Zitat von Weederhex im Beitrag #271Der kleine Bürger macht sich Gedanken wegen Plastiktüten und Umverpackungen, während die Industrie...
Nehmen wir den Bekleidungssektor, den Alltag der dort Beschäftigten und damit verbundene Bereiche. Wieviel Ware da in unnötigen Umverpackungen steckt, die Arbeitsplätze schenkt. Im Einkauf, in der Produktion, Verpackung. Im Lager des Händlers, wo ausgepackt werden muss. Bei der Entsorgung, Verwertung.
Das ist ein wunder Punkt unserer Industrie. Was da so verpackt wird, das ist unglaublich.
Da werden Folien meterweise verbraucht, Luftpolsterfolie produziert ohne Ende, von Papp-Schnipseln und diesen Styropor-Flocken ganz zu schweigen. Offenbar ist das ganze Verpackungszeug noch zu billig.
In usnerem Business-Center stapeln sich Kartons ohne Ende. Meine Mitmieter bestellen ohne Ende. Warum gibt es keine Verpackungen, die wiederverwertbar sind? Da könnte man doch mal ansetzen. Von mir aus verbunden mit einem Pfandsystem.
TV-Tip: Mittwoch, 21.6.2023 um 20.15 Uhr im 3Sat Die Recyclinglüge (aus 2022) "Was geschieht mit den Mengen von Plastikmüll, die wir produzieren? Immer noch werden diese statt wiederverwertet eher verbrannt, vergraben oder in ferne Länder transportiert.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #277"Was geschieht mit den Mengen von Plastikmüll, die wir produzieren? Immer noch werden diese statt wiederverwertet eher verbrannt, vergraben oder in ferne Länder transportiert.
Weil wir für den Plastikmüll für teuer Geld verkaufen.
Ich habe Verwandschaft bei den Stadtwerken und wenn der so aus dem Nähkästchen plaudert, verliert man noch den letzten Rest des Glaubens an "Müll trennen und recyceln für die Umwelt"
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Karina im Beitrag #277TV-Tip: Mittwoch, 21.6.2023 um 20.15 Uhr im 3Sat Die Recyclinglüge (aus 2022) "Was geschieht mit den Mengen von Plastikmüll, die wir produzieren? Immer noch werden diese statt wiederverwertet eher verbrannt, vergraben oder in ferne Länder transportiert.
na ja, das ist ja nun nix Neues oder?
Das ist so seit 20 (30?) oder gar 40 Jahren???
Durch eine Verbrennung in D könnten wir Energie gewinnen, unsere Müllverbrennungsanlagen liefen lange leer bzw. wurden mit eigens dazu gekauften Müll aus z. B. CZ gefahren. (Quelle: mein Freundin hat diese Transporte logistisch begleitet) Ein Irrsinn!
Darüber hinaus glaub ich jetzt einfach ma,l dass eine Anlage wie z. B in Burgkirchen (Landkreis AÖ) die ich selber bereits mehrmals als geladener Gast besichtig hab, über bessere (oder überhaupt welche) Filter verfügt, als Anlagen in Farfaraway.
Mir unbegreiflich, warum wir nicht unseren Müll im Land verbrennen und so Energie gewinnen. Klar ist das nicht der Goldstandard der Energiegewinnung! Aber es ist eine Methode, die mehrfachen Nutzen hat und die es bereits GIBT.
Das sehe ich auch so. In meiner Heimatstadt gab es bereits vor mehr als 40 Jahren, meine ich, eine Müllverbrennungsanlage. Fernwärme für einen großen Teil der Stadt.
@Kleinfeld ich hab mal eine Besichtigung des Münchner Heizkraftwerkes machen können. Da wurde Plastik zum Restmüll dazu geschüttet, damit die Anlage überhaupt läuft. Ja, dranbleiben der Thematik fällt dann schwer.
@Rokeby nö, neu ist das nicht. Aber nach wie vor aktuell, daher finde ich das gut, wenn das Thema immer wieder und wieder präsent wird. Warum wir keine Energie oder viel zu wenig draus gewinnen, weiß ich leider auch nicht. Der Müll wäre ja da.
