Meine Mutter hat mich mit ihrer Vorliebe für Georgette Heyer angesteckt. Und Agatha Christie. Enid Blyton habe ich verschlungen - und später dann "Geliebt, gejagt und unvergessen". Toll schrieb auch M.M. Kaye und Mary Scott. Und Bio und Physik habe ich erst richtig mit den Forschungserzählungen von Schenzinger begriffen.
Planung bedeutet, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen
"Vom Winde verweht" habe ich ärgerlicherweise so 70-80 Seiten vor dem Ende abgebrochen. Passiert mir sonst nicht, allein beim "Zauberberg" war es auch so - heute denke ich, da hätte ich mich auch noch durchbeissen können, aber nun ist es zu spät.
Ansonsten hatte ich sowohl eine Victoria-Holt-, eine Pearl-S-Buck- und eine Rosamunde-Pilcher-Phase. Letztere finde ich wie Marie-Madeleine nicht extrem schnulzig, ich glaube, das Image kommt durch die unsäglichen Verfilmungen, natürlich ist es leichte Kost, aber nicht nur platt und banal.
Daneben habe ich als Teenager Krimis verschlungen, erst Agatha Christie, dann Dorothy L. Swayers, dann Simenon.
Die Poeninchen-Trilogie mochte ich auch, von Leonie Ossowski gab es eine Schlesien-Trilogie, die kam danach an die Reihe, dann "Poninken" von Arno Surminski.
Irgendwann auch alle Medicus-Romane von N. Gordon.
In jüngeren Jahren "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" und die Folge-Bände als Literatur zur deutschen Geschichte, "Das 7. Kreuz" von Anna Seghers, verschiedene Bücher über Sophie Scholl und "Die weisse Rose".
Noch früher neben Enid Blyton (v.a. Hanni und Nanni und 5 Freunde, mit den anderen Reihen wurde ich nicht so warm), "Die 3 ???", Karl May rauf und runter, Robinson Crusoe, Jules Verne. Und natürlich Erich Kästner!!
Mir fällt bestimmt noch viel mehr ein, so eine literarische Zeitreise ist was feines!
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...hach ja, gulla, burg schreckenstein, die drei ???, hanny & nanny, dolly, astrid lindgren, erich kästner, agatha christie, berte bratt (ich lese, seit ich fünf war, bald 52 jahre, leseratte ist mein zweiter name).
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So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen (chinesisches Sprichwort).
Danke für diesen Thread! Vieles ist bereits genannt- Försters Pucki, Hanni und Nanni, Nesthäkchen, Heidi, Puppi Langstrumpf, Das doppelte Lottchen, Mary Poppins…
Später dann Pearl S. Buck, Simmel, Via Mala, Buddenbrooks, Böll, Siegfried Lenz, Thomas Mann, Christine Brückner, dann Eric Malpass mit Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung und die Neuseeland Romane von Mary Scott.
Später dann die gesamte Rororo Frauenbücher Reihe, zB Le und die Knotenmänner, Alle meine Schweine, Spuren, Eine Hütte für mich allein, Marie Cardinal, Herdis Mollehave, Es folgten Winterkinder von Dea Trier Moch sowie Maxie Wander mit Guten Morgen Du Schöne und Leben wäre eine gute Alternative. Heinz Körner mit Johannes und weitere Titel aus der alternativen Szene… Nächste Epoche waren Marilyn French, Rosamunde Pilcher, Charlotte Link, Tolkien, Hesse, Rilke. Lily Brett, Martin Walker, Fred Vargas, Mankell, viele skandinavische Krimiautoren sowie auch englische, zB Elisabeth George Erika Pluhar, Katerine Pancol, Carmen Rohrbach, Martin Suter, Martin Walker, Lenz Koppelstädter sowie viele Krimis der Bretagne, Normandie lese ich zur Zeit…!!
🎶Ich laufe nicht mit dem Rudel, schwimme nicht in jedem Strudel…ich hab noch nie auf Befehl gebellt 🎶Ich will in keinem Haufen raufen- lass mich mit keinem Verein ein🎶 Reinhard Mey
Bei mir waren´s erst die 5 Freunde, Dolly und Hanni und Nanni und Tina und Tini.
