Am 1. Januar 2022 war auch in Tübingen kein Lockdown.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ich würde mir dann eher einen Stapel Pizzakartons organisieren und die mitbringen.
Es gibt im näheren Umkreis weitere Möglichkeiten, Pizza zu essen und auch im Karton ab zu holen oder teils auch sich liefern zu lassen.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #148 Wenn, dann würde ich die vor Ort vom Teller aus Porzellan essen.
Aber 10m vom Lokal entfernt (so klingt das?) und von einem Holzbrett?
Ja, Kirchplatz ist quer über Straße 20-30 m. Dort kann man abseits der Autos unter Bäumen beim Brunnen sitzen. Pizzabäcker hat auch 2 Außentische aber halt direkt an Straße ( wenn auch keine Hauptstraße) Gibt auch einige Innentische, aber wenige, weil der Pizzaofen viel Platz einnimmt
Wer vor Ort isst, bekommt auch keinen Porzellanteller -> Pizza wird auf Brett serviert, so wie auch Flammkuchen hier in der Region ausschließlich vom Brett gegessen wird
Brottüten: gibt es tatsächlich Bäcker, die Brot in 2-Schicht-Tüten, wo man Schichten trennen kann( wie beim Link beschrieben), verkaufen? Das kenne ich von anderen Lebensmitteln, aber noch nie beim Bäcker erlebt.
Ich kenne allerdings auch Leute, die Pizzakarton mit samt Pizzarest in die die Papiersammlung stecken oder beim Job die Einmalhandschuhe in den Gelben Sack geben und andere meinen, dass benutzte Servietten und Einweg-Papierhandtuch ins Altpapier gehören.
Es wäre geschickter, gar nicht erst so viel Zeug zu produzieren, was in irgendeine Tonne muss; dann hätte man auch nicht so viel zum Sortieren.
Ja, nicht nur die Hofpfisterei benutzt die beschichteten Tüten für Brot. Ich habe gelegentlich bei einer Brotmanufaktur Brot gekauft, das Brot hält sich schon länger.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Ich kenne Brottüten, die innen irgendwie eine Beschichtung auf dem Papier haben… vergleichbar wie eine Stoffimprägnierung… aber da kann man keine 2 Schichten zum Entsorgen auseinander ziehen
Ich habe mir heute ein Eis gekauft (eine kleine Schachtel). Da war bisher immer im Deckel so ein kleiner Plastik-Löffel eingebaut. Mit dem habe ich dann prompt auch gegessen.
Jetzt ist da auch ein Löffel eingebracht in den Deckel. Ohne groß zu schauen, hab ich wieder dieses Löffelchen genommen. Und es war total eklig, so ganz rau im Mund. Kein Eis-Gefühl mehr. Das Löffelchen war aus Holz. Das wanderte bei mir sofort in den Müll.
Dieses Holz sollten sie sich jedenfalls unbedingt einsparen. Wenn nichts mehr schmeckt damit, ist es Verschwendung.
Habe scheinbar immer nur in Orten Brot gekauft, wo Bäcker nie doppelte Schichttüte verwenden, deshalb staune ich, dass es das gibt. Mein Brotbäcker hat unbeschichtete Tüten. Aber ich kaufe nicht so oft Brot, vielleicht 1 x im Monat. Bin gerade nicht so der Brotesser.
Dieses Holz sollten sie sich jedenfalls unbedingt einsparen. Wenn nichts mehr schmeckt damit, ist es Verschwendung.
Das seltsame Gefühl vom Holz im Mund kenne ich: bei irgend einer Großveranstaltung gab das Besteck auch aus Einweg-Holz. Das war irgendwie nicht so toll. Daheim den glatten Holzkochlöffel ablecken, finde ich nicht solch unangenehmes Gefühl. Mir fehlen manchmal Teelöffel in der Küche, weil sie in Rucksack/ Tasche stecken, damit ich unterwegs z.B. im Zug mal einen Jogurt löffeln kann
Zitat von WhiteTara im Beitrag #154Wer vor Ort isst, bekommt auch keinen Porzellanteller -> Pizza wird auf Brett serviert, so wie auch Flammkuchen hier in der Region ausschließlich vom Brett gegessen wird
So kenne ich das auch und ich verstehe da die Vorbehalte nicht. Aus einem Pappkarton essen find ich da irgendwie unappetlicher.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Ich bin vielleicht extrem heikel, aber ich würde keine Pizza vom Holzbrett essen. Ich finde das extrem unhygienisch. Aber ich nehme, wenn ich im Supermarkt Obst/Gemüse kaufe, nach Möglichkeit abgepacktes. Mich ekelt es, wenn ich mir vorstelle, wer da alles entlangwalzt, spricht und tappt.
Um es klarzumachen, aus einem Pappkarton esse ich auch nicht, bei mir gibt es Teller und ich lasse auch keine Pizza liefern.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #163 Aber ich nehme, wenn ich im Supermarkt Obst/Gemüse kaufe, nach Möglichkeit abgepacktes. Mich ekelt es, wenn ich mir vorstelle, wer da alles entlangwalzt, spricht und tappt.
