Zitat von schafwolle im Beitrag #39Die Vergangenheit ist aber nun mal vergangen, und ich möchte definitiv nicht *wie früher* leben. Und Plastikbehälter à la Tupper sind eher auf Nachhaltigkeit und sehr lange Nutzungsdauer ausgelegt.
Problem der Konsumgesellschaft: Alles muss etwas kosten. Der Unterschied von früher zu heute ist, dass heute alles etwas kosten muss. Neudeutsch: Marketing. Der Nutzwert tritt dabei in den Hintergrund da Umsatz wichtiger ist. Niemand kann abstreiten, dass eine Tupperware aus Plastik besteht das nicht von der Natur abgebaut werden kann. Gleichgültig wie oft man den Kunstzoff wieder verwertet. Gleichzeitig ist eine Tupperware lediglich überteuert. Will man z.B. Mehl oder Zucker luftdicht lagern, nimmt man wie früher im Tante Emma laden ein großes Gurkenglas mit Schraubverschluss. Das Gurkenglas kostet nichts und erfüllt seinen Zweck. Wenn man das Glas und den Schraubverschluss entsorgt, wird die Umwelt nicht belastet.
Heute hat man Marketing, früher nannte man das nützliche Haushaltstipps. Da man von überteuerter Tupperware als Verkäufer und Hersteller besser leben kann als von kostenlosen Haushaltstipps verkauft man Plastikschüsseln. Das Gewissen der Kunden vor dem Kauf wird mit dem Argument Recycling beruhigt. Beim Marketing spielt die Umwelt keine Rolle. Erst wenn man den Umsatz mit dem Argument "Umweltschutz" steigern kann spielt es wieder eine Rolle.
Image: Das schöne an Tupperware ist, das jeder weis wie überteuert diese Plastikschüsseln sind. Beim Besuch erkennt jeder sofort, dass es einem gut geht. Öffnet man dagegen die Schranktür in der Küche und das Mehl ist in einem alten Gurkenglas gelagert bekommt man mit einem mitleidigen lächeln die Frage gestellt ob es einem gut geht. Geht man zu jungen Klimaschützern in die Küche und sieht dass sie ihr Mehl im alten Gurkenglas mit Schraubverschluss aufbewahren nennt man das: Innovativ
Unter dem Strich ist es egal aus welchem Grund, Umsatz oder Image man die Umwelt verdirbt.
Zitat von Bärbel im Beitrag #47der Wurmkomposter steht im Flur.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #48könnte neben das Bett oder ins Wohnzimmer
Allein der Gedanke an permanenten Müll in Wohnräumen, und sei er noch so bio, dazu in Kombination mit Würmern, lässt mich schaudern.
Zitat von Fritz im Beitrag #51 Gleichzeitig ist eine Tupperware lediglich überteuert. Will man z.B. Mehl oder Zucker luftdicht lagern, nimmt man wie früher im Tante Emma laden ein großes Gurkenglas mit Schraubverschluss. .................Da man von überteuerter Tupperware als Verkäufer und Hersteller besser leben kann als von kostenlosen Haushaltstipps verkauft man Plastikschüsseln.
Du hängst Dich ganz schön auf an *Tupperware*. Das ist ein Markenname, sonst nichts. Mein (sehr überschaubarer) Bestand an Plastikbehältern ist großteils von anderen Herstellern. Die werden durchaus mal ersetzt, wenn sie - nach Jahren des Gebrauchs - unansehnlich geworden sind, aber es hält sich wirklich sehr in Grenzen.
Weiters möchte ich Mehl, Zucker usw. absolut nicht in irgendwelchen Gläsern aufbewahren. Ich hantiere generell nicht mit Glas in der Küche, weil mir die Gefahr für Scherben zu groß ist. Gilt übrigens auch fürs Badezimmer - kein Glas.
Zitateim Besuch erkennt jeder sofort, dass es einem gut geht. Öffnet man dagegen die Schranktür in der Küche und das Mehl ist in einem alten Gurkenglas gelagert bekommt man mit einem mitleidigen lächeln die Frage gestellt ob es einem gut geht.
