Ja, Saltkrokan auch. Da war ich nur schon etwas älter. Ich mochte dafür Ronja Räubertochter nicht. Das muss ich mal wieder vorholen und endlich mal ganz lesen, ich kam immer höchstens zur Mitte.
Zitat von Stina im Beitrag #322 "Wir Kinder von Bullerbü" wäre auf einer Ranking-Liste für diesen Strang bei mir vermutlich auch auf Platz 1. I
Ich mag eigentlich alles von A. Lindgren, auch die "geschmähte" Pippi - die passte so schön in die Welle der antiautoritären Erziehung . Ganz besonders mag ich die Michel Stories, auch die Verfilmungen. Und Ferien auf Saltkrokan. Und Kalle Blomquist. Interessant ist auch das autobiographische Buch über ihre Kindheit und ihre Eltern!
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Wendy im Beitrag #327Interessant ist auch das autobiographische Buch über ihre Kindheit und ihre Eltern!
Das fehlt mir noch in meiner Sammlung, reizt mich aber sehr.
Ihre Kriegstagebücher sind auch sehr lesenswert, die habe ich vor ein paar Jahren gelesen und fand sie großartig. Die deutschsprachige Ausgabe ist auch sehr schön aufgemacht.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
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Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #328 Ihre Kriegstagebücher sind auch sehr lesenswert, die habe ich vor ein paar Jahren gelesen und fand sie großartig. Die deutschsprachige Ausgabe ist auch sehr schön aufgemacht.
Die kenne ich wiederum nicht! Es gibt so viel Schönes und Interessantes zu lesen !
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Ich mag von Astrid Lindgren die Brüder Löwenherz am liebsten und Mio, mein Mio. Beide von der Grundstimmung sehr ähnlich. Ronja Räubertochter hat aber ein paar wunderbare Szenen, z.B. als der Vater sich bei den Schafen über Ronjas Krankheit ausheult und ihnen vorwirft, sie könnten das ja gar nicht verstehen, bis ihm einfällt, was aus ihren Kindern geworden ist. Lammbraten.
Zitat von Wendy im Beitrag #327 Ich mag eigentlich alles von A. Lindgren, auch die "geschmähte" Pippi - die passte so schön in die Welle der antiautoritären Erziehung . ..... Interessant ist auch das autobiographische Buch über ihre Kindheit und ihre Eltern!
Das finde ich wunderbar. wahrscheinlich die Grundlage für ihre Geschichten. Als Kind war ich qua Natur anti-autoritär (oops, das hat sich nicht ausgewachsen), aber Pippis performance fand ich einfach nur albern. Keine Identifikations-Schnittmenge, auch so eine Freundin hätte ich nicht haben wollen. Mir reichten und gefielen und gefallen immer noch die ganz normalen Eigenmächtigkeiten von Michel
Von Astrid Lindgren habe ich vor allem Bullerbü und Ferien auf Saltkrokan geliebt. Naturlich gab es auch Pippi Langstrumpf (1 großer Band, nicht die 3 kleinen, die wohl ausführlicher waren. Außerdem erinnere ich mich noch vage an Mio, mein Mio.
Pippi mochte ich schon auch, sie war nur nicht mein Favorit unter all den Lindgren-Büchern. "Nicht den Fußboden berühren" haben wir zum Entsetzen meiner Mutter gerne nachgespielt
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Bei mir waren es Bullerbü und dann Saltkrokan . Gar nicht mochte ich den Karlsson vom Dach.
Meine Kinder wiederum mochten "Die Kinder aus der Krachmacherstraße" sehr.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Als Kind hab ich mal ein Kommunionvorbereitungsbuch von meiner seligen Großmama in die Finger bekommen: "Mein Rind, gib mir dein Herz" (natürlich hieß es KIND, aber ich hatte da noch ein paar Probleme mit der Frakturschrift).
Es war eine Sammlung von salbungsvollen Geschichten über ganz arg brave und fromme Kinder - und in jeder zweiten ist das Kindlein am Ende gestorben. Ich kann mich noch an das leichte Schaudern erinnern und daran, daß ich einige der Geschichten nach dem ersten Lesen überblättert habe, um sie nicht nochmal lesen zu müssen.
Und den Geruch von dem Buch hab ich auch noch in der Nase. Es lag ziemlich lang vergessen irgendwo im Keller...
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #335Den Karlsson mag, glaub ich, niemand.
Och, aber so über die Stadt zu fliegen wär schon ganz schön schön. Und den großen Bruder vom Film-Lillebror fand ich damals toll. Ich glaube, ich weiß sogar noch den Namen des Schauspielers (Stefan Hallerstam?)...
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #335Den Karlsson mag, glaub ich, niemand.
Stimmt nicht, ich mag ihn schon !
Ich erinnere mich an eine Szene, in der er bei Lillibror zum Geburtstag eingeladen war und einem kleinen Mädchen, das das letzte Stück Torte nehmen wollte, den Kuchenheber aus der Hand nahm und es tadelte: hat man je so ein gefräßiges kleines Mädchen gesehen? Sprach's und aß das Tortenstück selber. Außerdem "saß er da und aß Bonbons, dass es knirschte".
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Ich kann mich zwar kaum noch erinnern, weiß aber noch, dass ich ihn mochte. Bei mir war es ansonsten Kalle Blomquist mit der Geheimmsprache und dem Großmummrich.
Zitat von Saruma im Beitrag #340Ich kann mich zwar kaum noch erinnern, weiß aber noch, dass ich ihn mochte. Bei mir war es ansonsten Kalle Blomquist mit der Geheimmsprache und dem Großmummrich.
Mömörördöderör !
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Wendy im Beitrag #327Interessant ist auch das autobiographische Buch über ihre Kindheit und ihre Eltern!
