Jetzt hätt ich es fast vergessen: TV-Tip zum Thema Müll
Mittwoch, 3.4.2024 um 21.00 Uhr im WDR Der Haushalts-Check mit Yvonne Willicks, Ratgeber von 2023 Pappe, Plastik und Papier: warum wird es nicht weniger? Yvonne Willicks besucht Familie Birgels, die vier Wochen lang versucht, auf Verpackungen jeglicher Art zu verzichten.
Mittwoch, 3.4.2024 um 23.45 Uhr im BR Die Recyclinglüge, Dokumentation von USA/2022 Was geschieht mit den Mengen von Plastikmüll? Immer noch wird dieser statt wiederverwertet eher verbrannt, vergraben oder in ferne Ländern transportiert. Wer ist für die enorme Müllflut verantwortlich, und wer verdient daran?
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Samstag 26.10.24 um 17.35 Uhr im ZDF Plan b Zero Waste: Leben ohne Müll
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Planet ohne Plastik? Es ist eigentlich nicht mehr vorstellbar. Plastik ist in unserem Alltag allgegenwärtig: [...]
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Es ist wirklich zum Heulen. Ich versuche das auch zu vermeiden, aber es geht ja leider nicht immer. Allerdings packe ich so weit es geht mein Zeug im Supermarkt schon aus und entsorge den Müll dort. Manchmal nehme ich ihn auch wieder mit, wenn ich erst zuhause auspacken könnte, und werfe den Plastikmüll ein, bevor ich einkaufe. Ich glaube, das würde sehr helfen, wenn die Geschäfte für die Entsorgung verantwortlich wären bzw. die Hersteller selbst, sonst ändert sich nie was.
Zitat von Cynara im Beitrag #304Allerdings packe ich so weit es geht mein Zeug im Supermarkt schon aus und entsorge den Müll dort. Manchmal nehme ich ihn auch wieder mit, wenn ich erst zuhause auspacken könnte, und werfe den Plastikmüll ein, bevor ich einkaufe. Ich glaube, das würde sehr helfen, wenn die Geschäfte für die Entsorgung verantwortlich wären bzw. die Hersteller selbst, sonst ändert sich nie was.
Ich glaube, das juckt die Läden sehr wenig. Sie bekommen ihre Lebensmittel auf Paletten mit - ich zitiere - "einem Fußballfeld Plastikfolie umwickelt". Die haben so viel Müll, dass das, was die Kunden dort hinterlassen können, nicht weiter auffällt.
Ich glaube, wenn das plötzlich alle täten, sähe das schon anders aus. Aber der Konsument ist vermutlich leider zu träge, um wirklich was zu bewirken. Wie auch immer: Wenigstens habe ich den Müll nicht bei mir zuhause.
Zitat von Cynara im Beitrag #304 Allerdings packe ich so weit es geht mein Zeug im Supermarkt schon aus und entsorge den Müll dort.
So handhabe ich das schon lange.
Richtig entsorgen kann ich das aber nicht im Laden, ich lasse es einfach der jeweiligen Kassenkraft da. Diese müsste Verpackungen, die der Hygiene und dem Schutz der Ware dienen, aber eigentlich nicht zurücknehmen. Scheint eine Sache der Kulanz zu sein.
Ich schrieb es mal im Einkaufsstrang: ich hatte mich richtig geärgert über zwei Stück Salatherzen, die in einem viel zu großen Behälter aus dickem Plastik waren - zusätzlich zum Cellophan. Der Behälter war komplett sinnlos. Normalerweise meide ich solche Käufe, wenn es Alternativen gibt. Ist aber leider nicht immer der Fall.
Der Müll ist leider nicht aus der Welt, nur weil man ihn im Laden zurück lässt. 🤷♀️ Der Produzent ändert dadurch nichts, seine Ware wird ja gekauft und dass der Kunde den überflüssigen Müll blöd findet, bekommt er gar nicht mit, weshalb munter weiter doppelt/dreifach verpackt wird.
