Zitat von ZeroZero im Beitrag #844 Und stimmt, häufige Duschen belasten die Haut natürlich auch noch zusätzlich. Es ist auch kein "neuer Hype", sondern schon lange bekannt und thematisiert. Von einmal die Woche habe ich allerdings noch nicht gelesen.
Doch, ich schon! Das erinnert mich an das "Bad am Samstag Abend", das ich (als Oldie) noch aus meiner Kindheit kenne .
Habe jetzt nachgegoogelt, danke. Ich lese sonst sowas (Trends) nicht, ist an mir vorbeigegangen...
Zitat von Jofi im Beitrag #849Aber als sie 70 Jahre und älter wurden, hat es nicht mehr gereicht, die Haut hat unangenehm gespannt. Sie brauchten „mehr“.
Bei der Haut im Alter kenne ich mich nicht aus, dazu kann ich nichts sagen. Es kann durchaus sein, dass natürliche Mechanismen nachlassen.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #851 Habe jetzt nachgegoogelt, danke. Ich lese sonst sowas nicht, ist an mir vorbeigegangen...
Andere Zeiten, andere Sitten! Vielleicht kommen wir dahin wieder zurück, wenn das Wasser allgemein knapper und somit unerschwinglicher wird... Dann wird es ein Zeichen von Wohlstand sein, wenn man regelmäßig duscht oder badet. Hoffentlich nicht!
Wobei ich nie bade. Vollbäder trocknen meine Haut tatsächlich extrem aus, und das muss ja nicht sein. Eine Freundin von mir badet allerdings täglich, sie braucht das zur Entspannung. Sie nimmt Öldbäder - ist schließlich auch okay!
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #852[quote="Jofi"|p145008]
Bei der Haut im Alter kenne ich mich nicht aus, dazu kann ich nichts sagen. Es kann durchaus sein, dass natürliche Mechanismen nachlassen.
Ja, das tun sie wie alle Funktionen, individuell unterschiedlich. Ich hatte immer trockene Haut, Creme/Lotion/Öl nimmt dieses unangenehme Spannungsgefühl, hilft aber nicht ursächlich. Fühlt sich trotzdem angenehmer an, aber "jünger" macht es die Haut nicht und der natürliche Alterungsprozess wird dadurch auch nicht gestoppt. Es gibt Sonderfälle wie Hyaluron - aber in der frei verkäuflichen Dosierung ist Skepsis ein guter Ratgeber. Man kann sich auch nicht unbesehen darauf verlassen, dass hochpreisig automatisch auch qualitativ hochwertig im Sinne einer Wirksamkeit ist
Dass das tägliche Duschen nicht so gut ist, weiß ich, aber nur geduscht fühle ich mich gut (Alternatives Bad im See oder Meer steht mir auch im Sommer nicht zur Verfügung). Aber zur Reinigung reicht mir Seife dort, wo es nötig ist
Zitat von ZeroZero im Beitrag #852 Bei der Haut im Alter kenne ich mich nicht aus, dazu kann ich nichts sagen. Es kann durchaus sein, dass natürliche Mechanismen nachlassen.
Das ist bei meinen Haaren so, sie fetten seit den Wechseljahren überhaupt nicht mehr! Ich muss mich regelmäßig daran erinnern, sie wenigstens alle 14 Tage zu waschen, weil sie sonst in der Tat ungepflegt wären, aber das sieht man nicht bei mir. Und auch dann genügt ein kleiner Klacks Shampoo, damit es schäumt. Früher brauchte ich dazu zwei Durchgänge und das zweimal die Woche!
Meine Haut ist dagegen immer gleich geblieben, und ich nehme nicht mal teure Markencremes.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Das Bedürfnis, zu cremen, habe ich eigentlich nur, wenn ich die Haut besonders gereinigt habe, also mit mehr als zwei Handvoll Wasser.
Womit wir dann wieder beim Schminken sind, denn das Zeug muss ja irgendwie auch wieder runter. Wenn ich meine Haut so reinige, dass das wirklich alles weg ist (nach dem Versuch kürzlich musste ich um die Augen schon ordentlich waschen), benötige ich auf jeden Fall Creme. Ansonsten im Alltag eher nicht.
Für den Körper brauche ich im Winter bei trockener Luft vielleicht 2-3 Mal (pro Jahr) etwas Bodylotion. Die neigt sich jetzt auch langsam dem Ende zu, dürfte locker 15 Jahre auf dem Buckel haben, das alte Zeug hatte noch ordentlich Konservierungsstoffe ;-)
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von Pia im Beitrag #856Womit wir dann wieder beim Schminken sind, denn das Zeug muss ja irgendwie auch wieder runter.
Ist mir im Zusammenhang mit der Haut heute auch aufgefallen. Dass ich mich unter anderem deswegen doch nicht schminken möchte, um die Haut nicht zu belasten.
Ich habe einen Augen-Makeup-Entferner (mit Wasser kriegt man das Zeug ja gar nicht runter), den ich auch für den Lippenstift benutze, geht ja ausschließlich mit Öl weg. Aber allein die mechanische Reibung, bis das Zeug weg ist, beansprucht die Haut. Das Bedürfnis zu cremen hab ich zwar danach nicht, aber unangenehm ist es schon.
