Da habe ich mich gerade am Montag total erschreckt, als ich mit dem Zug unterwegs war --> ganz viele riesige Flächen mit Planen abgedeckt, weil Erdbeeren+Spargel drunter besser reifen sollen....blöd!
Wenn die Klimaveränderung so weiter macht, dann werden hier bei mir deutsche Bananen bald regulär möglich: Es wachsen schon immer mehr Bananenstauden in den Gärten und viele kommen zur Blüte. Bei Nachbars 2 Straßeneck weiter gab es vorletztes Jahr einige reife Bananen, letzten Sommer war das Wetter nicht passen genug. Ich habe sogar schon heimische Bananen gegessen: Gab es zufällig mal in einen Hofladen im Kaiserstuhl als ich beim Wandern vorbei kam. Der Winzer hat zum Spaß einige Bananen gepflanzt und das eine Jahr gab es mehr Früchte als sie selbst essen konnten. Auch Kaktusfeigen, die normalen Feigen vom Baum, Oliven und Wassermelonen wachsen hier....das verändert sich immer mehr, was gedeiht und was nicht.
Zitat von Puls im Beitrag #14 Ich stehe auf dem Schlauch: Was ist denn am "Kunststoffsackerl von IKEA" besser als am Plastik, was für Dich ein rotes Tuch ist?
Ist das Produkt von IKEA ewig haltbar oder was ist der Grund?
(Fürs Einfrieren von Brot nehme ich - bitte nicht auf mich einprügeln - immer noch normale Gefrierbeutel (mehrfach) bei Fleisch nur einmalig. Alternativen sind mir dafür noch nicht eingefallen.)
Nein, der IKEA Beutel ist leider nicht besser als andere Zippbeutel. Auch nur Kunststoff. Deshalb suche ich nach einer Alternative ...
"...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..." Sprichwort auf Oxtorne
nein.... ich hab den Tipp sogar von einer "ländlichen Hauswirtschaftsmeisterin" (Mama meiner Freundin), die rät ihren Kunden, die Brot bei ihr kaufen sogar das eingefrorene Brot MIT der Papiertüte im Ofen aufzubacken. ich war auch erst skeptisch und befürchtete ein "Fahrenheit 451" - aber: perfekt! Brot wird wie neu.
Zitat von Nora im Beitrag #19Alberne Frage - Vor Corona war das mit „Zeug vom Metzger/Bäcker etc in die eigenen Behälter geben“ Usus. Dann kam Corona - Ende Gelände. Geht das bei Euch jetzt wieder? Ich habe diese „und hier ihre Schüssel hinstellen“ oder „für Verwendung eigenen Kaffeebecher 10ct Rabett“ - Schilder bisher noch nirgendwo wieder auftauchen gesehen!
Bei mir geht es schon sehr lange wieder beim Bäcker- den Stoffbeutel geöffnet hinhalten und mit langer Zange (oder Handschuh) wird die Ware reingelegt. Und geschätzt seit bald einem Jahr darf ich auch beim Metzger meine Tupperschale auf den Tresen stellen. Lediglich Hühnchen packt er aus Sicherheitsgründen immer in ein dünnes Tütchen. Das wiederum kann ich verwenden für den täglichen Abfall aus der Katzentoilette.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Was ich seit Pandemiebeginn und ganz besonders in diesem Jahr für mich merke: Ich fabriziere viel mehr Müll, wenn mir Zeit und Nerven fehlen: Mein Pflegejob ist eh schon kein Zuckerschlecken und mit Corona ist vieles noch anstrengender geworden. Seit Omikron dreht es irgendwie richtig rund und Senioren+Mitarbeiter wechseln sich ab mit Covid-Infektionen, alle kaspern am persönlichen Limit, weshalb sich nun auch die Krankmeldungen ohne Covid häufen. Ich war an vielen Tagen einfach viel zu erledigt, um noch gelassen und überlegt einkaufen zu gehen oder anschließend daheim zu kochen. Also lief das nach dem Motto: rein in 1 einzigen Laden und möglichst schnell wieder raus - kein Nerv, noch Unterschiede zu machen: da gibt es die Biokarotten aber ohne Folie, dort kann ich Kartoffeln lose kaufen, da gibt es Quark im Pfandglas -> nee: nach 8h FFP2 im Gesicht waren mir dann auch 10 min Blitzeinkauf eigentlich schon zu viel "grummel - schon wieder Maske auf" .... da wurde schlichtweg aus Erschöpfung auch auf Bioware, Tierwohl oder Umweltschonung verzichtet.Statt Pasta mit Gemüse und Soße selbst zu kochen, flugs im Kühlregal frische Tortellini gekauft - die sind natürlich in Folie verpackt. Meine sonst gefutterten Nudeln sind vom regionalen Hersteller in Papiertüte ohne Innenbeschichtung; das selbst gekochte Gemüse vom Marktstand wäre ganz ohne Verpackung. Keine Lust 2. Laden aufzusuchen oder 2x die Woche einzukaufen, dann gibt es Quark eben im Plastebecher statt im Pfandglas.
