Zitat von WhiteTara im Beitrag #154[(...)> Pizza wird auf Brett serviert, so wie auch Flammkuchen hier in der Region ausschließlich vom Brett gegessen wird
*Ah* Jetzt weiß ich, was du meinst... okay, warum nicht, wenn es läuft.
Ich esse irgendwie nicht gern von Holzbrettern. Rational nicht erklärbar
Schafwolle vielleicht kommt es auch drauf an, wie man wohnt. Ich wohne ländlich, Markt ist jede Woche mitten im Ort (mit dem Radl keine 5 Minuten) und der Gemüseladen ist 100 m weiter. Ebenso hab ich Metzger und Bäcker ziemlich nah und einen Hof für Milch und Eier. Die Preise auf dem Markt sind völlig ok, es ist oftmals kein Bio-Gemüse, aber immer regional und das ist mir wichtig. Kein anderer Kunde gatscht die Ware an, jedes Stück wird von der Verkäuferin angesehen und manchmal – wenn sie eine Delle am Apfel entdeckt, legt sie den obendrauf.
Ich gestehe da mal ganz offen ich meide Discounter. Sie machen oftmals die Preise für Bauern kaputt. (Letztes Jahr haben vor einem Aldi die Milchbauern protestiert, die Preise sind unterirdisch – so werden die gedrückt.) Und zum Aldi z.B. müsste ich wirklich mit dem Auto hin, die bauen ja ihre Läden auf die grüne Wiese. Aber ich denke, das trifft natürlich nicht auf alle zu.
Müll und Zeitungspapier: da nehme ich die Wochenanzeiger, die frei Haus geliefert werden. Unpraktisch – mir ist es eigentlich egal, ob ich die Zeitung nun falte mit dem Abfall oder die Abfalltüte zusammenbinde. Aber das sind wohl persönliche Vorlieben.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Was werft ihr eigentlich in den Restmüll, dass da Zeitungen als Tütenersatz in Frage kommen? Bei mir besteht der vorwiegend aus dem Badezimmermüll und aus schlecht gewordenem Essen (nicht viel, kommt aber vor). Da ich keinen Biomüll habe sondern einen Kompost, muss das in den Restmüll. Nichts davon würde ich gern von meinen Nachbarn bloß in Zeitungen gewickelt in der Gemeinschaftstonne haben wollen. Auch nicht die Windeln vom Nachbarsbaby.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Borghild im Bad hab im Eimerchen noch eine kleine Tüte. Da brauch ich alle 14 Tage eine.
Restmüll: Knochen vom Huhn, Reste die im Topf manchmal bleiben, ich wische Pfannen grob mit Papier aus bevor ich sie spüle - das kommt da rein, Reste vom Katzenfutterschälchen, was in der Spüle im Sieb so hängenbleibt, schlecht gewordenes Essen (da geht es mir ähnlich wie dir, kommt sehr selten vor bei mir) oder wirklich ein winziger Rest, Pflaster, Taschentücher sowas halt.
Ich hab unter Spüle in der Türe einen ganz kleinen Behälter hängen, da leg ich das Papier rein, dass der Behälter nicht so verschmutzt. Drunter in der Spüle liegen die Zeitungen griffbereit, eine Doppelseite nehmen, Müll vom Eimerchen drauf, einwickeln - weg. Im Sommer bringe ich das täglich raus, ich hab sonst gerne die kleinen Fruchtfliegen in der Küche. Im Winter meist alle zwei bis drei Tage.
In die Biotonne darf bei uns ziemlich das gleiche wie unsere Komposter, also z.B. keine gekochten Essensreste, Knochen et. Das ist somit immer Restmüll.
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Da sind wohl leider die Vorgaben nicht genormt. Das ist sogar in den Landkreisen unterschiedlich geregelt. Z.B. haben manche einen gelben Sack für Plastik aller Art, andere müssen das Plastik trennen, Alu sowieso und das alles auf einen Wertstoffhof bringen.