Ich merke aber, dass ich schludere beim Einkauf: manchmal fehlt mir Zeit/Lust, um verschiedene Geschäfte zu besuchen oder den weiteren Weg zum Unverpacktladen zu machen. Dann wird eben das Produkt gekauft, wie es der Laden hat, wo ich gerade bin, statt noch wo anders hin zu gehen, wo es vielleicht ohne Umverpackung (oder mit weniger Material/besser zu recyclen) erhältlich wäre.
Am alten Wohnort gab es z.B. meine geliebte Nussmischung zum Knabbern im Geschäft ums Eck im Pfandglas. Jetzt am neuen Wohnort machen ich einen Ausflug durch die Stadt, um Nüsse im Pfandglas zu bekommen und die mögliche Auswahl schmeckt noch nicht mal sonderlich gut 🙄…also kaufe ich Nüsse in der Einwegverpackung im nahen Bioladen, die mir schmecken, aber eben eine Verpackung haben, die nur im Müll landet 🤷♀️ Wenn viele vor Ort gar nicht die Möglichkeit haben, müllfreier zu kaufen, weil das Geschäft nur verpackt hat, dann kaufen sie eben das, statt irgendwo in den Nachbarort zu fahren.
Beim Produzenten ändert sich nur etwas, wenn sein Produkt nicht mehr gekauft wird oder eben der unnötige Müll (Kekse dreifach verpackt statt 1 Verpackungsschicht) direkt beim Produzenten abgeladen wird. Der Supermarkt entsorgt den Müll nur, sortiert es nicht, um es dem Hersteller zurück zu geben.
Wobei Zellophan zwar auch ein Kunststoff ist, aber aus pflanzlichen Fasern hergestellt wird, ohne Erdöl. Sofern nichts zugesetzt wird, ist es sogar kompostierfähig und biologisch abbaubar.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #308 Beim Produzenten ändert sich nur etwas, wenn sein Produkt nicht mehr gekauft wird ............ Der Supermarkt entsorgt den Müll nur, sortiert es nicht, um es dem Hersteller zurück zu geben.
So ist es - leider! Die Wurzel des Übels ist immer der Produzent. Oft gewinnt man den Eindruck, dass es vorrangig um korrekte Mülltrennung und -entsorgung geht, was aber einfach so nicht zutrifft.
Ich würde mir da mehr offizielle Verordnungen und Richtlinien wünschen, an die man sich strikt zu halten hat bzw., dass die Missachtung Konsequenzen hat.
Zitat von just me im Beitrag #309Wobei Zellophan zwar auch ein Kunststoff ist, aber aus pflanzlichen Fasern hergestellt wird, ohne Erdöl. Sofern nichts zugesetzt wird, ist es sogar kompostierfähig und biologisch abbaubar.
Bei meinem Beispiel hat mich das Cellophan auch gar nicht gestört, das hatte schon seinen Sinn.
Normalerweise werden in genau diesem Supermarkt die Salatherzen so verkauft. Völlig ausreichend. Oder man hätte, wenn schon als notwendig erachtet, eine Kartonschale verwenden können anstatt des Plastiks.
der meiste muell faellt durch transporte an, es ist unglaublich wie viel muell im speditionswesen produziert wird nur, man kann ja empfindliche dinge nicht lose auf den lkw stellen, die muessen nun mal irgendwie geschuetzt und verpackt werden, wenn sie von a nach b transportiert werden muessen
alone we can do soo little together we can do so much
In der Sendung Plusminus vom 30-7-2025 kommt gleich zu Anfang ein Bericht zum Thema Plastik. Wer gucken will <hier> klicken.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von just me im Beitrag #309Wobei Zellophan zwar auch ein Kunststoff ist, aber aus pflanzlichen Fasern hergestellt wird, ohne Erdöl. Sofern nichts zugesetzt wird, ist es sogar kompostierfähig und biologisch abbaubar.