Meine Mutter hat oft in der Bibliothek im Nachbarort stapelweise Kinderbücher ausgeliehen - Astrid Lindgren, aber auch eine Menge anderes. Auch den Trotzkopf und die Nesthäkchen-Bücher. Und die Pucki-Reihe. Und nicht zu vergessen Petzi-Bücher! ;)
Gwen Bristow: Kalifornische Sinfonie (Ich hätte gerne mehr von ihr gelesen, aber sie scheint den gleichen Roman immer wieder geschrieben zu haben, nur mit veränderten Namen der Protagonisten) Griechische Götter- und Heldensagen Agatha Christie bis zum Abwinken Und "Der letzte Mohikaner" und Geschichten über Davy Crockett. Karl May dagegen fand ich zum Einschlafen.
Dann hatte ich eine Fantasy-Phase, ausgelöst durch die Unendliche Geschichte. Da hab ich mir dann in der Dorfbuchhandlung immer wieder Bücher bestellt, die angeblich z.B. Teil 2 einer Serie sein sollten, aber Teil 1 und 3 existierten irgendwie nicht und erschienen auch nie... Und als ich in der 7. Klasse war, hab ich mir von meinem Taschengeld drei oder vier Bücher aus der "Camelon"-Reihe gekauft. Auch Fantasy, aber eher mäßig erzählt und die Illustrationen waren auch eher mau. Mochte ich aber trotzdem sehr, aber auch hier gab es schon bald keine Fortsetzungen mehr.
- Rosamunde Pilcher hat ihren Ruf tatsächlich durch die Verfilmungen weg, ihr Schreibstil ist darüber hinaus aber auch so, dass in den meisten ihrer Romane nicht allzuviel passiert (außer z.B. bei den Muschelsuchern). Das find ich phasenweise ganz angenehm, vor allem vorm Schlafengehen ist das gut, weil das Hirn nicht allzusehr strapaziert wird. ;) Stattdessen gibt es zum einen detaillierteste Schilderungen, wer welche Kleidungsstücke anhat und aus welchem Material sie bestehen, wie ein Haus so eingerichtet ist und was es zu essen gibt (meistens was Konservatives wie Schinken und Eier). Die Protagonisten bleiben aber statt individueller Charaktere eher Personentypen, die wenig Dreidimensionales an sich haben - dann kann man sich mit ihnen als Leser halt auch besser identifizieren. Und die Handlung wird so dargestellt, dass es nicht heißt: "Sie setzte sich ins Auto und fuhr zu ihrer Mutter", sondern "Sie griff nach ihrer Jacke und dem Schlüsselbund, ging durch die Tür in die Garage, schloss den Alfa Romeo auf, setzte sich hinein, ließ den Motor an und fuhr los, zu ihrer Mutter." Bringt halt viele Seiten bzw. Zeilen (bringt also auch Geld) und hilft Leuten, die eher Filme gewohnt sind, sich die Handlung (wie ja halt auch alles andere Äußere) sehr genau vorzustellen, ohne sich sehr anstrengen zu müssen.
Hach, ein schöner Strang. Als Kind hab ich Bücher verschlungen und ich hatte das Glück, dass mich meine Eltern immer reichlich mit Büchern ausgestattet haben.
Bei mir waren es u.a. Erich Kästner, Michael Ende, James Krüss, die Dolly Bücher, Hanni und Nanni, diverse Pferdebücher, Astrid Lindgren, Märchen aus aller Welt und auch die Trotzkopf Reihe (wobei ich mich da an fast nix mehr erinnere). Viele Bücher hab ich rauf und runter gelesen, obwohl ich sie fast auswendig kannte.
Später hab ich alles von Agatha Christie verschlungen und durch die Bücher von Karl May hab ich mich auch durch gekämpft. Als Erwachsene bin ich dabei aber fast eingeschlafen- seitenweise detaillierte Beschreibungen von Landschaften, Sätteln, Kleidung und Gewehren- keine Ahnung, wie ich das mit 13/14 ausgehalten habe.
Diverse Schulliteratur kam auch noch dazu, aber vom Hocker gehauen hat mich da nichts. Ich bin heute noch erstaunt darüber, dass ich es geschafft habe, die Buddenbrooks komplett zu lesen in der Oberstufe. Neulich hab ich wieder einen Versuch unternommen und bin gescheitert. Zu viele Details.
Ansonsten lese ich immer noch gern, schaffe das aber jetzt eher nur an den Wochenenden oder im Urlaub. Nach der Arbeit bin ich meist zu platt und kann dem Text nicht folgen.
Uuh, RoRoRo war eine fast unerschoepfliche Fundkiste. Die hatten viel tolle Kinder- und Jugendbuecher.
