Mit dem Älterwerden war meine Kosmetikstrategie einfach nichts zu machen und keine Creme zu verwenden irgendwann nicht mehr haltbar. Ich habe einige probiert und habe jetzt tatsächlich eine Creme gefunden, die meiner Haut sehr gut tut. Die Creme gibt es aber nur in mittelgroßen Glastigeln, aus einem sehr schweren, dicken Glas, (was dadurch hochwertiger aussehen soll, so meine Vermutung) Die Creme hält bei mir etwa drei Monate.
Klar ich werde die Tiegel dann ins Altglas tun (falls mir nichts einfällt, wofür ich sie zweitverwenden kann) ist dieses dicke Glas auch problemlos im Glasrecycling oder auch irgendwie problematisch? Es erscheint mir so unsinnig, so eine hochwertige und materialschwere Verpackung zu verwenden .... aber die Creme ist einfach gut.
Und falls jemand Ideen hat, wie ich 50 ml Tiegel zweitverwenden könnte, wäre ich auch dankbar, mir ist bisher nicht viel eingefallen. Für Marmelade und Co sind sie einfach zu schwer und unhandlich und sonst weiß ich nix in meinem Haushalt, was ich in 50 ml abfüllen wollte oder könnte.
ZitatNicht unbedingt schneller als konventionelle Plastiktüten – zumindest ist das das Ergebnis einer Studie der University of Plymouth. Der Meeresbiologe Richard Thompson und sein Team testeten dazu fünf verschiedene Plastiktütenarten aus Supermärkten: zwei oxo-abbaubare Tüten, eine ökologisch abbaubare Tüte, eine kompostierbare – und auch eine konventionelle Plastiktüte aus Polyethylen. Über drei Jahre setzten sie diese Tüten verschiedenen Umweltbedingungen aus: an der Luft, eingetaucht ins Meer, im Boden eingegraben – und zum Vergleich auch im Labor gelagert unter immer gleichbleibenden Temperatur- und Luftverhältnissen und ohne Lichteinfall.
Das Ergebnis: An der Luft fingen alle Tüten nach etwa neun Monaten an, sich in kleine Fragmente zu zersetzen. Dabei konnten die Forschenden keinen besonderen Unterschied zwischen den abbaubaren Plastiktüten und der konventionellen Tüte feststellen.
Ganz anders sah es bei den Tüten aus, die unter der Erde vergraben waren. Auch nach drei Jahren waren sie zwar etwas verbleicht, aber alle noch „ganz“. Sie waren sogar noch so reißfest, dass die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen damit hätten einkaufen gehen können. Einzig die kompostierbare Tüte hatte an Festigkeit so stark verloren, dass sie keine Milchpackung mehr hielt.
Auch im Meer hielten sich fast alle Plastiktüten wacker. Selbst die biologisch abbaubare Tüte hatte sich nach drei Jahren nicht zersetzt. Einzig die kompostierbare Tüte verschwand im Meer tatsächlich bereits nach drei Monaten. Bis zu welchem Grad sich diese Tüte im Meer zersetzt hat, also Mikroplastik oder Makroplastik, wissen die Forschenden allerdings nicht.
Dass die Plastiktüten vor allem an der Luft frühzeitig anfingen, sich abzubauen, liege an der stärkeren UV-Licht-Einstrahlung, den höheren Temperaturen und dem Kontakt mit Sauerstoff, schreiben die Forschenden.
Und weiter:
ZitatWelche Vorteile haben Verpackungen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen?
Keine. Das gilt zumindest für die momentan auf dem Markt erhältlichen biologisch abbaubaren Kunststoffe. Die mehrmalige Nutzung von Plastik durch Recycling biete signifikante ökologische Vorteile, schreibt das UBA. Demgegenüber gehe durch den biologischen Abbau von Bioplastik nur wertvolles Material verloren. Zudem ist biologisch abbaubares Plastik oft weniger reißfest: Eine solche Tüte geht also schneller kaputt und wird potenziell kürzer genutzt. Und noch ein weiterer Nachteil: Biologisch abbaubare Kunststoffe sind leicht durch Mikroorganismen besiedelbar, die unter Umständen auch das Produkt oder die Lebensmittel kontaminieren können.
