Zitat von Charlie03 im Beitrag #665Emotionale Für- Sorge lässt sich gar nicht verpflichtend einfordern und zwar unabhängig von Geschlechtern. Kindesmisshandlung,auch emotionale,kann allerdings unter Strafe gestellt werden.
Genau - das lässt sich nicht einfordern und das ist ja auch der Punkt: Die Mutter ist dann Vater und Mutter zugleich. Er macht sich aus dem Stauib - sie ist dran. []Finanziell und oder Betreuend wäre zumindest theoretisch über ( notarielle) Verträge möglich, auch bei allen beteiligten Parteien. Ob das rechtlich durchzusetzen ist, kann ich nicht beurteilen.
Ja, theoretisch. Weißt Du, wie viele Väter beim Staat verschuldet sind? (Unterhaltsvorschuss) Ob es das in dern USA gibt, weiß ich nicht.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Flau im Beitrag #699Für Schwangerschaft/Geburt oder Abtreibung kann nur eine einzige finale und 100%ige Entscheidung getroffen werden, da geht kein 50:50.
Eben und ich frage mich, warum eine Grundsatzentscheidung jetzt wieder gekippt werden soll? Grundsatzentscheidungen dienen auch der Rechtssicherheit. Dann können sie sich ihren Supreme-Court ja sparen, wenn deren Entscheidungen bei 3 wieder ausgehebelt werden und offenkundig nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen.
Ich hoffe, das Ansinnen der AbtreibungsgegnerInnen geht nicht durch.
Aber leider habe ich eh von Amerika den Eindruck, die machen immer mehr ne Rolle rückwärts.
Und von wegen absolute Freiheit und das ganze Gerede. Ja, wenn sie sich bewaffnen können bis an die Zähne, da gilt die Freiheit, aber wehe eine Frau will kein Kind austragen. Dann ist das Geschrei groß.
Dieses ganze klerikale Geschwaller ist eh nicht meins. Völlig aus der Welt gekippt.
Dann sollen die GegnerInnen ihren Namen und ihre Anschrift preisgeben und dann werden alle auf die Welt gezwungenen Kinder denen auf die Schwelle gelegt, sollen sie zusehen, wie sie mit den Kids klarkommen.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #701 Ja, theoretisch. Weißt Du, wie viele Väter beim Staat verschuldet sind? (Unterhaltsvorschuss) Ob es das in dern USA gibt, weiß ich nicht.
In den USA gibt es keinen Unterhaltsvorschuss nicht. Auch keine Elternzeit und Mutterschutz
Acht Wochen blieben Lauren Hoffmann, um sich ihrem Baby zu widmen, bevor sie wieder zur Arbeit musste. Fünfeinhalb Wochen Urlaub hatte die 29-Jährige vor der Geburt ihres zweiten Kindes gesammelt. Zweieinhalb weitere Wochen nahm sie unbezahlt frei. Mehr hätte sich die Familie nicht leisten können. Wenige Wochen, in denen sie sich von der Geburt erholen und gemeinsam mit ihrem Mann Will das Leben zu viert organisieren musste.
Bis heute hat die US-Army mit Unterhaltsforderungen für Kinder zu tun, die von US-Soldaten mit deutschen Frauen gezeugt wurden.
In den USA gibt es keine Meldepflicht. Es gibt in den meisten Bundesstaaten auch keine Pflicht von Familienangehörigen sich gegenseitig finanziell zu unterstützen (common law). Wenn Unterhalt eingefordert wird, muss die fordernde Seite nachweisen, dass dieser Mann der Vater ist. Dazu benötigt es ein Gerichtsverfahren. Dafür braucht es finanzielle Mittel. Einen Vaterschaftstest kann man nicht so einfach einfordern, weil es sich dabei um einen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Mannes handelt.
Also wenn ein Mann sich nicht kümmern will, dann kommt er sowohl in den USA als auch in D leicht davon.
—————————————— Die Bösen halten zusammen, auch wenn sie einander hassen, das ist ihre Stärke. Die Guten sind in alle Winde zerstreut, das ist ihre Schwäche.