Ab einem gewissen Punkt habe ich mich natuerlich nicht mehr nur fuer solche interessiert, sondern mich bei meinen Eltern bedient. Buecher uebers alte Aegypten mit gruseligen Photos von Mumien ... Buecher ueber Voelker der Welt und wie sie leben mit nackten Familien im Dschungel (tiefste 70er, bitte), Groenlaenderinnen, die inmitten Eis und Schnee in heissen Quellen baden, gegerbte Gesichter in der Wueste ... Ein Band Kurzgeschichten von Frederick Forsyth, wo ich nach dem Twist jedesmal erschuettert dagesessen bin ... Willi Heinrich mit reichlich Sexszenen gespickt ...
Ganz wichtig!! Nick Knatterton - schon gelesen, als ich es grade mal gelernt hatte; kaum was verstanden, aber fand's trotzdem extrem faszinierend.
Zitat von bunte Kuh im Beitrag #30Als Sieben-/Achtjährige habe ich die Bücher von "Bummi" verschlungen.
Bis heute bedauere ich sehr, daß ich die letzten Bände ("Bummi wird flügge" und noch irgendwas anderes) nie bekommen und gelesen habe.
Dir und allen anderen, die Bücher von früher nicht mehr finden, weil sie nicht mehr verlegt werden, empfehle ich ebay. Per Suchwort Titel und Autor eingeben, und es ist erstaunlich, welche Bücher man dort findet. Ich warte noch geduldig, dass dort jemand "Der Palast der Winde" von M.M. Kaye, die hier auch erwähnt wurde, loswerden will, aber auf englisch. "The far pavillions" - ein unglaublicher Schmöker, den ich unbedingt nochmal lesen und auch behalten möchte! Ich habe viele Bücher, die ich immer wieder gern lese, aber es führt einfach zu weit, das alles zu schildern.
Ansonsten bin ich überwältigt von diesem Thread, so viele tolle Bücher, von denen ich sehr viele kenne.
Trotzdem merke ich, dass ich hier die Älteste bin. - Jahrgang 44. In meiner Kindheit gab es wenig schöne Kinderbücher, die meisten waren belehrend und polarisierend, wie auch z.B. Enid Blyton. Da gabe es immer die "guten" Kinder, die Protagonisten, und irgendwelche dummen oder bösen. Für meine Kinder habe ich dann ganz andere Autoren entdeckt. Astrid Lindgren, J. Krüss, O. Preussler. Die gab es für mich als Kind nicht. Ich habe als 12-14 Jährige ausgerechnet Karl May verschlungen, nicht zu fassen!
Büchern, die verfilmt werden, wird man selten gerecht. Aber drei Ausnahmen fallen mir ein: "Die Brücken von Madison County", "Brokeback Mountain" und die unvergessliche "Love Story".
Ach ja, lesen ist etwas Wunderbares. Elke Heidenreich hat mal gesagt: "Es ist ein Glück zu lesen", und das Zitat "Ein Leser lebt tausend Leben, bevor er stirbt. Wer niemals liest, lebt nur eins" kann ich voll und ganz nachempfinden.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
ich träume immer noch von dem roten Latein Grammatikbuch. Ich war auf einem humanistischen Gymnasium und hatte von der 5. bis zur 12. Klasse Latein. Ich hatte sehr strenge Eltern und musste viel Lernen. Diese rote Latein Grammatik verfolgt mich immer noch in den Träumen.
Eric Malpass wurde ja schon kurz erwähnt. Auch ich entdeckte ihn im Bertelsmann-Buchclub-Fundus meiner Eltern, genauso wie Ephraim Kishons Satiren (was eine Satire ist, lernte ich so, und hatte viel Spaß mit Familie Kishon - Renana, der "Besten Ehefrau von allen und dem kleinen ... wie hieß noch mal der Sohn? Rafi?); da war ich so 12,13 Jahre alt. Bei Malpass liebte ich diese "englische" Atmosphäre, und obwohl ich damals noch nie in England gewesen war, sah ich die alten Landhäuser und Szenerien genau vor mir. Ich kann mich an das imaginierte Bild von "Als Mutter streikte" noch genau erinnern, an die Kinder Trubshaw, Persephone und die (fast erwachsene) Viola. (Ich glaube, der Autor hätte hier am "Seltene Namen"-Strang seine Freude gehabt). Leider hat mich die deutsche Verfilmung dann enttäuscht - so eine Seventies-Familie und James-Last-Filmmusik. @Wendy, du hast recht, bei Ebay kann man tatsächlich alte Schätzchen entdecken! Ich habe so vor einigen Jahren ein Buch wiedergefunden, "Onkel Fritz aus Pernambuco", das ich mit zehn verliehen, nie wiederbekommen und heftig betrauert habe. Und beim Wiederlesen festgestellt, dass das ein wirklich gut geschriebenes, sehr lustiges, (aber wenig bekanntes) Buch ist - eine ganz schräge Geschichte mit Kindern, die allein zu Hause bleiben, derweil die Eltern Onkel Fritz vom Flughafen abholen wollen. Ein Einbrecher kommt ins Haus und gibt sich bei den Kindern dann als der besagte Onkel aus Übersee aus ...
