Wenn eine Rede so aus dem Kontext gerissen wird - bewusst! - dann ist das schlicht unseriös. Und tendenziell.
Aus sämtlichen Postings einzelner User ließen sich auch Sätze finden, die herausgerissen eine ganz andere Aussage ergäben als das tatsächliche Posting.
Ich mache noch mal Werbung dafür, die konkreten Aussagen von Frau Baerbock anzuschauen.
Mensch, diese Kampagne ist doch so durchsichtig. Geht ihr nicht auf den Leim! Lest selbst!
Lasst euch doch nicht instrumentalisieren!
KEINE ANGST, KEINE ANGST, KEINE ANGST, KEINE ANGST!
Die Goldwaage, die hier zum Einsatz kommt, würde bei den Aussagen von so einigen anderen PolitikerInnen explodieren oder so.
Aber seltsamerweise wird das nie passieren.
Ich finde das auch äußerst durchsichtig, trotz aller Aussagen man habe ja nix gegen Frau Baerbock aber....
Klar kann man kritisieren, dass es unglücklich ausgedrückt war, gerade WEIL abzusehen war, wie das dann instrumentalisiert wird. Andererseits sollte man sich von solch einer Dramatisierung nicht einschüchtern lassen - bei Frau Baerbock mache ich mir da weniger Sorgen.
Eine Spaltung entsteht nicht durch die Aussage selbst, sondern durch die übertriebene Reaktion. Für so einige, die Spaltung befürchten, aber dabei selbst alles aufbauschen was nur geht, ist das eine "geschnitten Mahd", wenn man genauer hin sieht.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #252An wen oder was sind Politiker denn dann "gebunden"?
Die antwort steht erst einige beiträge vorher hier im strang, nämlich der amtseid.
genau lt. Artikel 56 heißt es:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.
so ein unbedarftes Schaferl ist sie auch nicht mehr und wenn: muss sie es lernen.
Die Geschichte von naiv-doofen Fehlern bei Baerbock ist ja länger. Dann fehlt das Gespür für Redenschreiber oder Spindoctors.
Dass eine Person in der Position und in der niemals zuvor gekannten Lage gut daran täte, tatsächlich auf Worte und deren Wirkung zu achten ist meiner Ansicht nach jetzt keine bahnbrechende und überfordernde Neuigkeit.
Dass sie im Ernstfall dummdreist statt souverän agiert hab ich mir schon im Wahlkampf bei dem unsäglichen Buch und ihrer Vita gedacht.
"Schaden abwenden" - wenn ich mir die eh schon mehr als belasteten Familien ansehe, die sich vor einem 11 Grad Winter fürchten dann kann ich die Interpretation von Schaden abwenden nur eigenwillig finden.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #252... An wen oder was sind Politiker denn dann "gebunden"?...
An das Grundgesetz, in dem es in Artikel 38 heißt: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. Hervorhebung von mir.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #254Mich macht die Schlechtrederei fassungslos.
Fassungslos macht mich dabei gar nichts. Es passiert genau das, was zu erwarten war. Alles andere wäre eine absolute Überraschung. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit bei dem Zustand unserer Demokratie. Eine unerreichte Utopie. Es ist eher umgekehrt: Es ist ausgeschlossen, dass es anders kommen könnte.
Also, dass Helmut Kohl so großzügig mit den Spätaussiedlern war, war nun auch nicht im Sinne der ganzen deutschen Bevölkerung.
Niemand kann 83 Millionen es Recht machen. Dann hätten wir keine unterschiedlichen Parteien.
Und auch keine Debatten hier im Forum, denn wir haben unterschiedliche Meinungen.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von print im Beitrag #256... Ich finde das auch äußerst durchsichtig, trotz aller Aussagen man habe ja nix gegen Frau Baerbock aber....
bei jedem anderen hätte ich das genau so kritisiert.
