"Wegen ihrer Befürwortung legaler Schwangerschaftsabbrüche darf die römisch-katholische US-Kongressabgeordnete Nancy Pelosi in ihrer Heimatdiözese San Francisco nicht länger die Kommunion empfangen. Das hat der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, am Freitag angeordnet. Als Sprecherin des Repräsentantenhauses ist Pelosi eine der ranghöchsten Politikerinnen der USA. Laut der Zeitung National Catholic Register beschrieb Cordileone seine Maßnahme als „pastoral“ und nicht politisch. Das vom Jesuitenorden in den USA verlegte Magazin America zitierte den Erzbischof, Pelosis Befürwortung legaler Schwangerschaftsabbrüche sei zunehmend „extrem“ und aggressiv geworden." Quelle
Pastoral und nicht politisch. Aha.
Seit wann gehört Lügen zu erzählen zu den bischöflichen Befugnissen?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von Flau im Beitrag #621Aber falls ich mir dieses innewohnende maßlose Element nicht nur einbilde, so ist das durchaus Anlass nicht nur zu großer Sorge um jede Frau, deren Schwangerschaft nicht 100%ig perfekt verläuft (und all ihrer Bekannten), sondern alle sollten sich aus ganz egoistischen Gründen Sorgen machen. Meiner Meinung nach werden da faschistoide Strukturen aufgebaut.
Ich finde das alles "normal". Wir trauen uns nicht, die Wirklichkeit zu erkennen.
Es gibt so viele Beispiele dafür. Erschießt jemand mehrere Leute, sei es in einer Schule, auf der Straße oder sonstwo, hört man im Radio, das Motiv des Täters sei noch unklar. Nein. Man muss vom vordergründigen Motiv sprechen. Dann hört man noch, es könnte sein, dass der Täter psychisch nicht gesund sei. "Könnte"! Ja, kann denn ein psychisch gesunder Mensch so etwas machen? Natürlich nicht.
Wenn in einem der "führenden" Ländern dieser Welt knapp die Hälfte derer, die gewählt haben, Trump ihre Stimme geben, ist das kein Grund, um sich Sorgen zu machen? Von China ganz zu schweigen. Von Russland.
Das alles wird sich nicht ändern. In 10 Jahren nicht, in 20 Jahren nicht, in 30 Jahren nicht. Es werden immer und immer wieder neue Spielarten kommen. Unzählige. Es wird sich nicht ändern, weil wir uns nicht trauen, nach den Gründen zu fragen. Wir wollen es nicht wissen, selbst wenn wir glauben, es doch wissen zu wollen.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #629Kastanie, ich finde deine Worte kryptisch. Was meinst du denn?
Es wird sich nichts ändern, wenn wir uns nicht der Frage stellen, warum Menschen tun, was sie tun.
Kein Mensch wird unmenschlich geboren. Aber es kann zu Entwicklungen kommen, im Laufe derer er seine Menschlichkeit verliert oder wesentlich einbüßt. Das geschieht nicht per Zufall sondern es hat seine Gründe.
So wie es Gründe hat, dass wir solche Menschen entweder gar nicht erkennen oder viel zu spät (siehe in den USA oder in Russland, in China usw.. auch in Deutschland).
Natürlich hat alles eine Ursache und es wäre hilfreich, wenn wir sie erkennen können. Erkennen wollen, auch dieses Wollen oder Nicht-Wollen hat Gründe, da sehe ich aber schon viel Zufall. Nicht nur, aber auch
Zitat von xanidae im Beitrag #615Der nächste Bundesstaat verbietet Abtreibung ab Zeugung und jede Unterstützung für eine Abtreibung zB Taxifahrt in einen anderen Staat wird bestraft. Privatpersonen winken 10000$ Belohnung, wenn sie Frauen verpfeifen. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...a329297d2f.html
Leider scheint nun ein regelrechter Wettstreit ausgebrochen zu sein welcher Bundesstaat das strengste Abtreibungsrecht hervorbringt.