Ich verwende für meinen Müll Kunststoffeimer, die ich nach Entleerung auswische. Man kann sie bequem am Henkel zur Mülltonne verfrachten.
Das Ergebnis: An der Luft fingen alle Tüten nach etwa neun Monaten an, sich in kleine Fragmente zu zersetzen. Dabei konnten die Forschenden keinen besonderen Unterschied zwischen den abbaubaren Plastiktüten und der konventionellen Tüte feststellen.
Ganz anders sah es bei den Tüten aus, die unter der Erde vergraben waren. Auch nach drei Jahren waren sie zwar etwas verbleicht, aber alle noch „ganz“.
. Bis zu welchem Grad sich diese Tüte im Meer zersetzt hat, also Mikroplastik oder Makroplastik, wissen die Forschenden allerdings nicht.
Dass die Plastiktüten vor allem an der Luft frühzeitig anfingen, sich abzubauen, liege an der stärkeren UV-Licht-Einstrahlung, den höheren Temperaturen und dem Kontakt mit Sauerstoff, schreiben die Forschenden.
Und weiter:
[quote]Welche Vorteile haben Verpackungen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen?
Keine. Das gilt zumindest für die momentan auf dem Markt erhältlichen biologisch abbaubaren Kunststoffe.
DAAAAAANKE!
Kann man nicht häufig genug posten. Ich weiß das schon länger, da insbesondere die SWM sich da schon häufig klar positioniert haben.
In Österreich (wurde hier auch schon mehrmals erklärt, ändert aber leider nix an obigem ) sind diese unsäglichen Pseudo-guten Beutel in Obstabteilungen sehr verbreitet. Viele Kunden meinen sie tun (sich) da was Gutes. Nein!
Im Gegenteil, empfinde ich nach der erneuten eindeutigen Lektüre deiner Zitate @Klara.
Ich nehme entweder einen Konv. Plastikbeutel so oft her, bis er hinüber ist - kann im Müllo wochen dauern. Oder ich nehme Altpapier von Tageszeitungen. Wenn man da nicht die total siffige Chose drin hat, ist auch imho total okay.
Ich hab aber für Biomüll eine eigene Lösung: Kompost im gem. Garten bzw. Tonnen....Und keine Haustiere!
Ich nehme auch oft die Umverpackungen von z. B. Klopapier oder Zewa als Beutel her. Meine Freundin nimmt gern die leeren Nudeltüten für Kosmetikeimerchen.
Plastik ist das! Aber wenigstens in Eigenregie zigfach recycelt.
Zitat von promethea71 im Beitrag #226 Und falls jemand Ideen hat, wie ich 50 ml Tiegel zweitverwenden könnte, wäre ich auch dankbar, mir ist bisher nicht viel eingefallen. Für Marmelade und Co sind sie einfach zu schwer und unhandlich und sonst weiß ich nix in meinem Haushalt, was ich in 50 ml abfüllen wollte oder könnte.
Ich verwende solche Behältnisse für Büroklammern, Reißnägel, kleine Gummibänder und solche Sachen.
Ich merk grad wieder, wie gut ich leben kann: Hof ist um die Ecke, zu Fuß erreichbar. Eier liefern die Hühner, die hinterm Haus rumlaufen, Milch kommt in die „stählerne Kuh“, die Kühe stehen direkt neben an. Hinter dem Stall beginnen die Weiden für die Kühe. Die Milch kostet 1 Euro/Liter, 10 Eier kosten 3 Euro. Den Ratsch mit der Bäuerin und Kälbchen streicheln ist kostenfrei. Die Eierschachteln sollte man bitte wieder hinbringen, Milch in eine mitgebrachte Flasche abfüllen.
