Das Klima der Wohnung spielt sicherlich eine Rolle. Ich hatte mal eine Wohnung, in der das ganze Jahr Weihnachtssterne blühten und wuchsen, fast wie in der Karibik. In den folgenden gingen sie noch vor Weihnachten ein...
In einer anderen Wohnung konnte ich keine Sahne schlagen. In dem Moment, wo der Mixer in der Schüssel war, war es Butter. In allen anderen Wohnungen: kein Problem.
KEINE ANGST, KEINE ANGST, KEINE ANGST, KEINE ANGST!
Zu Brot: nur Papiertüte ….Spezialpapier vom Bäcker? …. und daheim in der Backröhre; nie Probleme!
“Es fing nicht mit Gaskammern an, sondern mit einer Politik des WIR gegen DIE; mit Intoleranz und Hassreden, mit der Aberkennung von Grundrechten und mit brennenden Häusern! Es fing an mit Menschen, die einfach wegschauen!” Quelle unbekannt.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #245daheim kommt über die Schnittfläche ein Bienenwachstuch
Mit denen mache ich sowas auch, wenn das Brot nicht im Brotkasten liegt. Die verwende ich überhaupt sehr viel, hab mir in etlichen Größen selber solche Tücher gemacht.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #245Ich hatte neulich eine neue junge Mitarbeiterin, die es erst gar nicht kapieren wollte, dass die Brötchen ohne irgendetwas in meinen Beutel kommen.
Genau das hab ich auch erlebt. Zwischenzeitlich weiß die Neue das, ebenso das Personal beim Metzger, da gehe ich auch oft mit einer Tupperschüssel hin.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #251Das Klima der Wohnung spielt sicherlich eine Rolle.
Das könnte ich mir gut vorstellen. Gibt ja auch Wohnungen, die sehr anfällig sind für Schimmel, andere kennen das gar nicht.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Brot frieren wir geschnitten ein und wird bei Bedarf aus der TK entnommen. Unser Biobäcker hat auch wieder auf Plastik umgestellt, aber viele Kunden reichen einen Brotbeutel rüber.
Wir benutzen zum Einfrieren Gefrierbeutel, die wir reinigen und immer wieder verwenden.
Stofftaschentücher gibt es hier nicht bis auf eines als Erinnerung an meinen Schwiegervater in meiner Hamdtasche. Aber für zu Hause werden nur Kosmetiktücher aus recyceltem Papier aus der Papierbox von DM verwendet. Das ist ungleich weniger an Material und tut es auch sehr gut.
Die Box liegt in einer Schublade und alle bedienen sich.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Die Zahlen liegen auf dem Tisch und sind bekannt. Auch das what to do. Nur das mit dem do…
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #244Man kann die Beutel für Brot oder Gemüse auch aus Tüll nähen, oder aus einer alten Gardine.
Da hätte ich nix. Aber alte Hemden/Blusen und die gingen mit der Folie gut. Wobei ich vier so kleine Beutel mal gekauft hab und ich denke, die reichen noch lange.
Ja und das ist recht gut und ich hab es auch schon lange (ich nutze das nur, wenn ich größere Brote einwickle, sonst hab ich ja meine Bienenwachstücher). Ist wie ein Bogen Geschenkpapier - eine Seite hauchdünnes Papier, die andere so eine Art hauchdünne Folie, nennt sich Brotseide, ist aus nachhaltigen Rohstoffen und läßt sich zum wegwerfen sogar trennen.
Zitat von Marieken im Beitrag #254Brot frieren wir geschnitten ein und wird bei Bedarf aus der TK entnommen. [...] Wir benutzen zum Einfrieren Gefrierbeutel, die wir reinigen und immer wieder verwenden.
Ich kauf auch meistens einen großen Laib, schneide das selber mit der Brotschneidemaschine und friere auch ein. Grad die Gefriertüten vom Brot kann ich lange immer wieder verwenden, da sind ja bestenfalls mal Krümel drinnen.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Lea58 im Beitrag #248Ich versuche es teilweise mit Kompromissen, abwechselnd Zahnputztabletten mit Zahncreme aus der Tube, feste Fußcreme im Wechsel mit ureahaltigen Produkten. So wird die Plastikverpackung zumindest reduziert.