Im Gegensatz dazu ist die USA das einzigste Industrieland in dem es keinen rechtlich bezahlten Mutterschutz gibt. Deswegen ist der momentane Mangel an Babymilch für viele Mütter eine Katastrophe. Milch abpumpen in der Mittagspause. Der Tipp von wohlhabenden US Amerikanern "man könne doch auch stillen" muss für viele eine schallende Ohrfeige sein Da es kein Krankenkassensystem wie bei uns gibt kann eine Geburt mit Komplikationen sehr teuer werden
"Die amerikanische Gesetzgebung sieht für Frauen nach der Geburt eines Babys keinen besonderen Schutz vor. Einen landesweit gültigen bezahlten Mutterschutz gibt es in den USA nicht – als einziges industrialisiertes Land der Welt. American Exceptionalism, die sonst so stolz betonte Einzigartigkeit der anderen Art. Einige wenige Bundesstaaten wie Kalifornien, Connecticut und New Jersey haben bezahlten Mutterschutz eingeführt, Minimum vier Wochen, höchstens zwölf Wochen lang. ...
Doch der Gedanke, es sei wirtschaftlich unrentabel, Frauen eine bezahlte Auszeit nach der Geburt eines Kindes zu geben, hält sich hartnäckig. Der andere Grund, weshalb die USA bislang keine landesweit einheitliche Regelung haben? Die Finanzierung. Deshalb steckt Joe Bidens großes Investitionsprojekt „Build Back Better“ im Senat fest. Darin enthalten: die Einführung von vier Wochen bezahltem Mutterschutz, in jedem Bundesstaat, einkommensunabhängig. Auch eine Erweiterung des Kinderfreibetrags hängt damit in der Luft – ein wichtiges Instrument in der Bekämpfung von Kinderarmut in den USA. ...
Die Leidtragenden: jene Väter, Mütter und Kinder, für die gemeinsame erste Monate ohne Geld- oder Arbeitsplatzsorgen Luxus sind. Besonders erschütternd ist eine Statistik des Arbeitsministeriums von 2012. Darin heißt es, in den USA kehrt jede vierte Frau schon zehn Tage nach der Geburt zurück an den Arbeitsplatz. Der emotionale und physische Stress für Mutter und Kind sind enorm und langwierig. „Wie wir uns um unsere Kinder und Frauen kümmern, zeigt, was für eine Gesellschaft wir sind“, sagt die junge Mutter Claire Kinder. „Und der Fakt, dass wir nicht mehr in das Wohlergehen unserer Kinder und jener, die sich um sie kümmern, investieren, ist alarmierend. Die Folgen werden noch Generationen später zu spüren sein.“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/mutterschutz-in-den-usa-100.html
Für mich ist das ganze Doppelmoral. All die, die sich so für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzen, sollen sich doch einfach mal - mit genau der gleichen Energie - um all die lebenden Kindern kümmern
Das Beispiel mit der fehlenden Formularmilch für Babies, zeigt für mich, dass es nicht um „pro Life“ geht, sondern darum Macht über Frauen auszuüben.
—————————————— Die Bösen halten zusammen, auch wenn sie einander hassen, das ist ihre Stärke. Die Guten sind in alle Winde zerstreut, das ist ihre Schwäche.
Ja, das finde ich in dem Fall eben auch sehr offensichtlich. Wem es ernst damit ist, das Leben von Kindern und Familien zu schützen, der findet viele dringlichere Baustellen als nun ausgerechnet diese agressive, undifferenzierte Verfolgung von Abtreibung. Eine konsequente Anti-Abtreibungshaltung kann ich nur dann ernst nehmen, wenn dazu auch Strukturen zur Unterstützung der werdenden Familie geschaffen werden.
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Mir ist völlig unverständlich, dass sich auch Frauen, nicht selten in vorderster Reihe der Anti-Abtreibungs-Aktivisten, unter dem Deckmantel des "Lebensschutzes" engagiert an der gezielten Unterdrückung des eigenen Geschlechts beteiligen.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Ach noBarbie, seufz... (nicht über Dich). Das beweist doch nur, dass es egal ist, unter welchem Vorwand man sich über Andere erhebt, und darum geht es offensichtlich. Die meisten denken das offenbar nicht zuende, sondern genießen das Gefühl ihrer Überlegenheit und Rechtschaffenheit.