Behältnisse zum einkaufen habe ich generell im Auto ausreichend mit dabei inkl. der kleinen Beutel für Gemüse und Obst, ebenso jetzt um diese Zeit diese einfachen Kühlbeutel. Baumwolltasche und Minikühlbeutel liegen auch im Fahrradkörbchen. Nylonbeutelchen (klitzeklein und kaum Gewicht) hab ich in der Handtasche dabei. Es geht, man muss einfach nur dran denken. Und mir geht es ähnlich wie vielen hier: warum wird das ganze Plastikzeug nicht längst verboten (Papiertüten sind ja auch nicht besser) bzw. so teuer, dass die Leute umdenken. Diese unsäglichen Hemdchentütchen beim Gemüse im Supermarkt sollten ruhig 50 Cent pro Tüte kosten.
@Schafwolle Haushaltsmüll kann auch in Papier gewickelt werden bzw. in alle möglichen Behältnisse, die eh anfallen (z.B. die Tüten von den Kaffeebohnen). Wobei ich es schade finde, dass ich niemanden mehr fragen kann, wie das „früher“ gehandhabt wurde.
@Rokeby bringt auch gute Vorschläge wie z.B. Nudeltüten, Umverpackungen von Toilettenpapier etc. Wenn man da mal drauf achtet – es fällt viel an!
@Rokeby ideal ist für Biomüll natürlich ein Komposter, aber nicht jeder hat den. Biotonne ist zweite Wahl, aber natürlich das richtige im Gegensatz zum Restmüll. Verständnisfrage: keine Haustiere? Weshalb?
@Promethea außer Kleinkram unterbringen wie Caramia schreibt, fällt mir noch ein, z.B. Kleinkram für Nähzeug oder andere Hobbys mit Kleinkram (Perlenstickerei-Sachen z.B.). Ich habe mir viele Jahre meine Creme selbst gemacht und war ganz scharf auf so schöne Döschen. Also evtl. in nebenan.de einstellen. Oder vor die Haustüre stellen (falls das bei dir geht) mit Schildchen „zu verschenken“.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Sendung "Markt" am Montag, 20.3.2023 um 20.15 Uhr im NDR:
Plastiktütenverbot: So tricksen Supermärkte
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #230Behältnisse zum einkaufen habe ich generell im Auto ausreichend mit dabei inkl. der kleinen Beutel für Gemüse und Obst
Zitat von Karina im Beitrag #230warum wird das ganze Plastikzeug nicht längst verboten
Weil halt nicht alle in deiner komfortablen Situation sind.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von Karina im Beitrag #230Behältnisse zum einkaufen habe ich generell im Auto ausreichend mit dabei inkl. der kleinen Beutel für Gemüse und Obst, ebenso jetzt um diese Zeit diese einfachen Kühlbeutel. Baumwolltasche und Minikühlbeutel liegen auch im Fahrradkörbchen. Nylonbeutelchen (klitzeklein und kaum Gewicht) hab ich in der Handtasche dabei. Es geht, man muss einfach nur dran denken.
Wieso das komfortabel sein soll, erschließt sich mir nicht. Du hast da die folgenden Sätze (gefettet) vergessen. Oder überlesen?
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Letzte Woche habe ich beim Bäcker meines Vertrauens Brot gekauft. Seit einiger Zeit wurde das geschnittene Brot in einer Papiertüte ausgegeben. Die Papiertüte habe ich für den Bio-Müll weiterverwendet.
Also, letzte Woche legt mir die Verkäuferin strahlend mein Brot in einer PLASTIKTÜTE auf die Theke. Ich stutze, frage: "Was ist das?" "Wir dürfen endlich wieder Plastiktüten benutzen!" Manche Kunden hätten sich beschwert und andere Bäckereien dürften das ja schließlich auch. Ich habe ihr gesagt, das ich das nicht will. Und das ich armselig finde, die Plastiktüten wieder einzuführen.
