Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #492Zur modernen Medizin habe ich weiter vorne schon geschrieben. Ansonsten wimmelt es wieder vor Unterstellungen.
Sobald irgendwelche kritischen Anmerkungen zur Kirche und Gott kommen, machst du sofort zu und redest von Unterstellungen.
So wie deine Ansichten und Glaube dir zugestanden werden, solltest du auch anderen ihren Ansichten und Überzeugungen zugestehen. Du siehst in der Kirche/Glauben und Gott die einzig wahre Wahrheit, ich glaube eben nicht an Gott - und an eine männlich dominierte Kirche.
Wieso die russische? Das ist weltweit so, war es schon immer. sorry fürs ot, Verbrechen und Verbrecher müssen benannt werden, aber dieses pauschale Russen-Bashing ist im besten Fall fahrlässig gedankenlosHumus und Basis für Revanche-Gräuel
Zitat von Klemenzia im Beitrag #499Wenn für Abtreibungsgegner wirklich die Kinder wichtig wären, ließe sich fragen: Wo sind die ganzen Hebammen, Familienhelfer*innen, Kitaplätze und Hortplätze, Leihgroßeltern, die Finanzierung usw. die es Müttern (auch aus prekären Verhältnissen) ermöglichen Kinder groß zu ziehen? Würde mit einer passenden Infrastruktur nicht gleichzeitig für das ungeborene Leben, die Mutter (evtl. den Vater, falls er Lust hat seine Verantwortung zu tragen) und das geborene Kind gesorgt?
Was tun die Abtreibungsgegner*innen (in Amerika) eigentlich in ihrer Freizeit, um Mutterschaft auch in kritischen Situationen zu ermöglichen? ... anstatt wütend und fordernd auf eine Frau zu zeigen, die weder ein noch aus weiß, ihr "Verantwortungslosigkeit" mit dem Verweis auf nötige emotionale Reife als Voraussetzung für Geschlechtsverkehr vorzuwerfen. Was ist das eigentlich für ein aggressiver Akt? Wo kommt diese Wut her? Woher das Recht zu urteilen, wann, wer, wie emotional reif ist?
Ja, die Für-Sorge hat schnell ihre Grenzen. Trotzdem geht dieses posting am Kernproblem vorbei: Auch wenn das alles erreicht würde, muss jede Frau die Möglichkeit haben, sich gegen ein Kind zu entscheiden
Zitat von vultura im Beitrag #503 Ja, die Für-Sorge hat schnell ihre Grenzen. Trotzdem geht dieses posting am Kernproblem vorbei: Auch wenn das alles erreicht würde, muss jede Frau die Möglichkeit haben, sich gegen ein Kind zu entscheiden
Nein, das tut es nicht. Es fragt nach den echten Beweggründen der Menschen, die sich so vehement gegen Abtreibung einsetzen, denn diese sind es letztlich, die für einen Backlash der Verhältnisse sorgen, dafür demonstrieren und jahrelange Gerichtsverfahren durchfechten. Um das Kindeswohl kann es wohl nicht gehen....
- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos
Ich denke, wenn sich ein Abtreibungsgegner dahingehend äußert, dass er/sie das mit seinem/ihrem Glauben, ganz gleich welcher Richtung, für sich selbst nicht vereinbaren kann, ohne andere Menschen bekehren zu wollen und/oder zu verurteilen, dann wäre die Diskussion zum Thema möglicherweise anders.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von vultura im Beitrag #502Wieso die russische? Das ist weltweit so, war es schon immer. sorry fürs ot, Verbrechen und Verbrecher müssen benannt werden, aber dieses pauschale Russen-Bashing ist im besten Fall fahrlässig gedankenlosHumus und Basis für Revanche-Gräuel
Weil bei uns russische Besatzungszone war. Zumindest am Anfang. Und ich dir die Briefe eines Soldaten zum Lesen geben könnte, die von der Front Zustände schildern. Zeugen der Zeitgeschichte. Auch die tschechischen Soldaten waren von der Zivilbevölkerung gefürchtet - Kollaboration was das Schlagwort. Frauen als Freiwild. Wie auch in der deutschen Armee es Abteilungen gab, die diese Mittel gezielt eingesetzt haben. Eine Armee handelt so, wie es ihnen vorgegeben wird von den Vorgesetzten. Wenn Vergewaltigungen und Plünderungen hart bestraft würden, würde es das nicht massenhaft geben. Ob die ukrainische Armee anders handeln würde auf russischem Grund und Boden, wage ich zu bezweifeln. Auge um Auge....
Aber wer hat denn missioniert? Die Befürworter treten viel energischer und bekehren der auf als die wenigen, die auch Skepsis äußern. Bei den Usern,die Abtreibungen nicht so ungefragt sehen,habe ich noch nicht gesehen,dass sie den anderen als hanebuechen oder so bezeichnet haben. Es scheint mir eher, dass die Befürworter andere bekehren wollen.