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an. (Marc Aurel)
Dolly lese ich immer mal wieder, wenn es mir psychisch nicht so gut geht 😄 Berte Bratt stehen auch viele im Bücherregal.
Eines meiner ersten "Erwachsenenbücher" war "Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung". Ich erinnere mich daran, dass ich samt einer Tasse Kaba auf unserem Kachelofen saß (ja, AUF dem Ofen - er war aber aus) und das Buch gelesen habe.
Ansonsten habe ich bestimmt 3 oder 4 mal Vom Winde verweht gelesen, alles von Barabara Wood (da habe ich mich einmal zu meiner großen Schwester ins Bett geflüchtet, weil ich Alpträume davon hatte), ansonsten als Kind Asterix, Lucky Luke, Calvin & Hobbes.
Twilight natürlich und ein paar andere Fantasy-Reihen (Selection, Das Buch der Vampire, Mercy Falls)
Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben. Er wird fortan, wenn vielleicht auch kaum merklich, das Zeichen der Nomaden tragen. (Wilfried Thesiger)
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #10 So zwischen 12 und 14-15 hatte ich dann eine Problembücherphase und hab mich durch die gesamte Kollektion von dtv junior und verwandten Reihen gefräst, egal ob Drogen, Behinderungen, Diskriminierung oder sonst was. Ich kam mir dabei unheimlich erwachsen vor
sheeesh... die kenne ich auch noch! Erinnern kann ich mich aber nur an eines wirklich: Irina Korschunow - "Er hieß Jan", das im 2. Weltkrieg spielte und von einer Liebe zwischen einer Deutschen und einem polnischen Zwangsarbeiter erzählt, beide im Teenager-Alter.
Mein Einstieg in die Erwachsenen-Literatur war die Poenichen-Trilogie von Christine Brückner. Die habe ich verschlungen und mag sie immer noch sehr. Die sonstigen Autorinnen von denen ihr so schreibt (Gaskin, Bristow, Bradford etc.) gingen so überhaupt nicht an mich, bin relativ schnell zu Krimis gewechselt und habe mir als erstes die Sjöwall/Wahlöö Reihe aus dem Bücherschrank meines Vaters gegriffen.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Die beiden Bände von "Vom Winde verweht" waren meine ersten Erwachsenenbücher und damit habe ich Frakturschrift lesen gelernt. Ich war so um die 15. Um dieselbe Zeit entdeckte ich Courths-Mahler für mich.
Etwas später kam dann Konsalik mit seinen Russlandromanen und meine Schulfreundin und ich liefen wochenlang mit alten bunten Schultertüchern rum und wähnten uns als Russinnen.
Frakturschrift habe ich durch ein altes Märchenbuch gelernt. Das war mit das erste Buch,das ich gelesen habe. Ich habe mir mit fünf selbst das Lesen beigebracht und bekam dann von meiner Mutter besagtes Buch,das sie schon als Kind hatte. Und natürlich sind es die Originalmärchen und nicht die Disneyversionen.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Gelesen habe ich auch schon vor dem Schulalter. Mein erstes Buch war "Struwwelliese", das kann ich noch heute größtenteils auswendig. Als nächstes kam dann das erste richtige Buch "Kathrinchen Schlampinchen".
"Tom Sawer und Huckleberry Finn" und der "Lederstrumpf" fallen mir noch ein.
Schullektüre :Sehr weites Feld. Da waren Bücher dabei wie die Schachnovelle,die ich sehr gut fand,aber halt auch "Der blonde Eckbert"(in der Oberstufe. Muss man mMn nicht kennen).