Das ist doch auch schon mal was! Manchmal ist es individuell halt nicht so einfach, passende Pflegeprodukte für die eigene Haut zu finden. Kann ich auch gut verstehen, dass du auch keine Lust hast auf weitere Experimente mit der Gesichtshaut - du hast dann ja nicht nur das Leid, wenn die Haut etwas nicht verträgt, sondern musst auch noch jedes Mal schauen, wie du angebrochene Produkte los wirst. Klappt sicher auch nicht immer, dass man es dann z.B. für die Füße nutzen kann.
Ich staune immer, dass so viele Menschen ihr Brot einfrieren....kenne ich zwar, aber mir gefällt das dann aufgetaute Brot gar nicht. Geht nur, wenn es dann in den Toaster kommt....aber Toast mag auch nicht wirklich, weshalb ich gar keinen Toaster besitze.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #256Ich staune immer, dass so viele Menschen ihr Brot einfrieren....kenne ich zwar, aber mir gefällt das dann aufgetaute Brot gar nicht.
Wir machen es, da wir nur am Wochenende überhaupt frühstücken und ein ganzes Brot daher für zwei zuviel ist, ich drittel das Brot. Zum anderen taue ich das Brotdrittel fürs Wochenende mit der Auftaustufe der Mikrowelle auf. Dabei wird es wie frisch gebacken und die gesamte Küche riecht nach frischem Brot. Yummy.
Ich habe irgendwann mal einen sehr kleinen Römertopf geschenkt bekommen. Derwurde umfunktioniert zum Brottopf. Das hält sich darin etliche Tage. Wenn ich merke, dass es mir allmählich zu trocken wird, schneide ich das Brot in kleine Würfe, die ich trockne und in einem Behälter im TK sammle. Bei Bedarf werfe ich dann eine Handvoll in eine Pfanne und habe Croutons für Suppen, Salate usw. Wenn es bei Veranstaltungen der diversen Organisationen, bei denen ich ehrenamtlich tätig bin, ein Buffet gibt, habe ich immer ausreichend Mehrweg-Behälter dabei, in die ich Reste abfüllen kann. Mag sich mancher denken, was er will - die Alternative wäre wegschmeißen. Das wird dann portionsweise eingefroren. Auch Brotscheiben nehme ich mit und friere sie ein. Allerdings mag ich die dann wirklich nur im Toaster aufgebacken.
Ich hab fast nur reines Roggenbrot, wenn ich das scheibenweise auftaue, tue ich es in die (auch immer oft verwendete) kleine Plastiktüte, die ich ein Stückchen offen lasse. Entweder auf die Heizung, oder in die Sonne, oder einfach so liegen lassen, da dauert es dann halt ein bisschen länger. Aber so taut es wunderbar saftig auf, weder nass, noch ausgetrocknet. Mag aber auch am Sauerteigbrot liegen, das weiß ich nicht. Ein Fan vom toasten bin ich da auch nicht, das mach ich wirklich fast ausschließlich bei richtigem Toastbrot. Und die Sachen aus der Mikrowelle schmecken mir nicht, daher hab ich schon lange keine mehr.
@GuteLaune so einen kleinen Römertopf hab ich auch. Guter Tipp, der kann auch draußen stehen, sieht nett aus! Jetzt hab ich im Schrank halt einen Brottopf von Tupper, nicht schön, aber gut. Das mit den Brotwürfeln mache ich auch, in den TK, wahlweise auch getrocknet in einer Tupperschüssel. Übrigens dicke ich Soßen oft mit meinem Roggenbrot an statt mit Mehl oder Soßenbinder, da nehme ich dann die getrockneten Anschnitte oder Stücke, nicht alles lässt sich gut in Würfel schneiden. Und außerdem schmeckt es ganz toll, Brot ist ja auch gewürzt.
Vom Buffet was mitnehmen finde ich sehr sinnvoll – das wär doch jammerschade, das wegzuwerfen!? Das würde ich genauso machen, ich bin einfach so erzogen, Lebensmittel nicht unnötig zu entsorgen. Zum einfrieren nehme ich jetzt je nach Menge oft Gläser, das hab ich hier öfter gelesen und das funktioniert prima und so finden Gläser auch nochmal gute Verwendung.
