Charlie, die neue Gesetzeslage wurde in dem Bericht erwähnt. Dort war aber die Rede von sog. Altfällen, also jungen Leuten, die vor dem Inkrafttreten der Gesetzesnovelle volljährig geworden sind, denen wird nicht ein Euro erlassen. Mich macht das wirklich wütend, wie der Gesetzgeber da mit jungen Menschen umgeht, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, sondern nur das Pech hatten, in eine arme Familie geboren zu werden. Mir war diese Regelung bisher noch nicht einmal bekannt.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Natürlich wollen Linnemann und Merz das Bürgergeld abräumen - könnte ja vielleicht Stimmen aus der Richtung der AfD bringen. (Dass die Union das Gesetz mitverhandelt und ihm im Bundestag zugestimmt haben - Details ...)
Vorweg, mir missfällt das auch, wenn die 18-jährigen, die Schulden der Eltern übernehmen müssen.
Es macht keinen Sinn, wie bei zu großer Wohnung etc.
Von daher bin ich froh, dass das neue Gesetz es jetzt für die "Neufälle" anders macht.
Jetzt zu den beiden Protagonisten: Ich bin da etwas erschüttert, dass hier wieder so ein Bild aufgebaut wird - hier der junge Mann, der alles auf die Reihe bekommt, da die junge Frau, die nichts auf die Reihe bekommt. Das ärgert mich schon.
Ja, und es ist auch blöd, dass die junge Frau nicht informiert wurde, was eine Lohnpfändung ist. Hoffentlich hat sie ein Pfändungsschutzkonto.
Zum Thema CDU und deren Vorstellungen schreibe ich jetzt mal lieber nichts, außer ... Man sollte sich informieren, damit man weiß, worüber man spricht.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Für die einen gibt's ein Auto, für die anderen 'ne Rechnung vom Staat. Unfassbar.
Das schockiert mich jetzt auch. Ich wusste das ja gar nicht. Kann das denn wahr sein? Der Staat versucht schützend die Hand über die Kinder ihrer Eltern zu halten (Ja, ich weiß....). Da gibts Gesetze usw. Aber Schlag 18 Jahre hört das dann auf? Damit ist von vornherein die ganze Zukunft der Kinder versaut.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #6204 Jetzt zu den beiden Protagonisten: Ich bin da etwas erschüttert, dass hier wieder so ein Bild aufgebaut wird - hier der junge Mann, der alles auf die Reihe bekommt, da die junge Frau, die nichts auf die Reihe bekommt. Das ärgert mich schon.
...
Ich denke in dem Fall: zufällig war es so. Es hätte auch andersrum sein können.
Das ist schon auch ein Reflex, dass häufig eine Krankschreibung mit der beruflichen Belastung gleichgesetzt wird. Wenn ich mal die Fälle so Revue passieren lasse, die ich kenne - also wo jemand wegen burnout oder Depression oder wegen psychischer Krankheit für längere Zeit ausfiel - das war in den seltensten Fällen rein beruflich bedingt. Häufig gab es eine hohe psychische Belastung durch andere Dinge. Aber der o.g. Artikel geht auch davon aus, dass psychische Krankheit = zu hohe berufliche Belastung ist.
Das gibt mir jetzt auch zu denken.
Wenn jetzt konkrete berufliche Sachen genannt werden können, wie zum Beispiel Mobbing am Arbeitsplatz oder ähnliches, aber ansonsten? Hmm.....
Zitat von Analuisa im Beitrag #6201Charlie, die neue Gesetzeslage wurde in dem Bericht erwähnt. Dort war aber die Rede von sog. Altfällen, also jungen Leuten, die vor dem Inkrafttreten der Gesetzesnovelle volljährig geworden sind, denen wird nicht ein Euro erlassen. Mich macht das wirklich wütend, wie der Gesetzgeber da mit jungen Menschen umgeht, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, sondern nur das Pech hatten, in eine arme Familie geboren zu werden. Mir war diese Regelung bisher noch nicht einmal bekannt.
Mir auch nicht.
Es wurde auch erwähnt, wie zeitaufwendig und komplex es ist, gegen die Zahlungsaufforderung vorzugehen - abgesehen, davon, dass diese in einem fast unverständlichen Bürokratie-Kauderwelsch verfasst ist.
Und die Altfälle - die vor 2023 18 wurden - haben natürlich sowieso Pech.
Naja, in so unverständlichem Kauderwelsch sind diese Zahlungsaufforderungen auch nicht- und notfalls kann man beim Jobcenter nachfragen, was das ist und wo diese Forderung herkommt.