Wer ist "man"? mono, nimm es mir nicht übel, du und dein Umfeld haben vermutlich weder eine Klage auf Kindesunterhalt noch einen Antrag auf Beistandschaft beim Jugendamt gestellt.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
@ xanidae: Die Situation bzgl Unterhalt,Elterngeld und Mutterschutz ist in den USA deutlich anders als vei uns- allerdings ist das von den US Amerikanern mehrheitlich so gewollt. Da werden solche Regelungen als zu starker Eingriff des Staates gesehen. Ich denke,wir können nicht unsere Vorstellungen bei anderen Kulturen einfordern. In einem demokratischen Land sind demokratisch gefällt Entscheidungen zu akzeptieren, sie müssen uns ja nicht gefallen.
Wer der Meinung ist,dass in D Väter/Männer "zu einfach davonkommen" kann sich ja für andere Regelungen politisch einsetzen.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von Sariana im Beitrag #706Wer ist "man"? mono, nimm es mir nicht übel, ..
Die Gesellschaft und doch, und ob. Mutmaßungen über mein Privatleben halte ich für völlig daneben und nehme ich sehr übel. Besonders,wenn auch noch mein hier völlig unbeteiligte "Umfeld" einbezogen wird. Das geht euch nix an,wenn ich es nicht offen schreibe.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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Zitat von Charlie03 im Beitrag #701[quote=mono|p271117][quote="Charlie03"|p270779]
...Er macht sich aus dem Stauib - sie ist dran.
... Weißt Du, wie viele Väter beim Staat verschuldet sind? (Unterhaltsvorschuss)
Ja,aber ich halte das nicht für einen Mechanismus oder ein Naturgesetz,sondern für etwas,das man ändern kann.
Und, wie? Ich bitte um einen konkreten Vorschlag. Vielen Dank!
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Mono hat nach eigener Aussage keine Kinder. Also spricht sie wie die Blinde von der Farbe.
Caramia- Es stimmt nicht, dass bei plötzlichen Kindstod immer die Polizei ins Haus kommt. [editiert]
[editiert]
Und was das Wunder der Schwangerschaft angeht- ja, ich war dreimal schwanger. Ohne kommt man nur schwierig zu einem Kind. Aber etwas, was jedes weibliche Säugetier genauso kann wie ich- nämlich den jeweiligen Nachwuchs austragen und gebären- als besondere Gabe zu bezeichnen ist schon sehr speziell.
Antwort auf editierte Passage gelöscht, sorry, djinnchiller. Analuisa
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #680Wer sagt denn das? Bei jeder Fehlgeburt wird eine Ausschabung gemacht. Das ist zunächst mal einfach eine Ausschabung, nicht mehr und nicht weniger.
Das ist nicht korrekt. Bei vielen Fehlgeburten im Frühstadien ist das nicht notwendig.
Zitat von mono im Beitrag #690Finanziell und oder Betreuend wäre zumindest theoretisch über ( notarielle) Verträge möglich, auch bei allen beteiligten Parteien. Ob das rechtlich durchzusetzen ist, kann ich nicht beurteilen.
Du willst einen Mann vertraglich dazu verpflichten, sich um sein Kind zu kümmern? Die, die das wollen, tun es eh. Die, die's nicht wollen, werden ganz sicher Mittel und Wege finden, sich drum zu drücken.
Mal abgesehen davon, dass das wirklich ganz toll für die Kinderseele ist, wenn der Vater dann Megafotz ziehend auftaucht und den Besuchssonntag 'absitzt'. Denkst du nicht, dass ein Kind das mitkriegt, wenn es als Last empfunden wird?
Im schlimmsten Fall macht der Vater dem Kind das Leben so zur Hölle, dass es garnimmer dorthin will.
Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, dass für eine Abtreibung das Einverständnis des Vaters/Erzeugers vorliegen muss-ist ja auch sein Kind. Auch hier natürlich nur, wenn bekannt und keine Vergewaltigung. Und natürlich nicht bei medizinischen Notfällen.
Nein, nein und nochmals nein. Dir ist schon klar, wie erpressbar damit eine Schwangere ist? Wenn eine Frau schwanger ist, feststellt dass sie von diesem Mann kein Kind möchte weil es ein Hallodri ist und dieser die Einwilligung nur gegen Cash gewährt, das würdest du damit ermöglichen. Damit würden Frauen wieder zu Opfern. Nein.
Zitat von mono im Beitrag #643Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, dass für eine Abtreibung das Einverständnis des Vaters/Erzeugers vorliegen muss-ist ja auch sein Kind.