Gläser werde ich jetzt auch für div. Haushaltssachen nehmen. Z.B. ist meine Knopfschachtel aus Plastik gebrochen, da hab ich jetzt ein ehemaliges Essiggurken-Glas genommen. Ebenso hab ich das Vogelfutter, das ich in großen Mengen in Plastiktüten kaufe, umgefüllt in handliche Schraubgläser. Die stehen in einem Körbchen und mit dem wandere ich zu meinen Futterplätzen zum auffüllen.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Ja, Karina, so geht das auch. Wir haben immer ein Brot mit hohem Roggenanteil, dazu noch Kürbis- und Sonnenblumenkernen drin. Das kann man auch in einer etwas offenen Tüte auftauen. Aber aus der Mikro schmeckt es uns noch besser. ;-) Und es duftet dann so herrlich.
Vogelfutter bekommen wir in großen Plastikeimern geliefert. Die nutzen wir noch als Eimer im Garten, wenn sie leer sind oder füllen die Eimer auch schonmal mit anderen Vogelfutter auf, zumal ich das Futter auch aus veschiedenen Komponenten selbst zusammenmische und auf hohen Anteil an Eiweiß und Früchten achte.
Am meisten Müll lässt sich vermeiden, wenn man nach der Devise handelt: Erst denken, dann einkaufen. Und vor allem nicht spontan einkaufen. Ich habe das gestern festgestellt: Ich war den ganzen Tag unterwegs, kam nicht wirklich zum Essen und habe mir dann abends zehn Minuten vor Ladenschluss in einer Metzgerei schnell noch ein Stück Leberkäse und einen Becher Kartoffelsalat mitgenommen. Bilanz: Leberkäse in beschichtetem Papier, Kartoffelsalat im Einweg.Plastikbecher. Der Becher zum Schutz gegen Auslaufen nochmal in eine kleine Plastiktüte verpackt. Das ganze in eine große Plastiktüte. Wenn ich da vorher ein bisschen mehr nachgedacht und mir, bevor ich das Haus verlassen habe, eine Dose mit den weiter oben erwähnten Resten an Suppe, Eintopf o.ä. aus dem TK rausgeholt hätte, wäre es auch schnell gegangen - und ohne so viel Müll.
Ich staune gerade über die Verpackung meiner Schilddrüsenhormone, die ich täglich nehme. Vorher: 100 Stück drin auf vier Blister verteilt. Neue Packung: 98 Stück drin auf sieben Blister verteilt. Die Mitten der Blister sind komplett frei. Also Plastik und Aluminium ohne Ende. Und die Papp-Umverpackung ist nun doppelt so dick.
@Chickenwings den Duft krieg ich bei meiner Auftau-Methode ja leider nicht hin. Schad, ich liebe den Duft in Bäckereien! Ich krieg das Futter von Pauls Mühle, das kommt in festen Plastiktüten (die sich auch wunderbar für Müll eignen) bzw. die Knödel im Karton. Wobei ich extra mal wegen Eimern Futter im Tierladen geholt hab, die Eimer sind stabil und können lange genutzt werden.
Das mit den Tabletten ist mir übrigens auch aufgefallen! Ich muss welche nehmen, da würden drei Wochen schön nebeneinander auf das Blister packen, es sind jedoch nur zwei Wochen drauf, die Mitte ist komplett frei. Wie bei dir. Viel überflüssiges Plastik und Alu. Da frag ich mich schon auch.
@Marta-Agata ich hab letztes Jahr meine vielen Gläser mit anderen Sachen vor die Türe gestellt „zu verschenken“. Die sind alle weggegangen. Selten schmeisse ich die mal ins Altglas (manche gucken irgendwie versifft aus, die kommen gleich weg). Joghurt, Topfen etc. kaufe ich nach Möglichkeit in Pfandgläsern.
@GuteLaune das stimmt – erst denken, dann einkaufen wäre am besten. Aber ich denke, da sollten wir selbst mit uns nicht so streng sein. Ich war heute Vormittag unterwegs, alles dabei. Laufe am Metzger vorbei, Schild „Cevapcici“ gelesen und weil ich Zahnprobleme hab und grad nur weich essen kann, hab ich welche mitgenommen. Nicht geplant, nix dabei. Daheim liegen Tupper für alle Gelegenheiten … Ich glaub halt, wenn wir alle tun, was uns im Alltag eben gut möglich ist, sind solche Ausrutscher auch mal zu verzeihen.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #265@Marta-Agata ich hab letztes Jahr meine vielen Gläser mit anderen Sachen vor die Türe gestellt „zu verschenken“. Die sind alle weggegangen.