Woran ich mich gut erinnern kann: Am Anfang der Oberstufe hat uns unser Deutschlehrer,welches Buch wir in der 10 gelesen hätten. Ergebnis: Klasse a: "Mutter Courage",Klasse b (da war ich gewesen): "Wir sind Utopia" und Klasse c "Sansibar oder der letzte Grund". Er meinte dann,diese Bücher sollte man alle gelesen haben. Na gut. Den Brecht hatte ich schon selbst gelesen und 'Sansibar' habe ich dann bei meinem Vater stibitzt. Ich fand die Bücher auch alle gut,habe sie gern gelesen.
Was ich fies fand: Wir haben in der Schule mal ein Buch gelesen,das ich vorher privat gelesen hatte ("Die Sache nit Christoph"). Das fühlte sich fast an wie Leichenfledderei . GottseiDank gab es keine Arbeit darüber.
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Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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Mein erstes Buch war "Onkel Toms Hütte", da bin ich mir fast sicher. Dann kamen Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo Vom Winde verweht und dann ganz viele Bücher von Konsalik. Konsalik habe ich geliebt - alles hat seine Zeit. Danach kam dann Christine von Stephen King und dann kam alles durcheinander. Ich hatte mal eine Sandra-Brown-Phase, das ist noch gar nicht so lange her.
Mein erster Konsalik war übrigens "Ein toter Taucher nimmt kein Gold". Da waren wir im Urlaub und hatten schlechtes Wetter, das Buch war Pension-Eigentum, also noch nicht mal meins.
Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.
Astrid Lindgren habe ich natürlich auch geliebt, insbesondere "Ferien auf Saltkrokan". Und Erich Kästner. Angefangen mit dem "35. Mai" aus dem Bestand meiner Mutter, heute noch einer meiner Kästner-Lieblinge. Überhaupt, Kästner liebe ich bis heute, Kinder- wie Erwachsenenliteratur.
Christine Nöstlinger mochte ich auch. Einige Austriazismen verwende ich heute noch ganz gerne wie "aufs Häusl gehen"
Zitat von fritzi im Beitrag #27(...) eine Rosamunde-Pilcher-Phase. Letztere finde ich wie Marie-Madeleine nicht extrem schnulzig, ich glaube, das Image kommt durch die unsäglichen Verfilmungen, natürlich ist es leichte Kost, aber nicht nur platt und banal.
Die "Verfilmungen" sind ja größtenteils gar keine. Als man alle Romane verfilmt hatte, hat man einfach zig weitere platte Lovestorys in schöner Kulisse erfunden und das Pilcher-Etikett draufgeklebt.
Es gibt allerdings eine schöne Verfilmung von "September" mit Jacqueline Bisset.
Zitat von Dunkelblonde im Beitrag #37genauso wie Ephraim Kishons Satiren (was eine Satire ist, lernte ich so, und hatte viel Spaß mit Familie Kishon - Renana, der "Besten Ehefrau von allen und dem kleinen ... wie hieß noch mal der Sohn? Rafi?); da war ich so 12,13 Jahre alt.
Ah stimmt, die Bücher hab ich auch gerne gelesen. Ja, ich meine, der Sohn hieß Rafi. Gab es nicht auch noch eine Tochter?
Zitat von mono im Beitrag #41Frakturschrift habe ich durch ein altes Märchenbuch gelernt.
Ich durch die Heiligenlegende meiner Oma. Je blutiger, je besser
Zitat von Twix im Beitrag #25Barbara Wood Sie hat sowohl Kitsch aber auch wirklich gute Bücher geschrieben
Stimmt. Vor allem ihre frühen Romane fand ich richtig gut.
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #20Nicht gerade die liebsten, aber die, die am meisten Eindruck hinterlassen haben, waren die 2 Grausewang-Werke - Die letzten Kinder von Schewenborn und Die Wolke.
Huh, ja, gruselig!
ZitatAls Kind heiss geliebt und jetzt nicht weniger, weil wer das nicht mag, hat keine Seele: Oh wie schoen ist Panama. Ich fand das immer so toll, wie die beiden in der Regentonne Schutz vor dem Unwetter suchen ... und wie sie ein Floss bauen, und ihr Haus, und was fuer tolle Sachen sie kochen ...
Oh ja. Das haben wir sogar mal als sehr süß gemachtes Theaterstück gesehen. Wir hatten zu Hause allerdings nur "Ich mach dich gesund, sagte der Bär". Die Diagnose "Streifen verrutscht" beim kleinen Tiger weiß ich heute noch 😉
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Puh, MM, ich hab nebenan erst an meinem Verstand gezweifelt, weil die Posts über Nacht verschwunden waren :) Danke für den Strang!
