Jepp! "Blumen der Nacht" oder so. Die habe ich als Teenager verschlungen, wobei ich die letzten Bände nicht mehr so doll fand.
Gwen Bristow habe ich nie gelesen, aber dafür alles von Alexandra Ripley. (Ich mag ja bis heute ihre "Scarlett" viel lieber als "Vom Winde verweht", das habe ich dreimal angefangen und nie zu Ende gebracht, weil ich es so sterbenslangweilig fand.)
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Gwen Bristows Trilogie waren einige der wenigen Buecher, die ich aus dem Nachlass meiner Mutter mitgenommen habe. Sie gehoeren zu den ersten Buechern, die ich damals aus dem ‘Erwachsenenregal’ lesen durfte. So mit ca 14. Ich hab die geliebt, damals. Ich sollte nochmal versuchen, sie heut zu lesen. Mitgenommen hab ich auch aus Erinnerungsgruenden Utta Danella ‘ Der blaue Vogel’, gehoerte auch zu Mutterns Bertelsmann Serie. Ich las das als Teenie und wollte auf so einem Gutshof leben. Hat nicht ganz hingehauen. Utta Danella war dann auch auf einer Lesung in unserem Staedtchen und ich hab mir ganz mutig das Buch signieren lassen. Die Bertelsmann Buecher hab ich dann zwischen 14 und 18 verschlungen. Ging ueber Simmel bis zu ‘Tal der Puppen’. :) Vicki Baum, ‘Liebe und Tod auf Bali’ hab ich dann Jahrzehnte spaeter nochmal zu einem Urlaub genau dorthin geschenkt bekommen.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Gwen Bristow, auch hier kommt meine Mutter ins Spiel. TIEFER SÜDEN habe ich auch als Jugendliche gelesen und ich glaube, ich stöbere mal wieder im Regal meiner Mutter.
@frangipani: Utta Danella gehörte auch zu meinen ersten "Erwachsenenautorinnen". "Regina auf den Stufen" hab ich heimlich gelesen, als ich elf war Und den blauen Vogel kenne ich auch. Aus den "Reader's Digest Auswahlbüchern" hatte ich auch so einige meiner ersten Romane. Und dann jede Menge Schnulzen aus der Stadtbibliothek, Danielle Steel, Judith Krantz und so. Das einschlägige Nackenbeißer-Zeugs (Kathleen E. Woodiwiss etc.) war allerdings nie so mein Ding.
Am liebsten mochte ich Familiensagas und historische Romanzen, die sich nicht nur auf Liebesgedöns beschränkten. Barbara Taylor Bradford habe ich noch in guter Erinnerung, Catherine Gaskin, einiges von Charlotte Link, bevor sie auf Krimis umgestiegen ist, auch die größeren Romane wie "Heimkehr", "September oder "Muschelsucher" von Rosamunde Pilcher (die ihren Schnulzen-Ruf m. E. zu Unrecht hat oder zumindest auch nicht schnulziger schreibt als viele andere). Und Krimis von Mary Higgins Clark.
Wäre ja glatt mal wieder einen Büchernostalgiethread wert.
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Ich habe als Teenager viele Romane von Pearl Buck verschlungen. Am besten gefiel mir die „Gute Erde“ Trilogie und davon Band 1 und 3. Der Aufstieg und Werdegang der Familie Wang über 3 Generationen war einfach faszinierend. Ich glaube Band 1 würde mir heute noch gefallen, bei den anderen bin ich mir nicht so sicher… Catherine Gaskin sagt mir auch was; muss ich wohl zu der Zeit auch gelesen haben, kann mich aber an nichts spezielles erinnern.
Mein Liebling von Gaskin war "Die Stunde der Wahrheit", eine dicke Familiensaga, die in Cornwall spielte.
Ach, und ich habe auch die Romantic Thriller von Victoria Holt geliebt und ihre historisch angehauchte Endlos-Familiensaga, die sie unter dem Namen Philippa Carr veröffentlicht hat.
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Schöner Thread! Die genannten Bücher kenne ich so gut wie alle! In bester Erinnerung: Kalifornische Sinfonie von Gwen Bristow. Als Kind habe ich die Bücher von E. Blyton verschlungen, die Abenteuer- und Freunde-Serien. Als ich diese dann aus Nostalgiegründen meinen Kindern Jahre später vorlesen wollte, fanden sie die Kinder schrecklich, unerträglich brav und gut. Vom Winde verweht fand ich toll; heute ist das Buch zwar ein Klassiker, aber auch verpönt wegen der Verharmlosung, sogar Verherrlichung der Sklaverei. Eine Fortsetzung von M. Mitchell hätte ich interessant gefunden, leider ist sie ja sehr jung gestorben. "Scarlett" und "Rhett" mochte ich beide gar nicht. Als erstes Erwachsenenbuch las ich entweder "Narziss und Goldmund" von H. Hesse oder "Und ewig singen die Wälder" von Gulbransson. Beide etwa zeitgleich, ich war neun! Bei letzerem habe ich mich in den schweigsamen Dag verliebt, und die Vorliebe für nordisch wirkende Männer ist mir geblieben [dmilr] .