Das ist in der Tat extrem, wenn einem davor ekelt, dass Menschen an Obst/Gemüse vorbeigehen und sogar reden ;). Dabei geht es doch gerade darum, abgepackte Ware zu vermeiden.
Gelingt mir aber auch nicht immer. Die Kirschtomaten, die Blaubeeren und Himbeeren werden nun mal nicht offen angeboten, die Karotten fürs Hundefutter auch nicht.
Was Pizza zum Mitnehmen und anderes Food-to-go betrifft: kommt auch darauf an, wie oft man das macht. Es gibt sicher nicht wenig Leute, für die das fast zum Alltag gehört. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft das bei mir im Jahr vorkommt - und das kann ich locker mit meinem Gewissen vereinbaren.
Die Pizza auf dem Holzbrett ist sogar bei unserem Edel-Italiener normal, wenn man direkt dort isst.
Die Idee ist an sich toll, wie die Recycling Becher to Go, die man zurückbringen kann. Hier vor Ort haben sich einige Lokale mit Recycling Essgeschirr zusammengetan, das man zurückbringt oder bei der nächsten Abholung austauscht. Ich habe sie auch schon zum Reste verpacken mitgenommen, da ich die Portionen nicht immer schaffe. Leider stapeln sich die Becher im Geschäft, manche Kollegen sind zu faul zu Zurückbringen :-)
Zitat von WhiteTara im Beitrag #155Es wäre geschickter, gar nicht erst so viel Zeug zu produzieren, was in irgendeine Tonne muss; dann hätte man auch nicht so viel zum Sortieren.
Leider ist genau das ein Problem in unserer verwöhnten Konsumgesellschaft! jeder lebt im Glauben sich keine Gedanken machen zu müssen.
* Warum packt man einen Apfel beim kauf in eine Plastiktüte und klebt nicht einfach das Etikett auf den Apfel? * Warum kauft man an der Kasse eine Plastiktasche und nimmt nicht seinen Stoffbeutel oder einen Karton aus dem laden mit? * Warum ist die Gießkanne aus Plastik und nicht aus Metall? * Warum sind die Gartenstühle und der Tisch aus Plastik und nicht aus Holz? * Warum fährt man mit einem Wohnmobil in die Natur und verschmutzt die Luft aus Langeweile und nennt es Hobby?
Die Antwort ist: Weil die erste Welt genug Geld hat und es sich leisten kann die Umwelt zu verschmutzen! "Während in Deutschland nun ein Plastiktüten-Verbot kommen soll, sind ostafrikanische Länder längst weiter. Etwa Ruanda. ... Wer auf dem Flughafen in Ruandas Hauptstadt Kigali ankommt, sollte besser keine Plastiktüte dabei haben. Das wird im Flieger durchgesagt. Das ostafrikanische Land hat die Tüten bereits vor elf Jahren verboten." Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika...verbot-101.html
Zitat von Fritz im Beitrag #166 jeder lebt im Glauben sich keine Gedanken machen zu müssen.
Das stimmt wohl nur bedingt. Ich glaube, oftmals herrscht auch die Überzeugung vor, dass der eigene und somit auch sehr kleine Beitrag, den man selbst leisten kann, nichts bewirkt. Wobei genau das aber ein falscher Gedankenansatz ist.
ZitatWarum packt man einen Apfel beim kauf in eine Plastiktüte und klebt nicht einfach das Etikett auf den Apfel?
Die sog. Plastiktüten sind hier, in den Supermärkten, recyclebar. Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich die nehme - und wie ich schon schrieb, ich benutze die für den ganz gewöhnlichen Haushaltsmüll.
ZitatWarum kauft man an der Kasse eine Plastiktasche
kann man hier in Ö gar nicht mehr, weil sie nicht angeboten werden.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #168 und lasse grundsätzlich nix liefern. Da spare ich dann wieder Verpackung ein.
Kein Essen oder gar keine Bestellungen? Letzteres schaffe ich nicht. Manche Dinge gibt es einfach nicht im Einzelhandel vor Ort.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #168...die reden und manchmal sieht man dabei die Tröpfchen durch die Luft segeln.
Weil das Umweltbewusstsein sich auf "...ja man sollte mal machen.." beschränkt muss der Gesetzgeber eingreifen und regeln. Das wiederum führt zu einer Trotzhaltung der Bürger die sich bevormundet und eingeschränkt fühlen. Auch eine Plastiktüte im Müll verunreinigt die Meere und kommt als von Fischen gefressen zu uns zurück.
"In Frankreich darf ab 2022 bestimmtes Obst und Gemüse nicht mehr in Plastik verkauft werden. Wie ernst Frankreich es meint, machen die Strafen deutlich. Verstößt jemand gegen die Auflage, droht eine Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro." Quelle: https://www.deutschlandfunknova.de/beitr...ckungsmuell-vor
In Frankreich werden kompostierbare BIO Beutel aus Maistärke angeboten.