Allerdings durchaus mit Einschränkungen.... wenn z.B. Herr Gabriel, der ja auch mal eine Weile unser Aussenminister war exakt dieselben Worte genutzt hätte, hätte ich dem nicht mal einen "Anfängerbonus" eingeräumt.
Du kannst es glauben oder auch lassen... ich finde nach wie vor das Frau Baerbock einen recht guten Job macht... sie sollte meiner Meinung nach lediglich noch ein bisschen an ihrer Diplomatie feilen.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #263Also, dass Helmut Kohl so großzügig mit den Spätaussiedlern war, war nun auch nicht im Sinne der ganzen deutschen Bevölkerung.
Niemand kann 83 Millionen es Recht machen. Dann hätten wir keine unterschiedlichen Parteien.
Und auch keine Debatten hier im Forum, denn wir haben unterschiedliche Meinungen.
Die mediale Aufregung scheint mir etwas übertrieben.
Warum hier (teilweise) die Messlatte - und dann ausgerechnet auch noch an eine Politikerin wie Frau Baerbock; die noch dazu ohne Erfahrungen jedenfalls in dieser politischen (internationalen) Liga ist - derart hoch gehängt wird, erschließt sich mir nicht so recht.
Wenn ich etwa nur an den vermurksten Wahlkampf dieser Dame denke - die ja nach eigener Aussage vom "Völkerrecht" kommt ... Da hätte der Herr Habeck wohl ein (deutlich) besseres Ergebnis für die Grünen eingefahren ("Korrekturen" im (geschönten) Lebenslauf, ein auf die Schnelle hingeklotztes Buch, welches diverse Plagiatsvorwürfe nach sich zog, zahlreiche Versprecher iVm Wissenslücken und/oder Ahnungslosigkeiten, trotz eines Studiums in UK ein Englisch, welches unser hessischer Hausmeister hier vor Ort besser kann und (aus)spricht; und der war noch nie in seinem Leben UK, geschweige denn hat er da irgendwas studiert - würde ich mir die Mühe machen, etwas länger nachzudenken, fiele mir sicherlich noch mehr ein). Das Alles sprich ihren Wahlkampf mal als Benchmark genommen - schlägt sich die Dame doch noch halbwegs tapfer und wacker.
Sollte man also m. E. nicht zu eng sehen. Ganz generell und zum Verhältnis "Politiker/Wähler" meine ich mich an folgenden legendären Ausspruch zu erinnern (auch wenn der schon länger zurückliegt; könnte vielleicht sogar von unsere ehemaligen genialen Kanzlerin stammen): "Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das was vor den Wahlen gesagt wird auch tatsächlich nach den Wahlen gilt". Das bringt das Ganze rund um das Verhältnis "Politiker/Wähler" doch recht treffend auf den Punkt. Wobei natürlich auch immer gilt: Jedes Volk in einem demokratischen Land (von Diktaturen also abgesehen) hat in aller Regel die Politiker und Politikerinnen, die es verdient.
Zitat von print im Beitrag #256... Ich finde das auch äußerst durchsichtig, trotz aller Aussagen man habe ja nix gegen Frau Baerbock aber....
bei jedem anderen hätte ich das genau so kritisiert.
Allerdings durchaus mit Einschränkungen.... wenn z.B. Herr Gabriel, der ja auch mal eine Weile unser Aussenminister war exakt dieselben Worte genutzt hätte, hätte ich dem nicht mal einen "Anfängerbonus" eingeräumt.
Du kannst es glauben oder auch lassen... ich finde nach wie vor das Frau Baerbock einen recht guten Job macht... sie sollte meiner Meinung nach lediglich noch ein bisschen an ihrer Diplomatie feilen.
sehe ich genauso @Max
es ist dasselbe und derselbe "Stil" wie mit "ihrem" Buch und der verbesserten Vita.
Viele Menschen haben sich daran gewöhnt, dass in der Politik oft eine Wahrheit verschwiegen wird oder gar verdreht, dass es gelogen wird usw. Das kann bei den Adressaten zu Gewohnheitseffekten führen.