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Zitat von noBarbie im Beitrag #626"Wegen ihrer Befürwortung legaler Schwangerschaftsabbrüche darf die römisch-katholische US-Kongressabgeordnete Nancy Pelosi in ihrer Heimatdiözese San Francisco nicht länger die Kommunion empfangen. Das hat der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, am Freitag angeordnet. Als Sprecherin des Repräsentantenhauses ist Pelosi eine der ranghöchsten Politikerinnen der USA. Laut der Zeitung National Catholic Register beschrieb Cordileone seine Maßnahme als „pastoral“ und nicht politisch. Das vom Jesuitenorden in den USA verlegte Magazin America zitierte den Erzbischof, Pelosis Befürwortung legaler Schwangerschaftsabbrüche sei zunehmend „extrem“ und aggressiv geworden." Quelle
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Formal gesehen ist das korrekt- der Empfang oder nicht Empfang der Kommunion ist eine pastorale Entscheidung. Die ein anderer Priester auch anders fällen kann. Ob der Herr Erzbischof jetzt jeden Priester ins einem Bistum kontrolliert, wage ich auch mal zu bezweifeln(in Deutschalnd ist das Bistum Köln da ein ganz gutes Beispiel. Da haben die Herren Bischöfe auch einiges gesagt, was die Priester nicht immer so gehandhabt haben. Muss die emeinde halt mitmachen).
Im konkreten Fall dürfte diese pastorale Entscheidung allerdings einen politischen Hintergrund haben- was ich prinzipiell für problematisch halte.
Ein mir bekannter Kirchenrechtler hält es sogar für einen klaren Rechtsbruch.
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Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von xanidae im Beitrag #615Der nächste Bundesstaat verbietet Abtreibung ab Zeugung und jede Unterstützung für eine Abtreibung zB Taxifahrt in einen anderen Staat wird bestraft. Privatpersonen winken 10000$ Belohnung, wenn sie Frauen verpfeifen. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal...a329297d2f.html
... Da es kein Krankenkassensystem wie bei uns gibt kann eine Geburt mit Komplikationen sehr teuer werden
"Die amerikanische Gesetzgebung sieht für Frauen nach der Geburt eines Babys keinen besonderen Schutz vor. Einen landesweit gültigen bezahlten Mutterschutz gibt es in den USA nicht – als einziges industrialisiertes Land der Welt. American Exceptionalism, die sonst so stolz betonte Einzigartigkeit der anderen Art. Einige wenige Bundesstaaten wie Kalifornien, Connecticut und New Jersey haben bezahlten Mutterschutz eingeführt, Minimum vier Wochen, höchstens zwölf Wochen lang. ...
Doch der Gedanke, es sei wirtschaftlich unrentabel, Frauen eine bezahlte Auszeit nach der Geburt eines Kindes zu geben, hält sich hartnäckig. Der andere Grund, weshalb die USA bislang keine landesweit einheitliche Regelung haben? Die Finanzierung. Deshalb steckt Joe Bidens großes Investitionsprojekt „Build Back Better“ im Senat fest. Darin enthalten: die Einführung von vier Wochen bezahltem Mutterschutz, in jedem Bundesstaat, einkommensunabhängig. Auch eine Erweiterung des Kinderfreibetrags hängt damit in der Luft – ein wichtiges Instrument in der Bekämpfung von Kinderarmut in den USA. ...
Die Leidtragenden: jene Väter, Mütter und Kinder, für die gemeinsame erste Monate ohne Geld- oder Arbeitsplatzsorgen Luxus sind. Besonders erschütternd ist eine Statistik des Arbeitsministeriums von 2012. Darin heißt es, in den USA kehrt jede vierte Frau schon zehn Tage nach der Geburt zurück an den Arbeitsplatz. Der emotionale und physische Stress für Mutter und Kind sind enorm und langwierig. „Wie wir uns um unsere Kinder und Frauen kümmern, zeigt, was für eine Gesellschaft wir sind“, sagt die junge Mutter Claire Kinder. „Und der Fakt, dass wir nicht mehr in das Wohlergehen unserer Kinder und jener, die sich um sie kümmern, investieren, ist alarmierend. Die Folgen werden noch Generationen später zu spüren sein.“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/mutterschutz-in-den-usa-100.html
Da muss allerdings gesagt werden, dass die US Amerikaner (mehrheitlich) das auch nicht wollen. Selbst meine eher "linken" US amerikanischen Verwandten stehen Krankenkassen eher skeptisch gegenüber, von stärkerem Mutterschutz o.ä. gar nicht zu reden. Zu starker Eingriff des Staates... Mag uns fremd sein, weil wir es anders kennen, aber ich denke, wir müssen akzeptieren, dass in anderen Ländern andere Vorstellungen herrschen. Die USA sind ein demokratisches Land. Und wenn sie so wählen, dass dabei herauskommt, was halt momentan herauskommt, müssen wir das nicht gut finden, aber es ist deren Entscheidung.