Ich fürchte, der Anteil Zellophan beim Folienmüll ist eher gering. Kompostierbar, eigentlich ja....aber Städte die Biomüll sammeln, können die Biofolien/Biotüten meist nicht kompostieren: die großen Schnellkomposter lassen den Biofolien zu wenig Zeit, weshalb sie dann als Schnipsel im Humus zurück bleiben 🤷♀️ -> jaaa, könnte man anders machen 😂 Die Anlagen sind sicher auch so zu betreiben, dass die Biokunststoffe restlos kompostiert werden -> braucht mehr Zeit. Zeit ist Geld, also wird lieber die Schnellvariante genommen, damit die Kompostieranlagen finanziell geschickter laufen.
Aber natürlich könnte man genauere Vorgaben machen, welche Materialien zugelassen sind, wie hoch der Anteil Recyclingmaterial bei Herstellung sein muss etc. Auch mehr Einschränkungen bei Mehrfachverpackung ginge: Wieso müssen je 2 Kekse in Folie zum Mini-Pack gebündelt werden, dann je 2 Pack zusammen, das Ganze dann mit 6-8 Minipack im Plastehalter, darum dann Pappschachtel und die Schachtel noch mal durch Filie geschützt ???? Neee, so etwas muss nicht sein, ist nicht nötig, um die Kekse zu schützen. Ebenso könnte man Reduzierung des Materials beim Transport vorschreiben: Ja, oft sind die Gitterkörbe mit Rollen rundum mit Folie gewickelt, damit beim Verlad im LKW nichts runter purzeln kann. Aber wenn das schon als das Praktischste gesehen wird, dann tun es vielleicht auch nur 3 Runden Folie drumherum statt 10 😉 Bei den vielen Transporten weltweit/Tag käme da einiges an Einsparung zusammen, selbst wenn man weiter mit Folie wickelt und je nur 1 Runde Folie einsparen würde.
Ich sah es auch schon öfter, dass Reisende ihren Hartschalenkoffer x-mal mit Folie eingewickelt hatten. Da andere, die scheinbar alle zusammen gehörten, auch Folie um die Koffer hatten, fällt die Möglichkeit "Mist, Koffer defekt...für Weiterreise als Notlösung dann Folie drum" weg.
Merke gerade: hier gab es heute Bio-Lachsfilet, gestern im Supermarkt mitgenommen: Pappschale+dünne Folie drumherum....hüstel, hätte man auch im Fischladen oder beim Marktstand ohne Folie bekommen; wer Transportbox mitbringt, bekäme das Filet ganz ohne zusätzliche Verpackung nach Hause....seufz, mal wieder zu bequem gewesen, einen zusätzlichen Weg zu gehen *schäm*
Zitat von ereS im Beitrag #311....wenn sie von a nach b transportiert werden muessen
Das ist inzwischen der blanke Irrsinn, was weltweit von A nach B transportiert wird...seit meinem Umzug habe ich das mit dem internationalen Hafen nun ständig vor der Nase, was verschifft wird, mit LKW/Bahn/kl Schiff weiter transportiert.
Gibt es bei euch Läden, die nur Waren aus der Region bis maximal 150km Entfernung verkaufen ? So manches muss auf nur kurzem Transportweg auch nicht so stark verpackt/gesichert werden, als Waren, die fliegen und dann noch über die autobahn schunkeln.
Zitat von ereS im Beitrag #311der meiste muell faellt durch transporte an, es ist unglaublich wie viel muell im speditionswesen produziert wird nur, man kann ja empfindliche dinge nicht lose auf den lkw stellen, die muessen nun mal irgendwie geschuetzt und verpackt werden, wenn sie von a nach b transportiert werden muessen
Richtig. In unserer Firma werden nur empfindliche Geräte versendet und auch empfangen. Was da an Folie für eine Sendung gewickelt wird, verbrauche ich nicht in einem Jahr. Die Folie wird dem Recycling zugeführt, wobei man nur hoffen kann, dass es auch passiert.
