Kaffeesahne, das liegt daran, dass bereits im Ursprungsbeitrag ein quote-Zeichen fehlt, solche Fehler werden dann beim Zitieren weitergetragen. Kein Ding, war schnell erledigt. 🙂
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************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
In rund der Hälfte der Bundesstaaten werden Abtreibungsärzte nicht oder kaum mehr tätig sein dürfen. Ein Überbietungswettbewerb unter Republikanern führt dazu, dass vielerorts auch vergewaltigte Mädchen ihr Kind austragen müssen. Selbst Ausnahmen für Mütter, deren Überleben gefährdet ist, fechten Kulturkämpfer im Namen des Lebensschutzes an.... Also wollen Republikaner gegen „Abtreibungstourismus“ vorgehen, indem sie auch Beihilfe zur Abtreibung unter Strafe stellen. Wehe dem Vater aus Missouri, der seine Tochter zum Arzt nach Chicago fährt!.... Doch Amerikas Wahlsystem verschafft den radikalen Aktivisten beider Parteien überproportionalen Einfluss. Für die Abtreibungsgegner zahlt sich zudem aus, dass sie vor Jahrzehnten ihre Rhetorik veränderten: Sie dozierten kaum mehr über sexuelle Enthaltsamkeit von Frauen oder die Grenzen von deren Verfügungsgewalt über ihre Körper, sondern allein über die Rechte ungeborener Kinder. Indem sie sich zu Beschützern unschuldiger Babys vor einem „Holocaust“ oder „moderner Sklaverei“ aufschwangen, gaben sie sich den Anstrich einer Bürgerrechtsbewegung.... Ihr Bekenntnis zum Lebensschutz sollte ernst genommen werden. Doch das fällt schwer, wenn die politischen Vertreter dieser großen Minderheit nicht nur den Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frauen ausblenden, sondern Lebensschutz so selektiv auslegen. Die Staaten mit Abtreibungsverboten sind meist jene, die ihre Bürger zum Gebrauch ihrer Schusswaffen geradezu ermuntern, die Todesstrafe verhängen oder drogensüchtigen Kleinkriminellen Therapien vorenthalten.
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Zitat von Charlie03 im Beitrag #303[...]Ihr Bekenntnis zum Lebensschutz sollte ernst genommen werden. Doch das fällt schwer, wenn die politischen Vertreter dieser großen Minderheit nicht nur den Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frauen ausblenden, sondern Lebensschutz so selektiv auslegen. Die Staaten mit Abtreibungsverboten sind meist jene, die ihre Bürger zum Gebrauch ihrer Schusswaffen geradezu ermuntern, die Todesstrafe verhängen oder drogensüchtigen Kleinkriminellen Therapien vorenthalten.
Was soll denn heißen, es falle schwer, das Bekenntnis radikaler Abtreibungsgegner zum Lebensschutz ernst zu nehmen. Ich kann es gar nicht ernst nehmen. Ich kaufe es ihnen nicht ab. Vereinzelt mag das vorkommen und jeden "Fall" sollte man individuell betrachten, aber den allermeisten von ihnen geht es nicht ums Leben. Die meisten haben persönliche Motive, die gar nichts mit der Liebe zum Leben zu tun haben.
Zitierten Text und Auslassung im Zitat kenntlich gemacht. Flau
Aktuell muss man gar nicht so weit gehen, dass man die Todesstrafe und Waffenfreiheit mit in die „Pro Life“ Diskussion miteinbezieht: in den USA gibt es im Moment eine Ernährungskrise was die Babynahrung anbelangt. Es gibt nicht genug. —> Ich möchte keine Diskussion bezüglich „Stillen vs. Formula“ anzetteln. Es ist auch zu bedenken, dass es in den USA keinen gesetzlich geregelten und bezahlte Mutterschafts“Urlaub“ noch Elternzeit gibt. Das ungeborene Leben wird von den konservativen Menschen mehr gewertet, als das geborene Leben. Da sind Eltern wieder auf sich alleine gestellt. Eltern können ihren regulären Urlaub ansammeln um diesen zur Geburt zu nehmen (weit weniger pro Jahr als bei uns) und unbezahlten Urlaub nehmen.