Übrigens ist der Abschnitt mit der bezahlten Auszeit nach der Geburt ein Punkt, warum ich die Finanzierung der Reisen zu Abtreibungen sehr kritisch sehe. Da die Firmen das so sehen, werden sie ehr diese bezahlen. Und Druck auf den Arbeitnehmer auszuüben und /oder das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass die Einstellung zu dem Thema klar ist, ist ja nun kein Problem für Arbeitgeber. Da ist die Beeinflussung in Richtung Abtreibung sehr wahrscheinlich.
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Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #641Zu #637 Das ist DEINE Sicht und somit eine Unterstellung!
Mitnichten. Es ist eine leider sehr häufig zu beobachtende Tatsache. Wenn du willst, kannst du mit Leichtigkeit massenhaft Bildmaterial, vorzugsweise aus den USA, finden, das dies belegt.
Bitte zu beachten: Ich habe extra "willst" geschrieben, nicht "wolltest".
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Zitat von Flau im Beitrag #612Ja, mono, jetzt muss ich auch mal fragen: Rein im gesetzlichen Rahmen, wie soll eine angemessene Beteiligung des, ich geh jetzt auch mal von günstigsten Fall aus, zugewandten und an der Vaterschaft interessierten Partners konkret aussehen?Am Ende, das ist ja genau das Problem, geht es um eine finale Entscheidung: die Schwangerschaft wird fortgesetzt und am Ende das Kind geboren - oder eben nicht. Sowohl Schwangerschaft und Geburt als auch die Abtreibung sind bedeutende körperliche Eingriffe bzw. Prozesse. Mit welchem Recht kann hier die finale Entscheidung bei irgendeiner anderen Person liegen als bei der Schwangeren? Mich würde da eine Konkretisierung ganz ernsthaft sehr interessieren. Wie stellst Du Dir die gesetzliche Regelung zur Einbindung des Vaters vor, ohne dass dieser die Möglichkeit erhält Druck auszuüben? Bedenke dabei auch, dass es nicht wenige Männer gibt, die ihr Gewicht eher pro Abtreibung in die Waagschale werfen würden, das wäre dann eben auch ihr Recht. Aber grundsätzlich: Wie soll ein Recht des Mannes an der Entscheidungsfindung aussehen, das keinen Druck auf die Schwangere konstituiert? Oder falls Du das Recht auf solchen Druck in Kauf zu nehmen bereit bist, wie argumentierst Du wider die Tatsache, dass die Schwangere (-man mag das bedauern, ist aber so-) die einzige sowohl körperlich betroffene als auch juristisch ansprechbare Person ist?
Das beantworten ja mal wieder andere für mich ,wobei sie mir irgendwas unterstellen, aggressiv und unangemessen persönlich werden. mich als ungebildet udn dumm (implizit, "keine Ahnung" ist ja nix Anderes) bezeichnen. Völlig daneben und ich habe keine Lust auf so etwas zu antworten. Auf was ich antworte, ist ja meine Entscheidung und Verantwortung. Und auf diese furchtbaren Unterstellungen und persönlichen Angriffe werde ich es wohl hoffentlichauch nicht mehr tun. Leider lasse ich mich da provozieren, da ich es hasse, wenn ich so angegriffen werde.
Deine Frage ist ja noch einigermaßen sachlich.
Rein juristisch will ich persönlich in Deutschland keine Änderung bezüglich der Abtreibung. Das ist ein Kompromiss, der sich mMN als tragbar erweist. Nix, womit ich oder sonstwer glücklich sein muss- das ist aber auch das Wesen seines Kompromisses. Es ist auch ein Kompromiss, der hart errungen wurde. Ich bin alt genug, um noch die Indikationenregelung mitbekommen zu haben, die ich auch als tragbaren Kompromiss gesehen habe. Das habe ich aber schon geschrieben, gleich wird sich wieder beschwert, das ich immer das Gleiche schreibe.... naja, wenn immer das gleiche gefragt wird...
