisen überlassen wurde. Ich weiß nicht mehr wie oft ich da Alpträume hatte.
Viel später gab es dann mal die Reihe der Ayla Romane. Ein Mädchen, das (anfangs) alleine vor 30000 Jahren in einer Höhle lebt. Sehr faszinierend und furchtbar schwülstig
Und in einer anderen Phase liebte ich Der Tod des Märchenprinzen . Beziehungssuche und -Probleme und -Auseinandersetzungen und so , hat damals gut gepasst!
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Viel später gab es dann mal die Reihe der Ayla Romane. Ein Mädchen, das (anfangs) alleine vor 30000 Jahren in einer Höhle lebt. Sehr faszinierend und furchtbar schwülstig
Von den Ayla Büchern mochte ich das erste am liebsten. Unglaublich, wie detailliert und phantasievoll die Autorin das Leben der Neanderthaler geschildert bzw. was sie sich darüber ausgedacht hat. Das fand ich auch nicht schwülstig. Den zweiten Band fand ich auch noch richtig gut, weil Ayla da so gut ihr Leben allein gemeistert hat. Als Jondalar dann auftauchte, kam Sex ins Spiel .
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Stimmt, an Ayla erinnere ich mich auch, mochte ich sehr, obwohl Neandertaler mich sonst nicht interessiert hätten.
Und der kleine Nick🥰!! Wie konnte ich den vergessen! (So ein schönes Bild, bunte Kuh)
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Zitat von Wendy im Beitrag #227[quote=Hobbitfrau|p143858]
Als Jondalar dann auftauchte, kam Sex ins Spiel .
Oh ja, das war für mich schon recht "anschaulich" , kannte ich so gar nicht aus anderen Büchern
Aber die Beschreibung ihres Alltags, der Herstellung von Behältnissen, Pfeilen, Einrichtung der Höhle, Kontakt zu Tieren ... das hab ich viele Male gelesen. Vielleicht war`s so oder ähnlich?!
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Zitat von Hobbitfrau im Beitrag #229 Aber die Beschreibung ihres Alltags, der Herstellung von Behältnissen, Pfeilen, Einrichtung der Höhle, Kontakt zu Tieren ... das hab ich viele Male gelesen. Vielleicht war`s so oder ähnlich?!
Das hat mich auch fasziniert, die Autorin war da äußerst erfinderisch, und es ist spannend - auch die Herstellung der Medikamente.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von frangipani im Beitrag #205Und was natürlich damals auch verschlungen wurde, waren die Dornenvögel. Erst das Buch und später die Serie.
Das Buch habe ich nur mal angelesen, heimlich im Schlafzimmer meiner Mutter vor deren Bücherregal. Sie hat auch die Serie geliebt und ich weiß noch, dass ich mich mal heimlich ins Esszimmer geschlichen und von da aus fast eine komplette Folge mitgeguckt habe, ohne dass sie es merkte, so mit zehn oder elf
Zitat von Lizabeth im Beitrag #196Eins hab ich gestern vergessen - ob das wohl jemand kennt? "Die Kinder von Arden" von Edith Nesbitt. Das handelt von zwei Geschwistern, die Zeitreisen in verschiedene Epochen der englischen Geschichte unternehmen. Das fand ich als Kind einfach toll. Und für Geschichte interessiere ich mich immer noch, das kommt ganz sicher von diesem Buch :-)
Oh stimmt, die mochte ich auch. Es gab auch noch einen zweiten Band, den Titel weiß ich allerdings nicht mehr.
Zitat von Wendy im Beitrag #198Zwei Dinge haben mich allerdings gestört: die Sprache des Kindes mit den falschen Artikeln, z.B. "die" Teppich - absurd, weil es im Englschen sowieso nur das neutrale "the" gibt
Im Original wird vermutlich auch das entsprechende Pronomen benutzt, also "she", wenn vom Teppich die Rede ist.
Ich fand das Buch auch superspannend, allerdings war mir das Kind nicht konsistent genug dargestellt. Einerseits kann er sich extrem gut ausdrücken für einen Fünfjährigen und dann macht er eklatante Grammatikfehler wie ein Kleinkind?