Das ist wirklich schräg, also das Szenario. Aber wenn Du das selbst so erlebst, hast Du Dir für den übergriffigen Besuch bestimmt schon eine überzeugende Erklärung für Deine paar Gurkengläser zurecht gelegt ;).
Ich bemühe mich schon, nicht allzu viel Müll zu produzieren. Aber das gelingt mir bei weitem nicht in dem Ausmaß, wie einige von Euch das hier schildern. An einigen Gewohnheiten und vor allem Bequemlichkeiten ließe sich mit Sicherheit etwas ändern, dessen bin ich mir bewusst.
Alleine wegen des Hundefutters sorge ich im Monat für rund 30 Stück Alu-Schalen. Eine brauchbare Alternative habe ich leider noch nicht gefunden. Die gehypte Haarseife funktioniert für mich gar nicht, mein Deo möchte ich einfach nicht selbst anrühren, und die saubere Handhabung der Palmolive Handschaumseife möchte ich auch nicht missen ... t.b.c.
Bei Putzmitteln finde ich es dank der Auswahl und entsprechenden Nachfüllpackungen etwas einfacher. Trotzdem braucht es manchmal echte Chemie für zufriedenstellende Ergebnisse.
Meine Online-Bestellungen halten sich sehr in Grenzen. Und hier stelle ich in letzter Zeit fest, dass sich im Hinblick auf Verpackungen etwas zu bewegen scheint. Das Plastik hat sich sehr minimiert und ist Papier gewichen. Gerade Amazon macht das idR richtig gut, hier gibt's fast keine überflüssigen Verpackungen mehr, wie ich das aus früheren Zeiten kenne.
Zitat von Fritz im Beitrag #51Das Gurkenglas kostet nichts
Das stimmt so nicht: das Glas an sich benötigt ebenfalls Rohstoffe (oder muss aus Recycling kommen, was bei Gläsern für Lebensmittel meist nicht der Fall ist), im Deckel befindet sich in aller Regel ebenfalls ein Kunststoff (damit das Glas gut abgedichtet ist) und irgend jemand hat das Glas irgendwann auch für Geld gekauft.
Die Fürsprache für Tupperware war lediglich: Es ist zwar Kunststoff, hält aber im Vergleich zu anderen Plastedosen wesentlich länger und langlebige Dinge sind in jedem Fall geschickter als kurzlebige. Wenn man die Nutzungsdauer der Kunststoffdosen vergleicht, ist Tupperware gar nicht so teuer, weil man sie eben nur 1x kauft statt bei Anschaffung günstigere Dosen, die dann aber nach 3 Jahren kaputt brechen (oder wenn es dumm läuft sogar noch eher) Unsinnig hingegen finde ich jedoch, dass manche Leute dann irgendwie alles daheim von Tupper haben: z.B. Kunststofflöffel+Kunststoffbecher - die daheim von Erwachsenen genutzt werden (nicht weil man sie fürs Picknick unterwegs gerne hätte...und wenn doch für Picknick, bräuchte man die wirklich für 1x Picknick im Jahr?)
Zitat von schafwolle im Beitrag #52Ich hantiere generell nicht mit Glas in der Küche, weil mir die Gefahr für Scherben zu groß ist.
Ja, das kann ich völlig nachvollziehen: Ich habe in der aktuellen Wohnung das erste Mal in meinem Leben Fliesen auf dem Küchenboden und schon unzählige Male geflucht, wenn mir versehentlich ein Trinkglas herunter fiel und in Mio. Scherben zersprang. Auf anderen Böden überstanden Gläser oftmals einen Sturz und blieben heil.
Ich finde Wurmkiste im Schlafzimmer auch irgendwie schräg ...aber bisher hörte ich wirklich von allen Nutzern, dass es nicht mieft, sondern nur nett nach Waldboden duftet, wenn man die Kiste mal kurz öffnet. In der Küche hat man Müll ja auch mal ein paar Tage stehen, ich leere meine Eimer (Restmüll/Biomüll) jedenfalls nicht täglich.
Zitat von schafwolle im Beitrag #52Alleine wegen des Hundefutters sorge ich im Monat für rund 30 Stück Alu-Schalen. Eine brauchbare Alternative habe ich leider noch nicht gefunden.