Bezüglich der Beratung fände ich gut, wenn der Vater/Erzeuger zu mitkommen "motiviert" würde (vielleicht eine soll- Regelung, die natürlich nur gelten kann , wenn der Erzeuger bekannt ist und keine Vergewaltigung vorliegt). Da könnten ja auch separate Beratungen - einmal für Muter und einmal für Vater- erfolgen, wobei das vermutlich ein Kapazitätsproblem ist. Aber rein theoretisch. Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, dass für eine Abtreibung das Einverständnis des Vaters/Erzeugers vorliegen muss-ist ja auch sein Kind. Auch hier natürlich nur, wenn bekannt und keine Vergewaltigung. Und natürlich nicht bei medizinischen Notfällen. Allerdings ist z.B. einen Eileiterschwangerschaft für mich ein anderes Thema als eine geplante Abtreibung. Auch eine schriftliche Erklärung, die Frau bei der Erziehung des Kindes (im Falle , dass sie sich für das Kind entscheidet) zu unterstützen, fände ich nicht schlecht. Gerne notariell. Da weiß ich allerdings nicht, ob das rechtlich durchsetzbar ist.
Für juristische Änderungen in den USA bin ich nicht zuständig.
Ansonsten sehe ich da ehr ein nicht juristisches, gesellschaftliches Problem. Für mich gehört Sexualerziehung in Kindergärten und vor allem schulen. Wo kein Kind dran vorbeikommt. Babys , ob männlich oder weiblich oder was Anderes, werden nicht als A... , die blöde Sprüche klopfen, geboren. Dazu entwickeln sich sie sich. Und dagegen kann mit Erziehung etwas getan werden.
Signatur:
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Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #641Zu #637 Das ist DEINE Sicht und somit eine Unterstellung!
Was ist eine Unterstellung? Dass Frauen wie Rachelle Shannon, Kaja Godek, Ann Kioko usw. "in vorderster Reihe" der Bewegung stehen? Dass ein beträchtlicher Teil der selbsternannten "Lebensschützer" wenig bis gar kein Engagement für das geborene Leben zeigt? Oder dass durch Einschränkungen ihres Selbstbestimmungsrechts die Unterdrückung von Frauen bestärkt wird?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #641Zu #637 Das ist DEINE Sicht und somit eine Unterstellung!
Mitnichten. Es ist eine leider sehr häufig zu beobachtende Tatsache. Wenn du willst, kannst du mit Leichtigkeit massenhaft Bildmaterial, vorzugsweise aus den USA, finden, das dies belegt.
Bitte zu beachten: Ich habe extra "willst" geschrieben, nicht "wolltest".
Moment.
Was zu beobachten ist, ist, dass es unter Abtreibungsgegnern in den USA auch Frauen gibt. Auch unter den radikaleren Abtreibungsgegnern. DAS ist zu beobachten. Die Motivationen dahinter sind auf Bildern NICHT zu beobachten (das ist ja gar nicht möglich- vom ein oder anderen Schild kann man vielleicht etwas schließen).
Es ist also erstmal eine Mutmaßung, dass dahintersteckt, Frauen wollten andere Frauen unterdrücken.
Es gibt übrigens auch unter Männern solche, die für Abtreibungen sind.
Mein persönlicher Schluß daraus ist, das es zu dem Thema unterschiedliche Meinungen gibt, die nicht unbedingt etwas mit dem eigenen Geschlecht zu tun haben, sondern aus sehr unterschiedlichen Motivationen stammen.
Signatur:
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Danke für Deine Antwort @mono. Die Väter unter den von Dir genannten Umständen mit in die Beratung zu nehmen, ggf separat, kann ich mir auch vorstellen. Sie im Fall der Entscheidung für ein Kind auch gleich zu einer engagierten Vaterschaft zu beraten bzw soweit möglich zu verpflichten finde ich im erzieherischen Ansatz auch nicht verkehrt. Wie Du bin ich ein bisschen skeptisch, was davon durchführbar ist. Aber zumindest im Aufklärungsprozess auch die Rolle des Vaters mitzunehmen kann ja nicht schaden. Das berührt alles nicht die Tatsache, dass die ultimative Entscheidung bei der Schwangeren liegt, insofern wäre es keine Lösung für Dein Problem, dass trotz Kinderwunsches des Vaters abgetrieben, bzw. entgegen den Wünschen des Vaters ein Kind entsteht, für das er Verantwortung trägt. Aber wenn das für Dich ein gangbarer Kompromiss ist, gehe ich da natürlich mit.