Es geht aus meiner Sicht bei der Abtreibungsdiskussion in den USA nicht um das Leben, sondern um die Selbstbestimmung der Frau und um die Macht diese einzuschränken.
Die deutschen Gesetze und Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch finde ich sinnvoll, allerdings würde ich mir da auch mehr Freiheit wünschen. Die Konfliktberatung sollte ein freiwilliges Angebot sein. Ich bin mir sicher, dass 98% aller Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, dies nicht leichtfertig und unüberlegt tun. Wenn die Verhütung versagt hat, dann war doch klar, dass eine Schwangerschaft nicht erwünscht ist. Es braucht zu dem keine „guten Gründe“ um sich für einen Abbruch zu entscheiden. Es ist die Selbstbestimmung der Frau und das sollte sie vor niemandem rechtfertigen müssen.
Es sollte mehr Informationen über die „Pille danach“ bekannt sein, wie man diese bekommt, ob man ein Rezept braucht, müssen bei Minderjährigen die Eltern Bescheid wissen, etc. Ich hatte bei mir im Wohnzimmer schon das zweite junge Pärchen sitzen, dass eine Verhütungspanne hatte und nicht wusste, wie es zur „Pille danach“ kommt und die eigenen Eltern aufgrund von religiösen Gründen (katholisch/Zeuge Jehova) nicht fragen konnte. Auch Verhütung braucht Übung.
Im Vergleich zu den USA gibt es hier in D jedoch wenige Teenagerschwangerschaften. Ich denke, dass das auch daran liegt, dass es einen guten Aufklärungsunterricht für alle gibt und das Thema Sex nicht so verpönt ist, wie in manchen Gegenden der USA.
—————————————— Die Bösen halten zusammen, auch wenn sie einander hassen, das ist ihre Stärke. Die Guten sind in alle Winde zerstreut, das ist ihre Schwäche.
Zitat von xanidae im Beitrag #307 Es geht aus meiner Sicht bei der Abtreibungsdiskussion in den USA nicht um das Leben, sondern um die Selbstbestimmung der Frau und um die Macht diese einzuschränken.
Ja, ich glaube das spielt auch eine Rolle. Es gibt aber auch andere Gründe, die nichts mit dem Schutz des Lebens zu tun haben.
Schade eigentlich. Das Thema ist doch sehr wichtig. Aber anstatt vernünftig und in aller Tiefe und unter Berücksichtigung aller Aspekte darüber diskutieren zu können, mischen sich immer wieder lautstark die ein, denen es eigentlich gar nicht um das Leben geht.
Zitat von mono im Beitrag #288... Gesetze kommen nicht von ungefähr,sondern aus Vorstellungen und Konzepten- auch aus solchen religiöser Natur. Von den 10 Geboten finden sich aktuell 5,7,9 und 10 noch in aktueller ( nicht nur) deutscher Rechtsprechung. Insofern schränken ethisch- religiösen Vorstellungen unser aller Leben ein- wenn man unbedingt so will. Ich denke eher, Zusammenleben braucht Regeln . ...
Genau, Zusammenleben braucht Regeln. Und wo kein Staat ist, diese als Gesetze zu formulieren, da haben das in ferner Vergangenheit eben Religion oder Ethik gemacht. Daraus jetzt einen normativen Anspruch von Religion abzuleiten, fände ich überzogen.
Es ist zudem kein Zufall, dass die vier der Zehn Gebote Gesetze geworden sind, die unmittelbar mit gesellschaftlichem Frieden zu tun haben.