Wir hatten hier im Komposter von x Jahren auch Essensreste (haben die Nachbarn trotz Bitte das nicht zu tun gemacht) mit dem Ergebnis, dass wir dann Ratten hatten und der Komposter weg kam.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
tut mir leid, Rockeby und Karina, da habe ich wohl etwas überlesen. Wenn ich arbeite, husche ich hier nur durch... Meinen Mann schneiden lassen, wie er es haben will, kommt wirklich nicht in Frage, ich bin morgens wacher als er und somit für das Frühstück zuständig. Alte Geschichte: Gegensätze ziehen sich an, bzw. Lerche heiratet Eule.
Ist ja ned schlimm Dineke, hier wird ja auch viel geschrieben, da passiert überlesen schonmal. Jetzt muss ich mit einem "ja aber" kommen:
Du kannst doch das Frühstück komplett herrichten sogar inkl. Brot. Aber das Brot auf ein Brettchen, ein scharfes Messer dazu und er schneidet sich das dann runter ... ?
Was evtl. doch eine Überlegung wäre, das Brot geschnitten in Portionen, die er jeweils braucht (also z.B. zwei Scheiben zum Frühstück) einfrieren, das sind dann schmale Päckchen und die lassen sich auch bei einem volleren TK noch irgendwie reinschieben. Und natürlich die Tütchen vom einfrieren mehrfach verwenden, geht bei Brot ja problemlos.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
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@Karina, die Gedanken hatte ich auch. @Dineke so richtig überzeugt mich die "es war die Lerche, die der Nachtigall das Brot verschnitt" Theorie noch nicht....
Rokeby heißt ja so nett "zwei Doofe ein Gedanke" Ne, mich hat das "Nachtigall und Lerche" auch nicht überzeugt, wenn ich ehrlich bin. Aber auch hier: wenn es für zwei Menschen so paßt, ist es doch gut.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Weil hier im Strang ein paar Mal Bienenwachstücher erwähnt wurden, hab ich mir gestern eins zum Ausprobieren gekauft. Aber ich bin wohl zu doof dazu - ich verstehe nicht, wie das funktionieren soll? Das Tuch ist ganz hart, ich krieg das gar nicht irgendwo drum gewickelt ... und es riecht ziemlich stark - nicht unangenehm, halt nach Wachs, aber überträgt sich das nicht auf die Lebensmittel?
Reinigen soll man es laut Packung mit kaltem oder lauwarmem Wasser - kommt mir auch komisch vor und nicht sehr hygienisch. Wie macht Ihr das?
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
So ging es mir anfangs auch mit den Tüchern und dann sind sie n zeiterl in einer Lade verschwunden. Sie brauchen Wärme, dann werden sie weicher, rubbel deine Hände aneinander um sie zu erwärmen und nimm das Tuch dann in die Hände. Jetzt im Sommer sind meine deutlich weicher als im Winter. Sie werden auch mit der Zeit weniger steif. Mit einfach abspülen, komm ich gut klar und hab auch keine Bedenken, das klappt gut. Ich hab da so gut wie nie Rückstände drauf. An den Geruch erinnere ich mich nimmer, wenn er mal stark war, dann ist er schnell verflogen.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Guten Morgen! Vielen Dank für Eure Gedanken, manchmal kommt man auf das Naheliegende (scheibchenweise einfrieren) nicht! An der "Arbeitsteilung" möchten wir nichts ändern. Wir sind tatsächlich zufrieden!
Zitat von Karina im Beitrag #177 ... vielleicht kommt es auch drauf an, wie man wohnt. Ich wohne ländlich, Markt ist jede Woche mitten im Ort (mit dem Radl keine 5 Minuten) und der Gemüseladen ist 100 m weiter. Ebenso hab ich Metzger und Bäcker ziemlich nah und einen Hof für Milch und Eier.
Ich wohne ähnlich. Zwei Minuten zu Fuß zum Markt, der hier sogar zwei Mal wöchentlich stattfindet. Auch den Gemüseladen gibt es fußläufig - die Ware sieht zwar super schön aus, aber der (türkische) Laden selbst ist derart schmuddelig, dass ich da nie und nimmer was kaufen würde. Mich wundert immer, warum die sonst so strengen Kontrollen hier nichts beanstanden. Zum Bäcker gehe ich äußerst selten, zum Metzger gar nicht.