Hab ich schon ganz vergessen, das ist tatsächlich eins der Hauptargumente gegen "anmalen".
Zitat von Wendy im Beitrag #845Sollte es in diesem thread nicht um das Schminken, also Dekoration, gehen? Mit Pflege hat das doch rein gar nichts zu tun!
Thematisch evtl. nicht, Grundsätzlich schon.
je ebenmäßiger, praller und von Natur aus schöner die Haut, desto weniger evlt. das Bedürfnis eine Foundation zu benutzen?
Wie man diese Haut erhält oder bekommt ist dann wieder abhängig von pers. genetischen Voraussetzungen, Lebensstil und -alter. Und Vorliebe.
Aber so Auge x Pi kann die noch so beste Foundation nix retten was drunter nicht gut ist. Pickel z. b. kann man nicht Überschminken. Falten auch nicht. Da hilft der Photoshop etc. oder ein Filterprogramm für Selfies und Instagram. Ist ja eh Standard inzwischen.
Womit wir dann wieder beim Schminken sind, denn das Zeug muss ja irgendwie auch wieder runter.
(...)
mir lang da ein Spritzer Augenmakeup Entferner von Yves Rocher. Pur Bleuet. Der beste, den ich je hatte. Foundation runter zu kriegen ist aufwendiger. Auch ein Grund, weswegen ich das nicht so mag.
Die "alltägliche" Variante verschwindet bei mir beim abendlichen Duschen, ohne großen Aufwand, die "grosse Robe" benötigt Reinigungsmilch von Marbert. Aber grosse Robe gibt's im Moment selten.
Wasserfeste Produkte nehme ich nie. DAs mag ich gar nicht. Es soll so sein, dass die Mascara bei Nies- oder Rührungsanfall nicht gleich ums Kinn läuft (oder bei Regen) aber sonst: bitte nicht wasserfest von der Rezeptur.
Ja, ich bekomme das gut weg. Ich hatte mal eine Mascara, die da zickig war, da musste noch ein Make Up Entferner her, ansonsten komme ich ohne zurecht.
ZeroZero, ich weiß ja aus dem anderen Strang, welchen Lippenstift du nutzt. Ich habe eher cremige Modelle, die über Tag ab und an nachgezogen werden müssen, wenn man es perfekt haben will. Einen 24h Lippenstift hatte ich mal, zur Silberhochzeitsfeier :)- ich mochte das Gefühl nicht so. Ich hatte ständig Angst, entweder am Glas oder an meinem Silberbräutigam kleben zu bleiben:)
Zitat von ZeroZero im Beitrag #861 Du kriegst Augenmakeup mit Wasser weg? Es geht doch darum, dass es wasserfest ist. Auch der Lippenstift.
Ich kriege deswegen beides eben nur schwer weg, auch mit dem speziellen Entferner.
Gibt es ja nicht nur in der wasserfesten Version.
Bei Wimperntusche kann ich empfehlen den Entfernen so 20-30 Sekunden einwirken zu lassen. Dann kann ich es einfach anstreichen. Rubbeln oder viel wischen muss ich da nicht. Lippenstift hab ich noch nie wasserfest verwendet. Der geht mit Wasser runter.
Ich habe ja nur Kajal, Stift für Lippenkonturen und den Lippenstift, der keine Spuren hinterlässt. Alles nur mit Öl (bzw ölhaltige Augen-Makeup-Entferner) und viel reiben wegzukriegen.
Ok, mein Kajalstift ist einfach aus dm, ich habe keine Ahnung, welche Marke, einfach nur schwarz. Ist auch nicht mein erster und sie waren alle schwer wegzukriegen... Ich habe solche, die man nicht spitzen muss, sondern immer weiter aus dem Behälter rausdrehen. Ist das vielleicht das Problem?
Braucht man einen wie Bleistift, zum Anspitzen?
Aber wenn er leicht mit Wasser weggeht, dann verschmiert er doch sofort durch die Augenflüssigkeit? Ich merke immer wieder, dass meine Augenwinkel feucht sind (gerade jetzt zum Beispiel) , da verschmiert sogar das, was ich später schwer runterkriege.
ZeroZero, ich habe auch einen drehbaren Kajal, allerdings schmiert das bei mir nicht. Schon früher nicht. Ich trage allerdings auch eine Brille, deshalb wische ich mir naturgemäß nicht an den Augen herum.
Kajal ist auch nicht so meins, daher kaum Erfahrung. Vielleicht kannst du mit einem in Entferner getränkten Wattestäbchen den Kajal lösen. Dann hast du nur eine 'punktuelle' Reibung und nicht über das ganze Auge.
Ein Wattetupfer mit Babyöl, da muss nicht gerieben werden. Bei mir ist es nur ein bisschen Eye Shadow, Wimperntusche und Kajalstift, sonst nix. Geht ganz einfach weg.
Witzigerweise habe ich den Eindruck, dass dieses Minimalschminken den Tag über verblasst, so dass am Abend eh nicht mehr viel übrig ist. So, als hätte es sich verdünnisiert .
Um das Gesicht abends zu reinigen, mache ich vor dem Zähneputzen einfach meine Bodylotion drauf, die ich nach dem Zähneputzen mit Toilettenpapier abtupfe. Das vereinfacht all diese Prozeduren.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.