Das fehlt mir noch in meiner Sammlung, reizt mich aber sehr.
Ihre Kriegstagebücher sind auch sehr lesenswert, die habe ich vor ein paar Jahren gelesen und fand sie großartig.
Kenne ich beide nicht, interessieren mich aber. Sehr toll fand ich den Briefwechsel zwischen AL und einer engen Freundin, der vom Bri-Lesekreis durchweg verrissen wurde. Das war zeitgeschichtlich sehr interessant, und die beiden unterschiedlichen Charaktere und damit verbundenen Grundkonflikte der Frauen kamen authentisch zum Ausdruck.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #330Ich mag von Astrid Lindgren die Brüder Löwenherz am liebsten und Mio, mein Mio. Beide von der Grundstimmung sehr ähnlich.
Das sind auch meine Lindgren-Liebsten. Diese melancholische Grundstimmung fand ich in keinem anderen Kinderbuch. Wie sich Traurigkeit in Trost auflöste - unvergesslich.
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #335Den Karlsson mag, glaub ich, niemand.
Das könnte auch an der Verfilmung liegen. Ich kenne nur die Verfilmung, und darin finde ich den Karlsson extrem unsympathisch.
Ich muss mal nachsehen - ich habe sehr viel biographisches und auch Briefe von A. Lindgren gelesen, aber tatsächlich glaube ich, genau die hier genannten alle nicht. Das wäre auch mal wieder ein Projekt.
Zitat von Galah im Beitrag #342 Das könnte auch an der Verfilmung liegen. Ich kenne nur die Verfilmung, und darin finde ich den Karlsson extrem unsympathisch.
Ich mochte ihn im Buch schon nicht. Das einzige was uns daraus innerhalb der Familie weiter begleitet hat war der Ausspruch: "Das stört keinen großen Geist!"
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erste bücher bei mir waren "der struwwelpeter" und "die struwwelliese"; beide "pädagogisch hoch wertvoll" 🤔🤨 - darin allerdings recht anzweifelhaft.
ebenso hoch fragwürdig, was den päd. wert anbelangt, die "Pucki"-Bände, die die älteren cousinen schon gelesen hatten.
besser dann schon die "Nesthäkchen"-Reihe.
die typischen mädchenbücher vom schneider-verlag gab es gradezu inflationär. jeder durchstandene, unliebsame arztbesuch wurde mit einem buch meiner wahl honoriert.
ein dickes leinengebundenes buch, das ich mal ausgeliehen hatte und nicht zurückgegeben habe (es wurde auch nicht angemahnt - schlappe entschuldigung, ich weiß), hieß "Der Trotzkopf". ebenso seitenstark und mädchenaffin "Andrea und Viktoria".
richtig toll (und das bis ins erwachsenen-alter) fand ich die bücher von louisa may alcott um die familie March "Little women/little wives /Little men/ March" - "Little women" wurde mehrfach verfilmt.
auch als erwachsene bin ich kinder-und jugendbüchern treu geblieben (wenn auch nicht ausschließlich):
Alle Harry Potter-bücher habe ich parallel mit einer freundin und meinem enkel (er las auf deutsch, wir auf engl) "weggerissen", dicht gefolgt von der "twilight"-saga (pädagogischer wert eher unten angesiedelt)
klaus kordon halte ich für einen wunderbaren autor von jugendbüchern.
ach, es gibt noch sooo viele....
habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
An den Jungen, der mir im Kindergarten einen Heiratsantrag gemacht hat: Ich wäre jetzt soweit
Zitat von djinnchiller im Beitrag #345 Ich mochte ihn im Buch schon nicht. Das einzige was uns daraus innerhalb der Familie weiter begleitet hat war der Ausspruch: "Das stört keinen großen Geist!"
Ich finde ihn herrlich, weil er durch seine seltsame Art das Beste in dem kleinen Jungen hervorbringt, irgendwie kanalisiert. Ich hatte ja in der Bri eine Zeitlang einen Spruch von ihm als Signatur: "Ich bin ein kleines, motorisiertes Gespenst, wild, aber schön!" Und ich liebe sein Gemälde von dem kleinen roten Vogel in der Ecke des Blattes: "Kleiner, sehr einsamer roter Hahn." Aber ich habe ihn auch erst als Erwachsene gelesen, "Mio, mein Mio" und die "Brüder Löwenherz" schon früher.
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #328[quote=Wendy|p188728]Interessant ist auch das autobiographische Buch über ihre Kindheit und ihre Eltern!
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Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #343Den Briefwechsel habe ich auch noch auf dem Wunschzettel.
Die Tagebücher aus Kriegszeiten hab ich hier, aber auch noch nicht gelesen. Den Briefwechsel mit der Frau aus Berlin würd ich auch gern noch lesen, aber ich glaub, das Buch ist derzeit vergriffen, kann das sein?
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Ich hab grad einige Taschenbücher vor Augen, ich glaub, das war eine Klassiker Reihe vom Bertelsmann, das Cover war weinrot und das Frontcover glaub ich mit schwarzweissen Illustrationen .. Tom Sawyer und Huckleberry Finn, Gullivers Reisen, Moby Dick. Die sind bei meinen Umzügen dann irgendwann verloren gegangen.
Lesen gelernt hab ich bei meinem Opa mit Wilhelm Busch. Rückblickend haben die Geschichten keinen Schaden bei mir angerichtet :). Aus Nostalgie (ich komme aus weitläufig aus der Gegend, wo WB aufgewachsen ist) hab ich vor ein paar Jahren beide dicken Alben antiquarisch wiedergekauft. Das ist ja viel mehr als nur Max und Moritz und die fromme Helene.
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