@Katelbach Dabei wollte ich grad den Mick Jagger ins Spiel bringen. Imho der männliche Patti Smith. Und nutzt es ihm?
Nein! Denn meines Betrachtens nach ist der gute Mick meistens geschminkt...
Der Thiel wäre mir jetzt nicht der Ad hoc Adonis, aber so fett ist der nicht (?) So ein kleiner Pummel halt. Wenn!!! er geistreich und charmant wäre - käme halt drauf an. Ist er ja als Thiel auch nicht so... MIr wären seine Haare zu ungewaschen in der Rolle. Das fände ich beim Thiel schrecklicher als die Wampe.
Zitat von Hydra im Beitrag #733 Eigentlich müsste doch Patti Smith von den Usern der Ungeschminkt-Fraktion toll gefunden werden. Aber ich schätze, da würden dann die meisten sagen: Neee, aber nicht so. Wenn ungeschminkt, dann aber bitte den üblichen Konventionen entsprechend (also kein Damenbart und ordentlich frisiert).
Für mich - bisher geschminkt - verkörpern Frauen wie Patti Smith eher ein positives Bild von ungeschminkt-sein. Ich könnte mir das später für mich auch so vorstellen. Ich mag diese Brüche und ihre Kleidung total.
Mich interessiert relativ wenig, wie sie aussieht und nur ein bisschen, wie sie sich anzieht (weil das so meine Richtung ist). Ich finde sie als Künstlerin sensationell und ihr offener, manchmal naiver Umgang mit allem, was sie mitgemacht hat, verdient meinen Respekt
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von ZeroZero im Beitrag #750OK, in Promis- und TV-Threads halte ich mich nicht auf, vielleicht geht es da mehr auf Frauen... Aber dass Frauen generell mehr auf Aussehen anderer Frauen schauen, ist ja verbreitet. Wir sind so sozialisiert, dass bei Frauen Aussehen eine große Rolle spielt.
Wenn das immer noch so ist, wird´s nix mit gesellschaftlichem Fortschritt. Diese Art von Vergleich und Competition ist antiquiert. Ist ja das Pendant zum Schwellkörper- und Autovergleich. Hirn wär vielleicht die bessere Sozialisation.
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Für mich - bisher geschminkt - verkörpern Frauen wie Patti Smith eher ein positives Bild von ungeschminkt-sein. Ich könnte mir das später für mich auch so vorstellen. Ich mag diese Brüche und ihre Kleidung total.
Ich mag Menschen, egal ob geschminkt oder nicht , die authentisch sind. Die Grenzen und Konventionen sprengen. Die zu ihren Ansichtens stehen und sich nicht wegen anderen verbiegen.
Aber auch die Menschen haben, wie alle anderen auch, ein Anrecht darauf, nicht diffamiert zu werden wie zum Beispiel, dass vor ihrem Anblick gewarnt werden sollte.
Zitat von Katelbach im Beitrag #748 Mich überrascht, dass vor allem Frauen Frauen kritisieren.
Mich nicht. Das ist offenbar so alt wie die Menschheit. Und es hat, trotz aller noch so hart umkämpften weiblichen Eigenständigkeit, nach wie vor was mit dem männlichen Blick auf Frauen zu tun. Selbst wenn Männer, welche auch immer, manchmal gar nicht zustimmen würden. Das ist der verinnerlichte, imaginierte männliche Blick in der Frau sozusagen.
Zitat von Katelbach im Beitrag #753Wenn das immer noch so ist, wird´s nix mit gesellschaftlichem Fortschritt. Diese Art von Vergleich und Competition ist antiquiert. Ist ja das Pendant zum Schwellkörper- und Autovergleich. Hirn wär vielleicht die bessere Sozialisation.
Es ist mit Instagramm, Tinder und Co. eher schlimmer geworden...
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #751So ein kleiner Pummel halt.
Ich sag lieber nicht, was ich zuerst gelesen und mich gefragt habe, woher du das weißt :D
Ich habe ausdrücklich von Dritten gesprochen, die nicht anwesend sind und es auch nie erfahren würden.
.
Diese Aussage erschreckt mich noch mehr.
Du redest also niemals nie über Nicht-Anwesende? Bzw. nur ausdrücklich positiv? Ich werde dich nächstes Mal dann darauf hinweisen ;) Bei Empörung über Ungeimpfte usw usw.
Zitat von Katelbach im Beitrag #748 Mich überrascht, dass vor allem Frauen Frauen kritisieren.