Wie auch immer: Abtreibungen sind ein hochemotionales Thema, aber zu diesem Riesen-Problem wird das Ganze, weil Einige versuchen, ihre religiös-ethischen Überzeugungen im und am Leben Anderer durchzusetzen. De facto tut es Abtreibungsgegner*innen m.M.n. persönlich nichts, wenn es ein gesetzlich definiertes Recht auf straffreie Abtreibung gibt.
Zitat von xanidae im Beitrag #307Die deutschen Gesetze und Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch finde ich sinnvoll, allerdings würde ich mir da auch mehr Freiheit wünschen. Die Konfliktberatung sollte ein freiwilliges Angebot sein. Ich bin mir sicher, dass 98% aller Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, dies nicht leichtfertig und unüberlegt tun. Wenn die Verhütung versagt hat, dann war doch klar, dass eine Schwangerschaft nicht erwünscht ist. Es braucht zu dem keine „guten Gründe“ um sich für einen Abbruch zu entscheiden. Es ist die Selbstbestimmung der Frau und das sollte sie vor niemandem rechtfertigen müssen.
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es immer wieder Frauen gibt, die von ihren Partnern und/oder Familienmitgliedern massiv zu einem Abbruch gedrängt werden.
Vor diesem Hintergrund hat die verpflichtende Konfliktberatung ihre Vorteile. Die könnte einen Anstoß liefern, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien und sich Hilfe zu suchen.
Mit der Selbstbestimmung ist es ja so eine Sache, wenn die ultrakonservative Familie mit einem gewissen "Nachdruck" verlangt, dass kein uneheliches Kind ausgetragen wird. Oder (im schlimmsten Fall) der gewalttätige Zuhälter auf der Matte steht und die schwangere Prostituierte massiv bedroht, weil die Schwangerschaft seinen Geschäftsinteressen im Weg steht.
Es ist mMn eher umgekehrt: In Religionen gibt es bestimmte, weil diese sich für menschliches Zusammenleben als sinnvoll erwiesen haben. Nicht die Religion gibt das vor, sondern das menschliche "Sein", also das wir eben soziale Wesen sind, die in Gruppen leben.
Und insofern "tut" ein Verstoß gegen Regeln schon allen etwas- deswegen werden die Verstöße ja auch geahndet.
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Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #310 Vor diesem Hintergrund hat die verpflichtende Konfliktberatung ihre Vorteile. Die könnte einen Anstoß liefern, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien und sich Hilfe zu suchen.
gekürzt von mir
Ich finde es auch wichtig, dass man zumindest das aktive Angebot macht, die finanziellen Möglichkeiten mit einer Fachperson auszuloten.
Und dass man auch bespricht, an welche Stellen man sich wenden kann, falls es einem nach dem Abbruch seelisch nicht gut geht. Dass direkt Anlaufstellen und ggf SHG angesprochen werden.
Ich hab keine Erfahrung damit, ob sowas momentan bei der Konfliktberatung angesprochen wird. Aber das wären meine "Wünsche", wenn ich sie in Anspruch nähme.
Zitat von SASAPI im Beitrag #295I. Mono- als Katholikin darf man bestenfalls NFP betreiben... .
Was ich da darf entscheide ich und NICHT DU! Dassieht sogar der Papst und der CIC so. Gewissen usw. Kannst ja nachlesen. Nicht einfach irgendwas behaupten, was so nicht stimmt!
NFP, gut gemacht, ist übrigens ziemlich sicher. Schlecht gemacht ist aber jede Verhütungsmethode nix.
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Zitat von xanidae im Beitrag #307... Die deutschen Gesetze und Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch finde ich sinnvoll, allerdings würde ich mir da auch mehr Freiheit wünschen. Die Konfliktberatung sollte ein freiwilliges Angebot sein. ...