Das probiere ich aus. Mein Eindruck bisher war immer, dass "alle" zu viele Gläser haben.
@Marta-Agata ich wohne ländlich, hier wird viel Obst noch zu Marmelade verarbeitet bzw. auch noch eingekocht. Und einfrieren in Gläsern machen auch viele, hab ich hier gelernt. :) Vielleicht liegt es daran? Mir ist aufgefallen, dass die kleinen Gläser (von Kapern z.B.) kaum mitgenommen wurden, da entsorge ich dann schon auch.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #265@Marta-Agata ich hab letztes Jahr meine vielen Gläser mit anderen Sachen vor die Türe gestellt „zu verschenken“. Die sind alle weggegangen.
Das probiere ich aus. Mein Eindruck bisher war immer, dass "alle" zu viele Gläser haben.
Meine Schwiegermutter hatte nie zu viele Gläser. Die wusste akribisch genau, wenn jemand noch irgendwo eins hatte und es noch nicht zurückgegeben hatte. Und wenn sie irgendwo noch welche gefunden hätte, wie eben vor der Türe zu verschenken, dann hätte sie jemanden beauftragt die alle abzuholen und zu ihr zu schleppen. ;-)
Zitat von Chickenwings im Beitrag #268dann hätte sie jemanden beauftragt die alle abzuholen und zu ihr zu schleppen. ;-)
Herrlich!
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von GuteLaune im Beitrag #263Am meisten Müll lässt sich vermeiden, wenn man nach der Devise handelt: Erst denken, dann einkaufen. Und vor allem nicht spontan einkaufen. Ich habe das gestern festgestellt: Ich war den ganzen Tag unterwegs, kam nicht wirklich zum Essen und habe mir dann abends zehn Minuten vor Ladenschluss in einer Metzgerei schnell noch ein Stück Leberkäse und einen Becher Kartoffelsalat mitgenommen. Bilanz: Leberkäse in beschichtetem Papier, Kartoffelsalat im Einweg.Plastikbecher. Der Becher zum Schutz gegen Auslaufen nochmal in eine kleine Plastiktüte verpackt. Das ganze in eine große Plastiktüte. Wenn ich da vorher ein bisschen mehr nachgedacht und mir, bevor ich das Haus verlassen habe, eine Dose mit den weiter oben erwähnten Resten an Suppe, Eintopf o.ä. aus dem TK rausgeholt hätte, wäre es auch schnell gegangen - und ohne so viel Müll.
So. Letztes Wochenende wollte ich Tomaten kaufen. Ich brauche die zu manchen Gerichten, die ich koche. Normalerweise kaufe ich die losen Rispen-Tomaten. Und was war? Es gab keine losen Tomaten. Sondern nur welche in Folie eingepackt. Und am Samstag mache ich mich nicht auch noch auf die Jagd nach losen Produkten, wenn mein Tagesplan was ganz anderes vorsieht.
Das Gleiche mit Äpfeln. Die Sorte, die ich normalerweise kaufe, auch lose, gabs plötzlich nur noch in Pappe-Verpackung. Da drin mehr, als ich verzehre. Ok, Papier, aber trotzdem. Muss alles nicht sein.
Geärgert habe ich mich auch über Zusendungen von Versandhäusern und Möbelhäusern, Papier, das ich nicht verlangt habe.
Es wird immer wieder gesagt: die privaten Haushalte produzieren zu viel Müll. Ja, wo kommt der denn her? Doch nicht von mir selbst. Der wird mir regelrecht aufgezwungen.
Der kleine Bürger macht sich Gedanken wegen Plastiktüten und Umverpackungen, während die Industrie...
Nehmen wir den Bekleidungssektor, den Alltag der dort Beschäftigten und damit verbundene Bereiche. Wieviel Ware da in unnötigen Umverpackungen steckt, die Arbeitsplätze schenkt. Im Einkauf, in der Produktion, Verpackung. Im Lager des Händlers, wo ausgepackt werden muss. Bei der Entsorgung, Verwertung.
Es gäbe so einige Ansätze für weitere Verbesserungen. Könnte durchaus ein weltweites politisches Thema sein in Sachen Umwelt, Klima.
Und wir alle würden uns weder im beruflichen noch privaten Alltag mehr als nötig mit Müll beschäftigen müssen.
