Unsere Müllberge wachsen, wir karren unseren Müll ins Ausland, in den Meeren schwimmen Inseln aus Plastikmüll.
Wie können wir unseren Müll reduzieren? Was können wir umstellen auf Nachhaltigkeit? Was habt ihr für hilfreiche Tipps, die für fast jedermann gut im Alltag umzusetzen sind? Das Ziel „zero waste“ ist momentan für viele von uns noch weit weg und nur wenige schaffen das bis jetzt, aber wir könnten uns auf den Weg machen und auch im Kleinen anfangen.
Ich mach mal den Anfang: Meine Bienenwachstücher haben zur Folge, dass ich seit rund zwei Jahren weder Alu- noch Klarsichtfolie kaufen musste. Was da nicht eingewickelt werden kann, kommt in meine Tupperschüsseln (die ich seit Jahrzehnten habe). Bienenwachstücher hab ich mit Erfolg selbst gemacht: ich habe Musterflecken aus Baumwolle geschenkt bekommen, hab mir Bienenwachs gekauft, ein altes Bügeleisen und Backpapier genommen und es wurden so viele, dass einige als „Geschenkpapier“ dienen konnten.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Bienenwachstücher nutze ich auch gerne. Ich hab sie geschenkt bekommen, nicht selbst gemacht.
Ich freu mich, dass viele Milchprodukte & Getränke wieder im Glas angeboten werden, von einigen lösen sich die Aufdrucke ratzfatz in der Spülmaschine - die nutze ich gerne als Vorratsgläser, gerade auch für kleine Reste, Pesto, Peelings, Süßigkeiten, Sirupe, Cremen, Deko usw. und auch für Geschenke als Verpackung, Blumen... Somit kauf ich weniger Plastik, Geschenkpapier, Vorratsdosen usw. Ich versuche generell so viel wie möglich weiter/alternativ zu verwenden statt wegzuwerfen.
Ich überlege noch, mir fällt sicher noch mehr ein.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
****** Moderatorin in den Bereichen: Ich bin neu hier! | Alleine leben | Glücklicher Leben | Ernährung und Kulinarik | Sport, Wellness, Fitness | Haushaltsforum | Leben mit Haustieren | Digitale Sicherheit | Digitales Kaufen, Verkaufen und Bezahlen | Rund um Social Media | Plauderecke | Diskussion über Umgangsformen | Hoffnungsforum |
Bei uns ist es auch Wahnsinn, was an Müll zusammen kommt. Vor allem Papier und Plastik.
Es ist irgendwie alles in Folie verpackt 🙄
Aber das muss ich halt kaufen, wie es angeboten wird. Geschäfte, die offene Lebensmittel wie Mehl usw. verkaufen gibt es zwar bei uns auch, allerdings sind die für mich zu weit weg. Eine tolle Idee allerdings, ich würde das nutzen, wenn ich wieder in der Innenstadt wohnen würde.
Folien verwende ich auch so gut wie gar nicht mehr. Keine Kunststofftüten mehr beim Einkaufen.
"...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..." Sprichwort auf Oxtorne
Es gibt ja die Möglichkeit durch Müllverbrennung Energie zu gewinnen. Bisher liefen die Müllverbrennungsanlagen nicht wirtschaftlich, da zuwenig Material. Welches oft aus z. B. Rumänien mit Zügen hertransportiert wurde. Weiß ich, weil ich Verwandte habe, die in der Müllverbrennungsanlage Burgkirchen arbeiteten.
Jetzt wird das wieder verstärkt diskutiert.
Ich versuche Verpackungen zu reduzieren. Oft bleibt es beim Versuch.
Aber Energiegewinnung aus Müll halte ich auch für besser als durch Wind oder Sonne. Denn es schlägt mehrere Fliegen
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #5Ist das überhaupt nicht sinnvoll?
...
So gesehen hast du vollkommen recht.
Ich weiß nur nicht genau, wieviel Energie die Produktion von dem ganzen Verpackungsmaterial verschlingt. Und das eigentliche Problem für mich ist der Müll, der in der Umwelt landet. Vor allem im Meer. Furchtbar.