Dieser Bäcker hatte den Ruf, sehr nachhaltig zu arbeiten. Dieser Ruf hat grade sehr gelitten. Das weiß er jetzt auch.
Kaffeesahne wenn mehr das gleich anmerken würden wie du, würden solche Geschäfte vielleicht schneller mal nachdenken. Hast du prima gemacht! Die könnten doch ganz locker den paar Kunden, die lieber Plastik möchten, sagen, dass sie das aus Umweltschutzgründen nicht mehr machen und ich wette, mit einer freundlich und informativ vorgebrachten Erklärung wären die meisten auch zufrieden. Berichte mal bitte, ob sich da noch was tut ...
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
[quote=Karina|p673042 Die könnten doch ganz locker den paar Kunden, die lieber Plastik möchten, sagen, dass sie das aus Umweltschutzgründen nicht mehr machen und ich wette, mit einer freundlich und informativ vorgebrachten Erklärung wären die meisten auch zufrieden.[/quote]
Da wette ich dagegen! Mit meinem Gemüsehändler habe ich viel diskutiert. Er ist prinzipiell auch dafür, auf Plastiktüten zu verzichten. Aber, so sagt er, die Kundschaft will das. Weil der Salat eine Papiertüte durchweichen könnte, weil die Kartoffen den mitgebrachten Stoffbeutel schmutzig machen..... Ich selber gehe immer mit einem Korb und reichlich Gemüsesäckchen dorthin. Für die Kartoffeln habe ich eine größere Stofftasche, die halt ab und zu mal in die Waschmaschine wandert. Die Schälchen für Erdbeeren kann man in einen Bogen Zeitungspapier einschlagen. Der hindert sich auch am Rausfallen. Zwei der Verkäuferinnen kennen mich und greifen gar nicht erst nach Plastik. Ein paar andere haben die Plastiktüte so schnell in der Hand, dass man schon sehr aufpassen muss, rechtzeitig darauf hinzuweisen, dass man das nicht möchte.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #234"Wir dürfen endlich wieder Plastiktüten benutzen!" Manche Kunden hätten sich beschwert und andere Bäckereien dürften das ja schließlich auch. Ich habe ihr gesagt, das ich das nicht will. Und das ich armselig finde, die Plastiktüten wieder einzuführen.
Ja, das hatte ich auch ab und zu gehört, dass doch das bereits aufgeschnittene Brot in der Papiertüte so schnell austrocknet und man es dann nicht mehr essen kann. Manche Leute lieben die Plastiktüte ums Brot! Ich fände das sehr ebenfalls sehr blöd, denn beim Job mache ich die Erfahrung "in Plastiktüte schimmelt Brot viel schneller"
Was ich nicht verstehe: Wieso fragt man den Kunden vorher nicht einfach, ob er die geschnittenen Scheiben in Plastik oder Papier verpackt möchte? Für den Arbeitsgang ist das doch nun egal, ob ich unter der Schneidemaschine Stapel links Plastik oder Stapel rechts Papier greife, um das Brot nach dem Schneiden einzutüten.
Ich fürchte, die Verkäufer können es sich nicht leisten, die Kunden zu vergraulen, die gerne Plastiktüte hätten, denn heutzutage ist jeder Kunde wichtig, der ein paar Euro im Laden lässt.
Für den Einkauf von Brot und Brötchen nutze ich einen selbstgenähten Stoffbeutel mit einem breiten Streifen durchsichtiger Tischdecken-Folie vorne, den ich auch an Selbstbedienungstheken nutzenn kann. Der Beutel ist, wie auch mein Rucksack, den ich als Einkaufstasche dabei habe (zusammengerollt so klein wie mein Beutel mit vier Gemüsenetzen), aus ausrangierten Herrenhemden genäht.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #237Ja, das hatte ich auch ab und zu gehört, dass doch das bereits aufgeschnittene Brot in der Papiertüte so schnell austrocknet und man es dann nicht mehr essen kann.