Mich ärgert das sehr, dass ich da immer wieder Abstriche mache und dann Verpackungsmüll kaufe, wo es auch ohne gehen würde (ich muss dazu nicht quer durch die Stadt oder gar in andere Orte...ich habe Geschäfte, wo es mit weniger Müll geht vor der Haustür oder auf dem Arbeitsweg) Wenn ich mal 3 Tage frei habe, dann ist das gar kein Problem: dann kann ich zum Wochenmarkt, verteile den Einkauf wenn nötig auch auf 3 Läden oder mache einen Ausflug zum Hofladen. Die Jobtücke ist aber seit Omikron, dass der Dienstplan immer mehr durcheinander gerät: Ist Mittwoch Marktbesuch geplant, dreht sich der Dienstplan, andere Schicht, dumm gelaufen...Markt ist nur halben Tag und ich kann nicht hin. Ich sage aber natürlich auch nicht beim Job: Sorry, ich kann Schicht nicht tauschen, weil ich dann nicht auf Markt einkaufen kann. Markteinkauf wäre sogar in der Pause beim Job möglich...wenn aber Kollegen ausgefallen sind und man mal wieder Alleinunterhalter ist, dann kann ich nicht sagen: Sorry, bin mal auf unbestimmt weg zum Einkaufen.
Wenn ich allerdings irgendwo urlaube fällt mir auf: ich selbst wohne eigentlich recht gut, weil ich viele Möglichkeiten haben, gerade Verpackungsmüll zu vermeiden. Bei meiner Schwerster im Ort gäbe es so manche Möglichkeit dann erst 40km entfernt. Das macht aber dann auch keinen Sinn: im Unverpackt-Laden den Müll gespart, dafür wegen Fahrt die Umwelt verpestet.
Was allerdings weiterhin gut klappt: ich habe sehr wenig Restmüll....manches kommt in die Biotonne (mit eigenem Garten käme es auf den Kompost), anderes ist Altpapier oder Glasrecycling und Verpackungsmüll für den gelben Sack.
Ich finde die Diskussion gerade um die Vermeidung von Plastikmüll spannend und habe mich gerade nochmal kurz dazu belesen was anfangs diskutiert wurde. Ich dachte auch lange, naja wird ja recycelt.... Neu für mich war aus klimatechnischer Sicht dass ueber 90 % der zwei Milliarden Tonnen CO2, die durch Plastikproduktion anfallen, bei der Produktion anfallen. Und dass die Verbrennung von etwas so energieintensiv hergestellten, bei der dann auch noch CO 2 freigesetzt wird, keine gute Idee ist. (gibt z.B eine neue Studie der ETH Zürich dazu) Die Auslastung von zu gross gebauten Verbrennungsanlagen finde ich dabei keinen guten Maßstab dafür, wie es weitergen soll. Also scheint mir Vermeidung von Verpackung als ersten Weg schon die erste Wahl. (wenns Bioqualität ist, aber das ist eine andere Diskussion) Aber wie WhiteTara beschrieben hat ist das oft aufwendig und mir auch manchmal im Alltag zuviel, da stimmen die Rahmenbedingungen meiner Meinung nach nicht.