Aber das ist ja nicht "mein" Müll, der ja sorgfältig getrennt von der Müllabfuhr abgeholt wird.
"...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..." Sprichwort auf Oxtorne
Aber ich muss gestehen, ich fand Verbrennung (Filter etc. vorausgesetzt natürlich) immer schon besser als Deponie. Oder eben: Ozeane... Recycling ist das Ideal. Da brauchen wir gar nicht reden.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #5Es gibt ja die Möglichkeit durch Müllverbrennung Energie zu gewinnen. Bisher liefen die Müllverbrennungsanlagen nicht wirtschaftlich, da zuwenig Material. Welches oft aus z. B. Rumänien mit Zügen hertransportiert wurde.
Eine gute Sache. Das mit dem zu wenig hab ich auch schon gehört, ich hab mal eine Führung im Heizkraftwerk München bekommen und die Hälfte war damals stillgelegt, weil zu wenig Abfall.
Ich frage mich jetzt nur, warum wir dann Müll ins Ausland schicken? Hat da jemand Infos dazu? Oder haben wir den "falschen" Müll zum verbrennen?
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
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Zitat von Karina im Beitrag #1 Ich mach mal den Anfang: Meine Bienenwachstücher haben zur Folge, dass ich seit rund zwei Jahren weder Alu- noch Klarsichtfolie kaufen musste. Was da nicht eingewickelt werden kann, kommt in meine Tupperschüsseln (die ich seit Jahrzehnten habe). Bienenwachstücher hab ich mit Erfolg selbst gemacht: ich habe Musterflecken aus Baumwolle geschenkt bekommen, hab mir Bienenwachs gekauft, ein altes Bügeleisen und Backpapier genommen und es wurden so viele, dass einige als „Geschenkpapier“ dienen konnten.
Keine Bienenwachstücher, keine Folien, kein Plastik! immer schon sparsam damit und nun schon lange so gut wie gar nicht mehr. Wenn etwas eingewickelt werden muss, geht (Pergament)papier oder auch Papiertüten vom Becker oder Metzger usw. Übriges Essen gebe ich in eine Porzellan- oder Glasschüssel und decke es mit einem Teller ab.
Plastik verwende ich nur noch zum Einfrieren.
Beim Einkaufen achte ich darauf, dass nichts doppelt und dreifach verpackt ist und lasse Umverpackungen grundsätzlich im Laden. Das hilft zwar der Umwelt nicht, aber vielleicht wirken die Supermarktbetreiber mal auf die Hersteller ein, weniger zu verpacken.
Auch verwende ich nicht zig Putzmittel. Eines für Fettschmutz, für Glas und für das Bad, reicht. Wobei für Glas auch sehr gut Spiritus geht.
Was sich nicht in meinem Haushalt befindet, sind sogenannte Mikophasertücher. Das ist Plastik und die brauche ich nicht. Ich glaube, ich muss nicht sagen, dass ich auch keine anderen Putzlappen kaufe. Handtücher, Geschirrtücher oder ausranchierte Kleidung (je nach Stoffart) kann man wunderbar weiterverwenden.
Mir fällt vermutlich noch mehr ein, aber jetzt ist erstmal Mittagspause.
Ach ja, Plastik zum Einfrieren ist so ein (rotes Tuch) Thema für mich.
Grundsätzlich verwende ich im Haushalt Glasbehälter zur Aufbewahrung. Aber - zum Einfrieren von zB. Brot, verwende ich die Kunststoffsackerl von Ikea 🙄 Nervt mich, aber Gefrierbrand nervt mich auch. Da besteht Optimierungsbedarf.
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Um Brot einzufrieren habe ich mal in 5 l Gefrierbeutel von einer Marke investiert. Die werden gespült und getrocknet und nehmen mindestens 15 mal Brot auf, bevor sie entsorgt werden.
Also ja, große Packungen/Gebinde kauf ich nach Möglichkeit auch, umgemünzt für meinen Bedarf. Ich wohne alleine und habe auch Platz zum Lagern.