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Die Fünf Freunde gingen als Kind schon nicht so richtig an mich. Von Enid Blyton mochte ich viel lieber die "Geheimnis um..."-Serie und "Tina und Tini". Und den ganzen Internatskram, "Hanni und Nanni" und "Dolly". Die zig Bücher, die es im Deutschen gab, waren aber gar nicht alle originär aus ihrer Feder.
Sehr geliebt habe ich auch Tina Caspari (die, soweit ich weiß, auch die Ghostwriterin einiger "Blyton"-Bücher war), egal ob "Bille und Zottel", die Ballett-Reihe "Mit 13/14/15 ..." oder was es da sonst noch gab. Ansonsten Berte Bratt, Pferdekram aller Art, die Kinderkrimiserie "Die Acht vom großen Fluss" (das fand ich immer klasse, vor allem die Zwillinge, die auf einer winzigen Flussinsel lebten und ein eigenes Boot hatten). Und Ursula Isbel, wobei ich von der "Pferdeheimat im Hochland" lieber mochte als "Reiterhof Dreililien", da war mir manchmal der Ökozeigefinger etwas zu erhoben. Von ihr gab es auch gruselige Romantic Thriller. Gott, was hab ich mich gefürchtet, obwohl die eigentlich mehr als harmlos waren.
So zwischen 12 und 14-15 hatte ich dann eine Problembücherphase und hab mich durch die gesamte Kollektion von dtv junior und verwandten Reihen gefräst, egal ob Drogen, Behinderungen, Diskriminierung oder sonst was. Ich kam mir dabei unheimlich erwachsen vor
Madeleine Brent fällt mir gerade noch zum Thema Romantic Thriller ein, die spielten immer vor einer exotischen Kulisse.
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Wenn ich meine Mutter zur Weißglut brachte, drohte sie mir gelegentlich, mich ins Internat zu schicken. Ich dachte dann immer nur an Hanni und Nanni und meinte "mach doch"
"Britta" mochte ich auch gerne bei den Pferdebüchern, von der schwedischen Autorin Lisbeth Pahnke. Meine Schwester und ich haben die Geschichten gerne nachgespielt und ich habe sogar selber welche geschrieben.
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Als Kind fand ich die "Mumin"-Bücher von Tove Jansson toll, später (so mit 11/13) mochte ich die "Burg Schreckenstein"-Internatsbücher - mein Lieblingsbuch jedoch war wohl "Alaska Kid" und "Kid & Co" von Jack London.
Ach wie toll, Ihr weckt immer mehr schöne Erinnerungen!
Burg Schreckenstein habe ich immer in der Bibliothek links liegenlassen, bis mir sonst mal nichts gefiel und ich es doch mit der Serie probiert habe. Und dann war ich angefixt von den Rittern, Hühnern und natürlich Mauersäge
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Die "Hummelchen"- Bücher "Ich bin gern Stewardess"etc-wollte ich damals wirklich werden. Keine Ahnung, warum ich das nicht genacht habe. .. Berte Bratts "Anne"-Bücher Dtv "lesen-nachdenken-mitreden"so ab ca 13 einiges Gudrun Pausewang ...
Ich habe als Kind und Jugendliche echt viel gelesen.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Oh, und noch was ganz Wichtiges habe ich vergessen, Lucy Maud Montgomerys "Anne auf Green Gables" und die Folgebände. Die muss ich alle paar Jahre mal wieder lesen, auch wenn ich sie schon halb auswendig kann.
Und "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. Das habe ich als Kind geliebt (und es war das erste Buch, bei dem ich weinen musste) und dann als Erwachsene noch einmal mit ganz anderen Augen gelesen.
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'Anne of Green Gables' habe ich später auch auf englisch gelesen. "Die unendliche Geschichte' habe ich stilecht in Decke gehüllt auf dem Sofa gelesen. 'Momo' fand ich auch gut-auch den Film. Meine Oma hatte eine Teihe über eine Frau,die 1900 geboren wurde (Senta,glaube ich) von Marie Louise Fischer- die habe ich verschlungen. Und alle 'Nesthäkchen'Bücher,die es in D gab. Oma erzählte auch,dass Else Ury Jüdin war-zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt...
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Da werden viele Erinnerungen wach, wie schön:-) Berte Bratt, Christine Nöstlinger, Magda Todd, mir fallen sicher noch mehr ein.
Hanni und Nanni habe ich gefressen, es gab damals allerdings nur drei Bände. Dann irgendwas mit Bille, Schreckenstein, Fünf Freunde, Pucki, Trotzkopf usw.