Ja, ist bei unserer Katze im Seniorenheim noch schlimmer: Wir dürfen nur die 1x Portionsschalen/Tüten bei Nassfutter verwenden und davon sind es halt 2 pro Tag. Größere Dose und verteilt auf 2 Tage geht nicht, weil das Futter ja im Kühlschrank aufbewahrt werden müsste und der ist nur für Menschen-Lebensmittel vorgesehen, darf also keine geöffnete Dose Tierfutter drin stehen. Blöd - aber ist halt so: der Nutzen, dass ein Haustier für die Senioren da ist, ist in dem Fall höher gewertet als die Müllsauerei.
Man muss eben immer für sich selbst in der jeweiligen Situation abwägen! Nicht immer ist alles umsetzbar; aber es wäre schon viel erreicht, wenn jeder Haushalt sich einfach 1 einzigen Punkt vornimmt, wo man konsequent darauf achtet, es auch um zu setzen.
Hat man eine Molkerei + Rinderhaltung in der Nähe, sind Milchprodukte im Pfandglas/-flasche toll - kurze Wege, keine ex-hopp-Verpackung. Wenn aber die Flaschenspülanlage hunderte von km entfernt ist oder die Milch in der Pfandflasche vom Allgäu nach Niedersachsen gekarrt wird zum Verkauf, dann relativiert sich der Nutzen schon wieder: Verpackungsmüll gesparrt, dafür Energieverbrauch und Feinstaubstaubbelastung für Transport erhöht. Hat eben nicht jeder den Hofladen in der Nachbarschaft, wo man die Milch in Pfandflasche sogar noch zu Fuß holen könnte.
Schafwolle mal eine frage Mußt du diese portionsschaelchen kaufen ? Wir haben momentan einen ganz suessen hund zu besuch, der bekommt eingeweichtes futter, aus einem großen sack Und ich kann mich noch erinnern, als wir selbst eigenes getier hatten, das moeglichst große dosen gekauft wurden und diese mit einer abdeckung im kuehschrank gelagert wurden, bis sie verfuettert waren Dies kleinen portionen sind sicher auch teurer als groessere dosen, oder ?
alone we can do soo little together we can do so much
Zitat von ereS im Beitrag #55Schafwolle mal eine frage Mußt du diese portionsschaelchen kaufen ? Wir haben momentan einen ganz suessen hund zu besuch, der bekommt eingeweichtes futter, aus einem großen sack Und ich kann mich noch erinnern, als wir selbst eigenes getier hatten, das moeglichst große dosen gekauft wurden und diese mit einer abdeckung im kuehschrank gelagert wurden, bis sie verfuettert waren Dies kleinen portionen sind sicher auch teurer als groessere dosen, oder ?
Ja, Du hast recht - Dosen gäbe es ebenfalls, und das habe ich auch schon probiert. Aber ich sehe, was den Müll betrifft, jetzt keinen so großen Unterschied, denn ich bräuchte auch viele Dosen bei dem großen Hund.
Trockenfutter einweichen tut man eigentlich nur wegen der Flüssigkeitszufuhr bei Hunden, die nicht so viel trinken. Ich nehme pro Mahlzeit halb Trockenfutter, halb Nassfutter, dazu eine Portion gekochte Karotten. Zweimal wöchentlich ein Eigelb dazu, einmal pro Woche frische Fischabfälle vom Markt statt dem Nassfutter.
(Sorry, das war jetzt echt OT hier)
... oder doch nicht so ganz. Denn die Karotten (2 kg pro Woche) sind Supermarkt-Ware, in Plastik verpackt. Gefallen tut mir das nicht, aber ich werde trotzdem keine mindestens doppelt so teuren Bio-Karotten kaufen.
Fürs Hundefutter brauche ich leider uch viel Plastik. Ich muss selbst kochen, da friere ich die gekochten Zutaten (Hirse und Süßkartoffeln) immer in vielen Einzelportionen ein - in Gefrierbeuteln. Für soviele Gefrierdosen fehlt der Platz im Gefrierschrank, außerdem habe ich längst nicht soviele. Dazu kommen in 4 Tagen 3 Dosen mit dem Fleisch (vom einzigen Hersteller, der das benötigte hat). Kann ich leider nicht ändern.