Wenn ich entkalke, dann verwende ich den Essig gerne mehrmals, Gefäße, dann Wasserkocher, dann mit Natron zum Abfluß reinigen. Putzmittel hab ich auch reduziert und komme auch lange aus, aber ich habe noch Mikrofasertücher in Verwendung. Sie wegzuwerfen find ich auch blöd. So Putzlapppen halten ja ewig. Pulver für den Geschirrspüler statt Tabs.
Zum Einkaufen hab ich immer Taschen & Beutel (Obst/Gemüse) mit. Da seh ich aber auch nur wenige, die das nicht so handhaben. Einweg To Go Becher usw, verwend ich auch nicht. Ich hab immer eine Trinkflasche mit, ich komm so gut wie nicht in die Verlegenheit mir unterwegs was zu kaufen, weder zu trinken noch zu essen. Als ich jetzt allerdings krankheitsbedingt einige Male Essen bestellt hab, puh, das hat reingehauen. Ich schreib zwar immer dazu, dass ich keine Servietten/Besteck usw, benötige, aber da fällt irre viel Müll an. Was mich dran erinnert, ich verwende hauptsächlich Stoffservietten bei Bedarf und die halt länger wenn möglich. Papierservietten kommen nur noch selten auf den Tisch.
Ich hab mir Taschentücher in so einer 100er Packung besorgt beim letzten Schnupfen, weil der Verbrauch riesig war. Da hab ich mir auch überlegt, wieder Stofftaschentücher zu verwenden, zumindest wenn die Nase nur rinnt.
Der Input mit der Müllverbrennung ist gut, das hatte ich gar nicht am Schirm. Bei mir ist insgesamt sicher viel Luft nach oben, Ideen zu sammeln in dem Thread find ich super.
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Zitat von Unendlichkeit im Beitrag #11Ach ja, Plastik zum Einfrieren ist so ein (rotes Tuch) Thema für mich.
Grundsätzlich verwende ich im Haushalt Glasbehälter zur Aufbewahrung. Aber - zum Einfrieren von zB. Brot, verwende ich die Kunststoffsackerl von Ikea 🙄 Nervt mich, aber Gefrierbrand nervt mich auch. Das besteht Optimierungsbedarf.
Ich stehe auf dem Schlauch: Was ist denn am "Kunststoffsackerl von IKEA" besser als am Plastik, was für Dich ein rotes Tuch ist?
Ist das Produkt von IKEA ewig haltbar oder was ist der Grund?
(Fürs Einfrieren von Brot nehme ich - bitte nicht auf mich einprügeln - immer noch normale Gefrierbeutel (mehrfach) bei Fleisch nur einmalig. Alternativen sind mir dafür noch nicht eingefallen.)
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #5Es gibt ja die Möglichkeit durch Müllverbrennung Energie zu gewinnen. Bisher liefen die Müllverbrennungsanlagen nicht wirtschaftlich, da zuwenig Material. Welches oft aus z. B. Rumänien mit Zügen hertransportiert wurde.
Eine gute Sache. Das mit dem zu wenig hab ich auch schon gehört, ich hab mal eine Führung im Heizkraftwerk München bekommen und die Hälfte war damals stillgelegt, weil zu wenig Abfall.
Ich frage mich jetzt nur, warum wir dann Müll ins Ausland schicken? Hat da jemand Infos dazu? Oder haben wir den "falschen" Müll zum verbrennen?
das war lange Zeit einfach politischer Wille und Ergebnis der immens mächtigen Lobby, der die Welt auch den "grünen Punkt" und den "gelben Sack" zu verdanken hatte....