@Malaita das mit dem abgepackten Zeug erlebe ich halt auch öfter, wenn ich mal im Supermarkt einkaufe. Daher bevorzuge ich den Markt bzw. meinen Obst-/Gemüseladen. Auch im Naturkostenladen ist alles lose. Was wir aber machen können: im Supermarkt die Markleitung ansprechen. Durchaus mit dem Hinweis, dass ich dann lieber woanders kaufe. Ich denke immer, wenn das viele machen, passiert vielleicht doch mal was. Ich hab denen im Supermarkt z.B. beigebracht (während Corona hab ich Abholservice gewählt), dass die einzelnen Teile meiner Einkäufe, wie drei Bananen, zwei Paprika, zwei Kohlrabi etc. alle in eine Tüte dürfen bzw. lieber sogar lose in den Abholkorb. Hat oft gut funktioniert!
Ich sehe die Verantwortung für den Müll auf beiden Seiten: beim Hersteller/der Industrie bzw. den Geschäften, aber auch beim Verbraucher.
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #272@Malaita das mit dem abgepackten Zeug erlebe ich halt auch öfter, wenn ich mal im Supermarkt einkaufe. Daher bevorzuge ich den Markt bzw. meinen Obst-/Gemüseladen. Auch im Naturkostenladen ist alles lose. Was wir aber machen können: im Supermarkt die Markleitung ansprechen. Durchaus mit dem Hinweis, dass ich dann lieber woanders kaufe. Ich denke immer, wenn das viele machen, passiert vielleicht doch mal was. Ich hab denen im Supermarkt z.B. beigebracht (während Corona hab ich Abholservice gewählt), dass die einzelnen Teile meiner Einkäufe, wie drei Bananen, zwei Paprika, zwei Kohlrabi etc. alle in eine Tüte dürfen bzw. lieber sogar lose in den Abholkorb. Hat oft gut funktioniert!
Ich sehe die Verantwortung für den Müll auf beiden Seiten: beim Hersteller/der Industrie bzw. den Geschäften, aber auch beim Verbraucher. ...
Stimmt. Ich hatte mich ja auch schon mal wegen anderer Dinge an die Marktleitung gewendet. Aber erst, als ich das öfter erlebt hatte.
Normalerweise kann ich da auch "loses" Obst und Gemüse einkaufen. Wenn ich gezielt einkaufe, nutze ich zum Verpacken auch keine Plaste-Tüten von der Rolle für diese Produkte, sondern ich habe mir diese (wie heißen die...Frische-Taschen, glaub ich) dafür gekauft, die ich immer wieder nutze. Mal sehen, wie sie die Sachen morgen verkaufen....
Gestern ist mir was Nettes passiert: ich mit meinen kleinen mitgebrachten Beutelchen in die Obst-/Gemüseabteilung vom Supermarkt, der direkt an ein Gewerbegebiet grenzt. Viele Leute über Mittag kaufen da. Direkt am Eingang neu aufgestellt eine Kühltruhe mit den fertig verpackten und geputzten Sachen. Ist ja für die Leute/Mitarbeiter gut, aber das Plastik! Und da rutscht mir echt raus "das darf doch nicht wahr sein, die Welt ersäuft in Plastik und hier lauter Mini-Portionen in Unmengen Plastik verpackt..." Eine Dame stutzte ein bisschen, ging dann an mir vorbei zu den offenen Tomaten, guckte, tappte hin und her, guckte wieder. Ich hinterher, mein Sackerl genommen, ein paar Tomaten rein, sie wieder überholt und weiter gegangen. An der Ecke drehe ich mich um, sie nahm eines dieser Hemdtütchen für ein paar kleine Tomaten. Ich vermute fast, sie wollte das nach meiner Ansage nicht direkt vor mir machen. Wär ja gut, wenn sowas ein bisschen zum nachdenken anregt! Immerhin auch eine Dame im Rentenalter, Einkaufskorb dabei. Da noch an so ein paar Sackerl denken, dürfte möglich sein.
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Leider zu spät gesehen, aber wir haben ja Mediathek:
ARD Alpha, heute (Ergänzung: 1.5.2023) 21 Uhr: Ressource Müll
und gleich danach geht es um 21.45 Uhr weiter mit:
Ein Haus aus Müll - Bauen für eine saubere Zukunft
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