Konkret im Alltag Müll sparen geht für mich gut so: -Seife und Shampoo am Stück kaufen+ Haarspülung aus Apfelessig - Zum Wischen/Spülen nehmen wir Baumwollspültücher/Holzbürste - Putzen wie schon geschrieben mit alten durchgeschnittenen Handtüchern -Schraub- Gläser eignen sich im Alltag auch perfekt um Picknick wie Müsli/Nudelsalat/Dressing etc mitzunehmen, damit Verzicht auf aufwendig verpacktes Togo essen - Eigene Trinkflasche mit Leitungswasser/Sodastream/Tee mitnehmen - Menstruationstasse (finde ich unter vielen Aspekten super!) und Stoffbinden/Stoffwindeln kann sehr viel Müll einsparen ( und vorher noch viel Produktionsressourcen) - Bedrucktes Papier/Briefumschläge werdeb kleingeschnitten und als Notizzettel wiederverwendet
Mir ist erst vor einigen Jahren bewusst geworden dass das Trennen von Biomüll auch umwelttechnisch insofern sinnvoll ist, da sonst der Restmüll zu feucht wird und mehr Energie zum Verbrennen aufgebracht werden muss. Bei uns im Mietshaus gibts aber keine Biotonne. Wir haben seit einigen Jahren einen Wurmkomposter, mit dem netten Nebeneffekt, dass Erde ohne Müll entsteht. Zusätzlich bemühe ich mich jetzt in der neuen Pflanzsaison Blumen aus eigenen Samen/Tauschen mit Nachbarinnen/EKA zu kriegen so fällt dabei auch kein Müll an.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #33 Ich war an vielen Tagen einfach viel zu erledigt, um noch gelassen und überlegt einkaufen zu gehen oder anschließend daheim zu kochen. Also lief das nach dem Motto: rein in 1 einzigen Laden und möglichst schnell wieder raus - kein Nerv, noch Unterschiede zu machen: da gibt es die Biokarotten aber ohne Folie, dort kann ich Kartoffeln lose kaufen, da gibt es Quark im Pfandglas -> nee: nach 8h FFP2 im Gesicht waren mir dann auch 10 min Blitzeinkauf eigentlich schon zu viel "grummel - schon wieder Maske auf" .... da wurde schlichtweg aus Erschöpfung auch auf Bioware, Tierwohl oder Umweltschonung verzichtet.Statt Pasta mit Gemüse und Soße selbst zu kochen, flugs im Kühlregal frische Tortellini gekauft - die sind natürlich in Folie verpackt. Meine sonst gefutterten Nudeln sind vom regionalen Hersteller in Papiertüte ohne Innenbeschichtung; das selbst gekochte Gemüse vom Marktstand wäre ganz ohne Verpackung. Keine Lust 2. Laden aufzusuchen oder 2x die Woche einzukaufen, dann gibt es Quark eben im Plastebecher statt im Pfandglas.
Das kann ich gut verstehen und ich denke, du solltest dir deswegen kein schlechtes Gewissen machen. Zuerst kommst immer noch du und deine Gesundheit! 💐
@WhiteTara: Das kenne ich von mir auch, dass ich je nach Streßpegel, Nerven, Gesundheit mal mehr mal weniger Müll produziere. Ich gestehe, ich ärgere mich nicht, ich bin da eh schon damit beschäftigt wieder alles in Gleichklang zu bringen.
Zitat von Ranunkel im Beitrag #22@aquadiparma: Wenn du die Etiketten in der Spülmaschine ablöst, solltest du immer danach den Filter kontrollieren.
Wegen Fussel/Kleberückständen?
@Karina: hier gibt es auch viel Pfand, einiges behalte ich trotzdem, weil ich mir dann einen Neukauf erspare bzw. eine Flasche für Sirup dann halt um die paar cent Pfand erworben habe. Gelegentlich kauf ich neue Verschlüsse.
Geschälte Bananen hab ich ausserhalb eines Obstsalates/Obstplatten tatsächlich noch nicht gesehen. Hab aber mal gehört, dass es gemacht wird, wenn Bananen wegen brauner Stellen nicht mehr verkauft werden.