Zitat von Nocturna im Beitrag #315 Die Folie wird dem Recycling zugeführt ...
Das ist ja das Ausschlaggebende, finde ich, wenn's denn schon sein muss aus Gründen des Schutzes.
Es ist ja nicht so, dass es nur das ordinäre Plastik gibt, mit dem wir es meistens zu tun haben. Man kann/könnte sich auch entscheiden für hochwertige Kunststofffolien zum umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Verpacken. Aber - so nehme ich zumindest an - hätte das Einfluss auf die Gestaltung des VKP und somit auf den Absatz.
So ähnlich passiert es jeden Tag auf den Feldern. Da werden die Stroh bzw. Heuballen in dutzende Quatratmeter dickes Plastik eingerollt. Und das bleibt gerne am Waldrand zurück, wenn es dann im Winter ausgewickelt wird.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Hier gehört auch das Problem mit den Altkleidern mit dazu. Es wird gekauft auf Teufel komm raus und wenn es nicht mehr der neuesten Mode entspricht wird es "entsorgt". Daneben fehlt es aber auch an der nötigen Disziplin. Hauptsache das Zeug ist weg. Sollen sich doch die Entsorger damit rumärgern.
Das Altkleiderrecyceln wird immer mehr zum Draufzahlgeschäft für die Verbände. In den Containern landet zu viel Müll. Die Marktpreise fallen, erste Sortier-Betriebe geben auf. In einigen Regionen gibt es bereits keine Altkleider-Container mehr.
Dominic Dieter ist beim BRK in Nürnberg für die Altkleidersammlungen zuständig – diese Aufgabe ist nicht arm an Überraschungen. Wenn die Container aufgeschlossen werden, kommt oft einiges zum Vorschein, was nicht darin hätte landen dürfen. Elektrogeräte, Hausmüll, Farbtöpfe – sogar tote Tiere. „Manchmal steht auch um den Container ein halbes Wohnzimmer“, berichtet Dieter. Viele Menschen würden dort einfach alles abladen, was nicht mehr gebraucht wird. Spätestens wenn es geregnet hat, muss alles entsorgt werden. Noch schlimmer ist es, wenn nasse oder verdreckte Textilien in den Container geschmissen werden, erklärt Dieter. Dann muss meist der gesamte Inhalt verbrannt werden.
So finanzieren die Verbände die Altkleidersammlungen. Sie müssen Container in Schuss halten, Standortmiete zahlen, Dienstleister mit der Leerung beauftragen, das Personal in den Kleiderkammern bezahlen – und die Entsorgung von nicht verwertbaren Textilien finanzieren. Und dieser Anteil wird immer größer. Das hat auch mit der Qualität der Kleidungsstücke zu tun. Gespendet werden immer mehr Fast-Fashion-Textilien, die für den Weiterverkauf oft zu minderwertig sind. Das sorgt zusammen mit dem wegbrechenden Absatzmarkt für fallende Preise bei Alttextilien. Zwei große Sortier-Unternehmen sind wegen Insolvenz bereits weggebrochen. Auch für sie ist die Arbeit nicht mehr wirtschaftlich.
Ich habe solche Container in Sichtweite. Es wird in viel zu großen Abständen geleert.
Was das Abladen VOR den Containern betrifft, sind es immer die Gleichen. Heckklappe auf, alles raus, inklusive Sperrmüll. Gerne nach Einbruch der Dunkelheit.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Gerade gestern auf Infoscreen in U-Bahn gelesen: Nach CSD-Parade am Samstag wurden 24 t Müll eingesammelt. Ich kann mir den Berg gar nicht vorstellen ( habe auch einen Bogen um die Menschenmassen gemacht)
Aber alle zufrieden: es feierten mehr Menschen als im vergangenen Jahr und trotzdem gab es 8 t weniger Müll....aber bis zero-Müll wäre es noch ein sehr weiter weg 😂
Das Thema Plastikmüll kocht grad überall hoch. In den Nachrichten kommt es, gestern in „Panorama“ auch. Merken so manche vielleicht, dass wir da was tun müssten sollten könnten? *Achtung: kann Spuren von Ironie enthalten*
Zellophan kompostierbar ist super, aber im Gemisch mit anderen geht das vermutlich gar nicht oder nur wieder mit sehr viel Aufwand (und Energie?). Rechnet sich das dann für die Umwelt?