Mich nicht. Das ist offenbar so alt wie die Menschheit. Und es hat, trotz aller noch so hart umkämpften weiblichen Eigenständigkeit, nach wie vor was mit dem männlichen Blick auf Frauen zu tun. Selbst wenn Männer, welche auch immer, manchmal gar nicht zustimmen würden. Das ist der verinnerlichte, imaginierte männliche Blick in der Frau sozusagen.
Ja, leider. Tut mir Leid, wenn das jetzt platt klingt, aber so machen sich heute Frauen immer noch zu Handlangerinnen des Patriarchats.
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Zitat von Katelbach im Beitrag #745Patti Smith ist eine der wirklich großen Künstlerinnen. Sie macht ja nicht nur ab und zu ne Scheibe. Da steckt deutlich mehr dahiner, sie ist ja kein Pop-Sternchen und sie hat es nicht nötig, irgendjemandem zu gefallen - auch nicht, was ihre Musik betrifft oder ihre öffentlichen Auftritte (von denen ich eine Reihe gesehen habe). Sie ist, wie sie ist, und sie zeigt, dass sie sich mit dem Leben auseinandergesetzt hat.
Einen Anflug von Oberlippenbehaarung hatte sie auch als junge Frau. Sieht man auf den Mapplethrpe-Fotos.
Mir ist es übrigens neu, dass Künstler:innen auch "lecker" (furchtbarer Begriff für Menschen) aussehen müssen. Und ganz nebenbei: Mir stößt in solchen Diskussionen immer weder auf, dass Männer verrottet ausehen dürfen und das sehr viel weniger kommentiert wird.
Leute, wir sind im 21. Jahrhundert!
Genau, man denke nur an Udo Lindenberg..... aber da wird es als Kult bezeichnet.
Zitat von Katelbach im Beitrag #748 Mich überrascht, dass vor allem Frauen Frauen kritisieren.
Das war doch schon immer so.... und wird auch immer in gewissen Kreisen so bleiben. Leider
ZitatWenn das immer noch so ist, wird´s nix mit gesellschaftlichem Fortschritt. Diese Art von Vergleich und Competition ist antiquiert. Ist ja das Pendant zum Schwellkörper- und Autovergleich. Hirn wär vielleicht die bessere Sozialisation.
Und wir alle haben hier die Wahl das zu reproduzieren oder nicht....
- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos
Zitat von Katelbach im Beitrag #752Mich interessiert relativ wenig, wie sie aussieht und nur ein bisschen, wie sie sich anzieht (weil das so meine Richtung ist).
Ihren Stil finde ich sensationell. Eher maskulin-minimalistisch, ähnlich wie Jil Sander, nur etwas rockiger. Die Kleidung macht schon viel aus. Das selbe Gesicht mit praktischer Kurzhaarfrisur, Jack-Wolfsding-Fleece-Jacke oder Pastell-Pullover - würde gaaanz anders wirken.
Ich würde mir im Straßenbild mehr Heterogenität wünschen, gerade bei älteren Menschen. In meiner Stadt sehe ich fast nur Menschen ab 50 mit "praktischer" Kleidung, aber nie Patti Smith, Günther Krabbenhöft oder Vivienne Westwood. So unterschiedlich deren Stil ist, er ist abseits von dem üblichen 50+-Einerlei.
@Katelbach: Absolut. Auch die mit der praktischen Kleidung sollen es tragen, wenn sie es mögen und ich sollte mir abgewöhnen, über Männer mit kurzärmligen Hemden so negativ zu denken. Ich gelobe Besserung. Oberflächlich ist das nämlich wirklich. Aber das Anschauen schöner Kleidungsstile, als eine Art ästhetisch-künstlerisches Ding, so wie ich mir gerne bildende Kunst im Museum anschaue, werde ich mir wohl weiterhin herbei sehnen. Und ja, ich lebe, unter diesen Gesichtspunkten, in der falschen Stadt. Ich wohnte auch schon in Berlin und Düsseldorf, da gab es wesentlich mehr Heterogenität.
Patti Smith finde ich tatsächlich auch ziemlich cool. Das eine Foto ist nicht "vorteilhaft" (finde ich) aber gibt es von uns allen nicht 1000e die man lieber nicht in der Öffentlichkeit zeigen würde?
Mit Udo Lindenberg kann ich tatsächlich sehr viel weniger anfangen...musikalisch wie auch "optisch".
Ich sehe das auch nicht so geschlechtsbezogen.