Zitat von Wendy im Beitrag #204Ich weiß nicht, ob die Bücher von Anne Morrow Lindbergh, der Frau des berühmten Fliegers Charles Lindbergh, hier schon erwähnt wurden? Jedenfalls habe ich sie sehr gern gelesen, "Muscheln in meiner Hand" und ihre autobiographischen Werke. Wie sie ihren Mann kennen lernte, ihre Flüge mit ihm, ihr Eheleben, die Entführung ihres ersten Kindes etc. Sehr gut geschrieben und sehr interessant - ein Frauenleben.
Damit bin ich so gar nicht warm geworden 🤐 Allerdings war ich da auch schon erwachsen, vielleicht hätte es mich als Teenager mehr beeindruckt.
Zitat von bunte Kuh im Beitrag #206Hatten wir Stephen King schon?
Ich glaube, ich habe in meinen jüngeren Jahren jede Zeile gelesen, die er geschrieben hat. Die Monster und der schreckliche Gruselkram - geschenkt. Muß ich nicht haben, fürchte ich mich. Aber ich liebe seinen Erzählstil, wenn er vor meinem geistigen Auge z.B. einen warmen Sommertag in Maine bis ins kleinste Detail Gestalt annehmen lässt.
King ist großartig - am allermeisten in seinen Alltagsszenen! Den habe ich allerdings erst sehr spät entdeckt.
Zitat von Iceman im Beitrag #207Meine absoluten Lieblingsbücher als Kind: "Der kleine Nick" (Le Petit Nicolas) von Sempé und Goscinny.
Ja, klasse!
Zitat von bunte Kuh im Beitrag #211Und wo ich gerade Goscinny gelesen habe: was habe ich ASTERIX geliebt!
Asterix ist großartig (und ich gebe djinnchiller recht, die neueren Bände sind wieder richtig gut). Auch den habe ich erst vor wenigen Jahren lieben gelernt, weil mein Mann so ein großer Fan ist.
Zitat von Starbuck im Beitrag #223Außerdem hat mich ein Buch über die „Sagen vom Rhein“ in Sütterlin fasziniert. Die Lorelei ist mir am besten im Gedächtnis geblieben. Außerdem hat mir die Schrift sehr gut gefallen, deshalb habe ich die vorhandenen Bücher in Sütterlin verschlungen.
Wirklich Sütterlin oder eher Fraktur? Insbesondere letztere hat mich auch enorm fasziniert als Kind.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Wurden schon "Die Höhlenkinder" von Sonnleitner erwähnt? Anhand der Beschreibung des Lebenslaufs zweier Kinder lässt Sonnleitner die Entwicklungsgeschichte der Menschheit von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit im Zeitraffertempo vorüberziehen.
Das fand ich total spannend.
Wer übrigens gern mal wieder alte Kinderbuch-Schinken lesen möchte, kann das hier tun, zum Beispiel auch die Höhlenkinder:
perlengazelle - DANKE! Ich hab mich bei der vorigen Erwaehnung von Steinzeitromanen dunkel erinnert, dass ich ja auch mal irgendsowas gelesen hatte ... aber mir fielen nicht genug Stichworte ein. Jedenfalls hat mir das Buch total getaugt.
Und Wilhelm Busch habe ich als Kind mit grausiger Faszination gelesen, da wird ja teils sehr schrecklich gestorben ... Ansonsten hab ich recht wenig verstanden :-D
Asterix immer geliebt, ab Schulstufe 6 dank Lateinunterricht dann auch wachsendes Verstaendnis der Hintergruende
Achja, und John Sinclair habe ich ein paar Ausgaben lang gekauft - was fuer ein Schund, aber als Teenie hat's mir halt gefallen. Die anderen (gab ja 'Konkurrenzblaetter', wie hiessen sie nochmal?) mochte ich nicht so sehr.
Aber Praeferenzen gab's ja auch bei Conny vs. [irgendeine andere Pferdezeitschrift] Biggi vs [irgendeine andere Teenietussi-Zeitschrift] Gespenster Geschichten vs [irgendeine andere Gruselreihe]
Der Bastei-Verlag hatte damals seine Finger ueberall im Spiel, eh ... (Aus irgendeinem Grund sind bei uns auch ein paar Heimatromane herumgekugelt, ebenfalls der Hammer, und ein paar Arztromane hab ich 'ausprobiert'.)