WhiteTara zum Thema Schnellkompostieranlagen kam mal eine hochinteressante Sendung. Ich glaub, die wenigsten wußten, dass diese Biofolien nicht verrotten, weil die Zeit zu kurz ist. Ich find es auch schräg, Papierkomposttüten zu kaufen, statt evtl. vorhandene Zeitungen zu nehmen. Das mache ich seit sicherlich 30 Jahren und meine Komposterde ist prima. Diese (natürlich nicht in Mengen) können problemlos auf den Komposter oder in den Bio-Müll.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #313Aber natürlich könnte man genauere Vorgaben machen, welche Materialien zugelassen sind, wie hoch der Anteil Recyclingmaterial bei Herstellung sein muss etc. [...] Ebenso könnte man Reduzierung des Materials beim Transport vorschreiben: [...]
Das z.B. wären Möglichkeiten, die m.M. nach sehr schnell umgesetzt werden könnten und sicherlich effektiv sind. (Erinnert mich aber an das Tempolimit: ginge sofort und kostet so gut wie nix, aber ... ist ot, dient aber gut als Beispiel.)
Zitat von WhiteTara im Beitrag #314Das ist inzwischen der blanke Irrsinn, was weltweit von A nach B transportiert wird...[...]
Nun ja, meine Auberginen oder meine Ananas oder meine Blabla gibt es hier nicht und du willst jetzt nicht erwarten, dass ich nur wegen Transporten, die ja eh stattfinden und diesem komischen Öko-Fußabdruck verzichte!? Meine Sorte Kartoffeln gibt es hier halt nicht und so weit ist Ägypten - da kommen die her - ja auch nicht ... Solche Aussagen killen mich regelmässig, was bitte soll ich darauf noch antworten?
Zitat von WhiteTara im Beitrag #314Gibt es bei euch Läden, die nur Waren aus der Region bis maximal 150km Entfernung verkaufen ?
Ja wir haben hier schon viele Hofläden und kleine Läden, die direkt beim Erzeuger ums Eck ihre Ware zum Verkauf beziehen. Problem: liegen alle verstreut, ohne Auto wird es umständlich.
Wobei es noch ein Problem gibt: unsere Auflagen für solche Läden. Auch da kamen schon Berichte im TV, da sitzt man nur noch kopfschüttelnd da.
Nein - puh ... Unglaublich was da an Folie draufgeht!? Muss diese Menge denn sein? Gibt es da keine anderen Lösungen!? Danke jedenfalls für den Link.
Zitat von just me im Beitrag #318Hier gehört auch das Problem mit den Altkleidern mit dazu. Es wird gekauft auf Teufel komm raus und wenn es nicht mehr der neuesten Mode entspricht wird es "entsorgt".
Tja ... nur wie will man das in Griff kriegen? An die Vernunft appellieren - weniger und hochwertiger kaufen, nicht jeden Trend mitmachen - scheint ja nix zu bringen.
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Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
@Kleinfeld von dem Problem mit dem Abfall vor die Container schmeissen, erzählen Freunde immer wieder. Die wohnen direkt gegenüber und das schaut bei denen manchmal wirklich schlimm aus. Nur: wie das in Griff kriegen? Es liegt auch Zeug da, das eigentlich auf den Sperrmüll oder Wertstoffhof gehört. Ist aber ein eigenes Thema mit "wie oft wird Sperrmüll geholt und was kostet der, wie bring ich ohne das passende Autos manches auf den Wertstoffhof" etc.