Einem Kind kannst du nicht alles rundheraus sagen. Man muss sein Alter, seine Reife, seine Entwicklung berücksichtigen.
Da ich nicht so oft deiner Meinung bin, will ich hier unsere Gemeinsamkeiten festhalten:
Zitat von vreneli im Beitrag #266Die mediale Aufregung scheint mir etwas übertrieben.
Warum hier (teilweise) die Messlatte - ... - derart hoch gehängt wird, erschließt sich mir nicht so recht. ...
Sollte man also m. E. nicht zu eng sehen. Ganz generell und zum Verhältnis "Politiker/Wähler" meine ich mich an folgenden legendären Ausspruch zu erinnern (auch wenn der schon länger zurückliegt; könnte vielleicht sogar von unsere ehemaligen genialen Kanzlerin stammen): "Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das was vor den Wahlen gesagt wird auch tatsächlich nach den Wahlen gilt". Das bringt das Ganze rund um das Verhältnis "Politiker/Wähler" doch recht treffend auf den Punkt. Wobei natürlich auch immer gilt: Jedes Volk in einem demokratischen Land (von Diktaturen also abgesehen) hat in aller Regel die Politiker und Politikerinnen, die es verdient.
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Zitat von Charlie03 im Beitrag #269Da ich nicht so oft deiner Meinung bin, will ich hier unsere Gemeinsamkeiten festhalten:
Zitat von vreneli im Beitrag #266Die mediale Aufregung scheint mir etwas übertrieben.
Warum hier (teilweise) die Messlatte - ... - derart hoch gehängt wird, erschließt sich mir nicht so recht. ...
Sollte man also m. E. nicht zu eng sehen. Ganz generell und zum Verhältnis "Politiker/Wähler" meine ich mich an folgenden legendären Ausspruch zu erinnern (auch wenn der schon länger zurückliegt; könnte vielleicht sogar von unsere ehemaligen genialen Kanzlerin stammen): "Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das was vor den Wahlen gesagt wird auch tatsächlich nach den Wahlen gilt". Das bringt das Ganze rund um das Verhältnis "Politiker/Wähler" doch recht treffend auf den Punkt. Wobei natürlich auch immer gilt: Jedes Volk in einem demokratischen Land (von Diktaturen also abgesehen) hat in aller Regel die Politiker und Politikerinnen, die es verdient.
Zwar etwas Off-Topic, nichtsdestotrotz und ganz generell: Unterschiedliche Meinungen und Standpunkte machen ja Diskussionen erst aus und auch interessant. Gut und schön, wenn es dann bei ansonsten wohl unterschiedlich gepolten Diskutanten auch mal eine Gemeinsamkeit gibt.
Was mich betrübt und was ich in meinem Umfeld (leider) immer häufiger konstatieren muß: Gut gebildete und auch gut informierte Bürger (nicht selten gerade auch solche mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung) meiden zunehmend Aussagen und Diskussionen in der Öffentlichkeit - sie äußern sich, wenn überhaupt, nur noch in kleinem, engerem und/oder vertrautem Kreis. Ob dies der Diskussion und der Demokratie - letztere lebt u. a. vom Meinungsaustausch - (und damit einem Land insgesamt) zum Vorteil gereicht, kann man mit guten Gründen bezweifeln. Das hier aber nur am Rande.
Ach nee, nicht diese "Das darf man ja nicht mehr sagen"-Leier. Ich habe eher den Eindruck, dass man heute jede Menge Zeugs laut sagen darf, das man sich lieber ans Knie nageln sollte.
Zitat von vreneli im Beitrag #270 Gut gebildete und auch gut informierte Bürger (nicht selten gerade auch solche mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung) meiden zunehmend Aussagen und Diskussionen in der Öffentlichkeit - sie äußern sich, wenn überhaupt, nur noch in kleinem, engerem und/oder vertrautem Kreis. .
...und da hört die Gemeinsamkeit schon wieder auf...
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