es ist ja schoen und gut, wenn wir uns hier in deutschland so einen kopf um die muelltrennung machen, nur verglichen mit dem rest der welt, ist das nur ein tropfen auf den heißen stein und bringt eigentlich so gar nichts, wenn nur wir es machen Gerade in asien scheren sich milliarden von menschen ueberhaupt nicht um dieses thema, da werden pro tag 8-10 plastiktueten einmal benutzt und dann entsorgt, noch dazu jede menge styroporverpackungen fuer essen zum mitnehmen Dort gibt es in vielen laendern außer glas,papier, und kunststoffflaschen ueberhaupt keine muelltrennung, geschweige denn muellverbrennungen Und in vielen laendern nicht mal eine geordnete muellabfuhr wenn man mal in der pandemiezeit sich die straende dort angeschaut hat, das war verheerend,total zugemuellt und extrem verdreckt weil eben nur dort wo touristen waren diese gesaeubert wurden, und an anderen stellen, wo sich niemand zustaendig fuehlt, alles liegengelassen wird…
Ebenso laufen dort teilweise klimaanlagen bei geoffneter tuer, weil energie spottbillig ist Und so lange sich nicht in großem stil dort etwas aendert, werden wir hier in d mit unserer peniblen muelltrennung, muellvermeidung, haueser daemmen, funktionsfaehige heizungen austauschen usw… die welt / das klima nicht retten
Und deshalb muellvermeidung- und trennung ja, aber nicht um jeden preis Denn man muß auch immer die energie sehen, die verbraucht wird um etwas herzustellen Beispiel, wir haben sehr viel teilweise geerbe tupperdosen die sind 4o jahre alt Es nutzt gar nichts diese jetzt wegzuwerfen und auf bienenwachstuecher umzustellen, das waere witzlos wenn diese mal ausgedient haben, dann kann man sowas machen, aber bis dahin werde ich weiterhin in diesen dosen meine lebensmittel lagern, bzw. einfrieren
alone we can do soo little together we can do so much
Zitat von aquadiparma im Beitrag #2Ich freu mich, dass viele Milchprodukte & Getränke wieder im Glas angeboten werden, von einigen lösen sich die Aufdrucke ratzfatz in der Spülmaschine - die nutze ich gerne als Vorratsgläser,
Das mache ich zwischenzeitlich auch und ich hab auch div. Bastelsachen, Knöpfe etc. in diesen Behältern. Auf einige sind Pfand und die kann ich dann zurückgeben.
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #3Wir sind eine fünfköpfige Familie mit Vorratsraum
Du kannst ganz anders einkaufen, darum beneide ich dich. Daher freue ich mich über einen Unverpacktladen in der Nähe, da krieg ich eben auch kleine Portionen.
Zitat von Borghild im Beitrag #6Kein To-Go in Einwegverpackungen.
Da stand ich letzthin kopfschüttelnd im Supermarkt davor! Bananen, geschält, geschnitten, in einer Styroporschale und mit Plastik umwickelt!
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #10Keine Bienenwachstücher, keine Folien, kein Plastik! immer schon sparsam damit und nun schon lange so gut wie gar nicht mehr. Wenn etwas eingewickelt werden muss, geht (Pergament)papier oder auch Papiertüten vom Becker oder Metzger usw. Übriges Essen gebe ich in eine Porzellan- oder Glasschüssel und decke es mit einem Teller ab.
Bienenwachstücher kann ich gut abwischen, Pergament wenn verschmiert ist, schmeiss ich weg und das halte ich nicht für besser. Papiertüten vom Bäcker hab ich fast die, von denen gab es als Geschenk mal für die Kunden Baumwollsäckchen, da lasse ich Brot und Semmeln direkt reinlegen. Zum Metzger gehe ich mit den Tupperschüsseln und die werden direkt befüllt. Übriges Essen = umfüllen in Tupper oder abdecken mit Bienenwachstuch. Teller wackeln mir da zu viel rum und ich hab nur die vom Service, wär blöd wenn der runterrutscht und kaputt geht. (Tupper kann ich auch sauber im Kühlschrank und/oder Gefrierschrank stapeln.)
Zitat von aquadiparma im Beitrag #13Bei mir ist insgesamt sicher viel Luft nach oben,
Das denke ich bei mir auch immer wieder, daher find ich ja Tipps hier toll. Oft ist es Kleinkram und ich wundere mich, warum ich da nicht selber drauf kam.
Zitat von ereS im Beitrag #16Und deshalb muellvermeidung- und trennung ja, aber nicht um jeden preis
Du hast mit vielen Dingen recht, aber ... wenn halt keiner anfängt und jeder auf den anderen wartet, wird des nix mehr mit der Umwelt. Manches ist für mich auch ganz normal, ich kenne das aus Kindertagen schon gar nicht anders. (Beispiel: Kartoffeln schälen auf einem Zeitungsblatt und das mitsamt der Schalen gleich weg tun. Warum brauchen wir da heute Bio-Müllsäcke?)