Sonst versuche ich, möglichst wenig abgepackt zu kaufen (Wochenmarkt und beim Gärtner direkt, wobei ich letzteres weniger wegen der Verpackung mache als wegen der Qualität) und die gelegentliche Bio-Leberwurst ist aus dem Glas. Die Gläser haben gerade die richtige Größe (Kleinheit) für meine Marmeladen und Chutneys, noch dazu sind es Sturzgläser, die werden immer wieder verwendet.
Ich habe vor einiger Zeit angefangen, für Reinigungsmittel Tabs zu kaufen, die man in Wasser auflöst. Allzweckreiniger und Badreiniger funktionieren ganz gut. Als nächstes teste ich Glasreiniger. Spülmittel im Nachfüllbeutel.
Festes Duschgel finde ich auch ok, mit festem Shampoo bin ich noch nicht so glücklich und noch am Testen.
Vieles gibt es halt nur verpackt: Risottoreis, Semola für die Pasta, Waschmittel, H-Milch für den Yoghurt. Oliven füllen sie im Laden nicht gern in mitgebrachte Gläser ...
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ich persönlich finde die Wurmkiste deutlich angenehmer und wohlduftender als unseren Restmüll- abr klar manche Leute haben ihren Kompost deutlich Garten oder ihre Wurmkiste in Keller/Garage.
Haarseife ist übrigens chemisch gesehen und in der Benutzung völlig anders als Haarshampoo, ichpersönlich finde Shampoo am Stück viel angenehmer. Und häufig müssen sich die Haare auch von konventionellem auf Bioshampoo umstellen, das fühlt sich in der Benutzung auch anders an.
Eine bereichernde Vermeidung zur Müllvermeidung finde ich auch das Tauschregal ( wie die Bücherschränke, die hier schon genannt wurden), das ein befreundeter Verein in unserem Viertel etabliert hat. Vorallem für Kleidung aber auch Kindersachen, Spiele,Geschirr ist es eine gute Möglichkeit zur Weitergabe. Und es ist eben nicht konsumorientiert. Allerdings helfe ich manchmalauch bei der Pflege (Saubermachen,sortieren etc) mit und das ist schon aufwendig. Aber eine schöne Art sich zu engagieren.
@Katelbach, ich benötige auch viele Tütchen da ich als Selbstversorgerin zur Erntezeit meine Früchte portionsweise fürs Frühstück einfrieren, ich nutze dafür Ziptüten die ich nach dem auswaschen wieder verwende. Meistens schaffen sie 5 Jahre bevor sie brüchig werden. Suppe friere ich im Glas portionsweise ein.
Zitat von Martissa im Beitrag #59@Katelbach, ich benötige auch viele Tütchen da ich als Selbstversorgerin zur Erntezeit meine Früchte portionsweise fürs Frühstück einfrieren, ich nutze dafür Ziptüten die ich nach dem auswaschen wieder verwende. Meistens schaffen sie 5 Jahre bevor sie brüchig werden. Suppe friere ich im Glas portionsweise ein.
Suppen und Fonds friere ich auch in Gläsern ein. Von auswaschbaren Tüten habe ich bisher Abstand genommen, weil das Süßkartoffelpüree so baazig und klebrig ist. Muss ich mal versuchen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Fritz im Beitrag #51... Problem der Konsumgesellschaft: Alles muss etwas kosten. Der Unterschied von früher zu heute ist, dass heute alles etwas kosten muss. Neudeutsch: Marketing. Der Nutzwert tritt dabei in den Hintergrund da Umsatz wichtiger ist. Niemand kann abstreiten, dass eine Tupperware aus Plastik besteht das nicht von der Natur abgebaut werden kann. Gleichgültig wie oft man den Kunstzoff wieder verwertet.
Alle, die hier von Tupperware schrieben, haben auch gesagt, dass sie die Teile aufnutzen, die sie eben schon haben - gekauft in Zeiten, in denen wir alle (oder fast alle) um Plastik und Müll noch nicht viele Gedanken gemacht haben. Ich benutze auch Tupperdosen, die 30-40 Jahre auf dem Buckel haben.