Aber mit dem Kinderschutz vor und nach dem 18ten Geburtstag ist es ohnehin so eine Sache. Die wirtschaftliche Jugendhilfe ( quasi die "Zahlstelle" der Jugendämter) hat die Möglichkeit, ein Pflegekind mit eigenem Einkommen an den Kosten der Hilfe zur Erziehung zu beteiligen. Wirklich motivierend für den Azubi.
Das ist schon auch ein Reflex, dass häufig eine Krankschreibung mit der beruflichen Belastung gleichgesetzt wird. Wenn ich mal die Fälle so Revue passieren lasse, die ich kenne - also wo jemand wegen burnout oder Depression oder wegen psychischer Krankheit für längere Zeit ausfiel - das war in den seltensten Fällen rein beruflich bedingt. Häufig gab es eine hohe psychische Belastung durch andere Dinge. Aber der o.g. Artikel geht auch davon aus, dass psychische Krankheit = zu hohe berufliche Belastung ist.
Das gibt mir jetzt auch zu denken.
Wenn jetzt konkrete berufliche Sachen genannt werden können, wie zum Beispiel Mobbing am Arbeitsplatz oder ähnliches, aber ansonsten? Hmm.....
Wird das nicht konkreter analysiert?
Nein. Das ist alles der gleiche Schlüssel, die Ursache ist unerheblich. Insofern wundert es mich eben, dass dieser DAK Geschäftsführer einfach mal so alles dem Beruf unterordnet. Oder es wundert mich auch nicht. Das ist allgemein ganz üblich, bei einem burnout zuerst und fast ausschließlich an berufliche Gründe zu denken, dabei sind gerade pflegende Angehörige sehr gefährdet, aber auch Scheidung und andere private Probleme sind sehr belastend.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Auch NRW- Innenministerin Reul bezieht sich auf diese aktuellen Statistiken und die Zahlen zur sog. "Ausländerkriminalität" und möchte darüber sprechen:
Reul meint, er habe kein Problem mit Ausländern, sondern mit Straftaten von nichtdeutschen Straftätern! Tja, das haben und diskutieren und sehen exakt so wohl viele: vor allem wohl aber auch bei der Polizei ?
Fassungslos ob der im Bericht genannten Zahlen - aktuell formulieren einige Politiker: Ausländerkriminalität ist ein Problem und muss offen angesprochen werden!
Vor dem Hintergrund, dass heute auch die Remmos-Villa gerade heute geräumt wird und derzeit nun hunderte Polizisten wegen dieser Familie wieder in Berlin-Neukölln im Einsatz und vor Ort sind, habe ich das Thema heue auch mal in den Strang um die polit. Fassungslosigkeiten gestellt. Und diese Familie nur als ein konkretes Beispiel zur "Clankriminalität mit ausländischen Wurzeln", die wir ja alle auch als " relevant dazu" irgendwo im Hinterkopf haben sollten:
Auch diese Zahlen erscheinen alarmierend und obwohl die komplette Bundesstatistik 2023 der Polizei noch gar nicht als Zahlenwerk raus und veröffentlich sind, titelt die Medienlandschaft bundesweit schon längst über die sich überschlagenden Zahlen der Ausländer- und Jugendkriminalität in Deutschland!
Aber wohl eindeutig: auch der Anstieg der Kriminalität bei und unter Kinder und Jugendlichen ist auch als "deutschlandweiter Trend" erkennbar!
Zitat von Charlie03 im Beitrag #6204Vorweg, mir missfällt das auch, wenn die 18-jährigen, die Schulden der Eltern übernehmen müssen. Es macht keinen Sinn, wie bei zu großer Wohnung etc. Von daher bin ich froh, dass das neue Gesetz es jetzt für die "Neufälle" anders macht.
Eigentlich hätte hier „ordentlich aufgeräumt“ gehört - Abschaffung für alle, und wer es in der Vergangenheit zurückzahlen mußte - und hat - wird entschädigt. Aber das hätte ja Geld gekostet!
ZitatJa, und es ist auch blöd, dass die junge Frau nicht informiert wurde, was eine Lohnpfändung ist. Hoffentlich hat sie ein Pfändungsschutzkonto.
Das ist so wahrscheinlich wie Kolibris in der Antarktis, würde ich vermuten. Sie ist leider großartig darin, den Kopf in den Sand zu stecken und das Thema zu ignorieren - Siehe ungeöffnete Briefe, und überhaupt die Art, mit diesen Unterlagen umzugehen.