Da möchte ich zu bedenken geben, dasss eine verpflichtende Beratung auch eine Unterstützungsmöglichkeit für die Frauen sein kann, die die Schwangerschaft nicht abbrechen wollen, aber vom Mann/Partner/Affäre/One-Night-Stand oder Eltern massiv unter Druck gesetzt werden, einen Abbruch vornehmen zu lassen. Information und Aufklärung über den künftigen Einsatz von Verhütungsmitteln in den Beratungsstellen wurde ja, glaube ich, schon erwähnt.
Wichtig ist, dass die Mitarbeiter/innen der Beratungsstellen wirklich neutral sind. Bei den anerkannten und staatlich (mit)finanzierten rund 200 Beratungsstellen des katholisch geprägten Vereins Donum Vitae, dessen erklärtes Ziel ist "Leben zu schützen", habe ich da so meine Zweifel.
Nachtrag: Ich sehe gerade, Schreckgespenst war schneller.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Neutralität heißt genau das, Neutralität. Pro Familia gilt ja auch nicht unbedingt als neutral im Sinne des Wortes.
Da muss mMn in jeder Beratungsstelle QM betrieben werden. es gibt Beratungsstandards, und an die hat sich der Berater/die Beraterin zu halten und fertig. Sowas kann kontrolliert und supervidiert werden, dahin kann ausgebildet und geschult werden. Und wenn das jede Beratungsstelle leistet, dann ist es egal, welcher Verein/Name drauf steht.
Und es ist ja eine positive Werbung für eine Beratungsstelle, wenn die Klienten sich gut und professionell beraten fühlen . Insofern werden die Stellen schon von sich aus Wert auf die Einhaltung der Standards legen.
Aber das ist ja nicht de Situation in den USA. Da muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, wie die Beratungsmöglichkeiten aussehen. Ich nehme an, dass es welche gibt, aber wie gut die sind, wie gut erreichbar, wie niedrigschwellig-keine Ahnung. Vermutlich sehr unterschiedlich.
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Zitat von SASAPI im Beitrag #295I. Mono- als Katholikin darf man bestenfalls NFP betreiben... .
Was ich da darf entscheide ich und NICHT DU! Dassieht sogar der Papst und der CIC so. Gewissen usw. Kannst ja nachlesen. Nicht einfach irgendwas behaupten, was so nicht stimmt!
NFP, gut gemacht, ist übrigens ziemlich sicher. Schlecht gemacht ist aber jede Verhütungsmethode nix.
Ach was? Du entscheidest? Aber wenn eine andere Frau sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, dann musst Du unbedingt rumkamellen?
Wieso "muss ich rumkamellen"? Ich "kamelle" nicht mehr oder weniger in diesem Strang "rum", als alle anderen auch ( gestaffelt nach Beitragszahl meinetwegen).
Bitte nenne mir ein Zitat, in dem ich bei einer konkrete anderen frau , die sch für einen Abbruch entschieden hat, "rumkamellt" habe.
Die Entscheidung jedes Einzelnen ist zu respektieren.
Das habe ich übrigens in dem längeren Posting an nicolo auch so geschrieben- etwas anders formuliert.
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Zitat von mono im Beitrag #315... Pro Familia gilt ja auch nicht unbedingt als neutral im Sinne des Wortes. ...
Was nicht bedeutet, dass der Verein es nicht ist. Anders sieht es bei einem Verein aus, der in seiner Satzung festgelegt hat, sich für "den Schutz des Lebens ungeborener Kinder" einzusetzen
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Die Beratung soll, zumindest in Deutschland, neutral erfolgen, das bedeutet: Es wird in keine Richtung "insistiert."
Was ich persönlich auch wichtig finde. Die Frauen, die ich kenne und die in dieser Situation waren, haben mir allesamt erzählt, dass sie erst, nachdem sie den "Schein" in der Hand hatten, wirklich entscheiden konnten, was sie wollten Vorher war einfach zuviel Stress und innerer Druck da.
Zitat von mono im Beitrag #323Für die Benutzung des Begriffes "OHL" in #293 möchte ich hiermit ausdrücklich um Entschuldigung bitten.
Danke, mono! 🌷
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