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Alberne Frage - Vor Corona war das mit „Zeug vom Metzger/Bäcker etc in die eigenen Behälter geben“ Usus. Dann kam Corona - Ende Gelände.
Geht das bei Euch jetzt wieder? Ich habe diese „und hier ihre Schüssel hinstellen“ oder „für Verwendung eigenen Kaffeebecher 10ct Rabett“ - Schilder bisher noch nirgendwo wieder auftauchen gesehen!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #3Wir sind eine fünfköpfige Familie mit Vorratsraum, da kann man anders wirtschaften als eine Einzelperson.
Ja, bei einer Gruppe von Leuten kann man so manches an Verpackungsmüll vermeiden, dadurch dass man Großgebinde kaufen kann. Vor 18 Jahren hatte ich mal eine Einkaufsgemeinschaft: ich mit Freundin in WG und noch einige andere Freunde dazu -> wir haben dann immer Mehl (einige haben Brot nur selbst gebacken, nie gekauft) und diverse Flocken für Müsli direkt in der Mühle gekauft und dann untereinander aufgeteilt. Das war toll! Aber irgendwie sind dann die Leute in alle Himmelsrichtungen weg gezogen. Jetzt kaspere ich seit 5 Jahren in der Wohnung allein für mich (ohne WG und der Liebste wohnt in einem anderen Ort, also nur ab und zu gemeinsam in einer unserer 2 Wohnungen) - das ist schon manchmal blöd: bei einigen Lebensmitteln würde Großpack mir gar nichts bringen, weil ich allein vermutlich so lange daran esse, dass ich es gar nicht weg bekomme, bis es verdirbt. Vor 25 Jahren waren wir auch mit 3 Reis-Essern in der Familie -> meine Verwandschaft lag immer auf dem Boden vor Lachen, wenn sie unseren 20kg Reissack sahen und meinten, der würde ja für den Rest des Lebens reichen. Nö - so lange hielt der natürlich nicht. Jetzt kaufe ich 1kg, weil ich Bammel hätte, dass mir bei 5kg dann doch Lebensmittelschädlinge reinkrabbeln, bis ich fertig bin mit aufessen. Mag im Keller vom Haus nichts lagern, da ist es leicht muffig/klamm (nicht richtig feucht), somit bleibt nur die Küche. Wohl temperierte Speisekammer fände ich soooo genial....aber bei Mietwohnung in der heiß begehrten Stadt muss man eben nehmen was man bekommt und auf Sonderwünsche verzichten.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #5Es gibt ja die Möglichkeit durch Müllverbrennung Energie zu gewinnen.
Genial wäre, so viel wie möglich beim Recycling verwerten zu können und den Rest dann doch noch irgendwie geschickt zu nutzen. Die Tücke ist: in D wird alles mögliche im gelben Sack gesammelt, abgeholt und dann irgendwo gelagert ---> ganz viel von dem Zeug kommt gar nicht wirklich in den Recycling-Kreislauf! Manches lässt sich einfach nicht sinnvoll recyclen, einfach auch weil die Sammelware das nicht her gibt: Tetrapacks sind doof zusammen laminiert - da bekommt die Aluschicht innen nur schwer ab, mit Alu dran kann man es aber auch nicht zu was anderen verwerten. Oftmals landet im Gelben Sack auch alles mögliche, was da gar nicht rein gehört...dann ist es auch ein irre Aufwand, überhaupt das raus zu sammeln, was man wirklich recyclen kann.
--> Wir sammeln und sammeln und sammeln....aber können nicht wirklich was Vernünftiges daraus machen *kopp gegen die wand*
Geschickter läuft das beim Glasrecycling: Das bekommt der Mensch nun mit den Jahren der Gewohnheit recht gut hin: Glas bitte zum Container und nach den 3 Farben sortieren funktioniert auch halbwegs. Zu einem sehr hohen Prozentsatz ist dann tatsächlich auch Glas im Container und zu viel anderes Zeug. Die Deckel von Gläsern kann man beim Recycling relativ gut heraus fischen, deshalb darf man das Glas ja mit Verschluss in den Container werfen. -->Glasrecycling klappt !!!
