Zitat von ZeroZero im Beitrag #824Doch, du warst das, bei mir und meinem Partner. Sogar mit dem Wort "verrottet".
Und auch in vorigen Beiträgen.
Nein!! Dagegen verwehre ich mich mit Nachdruck.
Ich hatte lediglich geschrieben, dass ich unter Pflegeprodukten etwas anderes verstehe als Zahnpasta und Duschgel.
Das mit dem *verrottet* entstand aufgrund eines Beitrages von @Katelbach --->
Zitat von Katelbach im Beitrag #745 Und ganz nebenbei: Mir stößt in solchen Diskussionen immer weder auf, dass Männer verrottet ausehen dürfen und das sehr viel weniger kommentiert wird.
Zitat von schafwolle im Beitrag #770 Ich finde, die Zeiten, in denen Männer verrottet aussehen dürfen, gehören immer mehr der Vergangenheit an. ...............
Zitat von ZeroZero im Beitrag #819Es ist ja keine exotische Meinung eines einzelnen Arztes. Und warum jemand eine trockene und spannende Haut (vom Eincremen) bekommt, ist im Artikel beschrieben. Ähnlich wie warum man meint, dass man täglich Haare waschen muss.
Es ist eine Folge, keine Ursache.
Aber warum gibt es dann Menschen mit trockener Haut, obwohl diese nie cremen? Oder Menschen mit fettigen Haaren, obwohl diese nicht so häufig waschen?
Zitat von ZeroZero im Beitrag #822Diese Theorie ist ja nicht neu, ich kenne sie seit vielen Jahren.
Soll ja jeder machen, wie er will. Ich finde es nur unfair, jemanden, der keine unnötigen Cremes benutzt, als "ungepflegt" darzustellen.
Den Schuh muss sich ja niemand anziehen. Mir ist wurscht, was Andere davon halten, dass ich maximal bei viel Heizungsluft etwas Urea-Creme benutze (nein, da pieselt der Hersteller nicht rein und auch sonst niemand) und je nach outdoor Sonnenschutz oder halt eine Grundlage unter einer sehr gelegentlichen Grundierung
Die Theorie hat übrigens eine ziemlich rationale Basis
Zitat von Hydra im Beitrag #827Aber warum gibt es dann Menschen mit trockener Haut, obwohl diese nie cremen? Oder Menschen mit fettigen Haaren, obwohl diese nicht so häufig waschen?
Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regeln. Es ging ja um eine gesunde Haut, wie sie die meisten Menschen haben. Und diese braucht keine Cremes, sondern umgekehrt, damit wird die Haut belastet.
Der Markt suggeriert ja, jede Haut bräuchte "Pflege", andere gelten als "ungepflegt". Sehr manipulativ und sehr erfolgreich, wie man es sieht.
Zitat von vultura im Beitrag #828Mir ist wurscht, was Andere davon halten, dass ich maximal bei viel Heizungsluft etwas Urea-Creme benutze
Ich glaube, das kommt von überheizten Räumen. Ich kenne keine trockene Heizungsluft, in allen meinen Wohnungen war die Luftfeuchtigkeit im Winter höher als im Sommer (55-60% vs 45%).
Zitat von ZeroZero im Beitrag #830 Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regeln. Es ging ja um eine gesunde Haut, wie sie die meisten Menschen haben. Und diese braucht keine Cremes, sondern umgekehrt, damit wird die Haut belastet.
Der Markt suggeriert ja, jede Haut bräuchte "Pflege", andere gelten als "ungepflegt". Sehr manipulativ und sehr erfolgreich, wie man es sieht.
Ich weiß nicht, ob das unbedingt die Ausnahme ist. Gerade im Winter durch die krassen Temperaturunterschiede. Zumindest sehe ich oft Menschen (meistens Männer) die in der Zeit mit rissiger, trockener Haut herumlaufen und da definitiv eine Pflege guttun würde. Ist wahrscheinlich auch nicht der Haut geschuldet, sondern dass wir Menschen inzwischen einfach unsere Haut viele Reizungen aussetzen.
Ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber ich hab zumindest in der Jahreshälfte eher das Gefühl, dass Menschen mit einer allein von sich aus funktionierenden Haut die Ausnahme sind.
