Mit den Wochenmärkten... Meine Vorstellung: schön romantisch-schlendrianig-gechillt, so übern Markt spazieren, da und dort was angucken, kaufen, mitm Holland-Radl heimfahren in der Basttasche, der Lauch guckt oben raus.
Realität: Die Märkte sind zu Zeiten, wo ich nicht kann, nicht in der Nähe bin, sogar noch extra mitm Auto hinmüsste und ich hab keine Ahnung, ob das nun Bio ist oder nicht oder was ich dann zu dem Zeitpunkt überhaupt brauch, davon abgesehen, dass ich die Basics, die ich wöchentlich immer kaufe, dort nicht kriege.
Ja Marktpreise sind an manchen Ständen mittlerweile Apothekerpreise. Ich habe auch 2 Stände auf hiesigen Wochenmärkten und derzeit kann ich die Gurke auch nicht wie Lidl für 0,70€ anbieten aber für 1,50€ wie manche Kollegen auch nicht. Manche Städte haben auch massiv die Standgebühr erhöht was zur Folge hat das teilweise um 1/3 weniger Anbieter sind.
ich habe eine Zeit lang in Bad Cannstatt und in Biberach, beides schwäbisch, auf dem Markt eingekauft. Das war preislich ok. Aber hier in Oberbayern haben sie einen Vogel.
Ich habe einige Zeit krummes Biogemüse gerettet. Ich bin davon wieder abgekommen. 5 kg-Tüte alle zwei Wochen, aber da waren 3 Mordstrümmer Süßkartoffeln drin oder riesige Gemüsezwiebeln, um auf das Gewicht zu kommen. Angehauenes Obst und Gemüse, was man gar nicht so schnell verarbeiten konnte oder sogar schon direkt in die Biotonne wanderte. Da kaufe ich doch auf dem Markt, worauf ich Lust habe.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Ich war gerade auf dem Wochenmarkt. Eher zufällig, weil ich einen Termin in der Fußgängerzone hatte - da ist man dann automatisch auf dem Markt.
Auf dem Rückweg die spontane Erkenntnis, dass ich heute noch Tomaten brauche.
Beim nächstbesten Stand dann 1 kg Rispentomaten (ganz normale Größe) geordert. Ich war mit den Gedanken woanders und habe nicht auf das Preisschild geschaut. Dann sollte ich 6,20 Euro dafür bezahlen.
Das ist exakt das Doppelte vom Supermarkt-Preis.
Da hört's dann auf bei mir. Ich habe die Ware nicht genommen, mich bei der Verkäuferin entschuldigt und habe es auch mit dem Preis begründet.
Genauso ging es mir auch, ich wollte Bohnen auf dem Markt kaufen, beim Biobauern. Meine selbst ausgelegten sind leider dieses Jahr nicht aufgegangen, keine Ahnung warum. Ich fühlte mich gar nicht angesprochen, als der Preis von 8,50 Euro genannt wurde. Nachfrage ergab: 10 Euro pro Kilo. Leute!!!!!!
Hab ich nicht gekauft, wir haben was anderes gegessen und ich habe einen neuen Versuch mit einer neuen Saatpackung unternommen.
——————————————————————————————————— Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. (Jean Anouilh)
Tomaten sind wirklich sehr teuer geworden. Aber ich habe da einen Artikel drüber gelesen, dass das nicht nur mit der aktuellen Inflation zusammenhing sondern mit bestimmten Erntekalkulationen. Bauern haben weniger produziert als letztes Jahr weil es da zu viel gab etc. Könnte im nächsten Jahr mit Erdbeeren so sein, denn die fanden in diesem Jahr zu wenig Abnehmer.
Ich selbst hab auch so wenig Erdbeeren gegessen wie noch nie, weil die die ich ass alle ziemlich wässrig waren.
Markt war hier immer deutlich teurer als Discounter oder Supermarkt.
Ich gehe da gezielt hin für alles, was es ansonsten im Zweifelsfall nicht so frisch, nicht in der Qualität oder eben gar nicht gibt. Unser Biobäcker hat dort z. B. einen Stand (sonst muss ich in den nächsten Vorort). Außerdem Spargel, Erdbeeren, mehlige Biokartoffeln, Salat, wenn ich keinen mehr im Garten hab etc.
Und für unseren Olivenmann 😬.
Ich kaufe schon länger sehr viel im Aldi einkaufen. Mittlerweile haben die sehr viel in bio. Was dort nicht geht, dann eben auf dem Markt oder auf dem Biolandhof. Allerdings fahre ich da nicht extra hin wegen 2 Stangen Lauch.
Bei Lebensmitteln verzichten wir zur Zeit noch wenig. Das wenige konzentriert sich auf weniger Fleischkonsum sowie größere Beachtung von saisonalen Lebensmitteln bei der Essensplanung.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Ja das war wohl Pech. Ich bin mehrmals auf dem Feld zum Sekbstpflücken gewesen, und die Erdbeeren waren noch nie so gut Auch zu Hause hatte ich mehr als sonst, aber bei den Mengen, die hier verputzt werden, reichte das nicht. Mehrkosten hat man auch als Brunnenbesitzer, da die Pumpen mit Strom laufen.