Damit verliert sie aber auch die Möglichkeit, daß sich jemand mit ihr hinsetzt und sagt „So und so schaut es aus, und so kannst Du es lösen.“ Was vielleicht sogar jemand vom „Sozialamt“ getan hätte - wenn sie sich darum kümmern würde. Schwierig!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Naja - es ist unerfreulich, wenn die eigenen Eltern ein Totalausfall sind, das ist schon wahr. Aber ehrlich, in so einem Fall macht man eben, was man bei anderen Schulden auch tut, sich mit dem Gläubiger auseinandersetzen, damit er einem die Schuld stundet (der Staat tut das in der Regel) und abstottern. Angesichts dessen, dass die beiden Protagonisten absehbar sehr lange Jahre steuerzahlerfinanziert gelebt haben (und die junge Frau, die mit - wie alt war sie? 27, glaub' ich - noch keine abgeschlossene Lehre hat, dafür ein Kind und sicherlich aufstockende Sozialleistungen erhält, wohl bis dato), jetzt einen winzigen Teil davon an die besagten Steuerzahler zurückzahlen soll, empfinde ich das eher nicht als Aufreger.
Und bei den jungen Erwachsenen in der Jugendhilfe, dass das so ungerecht ist, dass sie für Kost & Logis etwas abgeben sollen, das sehe ich auch nicht. Würden sie daheim wohnen, könnten das ihre Eltern auch verlangen. Und sofern sie über 18 sind, steht es ihnen ja jederzeit frei,sich eine eigene Wohnung zu suchen, dann müssen sie keinen Cent an irgendwen abdrücken (außer: den Vermieter, den Stromanbieter, die Müllabfuhr, den Supermarkt etc...)
Eltern sind unterhaltspflichtig ihren Nachkommen gegenüber bis zur abgeschlossenen Berufsuasbildung, so dieser nachgegangen wird. Das Kind hat nie darum gebeten geboren zu werden, soll aber nun dem Staate was zahlen, was jemand anderes verbockt hat. Das kann es nicht sein. Jorinde, mal ehrlich: Mit 18 ausziehen, wenn man in armen Verhältnissen geboren ist und ja nun dann dank diesem Mumpitz Schulden hat, die man selbst nicht verursacht hat, von was zum Teufel soll dieser junge Mensch ausziehen und alles selbst zahlen?
"Are you incapable of restraining yourself or do you take pride in being an insufferable know-it-all?" (Severus Snape)
Sorry, die Sache mit dem Auszug mit 18 war jetzt nicht auf die Schuldenproblematik bezogen, sondern dass es weiter oben jemand ebenfalls als ungerecht empfand, dass junge Erwachsene in der Jugendhilfe (ohne solche Schulden), die eine Ausbildung machen, von ihrem Azubi-Gehalt einen guten Teil für Unterkunft und Verpflegung in der Einrichtung abgeben müssen.
Und im Falle der jungen Erwachsenen: ja, die Eltern haben es verbockt, aber das überzahlte Geld ist für den Lebensunterhalt der Familie ausgegeben worden. BAföG (=Geld für den Lebensunterhalt) muss man im übrigen auch zum Teil zurückzahlen.
Zitat von London im Beitrag #6211Neue Kriminalitätsstatistik - Zahl der Straftaten steigen - Auch der bayer. Innenminister benennt als Hautgrund: Zuwanderung und fehlende Integration!
Ohne mir die zugrundeliegenden Statistiken genauer angesehen zu haben, mein - mittlerweile schon Standard gewordener - Hinweis:
Der durchschnittliche Deutsche ist 46 Jahre alt. Das ist nicht mehr die Altersgruppe, die durch Kriminalität sich besonders hervortut.
Besonders häufig straffällig werden junge Männer (genaues Alter müsste ich noch nachsehen) mit geringer Bildung und finanziell prekär unterwegs, beheimatet eher in der Großstadt. Aussagekräftig wäre es also zu schauen, wie hoch der Anteil von Migranten in dieser Bevölkerungsgruppe ist und ob er dem Anteil an den Tatverdächtigen entspricht oder niedriger ist.
Zitat von Jorinde im Beitrag #6213Naja - es ist unerfreulich, wenn die eigenen Eltern ein Totalausfall sind, das ist schon wahr. Aber ehrlich, in so einem Fall macht man eben, was man bei anderen Schulden auch tut, sich mit dem Gläubiger auseinandersetzen, damit er einem die Schuld stundet (der Staat tut das in der Regel) und abstottern. Angesichts dessen, dass die beiden Protagonisten absehbar sehr lange Jahre steuerzahlerfinanziert gelebt haben (und die junge Frau, die mit - wie alt war sie? 27, glaub' ich - noch keine abgeschlossene Lehre hat, dafür ein Kind und sicherlich aufstockende Sozialleistungen erhält, wohl bis dato), jetzt einen winzigen Teil davon an die besagten Steuerzahler zurückzahlen soll, empfinde ich das eher nicht als Aufreger.