Bezüglich Biomüll. Ich mag gerade eigentlich keinen Biomüll trennen, unsere Tonnen sind voll mit Plastiksackerl Nicht diese speziellen Biosackerln, sondern normale, weiße mit Henkel ohne Aufdruck. Ich kenne sie von einem türkischen kleinen Laden, da kann man die kostenlos nehmen für seine Einkäufe und die gehen dort auch weg wie die warmen Semmeln. Keine Ahnung wo es die sonst noch gibt, bestimmt öfter in der Stadt, aber nicht in den großen Ketten, da muss man bezahlen dafür, was sicher dazu beiträgt, dass sie seit dem weniger mitgenommen werden. Die Hausverwaltung hat schon darauf hingewiesen, dass das als Sondermüll entsorgt wird und dementsprechend Kosten anfallen werden - joa, scheint egal zu sein. Ich hab noch keine Idee wie man das regeln kann, seit einigen Wochen gehen diese Kübel krass über und ich wusste schon einige Male nicht, wohin mit meinen Abfällen und hab sie erst zum Restmüll geworfen. Da landen auch Plastik -Speiseölflaschen, Dosen mit Resten drinnen. Auf mehreren Ebenen nervt mich das. Ich frag mich, wie es möglich ist, so viele Essenreste/Lebensmittel zum Wegwerfen zu haben. Sorry, ich bin ein bisschen abgekommen vom Thema, aber das regt mich so auf. Mir ist das direkt zu eres Beitrag #16 eingefallen.
Ich verwende auch meine Tupperdosen weiter oder zweckentfremde diese bevor ich sie wegwerfe, das käme mir nie in den Sinn. Ich werfe auch nicht Alufolie weg, weil ich auf Bienenwachstücher umstelle oder so. Kartons machen hier lange die Runde, bevor sie entsorgt werden oder dienen je nach Beschaffenheit als Katzenhaus/Katzenspielzeug. Zeitschriften kauf ich fast gar nicht mehr, ich hab sie ohnehin immer weniger gelesen, eher geblättert und das mach ich beim Frisör oder im Kaffee, meistens sind die Infos darin nicht so brandaktuell, als dass ich nicht in einer alten Ausgabe schmökern könnte. Speziellere Zeitschriften machen hier mit den Kartons zusammen die Runde und werden weiter gegeben.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Zitat von Karina im Beitrag #1Was da nicht eingewickelt werden kann, kommt in meine Tupperschüsseln (die ich seit Jahrzehnten habe).
Wir müssen lediglich in die Vergangenheit schauen und uns fragen, wie haben die Menschen ohne Plastikbehälter überlebt? Beispiel Mehl: Früher bewahrte man Mehl in einer Holztruhe auf. Warum muss man heute Mehl in einer Papiertüte nach Hause tragen um es dann in einen Plastikbehälter zu schütten? Wer Luftdicht aufbewahren möchte kann es in ein altes, großes Gurkenglas schütten und Luftdicht verschließen. Weder das Glas noch der Deckel schaden der Umwelt. Natürlich muss ein umdenken im Kopf stattfinden. Aufbewahrungsbehälter aus Glas sind wertlos, da sie kein Geld gekostet haben. Überteuerte Tupperware wird als wertvoll erachtet da man viel Geld dafür bezahlt hat.
Zitat von Fritz im Beitrag #38 Wir müssen lediglich in die Vergangenheit schauen und uns fragen, wie haben die Menschen ohne Plastikbehälter überlebt?
Die Vergangenheit ist aber nun mal vergangen, und ich möchte definitiv nicht *wie früher* leben.
Und Plastikbehälter à la Tupper sind eher auf Nachhaltigkeit und sehr lange Nutzungsdauer ausgelegt.
ZitatFrüher bewahrte man Mehl in einer Holztruhe auf. Warum muss man heute Mehl in einer Papiertüte nach Hause tragen um es dann in einen Plastikbehälter zu schütten?
Ich trage das Mehl in der Papierverpackung nach Hause - und lasse es einfach dort.
Zitat von aquadiparma im Beitrag #37Sorry, ich bin ein bisschen abgekommen vom Thema, aber das regt mich so auf.