Mit Papier und Pappe ist das auch immer so eine Sache - völlig genervt sind einige Sammelstellen von käseverklebten Pizzakartons(wenn es ganz blöd kommt, sind die Kartons innen auch noch mit Alu beschichtet) -> die haben natürlich nichts in der Papiertonne zu suchen. Bei mir kommt Papier und Pappe (also z.B. Versandkartons) in die gleiche Tonne. Ich kenne es aber z. B. aus dem Schweizurlaub, dass Kartonage und Papier sogar getrennt gesammelt wird. Und Papierrecycling kann noch einen weiteren Vorteil haben: In meiner Region gibt es einen Betrieb, der Altpapier aufbereitet und die dort anfallenden Reste mit Faserstoffen werden gleich umgewandelt in Biogas -> ganz ohne Abhängigkeit von Gaslieferungen aus dem Ausland! Mein regionaler Energierlieferant kann sich gerade gar nicht retten vor Anfragen nach dem heimischen Biogas, weshalb es Neukundenstopp gibt. Es gibt zwar deutschlandweit einiges an Restfasern von der Papieraufbereitung, aber es fehlen dann zusätzliche Anlagen, die daraus Gas werden lassen.
Die Schweizer haben keinen gelben Sack und kein Pfandsystem für Plastikflaschen - aber sie sammeln rigoros alles PET-Flaschen, jeder Supermarkt hat Sammeltonnen stehen. Die Flaschen werden zurück getragen und es sind eben hauptsächlich die PET-Flaschen in der Sammlung und dann lässt sich PET auch einfacher recyclen, wenn eben nur PET gesammelt wird.
Wenn der Müll nicht zum Recycling taugt, ja dann finde ich Verbrennung durchaus auch sinnvoll.
Gibt ja auch Firmen, wo nebenan ein Schwimmbad gebaut wurde, weil man die Produktionswärme der Firma zum Heizen des Schwimmwassers nutzen kann...statt die Wärme ungenutzt verpuffen zu lassen.
--> Wir brauche mehr solcher geschickter2-fach-Nutzungsmöglichkeiten !!!!
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #10Plastik verwende ich nur noch zum Einfrieren.
Ich habe nicht so viel zum Einfrieren, weil nur kleines Eisfach, aber ich nutze Glasbehälter zum Einfrieren. Ganzes Brot, was da nicht reinpasst, würde ich eh nicht einfrieren wollen.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #13Einweg To Go Becher usw, verwend ich auch nicht.
Vor der Pandemie durfte man hier bei mir oftmals einen eigenen Becher für Kaffee mitbringen.....das wurde natürlich durch Hygienevorschriften in der Pandemie verboten. Aber auch schon vorher gab es bei vielen Bäckern etc. Pfandbecher. Mittlerweile wurde dies ausgebaut: Pfandbecher gibt es nun auch in verschiedenen Größen und für Restaurants auch Pfandbehälter, um Essen zu liefern/für Abholer. Und wie ich das so überblicke, gibt es immer mehr Teilnehmer, dass man das Pfandgeschirr auch an vielen Stellen wieder abgeben kann. Bei einigen darf man inzwischen auch wieder den privaten Thermobecher reichen. Ich habe selbst auch oft irgendeine Trinkflasche dabei. Und wenn ich unterwegs zum Mitnehmen etwas kaufen, dann eben in Pfandflasche oder Pfandbecher. Manchmal sammeln sich beim Job im Büro diverse Pfandflaschen+Becher...einer erbarmt sich dann, alles weg zu bringen und Pfandgeld legen wir in die Mitarbeiterkasse.
Zitat von ereS im Beitrag #16...wenn man mal in der pandemiezeit sich die straende dort angeschaut hat...