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Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von Sariana im Beitrag #505Ich denke, wenn sich ein Abtreibungsgegner dahingehend äußert, dass er/sie das mit seinem/ihrem Glauben, ganz gleich welcher Richtung, für sich selbst nicht vereinbaren kann, ohne andere Menschen bekehren zu wollen und/oder zu verurteilen, dann wäre die Diskussion zum Thema möglicherweise anders.
Dann gäbe es keine Diskussion, wer sollte da nicht zustimmen können?
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Zitat von mono im Beitrag #507Aber wer hat denn missioniert? Die Befürworter treten viel energischer und bekehren der auf als die wenigen, die auch Skepsis äußern. Bei den Usern,die Abtreibungen nicht so ungefragt sehen,habe ich noch nicht gesehen,dass sie den anderen als Handbüchern oder so bezeichnet haben. Es scheint mir eher, dass die Befürworter andere bekehren wollen.
Handbücher?
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- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos
Also- es betrifft in neuerer Zeit die Yezidinnen, die Rohingya- damit hat die russische Armee wenig zu tun- und auf dem Balkan waren die Täter in allen Ethnien zu finden. Zusätzlich dazu Niederländer, Amerikaner....
Zitat von mono im Beitrag #507... Die Befürworter treten viel energischer und bekehren der auf als die wenigen, die auch Skepsis äußern. ... Es scheint mir eher, dass die Befürworter andere bekehren wollen.
Ich habe noch nie davon gehört, dass Befürworter/innen für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen (was nicht gleichbedeutend damit ist Abtreibungen zu befürworten) vor Kliniken oder Praxen gestanden haben, um den Patientinnen vor dem Eingriff Mut zuzusprechen. Dass Abtreibungsgegner da regelmäßig stehen und die Frauen bedrängen, zum Teil ganz massiv, ist allerdings bekannt.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Noch nie jemanden erlebt,der seine Verantwortung nicht übernommen hat? Fahrerflucht oder so? Also,der Typ,der dir die Beule ins Auto gefahren und nichtmsl einen Zettel hinterlassen hat,hat doch eine Verantwortung für die Beule,er übernimmt aber nicht.
Dazu habe ich aber mindestens schon zweimal geschrieben,dass ich die Regelung in D für einen ' lesbaren Kompromiss ', wie du es so schön bringst,halte.
Und: Andere Länder,andere Regeln. Wer die Regeln im eigenen Land ändern will,kann sich politisch engagieren. (zumindest in den USA, um die es hier geht) Kann natürlich sein,dass die demokratische Mehrheit was Anderes eilt, das ist das Risiko der Demokratie.
Mist,das Zitat von Nicolo ist verlorengegangen. Es war #465.
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Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #471Wieso sollte ich auf rein provokative Fragen antworten? Fällt mir ja gar nicht ein.
Warum denn provokativ? Sie ergeben sich rein logisch aus den Forderungen der Abtreibungsgegner, wenn man versucht, die Argumente nachzuvollziehen. Das sind Fragen, die man beantworten können sollte, wenn man gegen Abtreibungen ist.
Ich sehe ein Problem darin,wie die Frage gestellt ist. Also zB, warum ein Leben mehr wert ist als rin anderes. Ich kann ja nur gar mich sprechen,ich sehe das nicht so. Ich halte nicht ein Leben gar wertvoller als ein anderes. Ich werte nicht. Das Kind,das aus einer Vergewaltigung entsteht, das Kind,das sich im Eileiter eingenistet hat,das Kind,das in der Schwsngerschaft auf andere Weise das Leben der Mutter gefährdet,das Kind mit dem Chromosomendefekt,die Mütter,die Väter,die Geschwister- alle Leben sind gleichwertig. Und dann gibt es Ausnahmesituationen,dir tragisch sind und bei denen ein Mensch stirbt. Das heisst doch nicht,dass gut zu finden. Auch mit mühsam errungenen Kompromissen zu leben,heisst nicht,es gut zu finden. Es heisst für mich ,diesem Ringen Anerkennung zu zollen und auch anzuerkennen, dass Leben ohne solche Kompromisse und auch Leben ohne Widersprüche nicht gibt.
Zitat repariert, Analuisa
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Zitat von mono im Beitrag #515Noch nie jemanden erlebt,der seine Verantwortung nicht übernommen hat? Fahrerflucht oder so? Also,der Typ,der dir die Beule ins Auto gefahren und nichtmsl einen Zettel hinterlassen hat,hat doch eine Verantwortung für die Beule,er übernimmt aber nicht.