Nö -gar nicht vom Thema abgekommen: falsch sortierter Müll ist ja auch zu viel anfallender Müll (wenn auch nicht dein eigener) und man darf sich schon fragen, wie man damit umgehen soll. Denn die vollen, nicht abgeholten Tonnen bzw. dann mit Extrakosten geleerten Tonnen belasten ja auch den eigenen Geldbeutel, wenn die Hausverwaltung das dann auf alle umlegt. Ich meine aber hier gibt es irgendwo sogar schon einen Strang zu "Müll+Nachbarn" wenn Tonnen gemeinsam genutzt werden.
Zeitschriften
Zitat von aquadiparma im Beitrag #37....eher geblättert und das mach ich beim Frisör oder im Kaffee
Was mich nervt bei Papierzeitschriften: es wird gefühlt von Ausgabe zu Ausgabe immer mehr Werbung und damit leider immer weniger Sachinhalt....ganz blöd wird es, wenn dann die Werbung immer mehr wird, die gar nicht zum Sachinhalt der Zeitschrift passt. Ich blättere dann auch lieber im Café oder so mal in der Zeitschrift statt mir selbst eine zu kaufen. Leider hat mein Lieblingscafé schon vor der Pandemie geschlossen und die neuen Betreiber (weiterhin mit gutem Kaffee und leckerem Kuchen) haben eine etwas andere Ausrichtung, weshalb es dort nun ausgerechnet die Zeitschriften, die ich gerne blätterte nicht mehr gibt. Dumm gelaufen!
"Papier zum Lesen" kann man gut noch an andere Menschen weiter geben; wenn sich das nicht im Familien-/Freundeskreis ergibt, dann über öffentliche Bücherschränke oder Tauschecken oder ähnliches. Seit bei mir in der Stadt und auch beim Liebsten die öffentlichen Buchregale nur so aus dem Boden sprießen, war ich nicht mehr in der Stadtbibliothek. Im Buchregal ist das Angebot zwar kleiner und ich kann nicht auf spezielle Wunschthemen hoffen, aber dafür lese ich nun Bücher, an denen ich in der Bibliothek gar nicht vorbei gekommen wäre.
Zitat von schafwolle im Beitrag #39Ich trage das Mehl in der Papierverpackung nach Hause - und lasse es einfach dort.
Das ist die unkomplizierteste Variante. Würde ich auch gerne machen, aber ich bin irgendwie zu dusselig, ständig die Tüte zu öffnen und dann bei Mehlentnahme nicht die halbe Küche zu pudern Wenn ich das Mehl aus einer Dose/Glas entnehme, habe ich keine Sauerei....will ich es direkt aus der Kauftüte holen, verteile ich den Mehlstaub überall...also fülle ich besser um. Ich weiß gar nicht mehr, wie alt meine Mehlbehälter sind - die nutze ich gefühlt seit 100 Jahren, so alt sind sie aber dann doch noch nicht.
Zitat von schafwolle im Beitrag #39(...) Ich trage das Mehl in der Papierverpackung nach Hause - und lasse es einfach dort.
Ich auch. Ich fülle gar nix um. DAs würde mir grad noch fehlen, dass ich dann irgendwelche Behältnisse alle paar *Zeiteinheit* reinigen müsste.
@Fritz viele deiner Tipps sind bei mir Standard. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass man das als Tipps gibt, aber du hast wohl recht, kann man nicht oft genug erwähnen.
@aquadiparma: Ja. Es kommt natürlich auf die Etiketten, den Klebstoff und die Spülmaschine bzw. das Spülprogramm an. Ich hatte mal große Etikettenreste im Filter. Seitdem spüle ich die Gläser mit der Hand und löse die Etiketten im Waschbecken ab oder lasse sie dran, je nachdem, was ich damit vorhabe.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #41Ich auch. Ich fülle gar nix um. DAs würde mir grad noch fehlen, dass ich dann irgendwelche Behältnisse alle paar *Zeiteinheit* reinigen müsste.