ZitatDie Preise auf dem Markt sind völlig ok, es ist oftmals kein Bio-Gemüse, aber immer regional und das ist mir wichtig.
Ja, da scheiden sich halt die Geister. Ich finde die meisten Markt-Preise überzogen. Im Herbst habe ich mal 5 Stk. Äpfel für einen Kuchen beim Demeter-Stand gekauft und habe nicht schlecht gestaunt, dass ich dafür rund 7 Euro bezahlt habe. Das überschreitet meine persönliche Schmerzgrenze.
Was verstehst Du unter *regional*? Für mich ist nicht nur regional, was direkt aus der Umgebung kommt, sondern auch Ware, die aus anderen österreichischen Bundesländern stammt. Und wegen des Arguments, dass zB beim Discounter keine regionale Ware gibt ... das kann man schon relativieren, denn das Obst und Gemüse stammt großteils aus Österreich. Ausnahmen sind *Exoten* wie Avocados, Granatapfel, Litschi.
Zitat... ich meide Discounter. Sie machen oftmals die Preise für Bauern kaputt. (Letztes Jahr haben vor einem Aldi die Milchbauern protestiert, die Preise sind unterirdisch
Ja, das mit den Milchpreisen habe ich natürlich mitbekommen. Sauerei. Aber ich konsumiere keine Kuh-Milch, nur noch Hafer-Milch, und auch die nur für den Kaffee.
Zitat von Borghild im Beitrag #178... Restmüll. Nichts davon würde ich gern von meinen Nachbarn bloß in Zeitungen gewickelt in der Gemeinschaftstonne haben wollen. Auch nicht die Windeln vom Nachbarsbaby.
Ja, geht mir auch so. Finde ich unappetitlich.
Zitat von Karina im Beitrag #181 ... andere müssen das Plastik trennen, Alu sowieso und das alles auf einen Wertstoffhof bringen.
Hier darf Alu GsD in den gelben Sack. Ich hätte keine Lust, alleine schon wegen der Futterschalen andauern zum Wertstoffhof zu fahren.
Weil gerade das Wort "Wertstoffhof" fiel, wie machen das Alte/Kranke/Menschen ohne Auto? Die sind dann auf Nachbarschaftshilfe angewiesen. Ich finde das nicht gut.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #192Zum Beispiel im Bayerischen Wald. Da gibt es Landkreise, da muss Plastik, Metall und Glas alles selbst weggebracht werden.
Hm, Metall muss man, zumindest hier, immer selbst wegbringen.
Glas wegbringen ist relativ - hier ist damit gemeint: zum nächsten Glascontainer.
Es gibt in Bayern Wertstoffinseln im Wohngebiet für Glas, sortiert nach Farbe, Blechdosen, Verbundstoffe ( wie gelber Sack) und Kunststoff. Haushaltübliche Wertstoffmengen werden in unseren Wertstoffhöfen nicht angenommen, erst ab einer Größe, die nicht in die Wertstoffinsel-Container entsorgt werden kann.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Ja, auch in München muss Glas, Plastik und Metall selbst zur Wertstoffinsel gebracht werden. Leider haben wir keine in fußläufiger Nähe, deshalb sammeln wir und machen einmal die Woche oder alle zwei Wochen eine Runde mit dem Auto, Reinigung/Wäscherei, größerer Einkauf, Werfstoffhof, Wertstoffinsel ... Das hat mich nach dem Umzug sehr überrascht, dass es dafür keine Tonnen oder Säcke gibt. Und wie man an den Restmüll- Containern unserer Wohnanlage sehen kann, trennen die meisten Leute das nicht, sondern werfen alles da rein.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #198Wie groß sind denn diese Wertstoffinseln, sind die nicht ständig überfüllt?
Bei uns im Viertel in München ist eine größere Insel mit 3 Glascontainern, 2 für Kunststoffe und 1 für Verbundstoffe und Dosen (wie gelber Sack), im Umkreis sind noch einmal kleine Inseln, fußläufig 5 Minuten. Allerdings gibt es immer wieder Menschen, die die Inseln vermüllen. Sollte alles voll sein, dann ruft man den Entsorger an. Der kommt auch außer der Reihe und leert die Container.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)