Frakturschrift hab ich mit den alten Schulbüchern, Jugendbüchern und Heften meines Vaters gelernt. Er hatte sogar den 'Kleinen Tierfreund' noch aus seiner Schulzeit (den ich dann in der Schule auch im Abo hatte - kennt den noch wer?)
MM, deine Liste mit Danielle Steel, etc aus der Bücherei, das könnte auch meine gewesen sein. Und Willi Heinrich und Konsalik gab's bei meiner Mutter natürlich auch, wurde auch von mir 'verputzt'. Nur deine Jugendbücher waren nicht meine, das hat aber sicher mit dem Altersunterschied zu tun.
Ich weiss grad nicht, wer von den Kinder- und Jugendbüchern der in den 40ern Geborenen schrieb .. da gab es von meiner Mutter ein Buch, das ich auch mitgenommen habe, einfach, weil ich es früher, als ich so 10 oder 11 war, heiss und innig geliebt habe. 'Mädchen im Tropenhelm' von Ilse Friedrich, von 1953. Es geht um ein junges Mädchen, die mit ihrem Vater nach Ostafrika geht, der Vater ist ein Wissenschaftler, der Wildtiere nach Erregern einer Rinderseuche untersuchen soll. Ich fürchte, es ist ein postkolonialistischer Schmonz, ich trau mich gar nicht, nochmal reinzugucken, weil ich nur in Erinnerung habe, dass ich es als Kind so aufregend fand.
Irgendwie muss ich es mit dem Thema Kolonien gehabt haben, denn ein paar Jahre später hab ich von Rumer Godden 'Pfauenfrühling' gelesen, das spielte in Indien, es ging um ein englisches Mädchen zur Kolonialzeit, die mit ihrem einheimischen Lover durchbrennt. Das Buch ging mir verloren, aber ich habs hier vor ein paar Jahren antiquarisch wieder gekauft. Und noch nicht wieder gelesen, vielleicht will ich das Gefühl der Jugenderinnerungen nicht zerstören.
Von der Schule (Abi 82, Deutsch Leistungskurs) erinnere ich mich hauptsächlich an Hesse rauf und runter und an Katharina Blum, da muss ich mal meine Freundin fragen, ob sie sich an mehr erinnert. Goethe, Schiller, Brecht, Lessing, Heine, etc ... das gabs bei uns nicht. Eher wurden amerikanische Literaturkritiken durchgekaut.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
So mit 13/14 war ich ganz verrückt nach „Fantasy“ wie MÄRCHENMOND STEIN UND FLÖTE DIE UNENDLICHE GESCHICHTE DER WEISSE WOLF
Das Besondere war, das es hier eine fantastische Welt in der normalen Welt gab.
Dann habe ich so mit 16/17 Sidney Sheldon gelesen. Puh, das war eher Schund.
Und so 17/18 hatte ich meine psychologische Phase und las tlws aus dem Amerikanischen (ich las auf Deutsch) so eine Art Romane über Kinder/Jugendlich mit psych. Problemen.
Konsalik ging irgendwie nie an mich, ich hab nur ein paar Simmels gelesen.
Märchenmond mochte ich komischerweise nicht, aber dafür einige andere Hohlbeins wie "Der Greif", "Midgard" und irgendwas Ägyptisches, dessen Titel mir gerade nicht einfällt.
Aus dem Bestand meiner Mutter habe ich "Pony, das Seepferdchen" geliebt, ich weiß den Autorennamen gar nicht mehr. Das hat wohl den Grundstein für meine Begeisterung für Unterwasserwelten gelegt und mir einige interessante Lebewesen nahegebracht wie Rotalgen, Seeanemonen und alle möglichen Fische. Als ich eines Tages mal einen lebendigen Sägefisch zu Gesicht bekam, war ich ganz hin und weg und musste an Serafino Sägefisch aus dem Buch denken
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Zitat von LulaMae im Beitrag #48Und das Buch "Des Lebens bittere Süße", weiß gar nicht von wem.
Barbara Taylor Bradford. Ein wunderschönes Beispiel für die Unfähigkeit deutscher Verlage, vernünftige Titelübersetzungen hinzukriegen. Das Buch ist weit weniger triefsüßkitschig, als der Titel vermuten lässt und heißt im Original "A Woman of Substance", was man ganz simpel mit "Eine Frau von Format" (oder so) hätte übertragen können.
Es gab auch noch ein paar Fortsetzungen, die sich dann um die Nachkommen von Emma Harte drehten, die mochte ich auch.
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