Der Knackpunkt ist doch aber ein ganz anderer: Sie kommt aus einem prekären Umfeld - was nun mal meistens mit Unfähigkeiten und Defiziten bzgl. „sortierten Lebens“ einhergeht. Und dann beginnt das „eigene Leben“ mit einer massiven Schuldenlast „von Amts wegen“ die, wie das Beispiel des Jungen Mannes zeigte, durchaus Tausende beträgt.
Das ist hochgradig demontierend (ich habe das absichtlich gewählt!) Und auch durch nichts gerechtfertigt - denn diese Schulden wurden ja von den Eltern gemacht - der Staat „rechnet die ihnen an“!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Jorinde im Beitrag #6215Und im Falle der jungen Erwachsenen: ja, die Eltern haben es verbockt, aber das überzahlte Geld ist für den Lebensunterhalt der Familie ausgegeben worden.
Ein KIND hat da garkeine Mitsprache, wie dieses Geld ausgegeben wird… es erhält es ja garnicht. Und hat sich auch die „zu große Wohnung“ nicht ausgesucht! Du findest es richtig, daß DIE entlastet werden, und das nun 18jährige Kind dafür gradestehen mußte?
ZitatBAföG (=Geld für den Lebensunterhalt) muss man im übrigen auch zum Teil zurückzahlen.
Richtig. Diese Schulden hat frau aber auch SELBST gemacht! Der Unterschied ist Dir nicht klar?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von London im Beitrag #6211Neue Kriminalitätsstatistik - Zahl der Straftaten steigen - Auch der bayer. Innenminister benennt als Hautgrund: Zuwanderung und fehlende Integration!
Ohne mir die zugrundeliegenden Statistiken genauer angesehen zu haben, mein - mittlerweile schon Standard gewordener - Hinweis:
Der durchschnittliche Deutsche ist 46 Jahre alt. Das ist nicht mehr die Altersgruppe, die durch Kriminalität sich besonders hervortut.
Besonders häufig straffällig werden junge Männer (genaues Alter müsste ich noch nachsehen) mit geringer Bildung und finanziell prekär unterwegs, beheimatet eher in der Großstadt. Aussagekräftig wäre es also zu schauen, wie hoch der Anteil von Migranten in dieser Bevölkerungsgruppe ist und ob er dem Anteil an den Tatverdächtigen entspricht oder niedriger ist.
Ja, aber was möchtest du mit diesem Beitrag denn konkret aussagen?
dass die Migration nach Deutschland die Bevölkerungsstruktur doch so nachhaltig verändert hat, dass nun tatsächlich Ausländer unsere Kriminalitätsstatistiken schon aus dem Grund anführen müssen, weil ihre deutschen Mitbürger bereits zahlenmäßig nicht mehr in Frage kommen ???
Ja, nicht jeder ist prädestiniert für jedes Verbrechen... also umgangssprachlich ausgedrückt, nicht jeder ist nun z.B. jemand, der "Zuhälter kann" ...
Möchtest Du damit also ausdrücken, wir haben durch die Migration nun eben auch das Thema, dass Kriminalität einwandern muss und wird, weil "wir Deutschen" das nicht mehr selber anbieten, da unsere "veraltetet Gesellschaft" für dafür nicht mehr in Frage kommt und deswegen das "Ausland ran geht und das so sein muss" ???
Deutschland importiert sich nicht nur den Nachwuchs fürs Handwerk und die Facharbeiter von morgen, sondern auch die Kriminellen der Zukunft, da auch dieser Markt abgedeckt sein möchte und die dt. das nicht mehr selbst in ausreichender Zahl machen? Statistisch belegt ???
Sorry, aber da ja nun wohl jedes Verbrechne eines zu viel sind und Gewalt und Kriminalität nun wirklich unerwünscht sind - verstehe ich Dein Argument jetzt weniger ...
Vielleicht magst Du das ja aber erklären ??? Denn, Agathe, dieser Hinweis oder diese Info relativiert das Problem vielleicht etwas , aber es ist doch deswegen trotzdem konkret und weiterhin existent und Missstand bzw. Anlass zur größeren Fassungslosigkeit ???