Achja, Dornenvoegel hatte meine Mutter als Buch, ich hab ein paar Mal reingelesen, meistens nur zu den Stellen mit Meggie geblaettert, wo es mir bei den Szenen aus ihrer Kindheit immer das Herz zerrissen hat. Rest nicht wirklich gelesen, war ja auch ein Megawaelzer.
Und Suetterlin und gotische Fraktur!! Letztere war eh einigermassen lesbar, wenn auch gewoehnungsbeduerftig - von ersterer kannte ich bislang den Namen nicht, aber die wurde in einigen Buechern (sporadisch) verwendet; spontan faellt mir 'Hannerl in der Pilzstadt' ein bzw. auch andere von Umlauf-Lamatsch, uebrigens auch so eine nostalgische Erinnerung ...
Die Zeitschrift, die ich als erstes gelesen habe, hiess 'Melanie' - das waren hauptsächlich Comics oder Fotogeschichten. Zum Teil auch Comics zu Literatur, Jane Eyre und so .. Das muss so frühe bis Ende der 70er gewesen sein. https://i.pinimg.com/originals/4e/ee/b3/...a43e0efe66e.jpg
Danach kam dann 'Mädchen'. 'Bravo' durfte ich nicht - keine Ahnung, warum, wenn doch bei meiner Mutter Henry Miller und Co im Regal stand. Aber nun gut. Die hab ich dann halt bei meiner Freundin gelesen.
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Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #233 Der Bastei-Verlag hatte damals seine Finger ueberall im Spiel, eh ... (Aus irgendeinem Grund sind bei uns auch ein paar Heimatromane herumgekugelt, ebenfalls der Hammer, und ein paar Arztromane hab ich 'ausprobiert'.)
Das erinnert mich an einen Sommerurlaub am Meer, bei dem ich mit einer ausgewachsenen Mittelohrentzündung und Fieber im umgebauten VW-Bus dahinvegetierte. Alle mitgenommenen Bücher waren gelesen, die mitgenommenen Musik-Kassetten zum 100. Mal durchgehört und ich wäre fast gestorben vor Langeweile. Wenn es nicht im örtlichen Supermarkt deutsche Romanheftchen gegeben hätte, die mein Freund mir dann mitgebracht hat . Ich kann mich an keine einzige Story erinnern, aber immerhin war ich beschäftigt .
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
"Bravo" war bei uns auch ganz furchtbar böse (meine Mutter war stramme Vertreterin von "kein Sex vor der Ehe" und wäre wahrscheinlich mit schamroten Ohren im Erdboden versunken, wenn sie in den einen oder anderen Nackenbeißer reingelesen hätte ) Gelesen hab ich sie natürlich trotzdem, entweder von Freundinnen geliehen oder heimlich vom Taschengeld gekauft und unter den harmloseren Comics in der Schublade versteckt.
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Zitat von perlengazelle im Beitrag #232Wurden schon "Die Höhlenkinder" von Sonnleitner erwähnt? Anhand der Beschreibung des Lebenslaufs zweier Kinder lässt Sonnleitner die Entwicklungsgeschichte der Menschheit von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit im Zeitraffertempo vorüberziehen.
Die Höhlenkinder fand ich auch faszinierend, toll erzählt!
Erwähnenswert finde ich auch Diana Gabaldon mit ihren Zeitreisegeschichten - Claire und Jamie, allerdings haben mir so richtig nur die beiden ersten Bände gefallen, und natürlich habe ich auch etwas zu meckern: Die grausamen Szenen sind für mich nicht lesbar und ich habe alles überblättert, obwohl sie, wie ich leider weiß, haargenau in die Zeit passen ...
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von perlengazelle im Beitrag #232Wurden schon "Die Höhlenkinder" von Sonnleitner erwähnt? Anhand der Beschreibung des Lebenslaufs zweier Kinder lässt Sonnleitner die Entwicklungsgeschichte der Menschheit von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit im Zeitraffertempo vorüberziehen.