Hauptsache unkonventionell ist auch nicht meins. Manche ziehen sich eher konventionell an und es sieht super aus. Damit meine ich nicht Einheitslook.
Letzlich ist das ganze Äußere ja eh nicht so wichtig (klar) und ein Mensch den man kennenlernt bekommt eine ganz andere Ausstrahlung für einen.
Daher finde ich "Zurechtmachen" sollte Freude machen, Pflege des Körpers auch durch Sport und gesunde Ernährung ebenso, wobei ich finde das auch "über die Stränge schlagen und feiern da durchaus zugehört, Mode sollte ebenfalls Spass machen.
In Frankreich finde ich den Umgang damit ganz gut. Oft wird damit gespielt, es ist ein Teil der Kultur, der Alltagskultur, und viele bleiben dabei "natürlich", also anders als zum Beispiel das us-amerikanische Schönheitsideal a la Ivanka Trump.
Zitat von Katelbach im Beitrag #745 Und ganz nebenbei: Mir stößt in solchen Diskussionen immer weder auf, dass Männer verrottet ausehen dürfen und das sehr viel weniger kommentiert wird.
In dieser Diskussion hier im Strang waren aber Männer überhaupt kein Thema. Lediglich eine Userin hat geschrieben, dass sie *Natur pur* bevorzugt und Pflegeprodukte für ihren Mann ablehnt.
Ich finde, die Zeiten, in denen Männer verrottet aussehen dürfen, gehören immer mehr der Vergangenheit an. Gerade bei der jüngeren Generation ist hier ein Umdenken bemerkbar, und das ist auch gut so. Wird auch von Social Media unterstützt.
Zitat von Katelbach im Beitrag #748 Mich überrascht, dass vor allem Frauen Frauen kritisieren.
Man kann sich viel besser mit etwas auseinandersetzen (oder meint, es zu können), wenn es Schnittmengen bei der Identifikation gibt.
Männer werden übrigens auch von Frauen kritisiert und umgekehrt - aber auf einer anderen Ebene.
Zitat von Hydra im Beitrag #767@Katelbach: Absolut. Auch die mit der praktischen Kleidung sollen es tragen, wenn sie es mögen und ich sollte mir abgewöhnen, über Männer mit kurzärmligen Hemden so negativ zu denken. Ich gelobe Besserung. Oberflächlich ist das nämlich wirklich. Aber das Anschauen schöner Kleidungsstile, als eine Art ästhetisch-künstlerisches Ding, so wie ich mir gerne bildende Kunst im Museum anschaue, werde ich mir wohl weiterhin herbei sehnen. Und ja, ich lebe, unter diesen Gesichtspunkten, in der falschen Stadt. Ich wohnte auch schon in Berlin und Düsseldorf, da gab es wesentlich mehr Heterogenität.
Mein Schlusswort, dann bin ich hier wieder weg: Ich finde auch vieles ganz schlimm anzuschauen. Möchte nicht anfangen, das aufzuzählen. Finde es überl, wenn prakktisch vor schön geht. Aber das scheint mir hier nicht Thema zu sein.
Mich stört an der Diskussion, dass Frauen sich heute noch einem Diktat beugen sollten und am besten Leib und Leben riskieren sollten - bei einer OP - weil sie in natura erschreckend aussehen.
Aber ich war lange Zeit auch so hochmütig.
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Zitat von schafwolle im Beitrag #770In dieser Diskussion hier im Strang waren aber Männer überhaupt kein Thema.
Stimmt. Und so wie ich es verstanden habe, war es auch nicht das Ursprungssthema. Unfassbar, was es mittlerweile für Auswüchse hat.
Was du als "Auswüchse" bezeichnest, empfinde ich als lebendige Diskussion. Durch diesen Thread habe ich auch noch mal meine eigenen Vorurteile und Widersprüche reflektieren können, was ich selbst als positiv empfinde.
Zitat von Katelbach im Beitrag #771 Mich stört an der Diskussion, dass Frauen sich heute noch einem Diktat beugen sollten und am besten Leib und Leben riskieren sollten - bei einer OP - weil sie in natura erschreckend aussehen.
Jetzt würde ich aber wirklich gerne verstehen, was Du damit meinst, @Katelbach.
Ich glaube nicht, dass ich etwas überlesen habe - aber ich erinnere mich an keinen einzigen Beitrag, der Leib und Leben riskierende (!) OPs befürwortet hat. Und ich selbst war hier übrigens die Einzige, die ihre Schlupflider-Korrektur - und somit eine OP - erwähnt hat.