Das habe ich nicht nur gehört, das ist so. Es ist keineswegs nachhaltiger, dann das trockene, nicht gegessene Brot wegzuschmeißen. Wir kaufen nur eine einzige Brotsorte geschnitten. Dabei handelt es sich um ein tolles, feuchtes Vollkornbrot. Einmal ist mir die Plastiktüte eingerissen, ich habe es in eine Papiertüte getan und in den Brotkasten. Am nächsten Tag war es schon sehr trocken. Das wollte keiner mehr essen.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #237Manche Leute lieben die Plastiktüte ums Brot!
Naja, finde ich jetzt arg polemisch ausgedrückt.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #237Wieso fragt man den Kunden vorher nicht einfach, ob er die geschnittenen Scheiben in Plastik oder Papier verpackt möchte?
Warum eigentlich nicht? Gute Idee. Da mich noch nie jemand gefragt hat, bin ich noch nie auf den Gedanken gekommen, die Wahl dabei zu haben.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one. George R. R. Martin
Ich habe neben der Haustüre meinen Trolley für schwerere Sachen und darauf den (Kühl-)Korb stehen - da ich ja im Voraus weiß, was ich einkaufe, geht bei größeren und/oder schwereren Sachen der Trolley mit und ansonsten der Korb.
Eingekauft wird zu Fuß - eine Nachbarin wunderte sich neulich, warum ich immer zu Fuß einkaufen gehe, ich hätte doch ein Auto ... ich habe versucht ihr zu erklären, dass ich laufen MÖCHTE, hatte aber irgendwie das Gefühl, dass das nicht wirklich angekommen ist.
Und Stofftaschentücher statt Papiertaschentücher verwenden spart sowohl den Müll des benutzen Taschentuches als auch den Müll der Plastikverpackungen der Papiertaschentücher.
Vorsicht mit dem Heiligenschein! Er könnte über die Augen rutschen.
Und Stofftaschentücher statt Papiertaschentücher verwenden spart sowohl den Müll des benutzen Taschentuches als auch den Müll der Plastikverpackungen der Papiertaschentücher.
Verbraucht aber Strom zum Bügeln.
Ich habe allerdings von Jugend an ein Stofftaschentuch dabei, falls ich irgendwo mal erste Hilfe leisten muss.
Stofftaschentücher sind prima. Papiertaschentücher werden von mir nur im Notfall benutzt, um etwas aufzuwischen oder für das "Fußbad" auf der Untertasse, wenn ich Kaffee vom Tresen bis zum Sitzplatz verschütte. Gebügelt werden die Taschentücher ganz zum Schluss, wenn das Bügeleisen eh noch heiß ist.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
@GuteLaune alle wird man nicht kriegen mit Erklärung, schon klar… aber eigentlich traurig. Wie konnten wir je ohne Plastiktüten leben? Ich kenne das ähnlich wie du: Erdbeeren in einen Bogen altes Papier einwickeln, Kartoffeln in der Stofftasche, die mal gewaschen wird. Salat z.B. wird auf unserem Markt auch in Zeitungspapier gewickelt und wenn ich weiß, ich gehe einkaufen, hab ich einen Korb, ebenfalls mit Gemüsesäckchen für Kleinkram, ansonsten kommt alles lose in den Korb.
Was das Brot angeht: da habe ich vom Bäcker mal ein Spezialpapier bekommen mit dem Hinweis auf Wiederverwendung und ich soll sagen, wenn ich wieder eines brauche. Das ist ewig her, da ich sehr selten geschnittenes Brot kaufe. Der Laib wird unverpackt gekauft, im Baumwollbeutel (war mal ein Werbegeschenk vom Bäcker) nach Haus gebracht, wandert in eine Brotdose und dort hält es locker 5 Tage. Der Brotbeutel wird ab und an einfach mal mitgewaschen.