Das machst Du genausolange, bis Du mahl Mehlmotten hattest… wörks…
Ich sperre die geschlossenen Mehlpackungen seither immer in eine große rechteckige Tupperdose. Und vor dem Verarbeiten siebe ich Mehl sowieso (erwähnte ich schon Puppen der Mehlmotten…wörkss…), also kann ich meinen nebenbei-Vorrat auch genausogut gleich in eine dichtschließende Dose sieben.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Seltsamer Weise hatte ich mein ganzes Leben noch nie Lebensmittelschädlinge in der Küche. Ich kenne das nur aus Erzählungen anderer und bin mir sicher, dass einige meiner genutzten Behälter garantiert auch nicht komplett dicht sind. Wenn da was rein will, findet es eine Lücke
Abgelöste Etikette im Geschirrspüler sind ein Graus: Ich hatte neulich erst ewig gefummelt, bis ich die Reste wieder aus dem Sieb hatte. Dusseliger Weise wurde beim Job scheinbar mehrere Tage das Sieb gar nicht gereinigt und ich hatte dann die Sauerei, als ich abends brav alles sauber machte. Und es ärgerte mich doppelt: es waren eindeutig Etiketten der größeren Gläser vom Apfelmus --> die kommen alle samt ins Altglas und ich ahne es nicht, wieso das Altglas überhaupt im Geschirrspüler gereinigt wurde, wenn es doch im Container landet ???
Oje, ok verstehe was gemeint ist wegen der abgelösten Etiketten im Geschirrspüler. Ich gebe da nur spezielle rein, da sind die Papieretiketten dann vollständig am Boden, in einem Stück, keine Fussel, keine Rückstände am Glas, leider aber halt am Deckel.
@WhiteTara: das Auswaschen kenne ich von einigen, da wird alles ausgewaschen, auch wenn es dann in die Plastiktonne/Altglas kommt.
Sobald ich eine Lebensmittelverpackung öffne, fülle ich sie um. Gerne auch in Tupperbehälter, einfach auch weil die sich gut stapeln lassen, besser auch als Gläser. Das hat auch was mit dem möglichen Platz zu tun. Mein schlechtes Gewissen bei Tupper hält sich in Grenzen, ich habe ewigst nichts mehr gekauft, da wird doch wirklich selten was kaputt und wegen neuer Farben tausche ich nichts aus.
Bücher machen hier auch oft die Runde. Ich kaufe selten welche und wenn meistens gebraucht. Mir geben volle Bücherregale nichts mehr und ausserdem höre ich hauptsächlich.
Katzen(streu) - da lässt sich auch viel Müll vermeiden, wenn man Naturstreu benutzt, das sich lange verwenden lässt und nicht die kleinsten Futtereinheiten kauft.
Bei Tee und Kaffee nutze ich wiederverwendbare Filter bzw. seihe ab. Oder nutze die French Press/Bialetti. Den Kaffeesud verwende ich gerne immer wieder zum Düngen oder als Peeling, die Teeblätter manchmal auch als Dünger.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Zitat von aquadiparma im Beitrag #45Oder nutze die French Press/Bialett
Genau, geht auch einfach ganz ohne zusätzlichen Filter.
Ober-bekloppt fand ich meine letzte Teekanne: hatte extra eine gekauft mit Dauerfilter drin...dieser war leider aus Kunststoff, weil die Kannen mit Metallfilter leider immer viel zu kleine Filter hatten. Nach einiger Zeit bekam der Filter Risse bis etwas ganz auseinander platzte. Im Laden nachgefragt - man kann Ersatzfilter kaufen. Ich schluckte beim Preis, war fast so teuer wie Filter samt neuer Kanne. Nun gut, dennoch gekauft...kurz drauf wieder die ersten Risse im Filter. Ich ziemlich ungehalten in den Laden und bekam dort die Info: Tja...das wäre ein Problem mit dem Kunden öfter kämen, sie als Verkäufer wären da aber nicht zuständig, man könne sich nur an den Hersteller wenden. Der Hersteller antwortete nach Ewigkeiten dann doch auf meine Mail --> Wenn der Filter immer kaputt reißt, hätte ich wohl zu heißes Wasser drauf gekippt - ah jaaa, wie bitte schön soll man sonst Tee aufbrühen ???? Zumal die Kanne auch expilzit als Variante Schwarztee verkauft wird (die für Grüntee, den man mit weniger heißem Wasser aufgießt hat eine komplett andere Form) Hatte dann eine etwas unglückliche Lösung mit einem Fremdfilter, aber inzwischen war mir auch die Glaskanne zersprungen, weil ich sie gegen eine Kante stieß. Jetzt kommt der Tee in eine 2. Frenchpress und wird, wenn er fertig gezogen ist, dann eben umgefüllt in die Kanne, die mit auf den Tisch kommt.