Ich hab ja eine völlig unkomplizierte Haut. Im Herbst/Winter brauch ich trotzdem täglich Creme (unparfümiert, wenig Inhaltsstoffe usw.) um die trockenen Stellen zu pflegen. Im Frühling/ Sommer nutze ich täglich Sonnenschutz, weil ich eigentlich immer versuche 1-2 Stunden an die Luft zu kommen. Das ist mir tatsächlich beides (auch im Bezug auf Hautalterung) wichtig.
Zitat von Avada im Beitrag #832Gerade im Winter durch die krassen Temperaturunterschiede. Zumindest sehe ich oft Menschen (meistens Männer) die in der Zeit mit riesiger, trockener Haut herumlaufen
Und du bist sicher, dass sie nicht cremen?
Meine Kinder haben beide seit der Geburt Probleme mit der Haut. Wir waren mehrmals beim Hautarzt, zig Cremes ausprobiert. Fazit - hilft alles nichts, man kann es auch lassen.
Zitat von Avada im Beitrag #832Im Herbst/Winter brauch ich trotzdem täglich Creme (unparfümiert, wenig Inhaltsstoffe usw.) um die trockenen Stellen zu pflegen.
Woher kommen denn diese trockenen Stellen? Wenn du sonst auch häufig cremst, dann wären die ja die Folge, nicht die Ursache. Im Artikel stand ja auch, es braucht mehrere Monate am Stück, bis die Haut sich regeneriert und nicht mehr abhängig von außen ist.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #833 Und du bist sicher, dass sie nicht cremen?
hah, erwischt. Da bin ich tatsächlich von mir ausgegangen. Sind oft die gleichen Problemstellen wie bei mir. Und bei mir geht's durch die Pflege direkt weg.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #833 Woher kommen denn diese trockenen Stellen? Wenn du sonst auch häufig cremst, dann wären die ja die Folge, nicht die Ursache.
Die kommen vom Wechsel Heizungsluft und nahezu Minusgrade draußen. Ich hab das seit Kindheitstagen an Augenbrauen und auf den Wangenknochen (und meine Mutter hat mich nicht seit Geburt regelmäßig im Gesicht eingecremt, dass da schon ein Gewöhnungseffekt hätte entstehen können).
Tatsächlich hab ich bis vor 3-4 Jahren im Sommer nicht eingecremt, außer ich war in sehr südlichen Gegenden, und die Probleme kamen trotzdem pünktlich im November mit dem ersten überheiztem Raum+Kälte draußen und gingen im März.
Ich habe einen Herrn hier herumlaufen, der sehr häufig mit trockener, riesiger Haut zu tun hat. Das ist witterungs- und altersbedingt. Er turnt seit über 30 Jahren in luftigen Höhen herum, beruflich bedingt, und bei Aufnahme dieser Beschäftigung mit Anfang 20 hatte er das Problem auch noch nicht. Das tauchte erst jetzt auf, in den letzten Jahren, etwa ab dem 50ten Geburtstag. Generell schimpft er öfter über juckende Haut an den Schienbeinen, Schlüsselbeinen. Früher hatte er eher eine "robuste,fettige"Haut, als Teenager extrem, jetzt wird sie trocken. Einen ähnlichen Effekt sehe ich bei mir selbst, von Akne in jungen Jahren ging es zu trockener Haut mit Beginn der Wechseljahre. Als ich in meinem früheren Job gearbeitet habe war es extrem. War ein Industriebetrieb, die Luft in der Halle war extrem warm und trocken/staubig. Mitunter dachte ich- wenn ich jetzt grinse, bröckelt es wie bei einer Mumie.
Da hilft Creme dann schon. Man muss nur drauf achten, sich keine stark wasserhaltige Creme ins Gesicht zu schmieren, wenn man dann stundenlang draußen bei Frostgraden und scharfen Wind arbeitet. Das führt dann zu Erfrierungen. Bei einer empfindlichen Haut, die deshalb schuppt und spannt,das kenne ich von einer meiner Töchter auch, ist tatsächlich weniger oft mehr, weil die Haut auf die Inhaltsstoffe häufig "zickig"reagiert und dann erst recht schwierig wird.
Dass weniger auch bei Pflege mehr sein kann ist tatsächlich so. Ein Hautärztin, die auch Bücher schreibt und die ich sehr schätze, Yael Adler sagt das auch: Weniger ist mehr.
Löffel Tomatenmark täglich ist oft besser als Cremes en masse.
Ich bin auch bei Pflege eine, die wenig nimmt. Derzeit ein VitaminC Serum von Bioniva morgens. Ich entferne Mascara mit Entferner, sonst wasche ich die Gesichtshaut mit warmem Wasser.