Die Höhlenkinder fand ich auch faszinierend, toll erzählt!
Erwähnenswert finde ich auch Diana Gabaldon mit ihren Zeitreisegeschichten - Claire und Jamie, allerdings haben mir so richtig nur die beiden ersten Bände gefallen, und natürlich habe ich auch etwas zu meckern: Die grausamen Szenen sind für mich nicht lesbar und ich habe alles überblättert, obwohl sie, wie ich leider weiß, haargenau in die Zeit passen ...
Oh ja, die Höhlenkinder! Das fand ich auch super interessant. So sehr, dass ich bei meinen Großeltern im Garten nachgespielt habe, Blätter und Wurzeln zu sammeln und daraus "Lebensmittel" herzustellen, wie Eva - so hieß das Mädchen glaub ich :-)
Und Claire und Jamie haben mich auch gefesselt, aber - wie bei Dir - auch nur die ersten zwei Bände. Wobei ich den zweiten (war darin die Wiedervereinigung, oder war das im dritten Band?) noch besser als den ersten fand, der war einfach zu brutal. Danach hatte ich dann den Eindruck, dass ein Erfolgsrezept einfach gnadenlos ausgemolken wurde.
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Zitat von Bananahamic im Beitrag #240Liebe ist nur ein Wort von Simmel, das Buch hat für mich ganz viel Nostalgie. Es ist auch eines meiner Lieblingsbücher.
Ich war noch sehr jung, als ich das gelesen habe. Geraldine, meine Güte. Nachbarsmädchen hießen Birgit, Heike, Ruth und Brigitte. Und wo ist Cape Canaveral? Gleich mit Vater ran an den Atlas.
Never argue with idiots. They drag you down to their level and beat you with experience.
Zitat von Sentenza im Beitrag #241Ich war noch sehr jung, als ich das gelesen habe. Geraldine, meine Güte. Nachbarsmädchen hießen Birgit, Heike, Ruth und Brigitte. Und wo ist Cape Canaveral? Gleich mit Vater ran an den Atlas.
Mich hat die Verena Lord am meisten in ihren Bann gezogen - ich hatte da direkt auch immer ein Bild vor Augen, von ihr, von dem Haus, von der ganzen Dekadenz damals. Oliver war für mich ziemlich gesichtslos.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #243Die Bravo ging bei uns immer durch den ganzen Bus. Immer wieder wurde sie von jemand anderem gekauft, aber drin gelesen haben wir alle.
Clever!
Ich hab sie vermutlich nicht gekauft, sondern aus der Leihbuecherei bekommen oder ev. von jemandem in der Klasse??
Kaufen MUSSTE ich sie ein einziges Mal, als Juergen Klinsmann am Titelbild war (WM 90?) - besser gesagt: ich hab damals meine Mutter aus dem Ferienlager angerufen und sie angebettelt, sie moege mir bitte eine Ausgabe kaufen, was sie ueberraschenderweise auch tatsaechlich getan hat!!
Liebe ist nur ein Wort von Simmel habe ich auch verschlungen. Aber mein erstes Buch von ihm war es muss nicht immer Kaviar sein. Das habe ich geliebt und oft verschenkt.
Hat eigentlich schon jemand ein Rezept aus dem "Kaviar"-Buch nachgekocht?
Ich kann mich erinnern, daß da ein paar sehr interessante Sachen dabei gewesen sind, die ich gern mal ausprobiert hätte. Aber in jenen Jahren hatte meine Mutter die absolute Oberhoheit über die Küche und da war an derartige Experimente nicht zu denken.
das KuhSinchen... zum Geburtstag eine Hommage an +Gustave Courbet ("Das Atelier des Malers")
Zitat von lorolli im Beitrag #247Liebe ist nur ein Wort von Simmel habe ich auch verschlungen. Aber mein erstes Buch von ihm war es muss nicht immer Kaviar sein. Das habe ich geliebt und oft verschenkt.
Ist das das Buch mit den Rezepten? Damit bin ich bestimmt drei mal angefangen und habe nach 20 bis 30 Seiten wieder aufgegeben.
Leider ist bei den Taschenbüchern von Simmel die Schrift auch immer sehr klein.