Denn eigentlich wäre es doch normal und zu erwarten, dass es hier nun Deutsche wären, die nun die Statistiken anführen müssten und z.B den Drogenmarkt dominieren oder die meisten Morde begehen, oder eben die bekanntesten kriminellen Familien stellen ... hier im Land. eigentlich müsste Deutschland statistisch doch fest "in dt. Hand" sein... und eben in jeder Statistik ... oder nicht ???
Und besser wäre es doch in jedem Fall, es gäbe keine "Einwanderung in Kriminalität und kriminelle Strukturen und es gäbe weniger Straftaten!"
Zitat von Nora im Beitrag #6217 Und dann beginnt das „eigene Leben“ mit einer massiven Schuldenlast „von Amts wegen“ die, wie das Beispiel des Jungen Mannes zeigte, durchaus Tausende beträgt.
Das ist hochgradig demontierend (ich habe das absichtlich gewählt!) Und auch durch nichts gerechtfertigt - denn diese Schulden wurden ja von den Eltern gemacht - der Staat „rechnet die ihnen an“!
Wird nicht zu Anfang des Beitrags von dem jungen Mann gesagt 1.470 Euro (oder 1.517, er redet nicht so deutlich), oder habe ich mich da verhört? Das ist jetzt nicht nichts, und ich verstehe, wie gesagt, dass das blöd und nervig ist, aber dann jobbt man halt maximal ein paar Monate am Wochenende in der Gastro und dann hat man das beisammen. Junge Leute haben ja nun nicht selten Schulden und müssen da wieder raus, nur meistens halt vom eigenen Konsum, das dann wahrscheinlich leichter abzustottern, weil man was dafür kann.
Bei ihr schien es mehr zu sein. Aber für jemand, der sowieso „kein Geld“ auf dem Konto hat (als Kind einer Bedarfsgemeinschaft!), Sind auch „nur“ 1500€, und zwar bitte pronto zu zahlen, eine Katastrophe.
Aber es ist Dir wohl nicht klarzumachen.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Aber es geht doch auch nicht ums "pronto" zahlen. Bei allen staatlichen Gebühren, Forderungen etc. kannst Du einen Antrag auf Stundung (oder Niederschlagung) stellen und dann kannst du in Raten abzahlen, was der junge Mann ja auch gemacht hat. Ja, 50 Euro im Monat sind ärgerlich und tun weh, ich sehe das. Aber bei der jungen Frau hat mich wiederum dann geärgert, dass die vermutlich ihr ganzes Leben nur Staatskohle gekriegt hat (ich überlege mir lieber nicht, wie viel das in Summe war). Das nimmt sie dann vermutlich schon gerne an, Marke "steht mir zu". Aber wenn ein winziger Bruchteil davon zurückgezahlt werden soll, findet sie sofort, dass sich dann Arbeiten - was sie, wenn man der Darstellung folgt, offenbar noch nie getan hat, sonst hätte sie ja schon was zurückgezahlt - nicht lohnt.
Für Dich als erwerbstätig sozialisierter Person ist das alles easy-peasy. Für ein Hartz4-Kind aber nicht - die kennen das „normale Finanzgebaren“ garnicht. Und die haben auch selten wen, von dem sie es lernen können. Das Wort „pfändungssicherer Freibetrag“ oder „P-Konto“ hat sie vermutlich noch nie gehört. Sie weiß nur „sobald ich wirklich was verdienen würde, wird es mir weggenommen“ - Da hat sie eben das Gefühl, daß „arbeiten gehen“ das Dümmste ist, was sie tun kann.
Das Initialschreiben haut der NeuschuldnerIn übrigens erst mal den Gesamtbetrag um die Ohren… Um die Ecke kommen mit „Ratenzahlung?“ muß NeuschuldnerIn dann selbst.
Ich bin hier im bof so ziemlich die letzte, die für „Sozialgeschenke“ ist. Aber dieses Vorgehen war/ist Sozialmißbrauch von Amts wegen, finde ich.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Richtig Nora, all das ist kein Standardwissen und solche Kenntnisse hat nicht jeder!
Ich pers. finde, das alles wäre ja nun auch im Strang "Bürgergeld" gut aufgehoben und dort zu diskutieren und würde denken, "Bürgergeld" ist eben auch nicht so etwas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen und eigentlich auch nicht so gedacht- und auch das Thema rund um Kinder von Bürgergeldempfängern sind ein Aspekt, der für mich in diesen Strang mitdiskutiert gehört?
[...]
Teil des Beitrags in anderen Strang verschoben, Analuisa