@Ranunkel Fernwärme wird so langsam ein Thema. Und Nahwärme. Ich hab letzthin im TV einen Teil eines Berichtes (reingezappt) gesehen, da ist ein Dorf völlig autark geworden, was Strom und Wärme angeht. Alle möglichen Abfälle von Mensch und Tier werden dort umgewandelt in Wärme. Der Strom kommt von den PV-Anlagen der Dächer der Bauernhöfe und Häuser. Feine Sache.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Wer gerade in Bali Urlaub macht, könnte vom paradiesischen Strand enttäuscht sein. Denn große Teile von Balis Stränden sind derzeit komplett vermüllt: Müllberge statt Traumstrände
Soweit so schlecht, aber bevor jetzt vermutet wird, Deutschland könnte auch daran schuld sein , wäre noch zu sagen, dass dies ein hausgemachtes Problem ist. Es gibt dort keine geregelte Müllentsorgung, kein Recycling, keine Verbrennung. Zugegeben ist auch der Tourismus ein Teil des Problems, denn der steigert das Plastikaufkommen. Dennoch, der Müll wird von vielen Bewohnern einfach hinters Haus geworfen und wird dann in der Regenzeit über die Flüsse ins Meer gespült. Und Indonesien hat viele Einwohner.
ZitatIndonesien ist UN-Angaben zufolge nach China der zweitgrößte Plastikverschmutzer der Welt. «Das Land produziert jährlich 3,2 Millionen Tonnen unkontrollierten Plastikmüll, von denen etwa 1,29 Millionen Tonnen im Meer landen», hieß es 2020 in einem Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Mit mehr als 274 Millionen Einwohnern ist Indonesien der viertbevölkerungsreichste Staat der Erde sowie der weltgrößte Inselstaat.
Zitat von Nocturna im Beitrag #283Wer gerade in Bali Urlaub macht, könnte vom paradiesischen Strand enttäuscht sein
Boah ist das bitter! Und auch noch hausgemacht - fühlen sich die Bewohner denn da noch wohl? Als Tourist würde ich ganz sicher nicht in meinem "Traumurlaub" deren Müll einsammeln. Ich verstehe die Einheimischen da nicht...
(Der obige link geht leider nicht @Nocturna, magst mal gucken bitte?)
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Mein Sohn ist ja urlaubsmäßig in Asien unterwegs und einerseits begeistert andererseits entsetzt vom Müll, der einfach auf die Straße geworfen wird. Er meinte, früher wären viele Dinge in Bananenblätter eingewickelt gewesen, die man unbedenklich auf die Straße geworfen hat. Aus Gewohnheit macht man das jetzt auch mit plastikmüll. Er wird bald in indonesien sein. Mal sehen, was er erzählt
Danke @Nocturna der link geht jetzt. Vielen Dank! Das Foto treibt einem ja die Tränen in die Augen. Wie kann man als Einwohner noch dazu beitragen, dass diese Strände so vermüllen? Eines Tages bleiben bei dem Dreck die Touris weg, dann kriegen sie noch ganz andere Probleme. Dass ist doch deren Lebensgrundlage!?
@ereS ich hatte es mehrfach vergeblich versucht. Kriegt Thailand nicht auch Müll von Europa?
Rosemary berichte doch bitte, was dein Sohn von Indonesien erzählt.
Wenn ich so überlege, dass eigentlich rund um den Erdball alles von uns Menschen vermüllt wird, egal wo und das wir uns selbst die Lebensgrundlage entziehen, könnte ich verzweifeln. 😣
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von rosemary im Beitrag #288Mein Sohn ist ja urlaubsmäßig in Asien unterwegs und einerseits begeistert andererseits entsetzt vom Müll, der einfach auf die Straße geworfen wird.
Ich bin so erzogen, Müll in die Tonne zu werfen. Wenn keine da, dann eben mit heim nehmen und dort wegwerfen. Vor 25 Jahren bin ich im Indienurlaub immer mit Zeug in der Hand gegangen, in der Hoffnung, es gäbe doch irgendwo eine Müllsammelstelle. Gab es meistens aber nicht 🤷♀️ Immerhin waren in den Städten abends viele Menschen unterwegs, die zumindest den verwertbaren Müll einsammelten.
Zitat von Gast im Beitrag #279Mir unbegreiflich, warum wir nicht unseren Müll im Land verbrennen und so Energie gewinnen. Klar ist das nicht der Goldstandard der Energiegewinnung! Aber es ist eine Methode, die mehrfachen Nutzen hat und die es bereits GIBT.
Das ist mir auch völlig unbegreiflich.
Lieber exportieren wir den ganzen Müll nach Asien und Afrika, das gehört untersagt. Wo bleibt die EU, wenn sie mal etwas Sinnvolles beschliessen könnte?
Zitat von Karina im Beitrag #281@Kleinfeld ich hab mal eine Besichtigung des Münchner Heizkraftwerkes machen können. Da wurde Plastik zum Restmüll dazu geschüttet, damit die Anlage überhaupt läuft.
das Verrückte ist, dass da gelbe Säcke mitverbrannt werden, weil der Restmüll sonst zu feucht ist und nicht brennt . . da kommt man sich doch echt veralbert vor. Erst trennt man den Müll und dann wird er wieder zusammengeschüttet.