...da muss man nicht in der Fremde die Strände ansehen: ich finde es nach wie vor reichlich krass, wie sehr unsere Müllberge hier im Stadtteil seit Pandemie beginn gewachsen sind und leider fliegt von den gelben Säcken immer sehr viel so auf der Straße herum, weil der dünne Sack kaputt geht oder von Krähen kaputt gehackt wird...dann liegt es nicht nur auf der Straße, sondern weht auch flugs in die Natur. Das ist hier schlimm (und wird nicht weniger schlimm, nur weil es wo anders noch schlimmer ist)
Zitat von ereS im Beitrag #16Es nutzt gar nichts diese jetzt wegzuwerfen und auf bienenwachstuecher umzustellen, das waere witzlos
Das hat ja auch niemand behauptet, dass man noch gut nutzbare Dinge jetzt alle wegwerfen soll, nur um anderes anzuschaffen, was dann vielleicht ökologischer wäre. Ich habe auch noch sehr alte Tupperdosen, die sind klasse, weil gefühlt unkaputtbar. Die muss man nicht ausstauschen, sondern einfach nutzen bis sie nicht mehr ihren Dienst tun. Braucht man neue, kann man immer noch überlegen, welches Material die dann haben sollen. Ich habe irgendwie schon immer höchst wenig Frischhaltefolie oder Alufolie genutzt. Entsprechend habe ich auch schon ewig keine mehr gekauft, weil ich sie einfach nicht nutze. Habe auch nur 2 große Bienenwachstücher - in die ist mein Brot/Brötchen eingeschlagen. Zum Abdecken habe ich irgendwie geschickt passende Teller/Deckel für Schüsseln.
Zitat von Karina im Beitrag #18Bananen, geschält, geschnitten, in einer Styroporschale und mit Plastik umwickelt!
...wo man Banane so schön mit der eigenen Schale transportieren kann und zum Essen einfach nur reinbeißen muss - habe ich noch nie gesehen, Banane allein. Kenne nur: geschnippeltes, gemischtes Obst abgepackt zu kaufen.
Zitat von Karina im Beitrag #18Beispiel: Kartoffeln schälen auf einem Zeitungsblatt und das mitsamt der Schalen gleich weg tun. Warum brauchen wir da heute Bio-Müllsäcke?)
In meiner Stadt darf man neuerdings spezielle Bio-Mülltüten nicht mehr verwenden: Unser Biomüll geht in den Großkomposter und das geht zeitlich so schnell, dass die Bio-Plastiktüten in der kurzen Zeit nicht komplett zersetzt werden. Wurde schon immer gesagt: bitte einfach nur in Zeitungspapier (vojn Tageszeitung) einwickeln. Seit Jahresanfang haben die Biotonnen einen Aufkleber, dass die Abfalltüten für Biomüll nicht rein dürfen. Auch dicke Papiertüten nicht. Papier von Tageszeitung gibt es reichlich, weil es auch 2-3x die Woche für jeden Haushalt kostenlose Zeitung gibt oder auch den Supermärkten diese ausliegen. Ich habe Zettel am Briefkasten: nix Zeitung + nix Werbung. Ich muss Zeitung für Biomüll dann aus unserer Papiertonne fischen oder irgendwo mal Kostenloszeitung mitnehmen -> geht.
Apropos woanders werde soviel mehr Plastik als in Deutschland verbraucht: Wer in D Obst und Gemüse aus z.B. Spanien kauft, sorgt auch mit dafür, dass Unmengen Plastik(planen) im Meer landen, weil einfach alle Felder damit abgedeckt sind. Also: nicht nur mit Stoffbeuteln einkaufen gehen, sondern sehr genau auf Regionalität achten. Auch wenn's nicht immer leicht fällt.
(Kurt Tucholsky. War von ihm verzweifelt und satirisch gemeint! Sag ich jetzt immer dazu, weil das letztes Jahr eine besondere Leuchte für ein Zitat von Höcke hielt und begeistert zustimmte...)
Die andalusische Plastikproblematik ist schrecklich. Sieht man wohl sogar vom Weltraum aus. Aber wenn ich mir so den Anbau von z. B heimischem Spargel oder Erdbeeren ansehe, ist Andalusien eine Wanderdüne....