Körper creme ich erst seit ich über 40 bin ein. Mit einer duftneutralen Bodylotion von Neutrogena. Nimmt mein Mann auch. Ich mag es eh gern unisex.
Manchmal hab ich so Phasen, wo ich das Bedürfnis bekomme mich mit mehr und anderen Substanzen zu cremen. Oft nach Lektüre einschlägiger Stränge hier ;-)
Aber im Grunde, ist meine Haut immer am besten, wenn ich ihr ihre Ruhe lasse. Ich hatte mit Mitte 30 als ich zu rauchen aufgehört habe eine furchtbare Akne Phase. So richtig! Krasser als mit 14. Ich rannte von Dr. Pontius zu Dr. Pilatus. Alle verschrieben mir zig Zeugs. Gebrannt wie Hölle. Pickel wie Pockenbeulen. Irgendwann war ich so frustriert und genervt, dass ich mir dachte, jetzt mach ich gar nix mehr. Dauerte noch ein paar Monate bis es ganz weg war, aber nach so 3 Wochen merkte man schon, dass die Haut sich selber re-organisierte. Kann auch ein zufälliger zeitlicher Zusammenfall sein! Aber das Geschuppe, geröte und Brennen war sofort nach Absetzen weg. Die Pickel halt nicht so schnell.
Meine Erfahrung ist also auch durchaus, dass Cremes, Seren, was weiß ich eine gute oft psychosomatische Wirkung des sich verwöhnens, gut Tuns, entspannens, haben. Und das ist ja auch toll Aber sonst weniger tatsächlich oft mehr ist. Vor allem fürs Börsel.....
Zitat von Avada im Beitrag #834Tatsächlich hab ich bis vor 3-4 Jahren im Sommer nicht eingecremt, außer ich war in sehr südlichen Gegenden, und die Probleme kamen trotzdem pünktlich im November mit dem ersten überheiztem Raum+Kälte draußen und gingen im März.
Ah, danke. Ich kenne ja keine überheizten Räume, vielleicht kennen die Amis sie auch nicht, deren Häuser sind ja nicht besonders dicht. 😏
Cremst du nur die trockenen Stellen oder routinemäßig alles? Tut mir leid, wenn ich es überlesen habe.
Man kann alles zu einem Streitthema machen, wenn man will. Ich denke, dass es falsch ist, die eigene (Haut)befindlichkeit und deren (Nicht)pflege allen anderen als alleinseligmachendes Dogma überzustülpen. ICH lebe mit meiner Haut, die ich genau kenne und dementsprechend behandle.
Was anonyme User eines Forums davon halten, ist mir schnuppe.
Meine Haut scheint normal zu sein, war nie fettig, nie Pickel anfällig, aber auch nie irgendwie trocken. Aber ich creme Gesicht und Hals regelmäßig morgens und abends mit einer Gesichtscreme, die Hände nach dem Waschen tagsüber auch mit Nivea.
Eine morgendliche warm/kalt Dusche dreimal im Wechsel lasse ich mir auch nicht von "Experten", die meinen, einmal wöchtenlich sei genug - was scheinbar der neueste Hype ist - miesmachen, weil sie mir physisch und auch psychisch gut tut. Anschließend wird die Haut mit einer Bodylotion eingerieben, und ich fühle mich rundum wohl und gepflegt. Und das seit Jahrzehnten ohne jede Hautauffälligkeit. So mache ich es, und andere machen es ebenso, d.h. so, wie es für sie gut ist!
Das war mein Wort zum Sonntag zum Thema .
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von schafwolle im Beitrag #836Ich bitte Dich, Dir dann doch die Mühe des Zitierens zu machen. Ich lasse mir nämlich nur ungern etwas unterstellen.
Gut, wir einigen uns darauf, dass ich es missverstanden habe und du niemanden ungepflegt nennst, der nicht deine Art der Pflege nicht benutzt. (ist ernst gemeint)
Zum Verständnis - wer wäre für dich dann wirklich ungepflegt?
Zitat von vultura im Beitrag #828Mir ist wurscht, was Andere davon halten, dass ich maximal bei viel Heizungsluft etwas Urea-Creme benutze
Ich glaube, das kommt von überheizten Räumen. Ich kenne keine trockene Heizungsluft, in allen meinen Wohnungen war die Luftfeuchtigkeit im Winter höher als im Sommer (55-60% vs 45%).