Hier sind die Preise auf dem Wochenmarkt auch fast doppelt so hoch wie im Supermarkt, deshalb kaufe ich im Discounter.
Es gibt jedoch in einem Stadtteil noch einen türkischen Markt. Dort sind die Preise, ähnlich wie im türkischen Supermarkt, niedrig. Am Ende, bevor der Markt schließt, senken sie die Preise oder verschenken manches sogar. Ist ein Geheimtipp bei denen, die zurzeit keinen Ausweis mehr für die Tafel bekommen.
Auf mein geliebtes Wannenbad. Ich dusche nicht so gerne...es liest sich so schlecht dabei...ich liege sehr gerne lange in der Badewanne. Jetzt kommt es mir noch sooo als Verzicht vor, aber im Winter völlig durchgefroren, sicher schon sehr.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Wannenbäder? Ich würde das gerne unter Verzicht einordnen, aber wenn ich in den 23 Jahre, die unser Haus alt ist, schon 23 mal in der Wanne gelegen hätte, würde mich das sehr erstaunen. Ich tippe auf alle 3-4 Jahre einmal. So gesehen energietechnisch gut, aber eben kein Verzicht.
Mir ist schnell kalt. Wenn ich Wohnzimmer und Büro um 1 Grad runterregle, das ist wahrer Verzicht. Ob ich mehr schaffe, wird sich rausstellen.
Aktuell habe ich 26,9 Grad im Büro. Ich habe Söckchen an zum Sommerkleid und kalte Hände.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #366Mir ist schnell kalt. Wenn ich Wohnzimmer und Büro um 1 Grad runterregle, das ist wahrer Verzicht. Ob ich mehr schaffe, wird sich rausstellen.
Das wird mir ebenso gehen. Aber wir haben Gott sei Dank noch einen Kaminofen, da ich auch mit 23 Grad Raumtemperatur nichts anfangen kann, das ist mir zu kalt. Außer vielleicht in der Küche, aber da beweg ich mich ja auch.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich friere auch so leicht. Kachelofen haben wir auch, aber kein Holz mehr. Ich hab’s ja woanders schon gepostet: der Ster Holz, sonst so zwischen 90 und 120 Euro: jetzt 300 Euro aufwärts. Der Markt ist leergefegt.
Im Büro werden es in meinem Büro oft nur so 19 Grad oder 20. Das ist mir zum Arbeiten zu kalt. Da hab ich eine kalte Nase und kalte Finger, auch wenn ich schon Top, Bluse und Strickjacke anhabe. Bisher hab ich da immer mit dem Heizöfchen zugeheizt, mal sehen, ob ich mich das diesen Winter noch traue. Ich weiß ja, ich sollte nicht, aber mir ist das zu kalt.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Leider gehöre ich auch zu den Kälteempfindlichen. Schon immer heize ich nur einen Raum in meiner Wohnung. In diesem Raum schlafe und lebe ich. Kurz mal in die kalte Küche, um einen Tee zu machen, ist ok. Mein Wohnraum muss aber mind. 22 Grad warm sein (viel wärmer wird es leider trotz voll aufgedrehter Heizung ohnehin nicht). Diese 22 Grad halte ich auch nur dick angezogen aus. Auch im Bett bin ich dick angezogen, trotz zwei Decken. Nase, Hände, Füsse sind kalt.
Auf diese 22 Grad verzichten zu müssen wird schwierig. Vor allem, wenn nachts die Temperatur der Heizung vom Vermieter gesenkt werden sollte. Ich komme ja erst gegen 22:30 Uhr von der Arbeit zurück und hätte es dann gerne warm.
Mehr als 20 Grad schaffe ich in meinem Büro nie. Ich sitze mit Marktfrauenhandschuhen am Rechner. Aber schlimmer ist die Kälte von unten. Trotz Kellerdeckenisolierung ist es ar***kalt an den Füßen. Früher hatte ich einen Ofen als Zusatz, aber dann habe ich einen glühenden Kopf und von unten ist es kalt. Auch nix.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
@Katelbach: Wenn du mit Marktfrauenhandschuhen diese halben Handschuhe meinst, welche die Finger frei lassen: die trage ich auch oft auf der Arbeit. Meine Kollegen sind nicht so kälteempfindlich. Die sitzen mit Hoodie da, während ich vier Schichten incl. Thermounterwäsche (nicht übertrieben) trage.
Zitat von Hydra im Beitrag #373@Katelbach: Wenn du mit Marktfrauenhandschuhen diese halben Handschuhe meinst, welche die Finger frei lassen: die trage ich auch oft auf der Arbeit. Meine Kollegen sind nicht so kälteempfindlich. Die sitzen mit Hoodie da, während ich vier Schichten incl. Thermounterwäsche (nicht übertrieben) trage.
Ja, die meine ich. :-) Tolle Sache!
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.