Äh, das ist ja jetzt wohl nicht DeinErnst? Du würdest tatsächlich einer Person die Hoheit über die Deinen Körper und den Rest Deines Lebens einräumen, der im Extremfall am nächsten Tag nicht mehr aufgreifbar ist, und Dich dann mit dem dem ganzen „Spaß“ alleine läßt? Einem Menschen, der in keinster Weise körperlich betroffen ist? Der nicht die Unannehmlichkeiten, Aufwände, Schmerzen und Verletzungen einer Schwangerschaft und Geburt tragen muß? Und der nicht dazu gezwungen werden kann, dafür zu sorgen, daß Du maximal 50% der Aufwände an Zeit, Energie, Geld und Altersvorsorge erbringen mußt, die zum Großziehen eines Kindes notwendig sind?
Ernsthaft?
ZitatAuch hier natürlich nur, wenn bekannt und keine Vergewaltigung.
Das ist aber lieb von Dir…
ZitatUnd natürlich nicht bei medizinischen Notfällen. Allerdings ist z.B. einen Eileiterschwangerschaft für mich ein anderes Thema als eine geplante Abtreibung.
Die „Behandlung“ einer aktiven Eileiterschwangerschaft ist genauso eine Abtreibung wie jede andere. Eine Frau stirbt ja auch nicht automatisch dran… Es gibt eine Chance, eine Eileiterruptur zu überleben. *Sarkasmus wieder aus*
ZitatAuch eine schriftliche Erklärung, die Frau bei der Erziehung des Kindes (im Falle , dass sie sich für das Kind entscheidet) zu unterstützen, fände ich nicht schlecht. Gerne notariell. Da weiß ich allerdings nicht, ob das rechtlich durchsetzbar ist.
Charmant. Die Frau soll möglichst gezwungen werden, von der Entscheidung des Mannes abhängig zu sein - denn der hätte das letzte Wort. [editiert] Und Du fragst Dich, ob es rechtmäßig sein könne, den Mann zur Verpflichtung zur Versorgungsleistung zu zwingen? [editiert]
Ich habe Neuigkeiten für dich: Der Vater IST heute schon qua Gesetz verpflichtet, seine Kinder und deren Mutter zu unterstützen. Mindestens 800.000 Kinder und deren Mütter wissen aber genau, daß das Gesetz - und dementsprechend auch eine solche Erklärung - noch nicht mal den Preis der Tinte für die Unterschrift wert ist. Denn es kann offensichtlich recht einfach umgangen werden.
Aber die Frau soll ernsthaft die Genehmigung des Mannes beibringen, daß er einer Abtreibung zustimmt?
Verstoß gegen die Netiquette gelöscht
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #672 Das kann man auch anders sehen. Ob bei Fehlgeburt, bei Schlaganfall, bei Herzinfarkt, ganz egal, es wird immer untersucht, woran es evtl. gelegen haben kann. Da muss sich Frau nicht gleich wieder angegriffen fühlen. Es ist Einstellungssache und, ich schrieb es schon mal, ich sehe die Frau nicht als Nabel der Welt an.
Seit wann wird bei einer Fehlgeburt untersucht, warum das geschehen ist? Bzw. wie kann das überhaupt festgestellt werden. Bei wievielen Fehlgeburten wird nur der Fakt nachgewiesen, dass keine Schwangerschaft mehr besteht und bei der Frage nach Gründen herrscht Ratlosigkeit....
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #673Und wenn Abtreibung gesetzlich verboten ist, ist es nochmal was anderes. Selbstverständlich wird da auf den Grund gegangen.
Wusstest du übrigens, dass auch im Falle des plötzlichen Kindstotes die Kripo ins Haus kommt und zwar nicht zum Kaffeetrinken?
Da muß auch Fremdverschulden ausgeschlossen werden, was bei einer Fehlgeburt eben nicht der Fall ist. Strafverfolgung nur wenn die Fehlgeburt auf Fremdeinwirkung zurückgeht. Und da gibt es den wichtigen Unterschied zwischen Fehlgeburt und Abtreibung, was nicht dasselbe ist, um einem Einwand zuvorzukommen, der sicher kommen würde.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #673Und wenn Abtreibung gesetzlich verboten ist, ist es nochmal was anderes. Selbstverständlich wird da auf den Grund gegangen.
Wusstest du übrigens, dass auch im Falle des plötzlichen Kindstotes die Kripo ins Haus kommt und zwar nicht zum Kaffeetrinken?
Da muß auch Fremdverschulden ausgeschlossen werden, was bei einer Fehlgeburt eben nicht der Fall ist. Strafverfolgung nur wenn die Fehlgeburt auf Fremdeinwirkung zurückgeht. Und da gibt es den wichtigen Unterschied zwischen Fehlgeburt und Abtreibung, was nicht dasselbe ist, um einem Einwand zuvorzukommen, der sicher kommen würde.
Aha. Und wie stellen wir das bitte fest? Bei einer Fehlgeburt erscheint nicht plötzlich ein Grünes Bindi auf der Stirn der Frau, deren Schwangerschaft nicht bis zur Geburt eines Lebensfähigen Kindes führte, um sie von denen zu unterscheiden, bei der der Verlust des Embryos durch „Manipulation“ ausgelöst wurde.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von mono im Beitrag #687 In den USA läuft da ja vieles anders als z.B. hier,Nachbarschaften spielen bei sozialer Unterstützung eine grössere Rolle. Kann ja sein,dass diejenigen,die protestieren,sich nachbarschaftlich engagieren.
Egal ,wie sehr sie sich privat und nachbarschaftlich engagieren, schwangere Frauen vor der Abtreibungsklinik anzuschreien, am Betreten zu hindern und zu schikanieren, ist nie in Ordnung. Das ist menschlich unterste Schublade.
Seit wann wird bei einer Fehlgeburt untersucht, warum das geschehen ist? Bzw. wie kann das überhaupt festgestellt werden.
Routinemäßige Untersuchung jeder bekannten Fehlgeburt gibt es nicht, wo sollten die Kliniken die Kapazitäten hernehmen?
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #689Ich sehe nicht, wo da Frau Macht über Mann ausübt.
Bei Sex und Schwangerschaft gibt es da viele Möglichkeiten. "Kind unterjubeln" , Pille " vergessen", Schwangerschaft vortäuschen... Sex hat mit Macht zu tun und wird und wurde auch eifrig dazu genutzt.
Echt jetzt? Der Mann kann auf Kondom bestehen oder es läuft nichts - ganz einfach, dann ist die "Macht der Frau" erfolgreich neutralisiert. Männer sind keine wehrlosen Lämmer, die zum schutzlosen GV gezwungen werden können.
Seit wann wird bei einer Fehlgeburt untersucht, warum das geschehen ist? Bzw. wie kann das überhaupt festgestellt werden.
Routinemäßige Untersuchung jeder bekannten Fehlgeburt gibt es nicht, wo sollten die Kliniken die Kapazitäten hernehmen?
Und in vielen vielen Fällen gibt es eben auch keine feststellbare Ursache, weil das Untersuchungsmaterial nicht mehr vorhanden ist. Hinterließ schon viele untröstliche Eltern und ratlose Ärzte, weil eben keine rationale Begründung möglich war. Und die nächste Schwangerschaft ging ohne Probleme über die Bühne.
Zitat von mono im Beitrag #694Bei Sex und Schwangerschaft gibt es da viele Möglichkeiten. "Kind unterjubeln" , Pille " vergessen", Schwangerschaft vortäuschen... Sex hat mit Macht zu tun und wird und wurde auch eifrig dazu genutzt.
Also, im Ernst ... Der arme Mann? Da muss "Mann" dafür sorgen, dass er nicht reingelegt wird. Tut er das nicht, darf er auch nicht heulen.
Zitat von Rosalie im Beitrag #714 Nein, nein und nochmals nein. Dir ist schon klar, wie erpressbar damit eine Schwangere ist? Wenn eine Frau schwanger ist, feststellt dass sie von diesem Mann kein Kind möchte weil es ein Hallodri ist und dieser die Einwilligung nur gegen Cash gewährt, das würdest du damit ermöglichen. Damit würden Frauen wieder zu Opfern. Nein.
Volle Zustimmung zu deinem gesamten Post. Diese unglaubliche Borniertheit macht mich echt sauer. Als ob man jemanden dazu zwingen kann sich um sein Kind zu kümmern. Und dann auch noch Mitsprache bei etwas das nur die Frau durchstehen muss. Auf keinen Fall.