@White Tara der Wurmkomposter steht im Flur. Duftet nach Waldboden wenn man die Kiste öffnet. Tee und Kaffeesud mögen die Würmer besonders gerne. Ich kümmer mich sehr gern um sie und sie machen mir Freude, aber man kann auch drei Wocheb weg sein/nicht füttern, ohne dass es ihnen schadet. Das ist für Zeiten wo viel los ist angenehm.
Ich muss mich damit noch mal näher beschäftigen...in Flur oder Küche ist kein Platz...sie könnte neben das Bett oder ins Wohnzimmer
Wären dann einfach eine andere Art von Haustieren und Gewinn für meine Balkonkästen. Für meinen Müll wäre es egal: der Biomüll geht zum Großkomposter und das Sammeln klappt trotz Mülltonnengemeinschaft sehr gut; die Tonne ist nie überfüllt und höchst selten Kunststoff oder Restmüll drin. Müllgebühren bleiben gleich, ob ich mein Zeug in die Tonne werfe oder zu den Würmern.
Zitat von Karina im Beitrag #1Was da nicht eingewickelt werden kann, kommt in meine Tupperschüsseln (die ich seit Jahrzehnten habe).
Wir müssen lediglich in die Vergangenheit schauen und uns fragen, wie haben die Menschen ohne Plastikbehälter überlebt? Beispiel Mehl: Früher bewahrte man Mehl in einer Holztruhe auf. Warum muss man heute Mehl in einer Papiertüte nach Hause tragen um es dann in einen Plastikbehälter zu schütten? Wer Luftdicht aufbewahren möchte kann es in ein altes, großes Gurkenglas schütten und Luftdicht verschließen. Weder das Glas noch der Deckel schaden der Umwelt. Natürlich muss ein umdenken im Kopf stattfinden. Aufbewahrungsbehälter aus Glas sind wertlos, da sie kein Geld gekostet haben. Überteuerte Tupperware wird als wertvoll erachtet da man viel Geld dafür bezahlt hat.
fritz frueher hatte man auch aus dem grund, da man das mehl in der papiertuete lagerte und noch vieles mehr, viel mehr ungeziefer in der kueche und den wohnraeumen
tupperware hat einen großen vorteil gegenueber irgendwelchem anderen plastik, das es nahezu unkaputtbar ist und eine nutzungsdauer von 40-50 jahren keine seltenheit ist und eine lebenslange austauschgarantie gibt dir sonst auch kein anderer hersteller außerdem gibt es dort behaelter in die exakt 1 kg mehl, oder 1 kg zucker passt und hast du mal motten im mehl miteingekauft, bleiben sie in der dose und verbreiten sich nicht in deiner kueche, was aeußerst unangenehm werden kann
ich habe keine gurken- oder sonstigen lebensmittelglaeser in die ich ein ganzes kg mehl reinbekomme ich nutze aber sehr viele glaeser weiter, vor allem zum einfrieren
alone we can do soo little together we can do so much
Zitat von ereS im Beitrag #49tupperware hat einen großen vorteil gegenueber irgendwelchem anderen plastik, das es nahezu unkaputtbar ist und eine nutzungsdauer von 40-50 jahren keine seltenheit ist und eine lebenslange austauschgarantie gibt dir sonst auch kein anderer hersteller
Das stimmt allerdings: meine Schwester nutzt noch Dosen, die unsere Mutter kaufte: die Dosen sind immer noch die Alten; die Deckel wurden inzwischen mal unkompliziert vom Hersteller ausgetauscht (gab nur die ursprüngliche Farbe nicht mehr, aber damit kann man leben)