Zitat von Fritz im Beitrag #170Auch eine Plastiktüte im Müll verunreinigt die Meere und kommt als von Fischen gefressen zu uns zurück.
Nö, die im Restmüll landende wird meist verbrannt.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #145Zitat von Dineke im Beitrag #128(...) Selber schneiden bekomme ich nicht so dünn hin, wie mein Mann es möchte, (...)
Und wenn er es einfach selber macht? Die von ihm dann dünn geschnittenen Scheiben würde ich einfrieren und auftauen (ggfs. im Toaster)
Das hatte ich schon längst geschrieben, aber keine Anwort bekommen :) ... Kommt wohl nicht in Frage.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #146Ich würde mir dann eher einen Stapel Pizzakartons organisieren und die mitbringen.
Wir reden hier von Müll einsparen!? Das dürfte kontraproduktiv sein und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand (auch einen mitgebrachten) Karton mehrfach nutzt. Denn der ist ja dann innen "verschmutzt" von der Pizza und das dann womöglich Wochen später nochmal verwenden?
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #148Weiß nicht. aber die Vorstellung mit dem Brett ist nicht, was ich so gut fände, dass ich DA dann eine Pizza holen würde.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #154Wer vor Ort isst, bekommt auch keinen Porzellanteller -> Pizza wird auf Brett serviert, so wie auch Flammkuchen hier in der Region ausschließlich vom Brett gegessen wird
Ich glaub WhiteTara, egal was da für Argumente kommen, wird nix nützen.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #163Aber ich nehme, wenn ich im Supermarkt Obst/Gemüse kaufe, nach Möglichkeit abgepacktes. Mich ekelt es, wenn ich mir vorstelle, wer da alles entlangwalzt, spricht und tappt.
Daher kaufe ich nach Möglichkeit in einem kleinen Gemüseladen oder auf dem Markt ein. Da faßt nur die Verkäuferin noch das Zeug an. (Von den Ernehelfern mal abgesehen - viele haben alles schon mal in der Hand gehabt. Die siehst du bloß nicht, aber auch die kratzen sich, gehen auf die Toilette etc. Im Supermarkt siehst du halt direkt, wer alles am Essen rumdrückt und es in die Hand nimmt.) Und ich hab eine richtige kleine Gemüsebürste zum reinigen von Apfel, Paprika und co.
Zitat von Fritz im Beitrag #166* Warum packt man einen Apfel beim kauf in eine Plastiktüte und klebt nicht einfach das Etikett auf den Apfel?
Selbst im Supermarkt kleben bei uns auf den Äpfeln nur kleine Schildchen mit der Apfelsorte, da alle gleich viel kosten, braucht es kein Etikett zwecks Preis. Kaufe ich nur zwei z.B. leg ich die lose in den Korb/auf das Band.
Zitat von Fritz im Beitrag #166* Warum sind die Gartenstühle und der Tisch aus Plastik und nicht aus Holz?
DAS ist eine gute Frage! Meine Gartenbank letzte Woche wollte ich auf den Wertstoffhof bringen - wird hier in der Gegend nicht angenommen, ich müsste auf einen Wertstoffhof fahren, zu dem ich locker 20 Min. einfache Fahrt habe. Nun ist sie klein gehackt im Restmüll gelandet und sollte ich eine neue Bank kaufen, dann Holz.
Zitat von schafwolle im Beitrag #167Ich glaube, oftmals herrscht auch die Überzeugung vor, dass der eigene und somit auch sehr kleine Beitrag, den man selbst leisten kann, nichts bewirkt. Wobei genau das aber ein falscher Gedankenansatz ist.
Ja, aber bis das in manchen Köpfen drinnen ist!!! Ich hab vor x Jahren mit den Eiern aus Käfighennenhaltung angefangen, Leute aufzuklären. "Bring doch nix." Ich hab dann immer als Beispiel eine einzelne kleine Schneeflocke gebracht und viele davon = Lawine.
Zitat von schafwolle im Beitrag #167Die sog. Plastiktüten sind hier, in den Supermärkten, recyclebar.
Ja, aber auch die Herstellung kostet viel Ressourcen wie Strom, Wasser etc. und für Müll geht auch Zeitungspapier ...
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #174 Daher kaufe ich nach Möglichkeit in einem kleinen Gemüseladen oder auf dem Markt ein.
Ich gestehe ganz offen, dass mir das zu viel Aufwand wäre, extra einen Gemüseladen aufzusuchen. Gemüse aus dem Supermarkt, speziell das von unserem Discounter *Hofer* (=Aldi) ist makellos und sehr ansprechend und hygienisch präsentiert. Gemüse vom Markt ist mir idR zu teuer, für mich steht der Qualitätsunterschied in keinem Verhältnis. Ausnahmen mache ich bei Spargel, Eierschwammerln und Steinpilzen - und Eiern.
Zitat und für Müll geht auch Zeitungspapier ...
Hm, ja, vielleicht ... aber abgesehen davon, dass ich gar keines habe, finde ich das schlichtweg unpraktisch.