Ich komme gerade nicht auf denn Namen, aber ich habe eine gerne gelesene Jugendbuchautorin im Hinterkopf, Nowak oder so ähnlich.
Ich hatte ein wunderschoen illustriertes Maerchenbuch (vermutlich Grimm, die Geschichten selber haben mir nicht immer gefallen, ich fand sie oft zu gruselig/deprimierend; meine Mutter sagt, am meisten mochte ich den Gestiefelten Kater und die Bremer Stadtmusikanten), leider sicher verschollen und ich erinnere mich weder an Titel noch Verlag ...
Erstes Kinderbuch, an das ich mich erinnere, das ich heiss geliebt und immer wieder gelesen habe: Der fliegende Fahrstuhl
Dann: das Ravensburger Raetsel-/Knobel-Denkspielbuch ... eine echte Schatztruhe fuer mich, ich habe es letztes Jahr nach einiger Recherche wieder aufgetrieben und nachbestellt
Die gesamte Gulla-Reihe, die ich immer noch gerne in der 'schoenen' Gesamtausgabe haette (wir hatten die ersten drei, der Rest war schiaches 80er-Cover)
den Rest kopiere ich jetzt frech aus dem Thread im alten Forum:
Ansonsten hab ich geliebt und verschlungen
-alles von Christine Noestlinger -fast alles von Astrid Lindgren -fast alles von Erich Kaestner -fast alles von Mira Lobe -Momo (!) und Unendliche Geschichte (letztere hab ich tatsaechlich in Decken eingewickelt gelesen, ein bisschen so wie Bastian im Buch selbst ---meta!) -in der unweigerlich eintretenden Pferdephase jede Menge Pferdebuecher (Sachbuch und Belletristik) -Einige Fuenf Freunde (an die Insel kann ich mich noch erinnern) -Ein ???-Fragezeichen-Buch (Der seltsame Wecker), war total fasziniert -Judith Kerr
Nicht gerade die liebsten, aber die, die am meisten Eindruck hinterlassen haben, waren die 2 Grausewang-Werke - Die letzten Kinder von Schewenborn und Die Wolke.
Als Kind heiss geliebt und jetzt nicht weniger, weil wer das nicht mag, hat keine Seele: Oh wie schoen ist Panama. Ich fand das immer so toll, wie die beiden in der Regentonne Schutz vor dem Unwetter suchen ... und wie sie ein Floss bauen, und ihr Haus, und was fuer tolle Sachen sie kochen ... (Und ich wollte uuunbedingt wissen, was in der Flaschenpost steht!!!!)
Da werden Erinnerungen wach Meine Kindheit war in den 80ern und dementsprechend geprägt. In meinem Elternhaus war lesen nicht so gefördert, zum Glück hatten wir eine tolle Schülerbücherei, da habe ich mich gefühlt einmal von vorne bis hinten durchgelesen
Astrid Lindgren habe ich verschlungen, Enid Blyton, da vor allem Hanni und Nanni. Ich erinnere mich an den kleinen Nick, verschiedene Bücher von Otfried Preusler (Krabat ), Erich Kästner, Christine Nöstlinger und alles von TKKG.
Als Teenager las ich gerne die "Problembücher" aus der dtv-Junior-Reihe. Und im Deutschunterricht machte mein Herz einen Freudensprung, wenn unser Lehrer sagte, es wird wieder mal Zeit für Lektüre. So lernte ich die ersten Klassiker kennen und lieben.
An mein erstes richtiges Erwachsenenbuch erinnere ich mich auch: Die Poenichen-Triolgie von Christine Brückner. Ich habe die 3 Bände an einem langen Wochenende verschlungen und hatte mein Schlüsselserlebnis. Mit diesen Romanen habe ich mehr verstanden zur zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts als ihn vielen Stunden Geschichtsunterricht. Und manch eine "Quin(d)tessenz" und "Maxime" begleitet mich bis heute
Ut mine Stromtid, Ut mine Festungstid, Ut de Franzosentid, Nesthäkchen, Heidi, Die Biene Maja, Damals bei uns daheim, Götter- und Heldensagen, Frühstück um 6, Mittagessen Nebensache, Märchenbücher 1001 Nacht, Hauff, Bechstein, Grimm, Balladen, Bekenntnis zu Bessie, Onkel Toms Hütte, Andrea und Viktoria, Tecumseh, Pearl S. Buck bis zum Abwinken, Oliver Twist, David Copperfield, Gwen Bristow, Victoria Holt, Frühling des Lebens, Der eiserne Weg, Tadellöser & Wolff, alte und neue Atlanten, Straßenkarten, Kochbuch von Mary Hahn, Droste-Hülshoff, Theodor Storm, Wilhelm Busch, natürlich Struwwelpeter und Struwwelliese, beide hab ich letztens wieder gekauft.
Never argue with idiots. They drag you down to their level and beat you with experience.