Luci
PS: Den Bericht von Bali habe ich gesehen. Grauenvoll. Warum lässt man es zu, dass es da überhaupt kein Müllsystem gibt? Solche Länder gehören als Urlaubsland boykottiert.
Zitat von Karina im Beitrag #281@Kleinfeld ich hab mal eine Besichtigung des Münchner Heizkraftwerkes machen können. Da wurde Plastik zum Restmüll dazu geschüttet, damit die Anlage überhaupt läuft.
das Verrückte ist, dass da gelbe Säcke mitverbrannt werden, weil der Restmüll sonst zu feucht ist und nicht brennt . . da kommt man sich doch echt veralbert vor. Erst trennt man den Müll und dann wird er wieder zusammengeschüttet.
Luci
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Es ist halt ein Unterschied, ob man gezielt bestimmte Mengen von Kunststoffmüll zugibt oder ob man einfach alles zusammenschmeißt. Da wird nämlich nicht einfach blind etwas reingeworfen, sondern je nach Feuchte des Mülls zugegeben. Zu feuchter Restmüll entsteht übrigens häufig, weil die Leute Biomüll in die falsche Tonne geben.
Das wir bis 2017 (China) bzw. 2019 (Indonesien) jahrzehntelang unseren Plastikmüll in diese Länder exportiert haben wird eher selten erwähnt. Passt halt nicht zum postkolonialen Selbstbild. Heute landet es in den Niederlande (nein, es bleibt nicht dort…) der Türkei und Malaysia.
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
@White Tara ja ich kenne das auch so: keinen Müll irgendwohin, kein Kaugummi auf die Straße etc. Mülleimer suchen oder mit heim nehmen. Für uns normal, aber in anderen Ländern eben nicht. Ich war früher viel in Spanien – jeden Tag standen die Mülltüten am Straßenrand. Wurden zwar täglich abgeholt, aber immer noch genügend Zeit für Tiere, die aufzureißen und zu verteilen oder Fliegenschwärme rund um die Tüten etc.
Oder ganz schlimm hab ich Hongkong empfunden. Ist evtl. heute anders, vor 30 Jahren war ich mal da und alles ohne Ausnahme wurde auf die Straße geworfen. Jede Nacht waren Heerscharen Menschen unterwegs, die eingesammelt und die Straßen/Wege abgespritzt haben. Wenigstens war es morgens immer für eine bestimmte Zeit sauber. (Unser Reiseleiter sagte damals, die Stadt hat in etwa die gleiche Anzahl Ratten wie Bewohner.)
Das ist ja in deinem Beispiel leider anders – die Menschen leben dort mit immer mehr Müll und Dreck, das räumt niemand weg und Strände werden unbenutzbar. Und @Luciernago das mit dem boykottieren als Urlaubsland? Dann müssten wir viele Länder boykottieren – Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung, Tierschutz etc., aber das alles wiegt Urlaubsfreuden nicht auf *Ironie off*
Warum wir hier nicht mehr Müll verbrennen und daraus Energie gewinnen, verstehe ich auch nicht. Gibt ja schon kleine Dörfer, die völlig autark sind (da war im TV mal ein Bericht, ich war fasziniert über den Kreislauf dort). Ich verstehe auch das Problem nicht, Plastik in vielen Bereichen generell zu verbieten wie z.B. Obst und Gemüse. Im Supermarkt gibt es fast alles auch verpackt UND unverpackt. Von mir aus könnte das doch alles unverpackt sein. Ist auf dem Wochenmarkt ja auch so und siehe da, die Leute haben Netze, Taschen und Körbe dabei.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Da gebe ich dir Recht Karina! Ist bei uns auch so im normalen Supermarkt: da gibt es ganz viele Kisten mit regionalen Äpfeln lose und nebendran dann die selben regionalen Äpfel, aber schon abgepackt in Tüte z.B. 1,5 kg. Wenn man die Großmenge als Angebot verkaufen möchte, dann kann man das doch entsprechend in der Kasse programmieren, dass man ab entsprechendem Gewicht eben „Preis Angebot“ antippt statt Apfel Normalpreis. Im Bioladen funktioniert das ja auch schon seit Ewigkeiten, dass kein Obst/Gemüse in Folie verpackt ist, sondern immer lose wie auf dem Markt.