Vorhin im Radio gehört, dass rund um die LMU in München ab 22 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden darf. Lärm und Unmengen Dreck sollen damit eingedämmt werden, die Stadträte waren sich wohl einig wie selten und das soll schon ab kommendem WE gelten.
Was du WhiteTara über die CSD-Parade schreibst … gut, es wurde weniger, aber diese Mengen machen fassungslos.
Was ich nicht verstehe, warum nicht bestimmte Maßnahmen – die sofort greifen würden – umgesetzt werden. Lebensmittel to go: entweder im Pfandgeschirr oder gar nicht. Wenn jemand meint, er müsse seinen Kaffee unterwegs haben, muss er eben an einen Becher denken oder einen Pfandbecher nehmen. Fertig. Becher zum wegwerfen gibt es einfach nicht mehr. Wird ein Geschrei geben wie bei vielen anderen Sachen auch, aber es wird eines Tages selbstverständlich werden.
In irgendeiner Sendung der letzten Tage hab ich gesehen, dass es Automaten gibt, die nehmen jegliche Pfand-/Mehrwegsachen zurück. Somit sind unterschiedliche Systeme (wir haben ja eh wieder mehr) egal, der Automat nimmt alle zurück. Das heißt, eine Umstellung weg von Einweg- und hin zu Mehrweg wäre evtl. einfach und vor allem schnell machbar.
Vieles könnte überdacht werden, es gab früher (nur ein Beispiel!) Wäscheklammern aus Holz, Klemmbretter (Schreibunterlagen mit Klemme) waren aus Holz. Manches lässt sich sicherlich aus Holzabfällen produzieren und manches ist aus Plastik sicher besser. Aber mal drüber nachdenken, evtl. gibt es noch was ganz anderes?
Und die Preise müssten einiges regeln. Wenn Artikel aus Plastik teurer sind als aus XYZ denken die Leute nach. Wenn eine Plastikeinkaufstüte 2 Euro kostet, werden zukünftig viele wieder diese kleinen Nylontaschen dabei haben (halten ewig, wiegen nix, sind zusammengelegt sehr klein und kosten wenig, gibt's oft sogar geschenkt). Diese Hemdchentüten z.B. brauchen wir gar nicht. Einkaufen geht mit wieder verwertbaren kleinen Beuteln und Äpfel können auch lose in den Korb gelegt werden. Millionen kleiner Tütchen könnten so eingespart werden. Ich komm grad vom einkaufen, ein Aldi lag auf dem Weg und da krieg ich Bio in Plastik verschweißt … ich reg mich grad auf. Merkt man kaum, gell!?
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Netze für Obst und Gemüse nutze ich schon lange und freue mich über deutlich weniger Müll. Falls ich doch mal in die Verlegenheit komme, so ein Plastiktütchen nehmen zu müssen, bekommt es bei mir auch ein zweites Leben als Mülltüte im Badmülleimerchen. Falt-Einkaufstaschen habe ich immer dabei (eine oder zwei in der Handtasche und eins im Auto).
Und noch was ganz anderes: ein Keine-Werbung-und-Umsonstzeitungen-Schild am Hausbriefkasten spart hier seit einiger Zeit viel Papierabfall. Auch die allermeisten Kataloge habe ich abbestellt.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Die größten Plastikmüllverursacher sind China und Indonesien, in denen der Plastikmüll teils über Flüsse ins Meer entsorgt wird.
In Indonesien ist das feuchtwarme Klima ein Grund, warum Kartonverpackungen schnell Feuchtigkeit ziehen. Auch das geringe Einkommen spielt eine Rolle. In Indonesien werden hauptsächlich Sachets gekauft, 50 Prozent der weltweiten Produktion, weil sich die Menschen keine größeren Verpackungseinheiten leisten können. Weil diese nicht recyclebar sind und auf eine kaum vorhandene Müllabfuhr treffen, dann geht das mit den nächsten Überschwemmungen direkt ins Meer oder bleibt in der Umwelt liegen.