Der Punkt ist doch, dass es nicht nachhaltig ist, vorhandene Dinge wegzuwerfen und sie durch andere (wenn auch umweltfreundlichere) zu ersetzen. Dass man irgendwann nicht mehr brauchbare Plastikbehälter dann nicht durch neue ersetzt, sondern dann andere Lösungen sucht, steht auf einem anderen Blatt.
Und dass man mit Tupperware seine Gäste beeindruckt, ist auch eine seltsame Vorstellung. Wenn wir Besuch haben, sieht der mein Porzellan und nicht meine Aufbewahrungsutensilien :-)
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Zum Einfrieren: Ich hatte überhaupt nicht auf dem Schirm, dass Einfrieren in Gläsern funktioniert - zerspringt da nichts? Offenbar ja nicht .... prima, wieder was dazu gelernt. Ich benutze bisher auch entweder Plastikbehälter (pfui ;-) ) oder Tüten (mehrmals), aber jetzt probiere ich das auch mal mit Gläsern.
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Die Gläser dürfen nach oben nicht enger werden bzw. müssen so befüllt werden, dass die gefrierende Flüssigkeit nicht am engen Hals ansteht.
Katelbach, Flüssiges/Breiiges (Brühe/Gulasch) portioniere ich in Behältern und friere ein. Wenn's durchgefroren ist, packe ich die Ziegel stapelweise in Gefrierbeutel um. Das spart platz und Gefrierbehälter, und die Beutel kann ich mehrfach verwenden.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Hier wurde schon einiges zum Beitrag von Fritz – Gläser – kostenfrei – Tupperware – Marketing geschrieben. Ich will das nicht wiederholen, ich stimme vielen Äußerungen zu. Fritz deine Gedanken dazu kann ich nicht nachvollziehen. Wie z.B. Gäste beeindrucken mit Tupper – was für eine Idee!
Lizabeth genauso ist es: also ich vor x Jahren meine Tuppersachen kaufte, waren weder Weichmacher noch Plastik ein Thema. Heute sehe ich das - wie vieles andre ja auch - anders.
WhiteTara wo du recht hast – viel von Tupper (Löffel, Eierbecher usw.) ist unsinnig, das hab ich entweder passend zum Geschirr oder ich nehm gerne Glas (eine Glasschüssel mit Salat ist einfach netter auf dem Tisch als Plastik).
Zum Thema Nachhaltigkeit: ich habe vor zwei oder drei Jahren für meine viereckigen Tupperschüsseln die Deckel ausgetauscht bekommen (die gehen irgendwann mal kaputt) – die heutigen Schüsseln aus Glas haben auch noch Plastikdeckel und die halten bei weitem nicht so lange und es gibt keinen Ersatz. Für vieles sind diese Glasschüsseln dann nicht mehr nutzbar.
Für so manches im Vorrat nehme ich Gläser, aber ich hab auch einen Korkboden in der Küche, da ist bis dato noch nie was zerbrochen.
Diesen Wurmkomposter hab ich mir näher angesehen – wie schade, dass ich den nicht brauche! Das find ich klasse und ja, die Erde im Komposter riecht traumhaft gut, das wäre ein angenehmer Duft in der Küche.
Tierfutter ist glaub ich für viele ein Problem, ich hab selber eine alte Katze, die kleinen Schälchen haben aufgrund der kleinen Portionen hier leider auch Einzug gehalten. Ich kann jetzt wieder zwischendurch größer kaufen, weil ich dann den Igel mit füttere.
Eier und Mich hole ich ums Eck beim Bauern, dann ist in der Nähe ein Unverpacktladen und auf den Wochenmarkt gehe ich mit dem Einkaufskorb. Auch da sehe ich, jeder hat das nicht bzw. kann das nicht. Aber WhiteTara wie du schreibst: wenn sich jeder nur ein bisschen was vornimmt und umsetzt, ist viel getan.
Übrigens möchte ich hier mal auf einen Strang verweisen mit alltagstauglichen Tipps, vielleicht ist der für den einen oder anderen hier hilfreich.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #70 Zum Thema Nachhaltigkeit: ich habe vor zwei oder drei Jahren für meine viereckigen Tupperschüsseln die Deckel ausgetauscht bekommen (die gehen irgendwann mal kaputt) – die heutigen Schüsseln aus Glas haben auch noch Plastikdeckel und die halten bei weitem nicht so lange und es gibt keinen Ersatz. Für vieles sind diese Glasschüsseln dann nicht mehr nutzbar.