@noBarbie das mit deinem Stoffbeutel und der Folie ist eine sehr gute Idee! Das hab ich noch nirgends gesehen.
@N8Eule ich nehme Papiertaschentücher, allerdings hab ich hier immer diese größeren Boxen stehen und die sind aus Papier. Die kleinen Tempos hab ich in der Handtasche, ich brauch da nicht viel. Von der Hygiene mal absehen hat @caramia da einen guten Einwand: waschen, bügeln – Wasser, Strom. Ob sich das evtl. aufhebt?
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Man kann die Beutel für Brot oder Gemüse auch aus Tüll nähen, oder aus einer alten Gardine. Dann kann man auch durchgucken. Die Beutel zum Kaufen sind schließlich auch so.
Zitat von Liane im Beitrag #239 Das habe ich nicht nur gehört, das ist so. Es ist keineswegs nachhaltiger, dann das trockene, nicht gegessene Brot wegzuschmeißen.
Nein natürlich nicht, ständig Brot weg werfen ist natürlich gar nicht gut; da bin ich ganz bei dir. Ich kenne das Problem nicht wirklich, ich kaufe immer Brot am Stück - je nachdem ein ganzes oder auch mal nur 1/2. Das darf jetzt wieder in den Baumwollbeutel (ging während Corona-Hochzeit angeblich nicht) und daheim kommt über die Schnittfläche ein Bienenwachstuch und dann der Transportbeutel drumherum. So eingetrocknete Brotreste, dass man es nicht mehr essen könnte, habe ich höchst selten! Notfalls wird ein Rest in ganz dünne Scheiben geschnitten und tatsächlich ganz getrocknet - wird dann statt Chips geknuspert oder gesammelt und irgendwann zu Auflauf verbacken. Aber man braucht ein gut schneidendes Brotmesser, sonst rutscht man an der bereits trockenen Kante blöd ab und hat womöglich die Finger dazwischen.
Zitat von Liane im Beitrag #239 Da mich noch nie jemand gefragt hat, bin ich noch nie auf den Gedanken gekommen, die Wahl dabei zu haben.
Ich gehe davon aus, dass die meisten Bäckereien nicht nur die schmalen langen Plastikbeutel für geschnittenes Brot haben, sondern für andere Backwaren ebenso die üblichen Papiertüten vorhanden sind, falls man lieber Papier statt Plastik möchte. Vermutlich muss man aber, wenn man die Plastiktüte nicht möchte, das entsprechend sofort bei der Bestellung sagen. Wer seine Backwaren in den Stoffbeutel möchte ohne Tüte vom Bäcker muss das ja auch sagen. Ich hatte neulich eine neue junge Mitarbeiterin, die es erst gar nicht kapieren wollte, dass die Brötchen ohne irgendetwas in meinen Beutel kommen. Sie dachte, sie muss die in die Tüte stecken und ich stecke dann die Tüte in meinem Beutel, um es zu tragen. Manche Bäckereien besitzen auch eine Brötchenrutsche, damit der Kunde seinen Stoffbeutel gar nicht erst auf oder gar über den Tresen reicht, sondern die Brötchen schwups in den eigenen Beutel/Korb rutschen.
Zitat von Karina im Beitrag #243waschen, bügeln – Wasser, Strom. Ob sich das evtl. aufhebt?
Das verbraucht bei mir nichts extra: ich schaffe es auch mit Erkältung nicht so viele Taschentücher zu nutzen, dass ich dafür extra waschen müsste. Die paar Tatüs fahren einfach in einer Ladung mit, die ich sowieso waschen würde und da es eine kleine Menge ist, muss dafür auch nichts auf die nächste Wäsche warten. Wenn sie in der Heißwäsche waren, bügele ich sie auch nicht extra, sei denn ich habe sowieso gerade Bügelwäsche.