Da der Anteil der Unfälle mit Fahrerflucht gerade mal fünf und keine 50 Prozent ausmacht, kann ich deinen Einwand nicht mal ansatzweise nachvollziehen. Kinder mit verbeultem Blech zu vergleichen erst recht nicht.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von noBarbie im Beitrag #518 Da der Anteil der Unfälle mit Fahrerflucht gerade mal fünf und keine 50 Prozent ausmacht, kann ich deinen Einwand nicht mal ansatzweise nachvollziehen. Kinder mit verbeultem Blech zu vergleichen erst recht nicht.
Wieviel Prozent spielt erstens keine Rolle, zweitens darf man Kinder aber mit Kaulquappen vergleichen? Und, drittens, jetzt auf einmal doch Kinder?
Es gibt Situationen, in denen die Schwangerschaft und das Aufziehen eines Kindes ein großes Unglück wäre. Ich finde es richtig, dass der Gesetzgeber in Deutschland eine Frist dafür gesetzt hat, denn irgendwann muss es klar sein.
Ich finde es auch richtig, dass die Frau alleine entscheidet. Wenn sie in einer guten Partnerschaft lebt, wird das Paar die Entscheidung eh gemeinsam fallen. Wenn die Partnerschaft nicht gut ist oder es gar keine gab, warum hat der Mann dann ein Mitspracherecht? Wie oft erlebe ich es in meiner Arbeit, dass Vater nicht bereit sind Verantwortung zu übernehmen? Zu oft, als, dass sich eine Frau in einer ungesicherten Partnerschaft darauf verlassen kann.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #519 Wieviel Prozent spielt erstens keine Rolle, zweitens darf man Kinder aber mit Kaulquappen vergleichen? Und, drittens, jetzt auf einmal doch Kinder?
Monos Beiträgen kann ich nur beipflichten!
Selbstverständlich spielt die Prozentzahl eine Rolle und ich weiß nicht, mit welcher Befugnis du glaubst festlegen zu können, was relevant ist und was nicht. Zusammenhänge nicht zu erkennen oder zu ignorieren ist auf jeden Fall keine Grundlage.
Es geht nämlich um die Verantwortung, die Männer nach Monos Auffassung übernehmen, wenn sie Sex haben, der aber später 50 Prozent der Trennungs-Väter nicht nachkommen, die keinen Unterhalt für ihre Kinder bezahlen. Und unterhaltspflichtig sind Eltern nun mal nicht für Embryonen im Frühstadium, in dem auch Wissenschaftler/innen den durchaus zutreffenden Vergleich mit Kaulquappen anstellen (auch das hättest du in diesem Strang nachlesen können), sondern erst nach der Geburt für ihre Kinder.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Caramia, wenn du im Biologieunterricht aufgepasst hättest, hättest du gelernt, dass im Laufe der embryonalen Entwicklung unterschiedliche Stadien durchlaufen werden. In einem sehr frühen dieser Stadien ist der menschliche Embryo tatsächlich einer Kaulquappe am ähnlichsten.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Zitat von Charlie03 im Beitrag #520...Ich finde es auch richtig, dass die Frau alleine entscheidet. Wenn sie in einer guten Partnerschaft lebt, wird das Paar die Entscheidung eh gemeinsam fallen. Wenn die Partnerschaft nicht gut ist oder es gar keine gab, warum hat der Mann dann ein Mitspracherecht? Wie oft erlebe ich es in meiner Arbeit, dass Vater nicht bereit sind Verantwortung zu übernehmen? Zu oft, als, dass sich eine Frau in einer ungesicherten Partnerschaft darauf verlassen kann.
Ich denke, man sollte es den betroffenen Frauen überlassen, wieviel Mitspracherecht sie den Erzeugern einräumen wollen. Auch vor dem Hintergrund, dass der Gender Care Gap, der in Deutschland bei durchschnittlich 52,4 Prozent liegt, bei 34 Jährigen, also dann, wenn in den meisten Familien die Kinder noch recht klein und betreuungsintensiv sind, bei satten 110,6 liegt. Quelle
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von vultura im Beitrag #502Wieso die russische? Das ist weltweit so, war es schon immer. sorry fürs ot, Verbrechen und Verbrecher müssen benannt werden, aber dieses pauschale Russen-Bashing ist im besten Fall fahrlässig gedankenlosHumus und Basis für Revanche-Gräuel
Nun, weil es eine Tatsache ist? In den „westlichen“ Besatzungszonen gab es auch Vergewaltigungen durch Besatzer. Aber als „Einzelphänomen“. Nicht als Standardvorgehen, bei dem „nicht vergewaltigen“ die Ausnahme darstellte!
Ist übrigens in anderen unzivilsierten Staaten mit mieser Sexualmoral („die Ehre der Familie liegt zwischen den Schenkeln der Frau und Tochter“) auch üblich - Schwächung und Erniedrigung des Gegners durch systematische Entehrung der Frauen. Gerne genommen durch religiös weniger „gehemmte“ Kriegsparteien, aber auch zwischen „gleichgestrickten“. Sogar in Europa -> Bosnien
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.