Damit lehnst du dich aber weit aus dem Fenster - Duschnschnittstemperatur bei mir sind 20° - mein Hygrometer aktuell ist nach den Lüften bei 24%....
Zitat von ZeroZero im Beitrag #838 Ah, danke. Ich kenne ja keine überheizten Räume, vielleicht kennen die Amis sie auch nicht, deren Häuser sind ja nicht besonders dicht. 😏
Cremst du nur die trockenen Stellen oder routinemäßig alles? Tut mir leid, wenn ich es überlesen habe.
Ich creme nur die trockenen Stellen ein. Für die restliche Haut wäre die Creme auch zu reichhaltig.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #839Trinken ist bei trockener Haut auch einen Versuch wert. Also Wasser ;-)
Ach Rokeby, niemand mag es, wenn man ins Wespennest sticht. 😁
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #837Manchmal hab ich so Phasen, wo ich das Bedürfnis bekomme mich mit mehr und anderen Substanzen zu cremen. Oft nach Lektüre einschlägiger Stränge hier ;-)
Ja, der Impuls zum Googeln kam vom neuen Handcremestrang. 😏 Ich beharre ja nicht darauf, dass alle anderen die Geisterfahrer sind, und überprüfe meine Meinung lieber nochmal. Was Menschen dazu sagen, die wirklich Ahnung von Haut, Zusammensetzung usw haben.
Und stimmt, häufige Duschen belasten die Haut natürlich auch noch zusätzlich. Es ist auch kein "neuer Hype", sondern schon lange bekannt und thematisiert. Von einmal die Woche habe ich allerdings noch nicht gelesen.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #844 Und stimmt, häufige Duschen belasten die Haut natürlich auch noch zusätzlich. Es ist auch kein "neuer Hype", sondern schon lange bekannt und thematisiert. Von einmal die Woche habe ich allerdings noch nicht gelesen.
Doch, ich schon! Das erinnert mich an das "Bad am Samstag Abend", das ich (als Oldie) noch aus meiner Kindheit kenne .
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Avada im Beitrag #843Ich creme nur die trockenen Stellen ein. Für die restliche Haut wäre die Creme auch zu reichhaltig.
Ah OK, dann passt es ja zu dem, was ich geschrieben habe. Ich creme es bei den Kindern auch immer wieder, der Kleine hat ab und zu richtig schlimm trockene Hände. Einen Zusammenhang mit dem Wetter haben wir noch nicht gefunden, es war auch im Sommer der Fall. Und jetzt schon mehrere Monate nicht.
Mir ging es um routinemäßiges Eincremen von kompletten gesunden Haut.
Zitat von Wendy im Beitrag #845Mit Pflege hat das doch rein gar nichts zu tun!
Es wird allerdings fast von Anfang an darüber diskutiert. Ich will keinen zusätzlichen Strang für "ungecremt" eröffnen, wenn schon halber Thread hier darum ging. 😏
Ich bin jetzt Mitte 70 und benutze seit Jahrzehnten Hauschka - und zwar als Minimalprogramm. Das heißt: Abends Gesichtswaschcreme und Feuchtigkeitsserum. Morgens: Reinigen nur mit Wasser, halbe Portion Feuchtigkeitsserum und Tagescreme, wobei Letztere mehr eine Schutzfunktion hat.
Ich habe immer schon eine völlig unkomplizierte Haut gehabt (nicht fettig, nicht trocken), zeitweise eine Tendenz zu Mischhaut. Eine Freundin (gleiches Alter) hat die gleichen Erfahrungen gemacht. Sie hat von Natur aus extrem trockene Haut. Keine von uns hatte je Hautprobleme in Richtung Allergien.
ABER: Ich kenne auch Frauen, bei denen hat diese Minimalmethode über viele Jahre geklappt. Auch diese Frau hatten keine Allergien oder Ähnliches. Aber als sie 70 Jahre und älter wurden, hat es nicht mehr gereicht, die Haut hat unangenehm gespannt. Sie brauchten „mehr“.
Ich will sagen: Vorsicht mit allgemeinen Behauptungen in diesem Bereich.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #847 Mir ging es um routinemäßiges Eincremen von kompletten gesunden Haut.
Das mache ich offensichtlich . Ich könnte durchaus mal ausprobieren, wie es meiner Haut bekommt, wenn ich sie plötzlich nicht mehr creme, aber wozu, wenn ich damit jahrzehntelang gut gefahren bin? Damit die Haut noch besser wird? Besser als gut geht nicht ...
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.