Man kann sie aber doch abdecken. Wer Angst um seine Teller hat, kann auch ein Küchenbrettchen nehmen oder eine weitere Schüssel.
Zitat von Karina im Beitrag #70Tierfutter ist glaub ich für viele ein Problem, ich hab selber eine alte Katze, die kleinen Schälchen haben aufgrund der kleinen Portionen hier leider auch Einzug gehalten. Ich kann jetzt wieder zwischendurch größer kaufen, weil ich dann den Igel mit füttere.
Das sollte auch ohne Igel gehen. Ein, zwei Tage oder auch mehr kann man auch eine angebrochene Schale aufbewahren.
Zitat von caramia_2.0 im Beitrag #71Man kann sie aber doch abdecken. Wer Angst um seine Teller hat, kann auch ein Küchenbrettchen nehmen oder eine weitere Schüssel.
Ich nehm sie überwiegend zum einfrieren. Optimale Portionsgrösse für mich, im TK gut stapelbar. Und auch mal gut zum mitnehmen. Also dann mit Deckel.
Hihi du hast keine Katze oder!? Futter... angebrochene Dose... 2 Tage alt ... nö ... Ernsthaft: er frisst so kleine Portionen mittlerweile, das würde vier Tage reichen. Und dann riecht es seltsam. Selbst wenn ich es umfülle, hatte ich mal probiert. Das ist halt bei mir ein Minuspunkt was Müll angeht.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Für meine Katzen und Hunde mache ich das Nassfutter selbst, da fällt keine Verpackung an. Trockenfutter gibt es nur als Snack, da reicht ein 5kg im Jahr für die Katzen und für die Hunde ein 25kg Sack.
Bei Dosen nutze ich fast nur noch Edelstahl, 2 alte Tupperdosen habe ich noch für Mikrowelle ansonsten mittlerweile alles ersetzt, aber brauche nur selten Dosen. Die Küchenschüsseln sind schon immer aus Edelstahl und auf den Tisch kommt die aus Steingut.
Zitat von Martissa im Beitrag #73Für meine Katzen und Hunde mache ich das Nassfutter selbst, da fällt keine Verpackung an
Das ist natürlich ideal, wenn man es so handhaben kann. Klasse, wenn das bei dir klappt! Wäre für unsere Seniorenheim-Katze leider so gar nicht praktikabel, weil das im Stundenbudget der Pflegemitarbeiter schlicht nicht drin ist und Aufbewahrung von Zutaten/fertig zubereiteten Futter, dann auch nicht ginge, weil Tierfutter auch schon nicht in der Lebensmittelküche für Menschen zubereiten dürften. Da ist der Vorschriften- und Kontrollwahn in Heimen für vieles hinderlich, was im Privathaushalt gut umsetzbar ist.
Was mir heute mal wieder aufgefallen ist: Es ist echt nervig, dass seit einiger Zeit die Kassen zwangsweise einen Bon ausdrucken, weil scheinbar viele Kassensysteme nicht so eingestellt werden können, dass man den Bon wirklich nur bei Bedarf druckt. Sage ich vorher "Benötige den Bon nicht" wird er dennoch ausgegeben und dann halt direkt von Kassiererin in den Abfall geworfen. Mittlerweile ist zwar auch Vorschrift, dass das Papier für den Bon ein umweltfreundlicheres sein muss als früher, dennoch blöd, wenn man es nur wegwirft. Ganz ätzend sind die Kassenbons bei Rewe: da kauf ich 2-3 Teile und habe dann gefühlt einen halben Meter Bon, weil noch einige cm dazu kommen mit Infos über payback (weil ich das nicht nutzte), dann kommt noch irgendwelche Werbung und am Ende noch irgendein Gutscheinbon - aktuell für den Einkauf in einem Tierfuttergeschäft, wo ich eh nie was kaufe und selbst wenn, würde ich dafür nicht durch die gesamte Stadt fahren....Im kl. Bioladen ist der Bon eindeutig kürzer!