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Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Was zu beobachten ist, ist, dass es unter Abtreibungsgegnern in den USA auch Frauen gibt. Auch unter den radikaleren Abtreibungsgegnern. DAS ist zu beobachten. Die Motivationen dahinter sind auf Bildern NICHT zu beobachten (das ist ja gar nicht möglich- vom ein oder anderen Schild kann man vielleicht etwas schließen).
Es ist also erstmal eine Mutmaßung, dass dahintersteckt, Frauen wollten andere Frauen unterdrücken. [...]
Ja, es ist eine Mutmaßung/ Vermutung. Aber findest Du sie wirklich total abwegig? Wir kommen ja nicht darauf, weil uns die Nasen der genannten Frauen nicht passten, sondern durch die Kombination des Folgenden: - sehr undifferenzierte Sicht auf Abtreibung (ab Zeugung, keine explizite Nennung von medizinischer Indikation inkl. Missbrauch); - das "Kopfgeld" auf Beteiligte, was Falschmeldungen motiviert - fehlendes Engagement für einfachste Unterstützung von (Kleinst)Kindern und Familien in Sachen Mutterschutz, medizinischer Versorgung usw.
Da findest Du nicht ernsthaft die Frage abwegig, wie so wenig Einsatz für das geborene Leben zu der zelotenartigen Verfolgung von Abtreibung passt, oder?
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Zitat von mono im Beitrag #643... Das beantworten ja mal wieder andere für mich ,wobei sie mir irgendwas unterstellen, aggressiv und unangemessen persönlich werden. mich als ungebildet udn dumm (implizit, "keine Ahnung" ist ja nix Anderes) bezeichnen. Völlig daneben und ich habe keine Lust auf so etwas zu antworten. Auf was ich antworte, ist ja meine Entscheidung und Verantwortung. Und auf diese furchtbaren Unterstellungen und persönlichen Angriffe werde ich es wohl hoffentlichauch nicht mehr tun. Leider lasse ich mich da provozieren, da ich es hasse, wenn ich so angegriffen werde.
Deine Ständiige Suche nach der Opferrolle ist echt anstrengend. Niemand bezeichnet dich als dumm oder schätzt dich so ein, wenn sie/er feststellt, dass du von bestimmten Dingen keine Ahnung hast. Wennn ich einer Neurochirurgin bescheinige, von Schafzucht keine Ahnung zu haben, treffe ich ganz sicher keine Aussage über ihre Intelligenz, geschweige denn, dass ich sie deshalb für dumm halten könnte.
Zitat... Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, dass für eine Abtreibung das Einverständnis des Vaters/Erzeugers vorliegen muss-ist ja auch sein Kind. ...
Die einzige Unterschrift, die ich mir in dem Zusammenhanng vorstellen kann, ist vor dem Sex eine schriftliche, rechtssichere Zusage des Mannes, der Frau die Entscheidung über ihren Körper zu überlassen und im Falle einer Schwangerschaft nach der Geburt uneingeschränkt seine Verantwortung für das Kind wahrzunehmen. Ich habe so den leisen Verdacht, dass kurz nach Inkrafttreten einer solchen Regelung die Pille für den Mann ganz schnell auf dem Markt erscheinen würde.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von mono im Beitrag #645...Es ist also erstmal eine Mutmaßung, dass dahintersteckt, Frauen wollten andere Frauen unterdrücken. ...
(Hervorhebung von mir)
Wäre es in der Tat, wenn ich das so behauptet hätte. Habe ich aber nicht, sondern ganz bewusst geschrieben, dass sie sich an der Unterdrückung von Frauen beteiligen, ohne eine Aussage zu treffen, ob das ihr erklärtes Ziel oder ein Nebeneffekt ihres Engagements ist.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