Die Taschentücher wandern mit in die Haushaltwäsche wie Geschirrtücher etc., da ich gut und reichlich damit ausgestattet bin, herrscht kein Mangel an frischen. Die Geschirrtücher bügle ich ohnehin und schon werden die Taschentücher ebenfalls glatt mit der Restwärme gebügelt.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Mich piesakt seit fast zwei Wochen eine fiese Erkältung mit einem Schnupfen, bei dem jedes Naseputzen ein, wenn nicht zwei Taschentücher verbraucht. Nachdem die letzte Packung zur Hälfte geleert ist, warte ich ungeduldig darauf, dass meine bevorzugten Bambustücher (360 Stück auf halbe Tempo-Größe gefaltet in einer großen Papiertüte) wieder in den Handel kommen.
Wenn wir die Würde anderer Menschen nicht achten, indem wir sie gegen Geld in irgendwelche Drittstaaten weiterreichen, so wie unseren Plastikmüll, dann verletzen wir auch unsere eigene Würde.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #237... Ja, das hatte ich auch ab und zu gehört, dass doch das bereits aufgeschnittene Brot in der Papiertüte so schnell austrocknet und man es dann nicht mehr essen kann...
Geschnittenes Brot bewahre ich zu Haus auch in einer Plastiktüte auf, damit es nicht so schnell austrocknet. Dafür habe ich gesammelte Tüten, die ich nach Gebrauch auswasche und weiter verwende.
Kaufen tue ich Brot am Stück und packe es in einen mitgebrachten Beutel oder es wird von meiner Brot-Dealerin in einen Bogen Papier eingeschlagen, wenn ich ohne Beutel komme. Damit es nicht (zu) altbacken wird, friere ich es meist gleich frisch portionsweise ein, auch in mehrfach verwendeten Gefrierbeuteln. Aber manchmal schneide ich zuviel Brot auf, besonders, wenn Besuch da ist. Und dann kommen meine Plastiktüten zum Einsatz. Wegwerfen muss ich Brot nahezu nie, ganz, ganz selten im Sommer wird mal ein Stück schimmelig, da gibt es dann keine Rettung mehr.
--- Im Moment probiere ich mich durch Kosmetik und Putzmittel mit Papier- oder Pappverpackung oder eben in der Glasflasche. Leider funktioniert bei der Kosmetik nicht alles richtig gut. Auf Gesichtsöl reagiere ich allergisch, feste Fußcreme kommt mit meiner Hornhautproduktion nicht zurecht, Zahnputztabletten halten den Zahnstein nicht ausreichend in Schach. Ich versuche es teilweise mit Kompromissen, abwechselnd Zahnputztabletten mit Zahncreme aus der Tube, feste Fußcreme im Wechsel mit ureahaltigen Produkten. So wird die Plastikverpackung zumindest reduziert.
Fündig geworden bin ich beim festen Shampoo, Deo-Creme in der Pappdose, feste Körpercreme in der Blechdose mit Nachfüllung aus der Pappschachtel. Der nächste Versuch wird feste Handcreme. Bei der Hautcreme für's Gesicht bin ich am Aufgeben, noch mehr Fehlversuche mit anschließendem Hautalarm mag ich nicht mehr. Immerhin kann ich die Gesichtsöle an anderen Körperpartien aufbrauchen. Bei Putz- und Spülmitteln komme ich gut mit den Everdrop-Produkten zurecht.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Noch kurz zum Brot: ich nehme auch recht saftiges Vollkornbrot. Die Papiertüte verschließe ich zuhause mit einem Clip. Gerade habe ich ein Brot von dem Kauf letzte Woche gegessen: Einwandfrei.
Ich frage mich manchmal, ob das mit der Luftfeuchtigkeit in der jeweiligen Wohnung zu tun hat, ob die Lagerung in Papier funktioniert oder nicht. Bei mir kann man das Brot auch gleich wegschmeißen, wenn es in der Tüte bleibt.