Dünne Netze/Beutel oder bereits benutzte Papiertüten zum Abwiegen und einpacken fallen auch weder mit Größe noch Gewicht auf, von denen hat man dann einfach welche im Auto liegen oder in der Einkaufstasche oder auch klein zusammengefaltet in der Jackentasche.
Ist aich bei anderen Dingen immer wieder neu fraglich, wieviel Verpackung sein muss: Neulich bekam ich einen Duplo Schokoriegel geschenkt: die Schoki ist in beschichtetes Papier gewickelt, außendrum ist die bunt bedruckte Folie und wenn man es im Laden kauft, gibt es meist mehrere zusammen noch mit Pappschachtel drum herum.
Warum wir hier nicht mehr Müll verbrennen und daraus Energie gewinnen, verstehe ich auch nicht. .
ich auch nicht Karina, ich auch nicht.
Insbesondere vor dem Hintergrund dass z. B. die Müllverbrennungsanlage in Burgkirchen (LK AÖ) nur wirtschaftlich lief, wenn Müll aus z. B. Tschechien mit dem Zug geliefert wurde, der dafür zugekauft wurde. Ich weiß das, weil meine Freundin diese Logistik beruflich organisiert hat.....
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #296 Im Bioladen funktioniert das ja auch schon seit Ewigkeiten, dass kein Obst/Gemüse in Folie verpackt ist, sondern immer lose wie auf dem Markt.
meines Erlebens nach hat JEDER Supermarkt, egal ob Discounter oder nicht, egal ob EDEKA oder Penny oder Aldi oder... immer lose Ware an Obst und Gemüse. Egal ob Tomaten, Gurken, Kartoffeln, Paprika....
Nur Bio! ist oft total verplastikt. Grund: Betrug.
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Mein Rewe hat die Biobananen/Spitzpaprika z.B. mit Aufkleber oder Banderole, nicht komplett in Tüte/Folie….das waren tatsächlich neulich haargenau die selben die regionalen Äppel, selbe Sorte, selber Produzent…1x lose und dann in Plastiktüte
Ein kleiner Supermarkt ( war vormals Edeka und hat jetzt anderen regionalen Betreiber), der sehr viel regionale Produkte verkauft, hat sein Obst/Gemüse bis auf wenige Ausnahmen auch nur unverpackt, egal ob Bio oder nicht - muss halbeegs funktionieren, ohne dass laufen bei Bio gemogelt wird, sonst würden die das nicht machen.
Aber das ist irgendwie auch so ein „Volkssport“ geworden: mogeln/betrügen/eigenen Vorteil rausschinden…so nach dem Motto: wenn es eh niemand merkt, ist es doch ok! 🤷♀️…völlig egal, ob man die Bio-Bananen an der Kasse durch mogelt oder bei der Steuererklärung trickst
Hier wird fast jedes Jahr etwas weniger Restmüll eingesammel. Aber wenn man am Abfuhrtag durch die Straßen geht, werden die Berge mit dem gelben Sack und Verpackungskartons immer mehr
Zitat von WhiteTara im Beitrag #296Im Bioladen funktioniert das ja auch schon seit Ewigkeiten, dass kein Obst/Gemüse in Folie verpackt ist, sondern immer lose wie auf dem Markt.
@WhiteTara ich weiß ja nicht, warum das bei uns gar nicht geht oder warum es so schwerfällig ist. Im Bioladen geht’s auch. Manchmal denke ich, die Umwelt ist der Politik und den Firmen, die das Zeug ja herstellen, einfach nicht wichtig genug. Zeigt dein Beispiel die mit dem „Duplo“. Doppelt und dreifach.
@Mingararin das mit dem zukaufen ist einfach nur der Hammer! Wir ticken doch nicht ganz sauber, als ob wir selber nicht ausreichend Müll produzieren.
Erinnert mich ans wegwerfen der Lebensmittel – jedes Jahr viele Tonnen und die Tafeln dagegen bitten um Spenden oder Rewe hat diese Tüten-Spendeaktion. Wie wär es mit weniger wegschmeissen?
Zum Betrug mit Bio und daher verpacken: ich hatte in einem Laden eine Zeitlang eingekauft, da war das Bio-Zeug mit einem „Bio“ gebrannt, ähnlich dem Brandzeichen bei Tieren. Dürfte unterm Strich nicht teurer sein als verpacken und Verpackungsmaterial.
@WhiteTara mit Banderole kenne ich das auch, ich denke immer noch besser als Plastiktüten.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #299irgendwie auch so ein „Volkssport“ geworden: mogeln/betrügen/eigenen Vorteil rausschinden…
Traurig, aber wahr. Und ja, die gelben Säcke werden mehr, das sehe ich bei Abholung hier bei mir auch
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl