Zitat von mono im Beitrag #571... ... Also, woher kommt sowas, warum lässt man diese Sprüche so durchgehen, warum wird das Männer einfach zugebilligt?
Nach der xten Wiederholung solltest du langsam mal mit Belegen für deine Behauptungen um die Ecke kommen, oder sie als persönliche Meinung formulieren. Warum sollten Frauen Gedanken an irgendwelche dummen Sprüche verschwenden, wenn sie Klage eingereicht haben und/oder eine Beistandsschaft des Jugendamtes in Anspruch nehmen? Ein Anzeichen, dass sie die Ansichten der Männer, die solche Sprüche von sich geben, "durchgehen" lassen, ist dieses Vorgehen ja nun nicht.
Zitat von mono im Beitrag #572 Weil das natürlich überhaupt nicht sein kann, damit dein Vorurteil erhalten bleibt. ...
Bring doch zur Abwechslung statt solcher persönlicher Untergriffe mal Fakten auf den Tisch. Zum Beispiel Gründe dafür, warum laut ihren Jahresberichten für 2021 in NRW donum vitae 7 634 Fälle von Schwangerschaftskonflikten aufweist, zu denen Beratungsgespräche geführt wurden, pro familia aber 12 570?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von mono im Beitrag #573Noch als Anmerkung: Ich schließe aus dummen Sprüchen von Männern nicht, dass Frauen alles allein entscheiden sollen, sondern im Gegenteil, das die Herren viel mehr einbezogen werden müssen- dann werden nämlich auch die dummen Sprüche (die ich nicht anzweifle) weniger.
Im Grundsatz teile ich deine Meinung, ja Väter müssten sich für ihre Kinder verantwortlich fühlen und diese Verantwortung tragen. Und es gibt zum Glück Väter die das auch tun. Nur wie genau willst du die, dies nicht tun dazu bekommen?
Muss ein Mann erst ein Treuhandkonto einrichten, ehe er Sex mit einer Frau haben kann auf dem mind. 50.000 Euro liegen um die Kosten des Kindesunterhaltes für die erste zehn Jahre zu gewährleisten? Denn kein Vertrag, keine Eheschließung, kein vorabgegebenes Versprechen hat in den letzten 100 und mehr Jahren dazu gefühlt, dass es nicht Väter gibt, die sich weder praktisch noch finanziell um ihre Kinder kümmern.
Und ja dann hat die Mutter die Wahl sich entweder selbst um Kind und Finanzierung zu kümmern, oder es in der Babyklappe auszusetzten.
Denn die Möglichkeiten einen Mann der nicht zahlen will per Klage dazuzubringen ist schon schwer und steinig, aber der Weg, einen Vater, der es nicht will, dazuzubringen sich tatsächlich um sein Kind zu kümmern, ist noch nicht gefunden worden. Und nein, das Kind einfach vor seiner Wohnungstüre auszusetzen, funktioniert leider nur in Familienkomödien, nicht aber im wahren Leben.
Genauso wie für seine Kinder ist ein erwachsener Mann auch für sein Sozialverhalten verantwortlich. Nur er allein kann eventuelle Defizite in Angriff nehmen und ausgleichen. Da helfen nach meinen Beobachtungen Anregungen und Vorschläge von weiblicher Seite eher weniger, als eine Verurteilung des verantwortungslosen Verhaltens durch seine Geschlechtsgenossen. So lange viele aber Verständnis dafür signalisieren, sich gegenseitig Tipps geben, wie man Unterhaltszahlungen verringern kannn und sogar Väter dafür feiern, wenn sie sich komplett um die Zahlungen drücken, bin ich nicht sonderlich optimistisch.
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Es war tatsächlich Zufall, dass ich gerade über diesen Artikel aus 2021 über die Organisation CitizenGo gestolpert bin, den ich nicht nur denen empfehle, die immer noch glauben (möchten), dass Abtreibungsgegner/innen vor allem in regionalen oder lokalen Grüppchen aktiv sind und ihre politischen Ambitionen auf Abtreibungs-Verbote beschränken.
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yesBarbie, ich will das mit keinem Wort relativieren. Dieses Verhalten nicht. Es ist mir nur zu einseitig, auch als Argument pro Selbstbestimmung. Nur für die Akten und um ein schiefes Männerbild en bisschen abzustütze: Es gibt leider auch Frauen, deren Selbstbestimmung in eine Grauzone driftet, wenn sie eine Schwangerschaft EIGENTLICH gar nicht so verkehrt fänden, das aber aus gutem Grund für sich behalten. Davon kenne ich persönlich mehr als nur eine, ist aber hier nur marginal das Thema. Auch für sie gilt das unbedingte Recht auf Abbruch
vultura, mir ging es in meinem Beitrag nicht um Selbstbestimmungsrechte, sondern darum, dass männliche Verantwortungslosigkeit nicht auf weibliches Verhalten zurückzuführen ist, da erwachsene Menschen zuallerst mal selbst für ihr Verhalten verantwortlich sind.
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Bildung Es ist erwiesen, das Bildung dazu beiträgt, das es weniger (nicht keine) unerwünschten Schwangerschaften gibt. Und Bildung ist auf der ganzen Welt ein Bereich, der ideologisch eingeschränkt wird. Aus verschiedenen Gründen. In den westlichen Industrienationen mache ich mehrere Gründe für mangelnde Bildung aus: Da sind die fundamental Gläubigen (egal welcher Colour), die es für Sünde halten, wenn ihre Kinder über den menschlichen Körper und menschliche Sexualität aufgeklärt werden. In den 80er waren in meiner Stufe Schüler, die zu den Zeugen Jehovas gehörten. Nachdem die Eltern sehr krawallig geworden sind, nahmen die Schüler nicht mehr am Fach Biologie teil.
Dazu sind uninformierte Kinder- Menschen - "praktischere" Opfer für Gewalttäter und Sexualstraftäter. Ein "dumm" gehaltenes Kind wird seltener entschieden für sich eintreten. Bei Schmerzen oder Beschwerden den Docs sagen können, WAS da wehtut.
Menschenbild - Männer In meiner Wahrnehmung schultern Frauen den Löwenanteil an Verantwortung. Haben aber weniger Einfluss. Wer pflegt Eltern und Schwiegereltern? Wer "muss heute abend Babysitten" beim eigenen Kind? usw. Meine Eltern gehören zur Nachkriegsgeneration, in der Generation davor waren viele Männer im Krieg, die Frauen haben ihr Leben gewuppt, und als die Soldaten zurückkehrten, forderten sie die Patriarch-Stellung ein - die sie zT gar nicht ausfüllen konnten- und wer machte die Arbeit?
Aus dieser Gemengelage ist tatsächlich eine Haltung entstanden, die nicht nur- mit Recht! sagt, Frau kann sich nur auf sich selbst verlassen, sondern auch mit einbezieht, das Männer das halt eben nicht können.
Es beginnt tatsächlich schon mit der Erziehung, das von Mädchen mehr Verbindlichkeit und Verantwortung erwartet wird, als von Jungen.
Ausnahmen gibt es natürlich.
Das hat erstmal nichts damit zu tun, ob Abtreibung strafbar ist oder nicht. Aber mit einem Verantwortungsvollen Gegenüber könnte manchmal die Entscheidung für ein Kind leichter sein. Oder die Entscheidung gegen ein Kind, in dem respektiert wird, richtig respektiert wird, das eine Frau in der Lage ist, ihre Entscheidungen zu treffen.
Ich bin für absolute Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen. Niemand außer der betroffenen Frau geht in ihren Schuhen. Nicht jetzt, und nicht in Zukunft.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #585... Ich bin für absolute Straffreiheit von Schwangerschaftsabbrüchen. ...
Bei aller Zustimmung zu den Selbstbestimmungsrechten von Frauen, kann ich ohne medizinische Indikation bei einer Schwangerschaft, die soweit fortgeschritten ist, dass der Fötus außerhalb des Mutterleibes überlebensfähig ist, diese Absolutheit nicht teilen. Allerdings kann ich mir auch kaum vorstellen, dass das nicht sehr, sehr seltene Ausnahmefälle wären.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Ich muss ganz ehrlich sagen, das ich in Gedanken bei den 12 Wochen bin. Da stimme ich dir zu. Außer in medizinischen Notfällen hätte ich mir gar nicht vorstellen können, das so spät ein Abbruch erfolgen kann.
Mich würde mal interessieren, ob das viele Fälle sind oder die Ausnahme.
Zitat von noBarbie im Beitrag #579 Bring doch zur Abwechslung statt solcher persönlicher Untergriffe mal Fakten auf den Tisch. Zum Beispiel Gründe dafür, warum laut ihren Jahresberichten für 2021 in NRW donum vitae 7 634 Fälle von Schwangerschaftskonflikten aufweist, zu denen Beratungsgespräche geführt wurden, pro familia aber 12 570?
Vorurteile wie Deine, die die Schwangeren gar nicht erst dort vorstellig werden lassen?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
@ Kaffeesahne, in dem sehr sehenswerten Film "Women" berichtet eine Frau aus China von einer Zwangsabtreibung im achten Monaten. Das geht mir bis heute nach, weshalb ich auch auf deinen Beitrag so reagiert habe.
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NoBarbie, wir reden hier nicht von barbarischen Zuständen und Zwangsabtreibungen in einem totalitären Staat! Übrigens beinhaltet eine Abtreibung im 8ten Monat etwas, das gemeinhin Geburtsvorgang genannt wird - das tut sich keine Frau als Verhütungsersatz an.
Spätabtreibungen in zvivlisierten Ländern erfolgen aus medizinischer Indikation heraus. Gemeinhin, weil das Leben des Kindes aufgrund einer Erkrankung/Chromosomenanomalie extrem beeinträchtigt und oder verkürzt wäre.
Dann ist auch die Entscheidung nachzuvollziehen, das Kind nicht zum normalen Geburtszeitpunkt zu bekommen, um es kurz darauf sowieso sterben zu sehen - und dann auch noch den „Spaß“ und das Risiko einer normalen Geburt auf sich zu nehmen. Eine frühere Geburt ist für den weiblichen Körper etwas „schonender“.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Vorurteile wie Deine, die die Schwangeren gar nicht erst dort vorstellig werden lassen?
Ich hatte um Fakten gebeten, und dir fällt mehr nicht ein?
Aber genau das IST der Grund! Eine Schwangere, die Dein Vorurteil hegt, aber eher zu einer Abtreibung tendiert, geht doch garnicht erst zu einer Beratungsstelle, bei der sie nicht erwartet, gemäß ihrer Intention beraten zu werden, sondern das Horrorszenario von Vorwürfen und Umberatungsversuchen über sich ergehen lassen zu müssen! Alles andere wäre absurd.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #591NoBarbie, wir reden hier nicht von barbarischen Zuständen und Zwangsabtreibungen in einem totalitären Staat! ...
Stimmt, ich redete mit Kaffeesahne über die Strafbarkeit von Abtreibungen und habe meine Reaktion auf ihren Beitrag begründet.
Zitat von Nora im Beitrag #591Übrigens beinhaltet eine Abtreibung im 8ten Monat etwas, das gemeinhin Geburtsvorgang genannt wird - das tut sich keine Frau als Verhütungsersatz an.
Was tun Frauen sich denn als "Verhütungsersatz" an?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Nora im Beitrag #591Übrigens beinhaltet eine Abtreibung im 8ten Monat etwas, das gemeinhin Geburtsvorgang genannt wird - das tut sich keine Frau als Verhütungsersatz an.
Was tun Frauen sich denn als "Verhütungsersatz" an?
Ich beziehe mich darauf, daß es in diesem Strang durchaus Thema war, daß Frauen angeblich Abtreibungen als „Verhütungsmethode“ betrachten.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von noBarbie im Beitrag #589@ Kaffeesahne, in dem sehr sehenswerten Film "Women" berichtet eine Frau aus China von einer Zwangsabtreibung im achten Monaten. Das geht mir bis heute nach, weshalb ich auch auf deinen Beitrag so reagiert habe.
Zitat von Nora im Beitrag #591Übrigens beinhaltet eine Abtreibung im 8ten Monat etwas, das gemeinhin Geburtsvorgang genannt wird - das tut sich keine Frau als Verhütungsersatz an.
Was tun Frauen sich denn als "Verhütungsersatz" an?
Ich beziehe mich darauf, daß es in diesem Strang durchaus Thema war, daß Frauen angeblich Abtreibungen als „Verhütungsmethode“ betrachten.
Von "angeblich" war in deinem vorherigen Beitrag nicht die Rede, daher meine Nachfrage.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Nora im Beitrag #591Übrigens beinhaltet eine Abtreibung im 8ten Monat etwas, das gemeinhin Geburtsvorgang genannt wird - das tut sich keine Frau als Verhütungsersatz an.
Was tun Frauen sich denn als "Verhütungsersatz" an?
Ich beziehe mich darauf, daß es in diesem Strang durchaus Thema war, daß Frauen angeblich Abtreibungen als „Verhütungsmethode“ betrachten.
Von "angeblich" war in deinem vorherigen Beitrag nicht die Rede, daher meine Nachfrage.
Es geht aber garnicht um angeblich oder nicht. Selbst eine Frau, die Abtreibung als Verhütungsmethode betrachtet, wartet nicht bis zum 6ten Monat oder später, um dann abzutreiben im Sinne einer „Verhütung“.
Theoretisch könnte ich es mir immer noch im Sinne einer „mir ist klargeworden, daß ich das (=Kind haben) nicht machen will“-Entscheidung vorstellen. Aber das wäre dann keine Verhütung mehr.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.