Zitat von Wendy im Beitrag #295Mögt ihr "Der Wind in den Weiden" auch nicht? Das ist für mich auch so ein Kinderbuch für Erwachsene. Oder "Die Eisenbahnkinder"?
Kenne ich beides inhaltlich nicht, wobei ich „Der Wind in den Weiden“ optisch sehr gern mag und zumindest aus meiner Buchhandelszeit kenne. „Die Eisenbahnkinder“ sagten mir gar nichts, das ist vermutlich eine reine Altersfrage.
Zitat von Stina im Beitrag #294Geht mir in der Sache ähnlich, auch wenn ich Pippi und Harry mag. Aber zu "Pu, der Bär" hab ich auch nie Zugang gefunden
Geht mir ähnlich. Pippi hab ich geliebt als Kind, seh ich heute etwas anders. Das Mädchenbild, das Annika zeigt, ist deutlich aus der Zeit gefallen. Harry Potter mochte ich, obwohl schon erwachsen. Mein Sohn war 10 Jahre alt beim ersten Band und wuchs praktisch mit Harry mit. Sogar der Schauspieler ist nur einpaar Tage jünger als er.
Zitat von Stina im Beitrag #301 „Die Eisenbahnkinder“ sagten mir gar nichts, das ist vermutlich eine reine Altersfrage.
Nein, wie ich schon sagte, ist das Buch in Deutschland ziemlich unbekannt. Ebenso wie die Bücher von B. Potter. Die sind allesamt in England angesiedelt, und ich habe sie erst als Erwachsene kennengelernt.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Stina im Beitrag #305Schon, aber Beatrice Potter ist auch im deutschen Buchhandel bis heute bekannt.
Aber nicht so bei den Lesern, jedenfalls kommt es mir so vor. "Peter Rabbit" kennt in England jedes Kind, aber hierzulande? Wir können nicht alle dieselben Bücher kennen, geschweige denn lieben.
Und rechtfertigen muss man sich für seine Vorlieben und Abneigungen auch nicht ...
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
"Pu der Bär" habe ich erst als Erwachsene gelesen (in der Übersetzung von Harry Rowohlt), und es hat mir sehr gut gefallen. "Wind in den Weiden" habe ich dann irgendwann mal meiner Tochter geschenkt und fand es beim Vorlesen doof. Genauso wie "Karlsson vom Dach", das ich aber auch erst als Erwachsene gelesen habe. "Pippi Langstrumpf" mag ich auch nicht so, die anderen von Lindgren aber schon.
Meine ersten Bücher waren auch Schneider-Bücher, damals gab es für Schulanfänger extra Bücher in Schreibschrift, weil damals die Druckschrift erst später gelehrt wurde. Davon hatte ich einige. Dann natürlich die ganzen Schneider-Serien wie "Dolly", "Tina und Tini", "Hanni und Nanni" weniger, aber auch, dann noch "Trixie Belden", "Burg Schreckenstein", "Die Pizza-Bande", die ganzen Internatsbücher von Marie-Luise Fischer (Ulrike, Leona und wie sie alle hießen), "Mit 13/14/15/16" von Tina Caspari... herrlich.
Nicht von Schneider waren dann "Pucki", "Bummi" und "TKKG", die ich auch viel gelesen habe, aber auch noch "Der Trotzkopf" (das ich noch von meienr Mutter hatte) und "Nesthäkchen" (anlässlich der ZDF-Weihnachtsserie gab es damals 2 dicke Sonderbände).
Außerdem gab es noch die "Leselöwen", war das der Löwe-Verlag? Die waren ziemlich dick und meistens sehr spannend: "Das rote U", "Der Kampf um die Kistenburg", "Familie Pfäffling"...
Bücher von Liste Gast wie "Randi" mochte ich dagegen fast nie.
Uff, ich könnte noch mehr in Erinnerungen schwelgen, aber das muss für den Anfang mal reichen.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von Stina im Beitrag #305Schon, aber Beatrice Potter ist auch im deutschen Buchhandel bis heute bekannt.
Beatrix Potter.... Beatrice Potter (später Webb) war eine britische Sozialistin. Die wirklich netten Geschichten rund um Peter Rabbit habe ich auch erst als junger Erwachsener kennengelernt, meine damalige Freundin hatte Auslandssemester in England, war da anfangs nicht so glücklich (schwierige Wohnsituation etc) und hat sich wohl so ein bisschen in Potters Traumwelt geflüchtet...
Zitat von Iceman im Beitrag #310 Beatrix Potter.... Beatrice Potter (später Webb) war eine britische Sozialistin. Die wirklich netten Geschichten rund um Peter Rabbit habe ich auch erst als junger Erwachsener kennengelernt, meine damalige Freundin hatte Auslandssemester in England, war da anfangs nicht so glücklich (schwierige Wohnsituation etc) und hat sich wohl so ein bisschen in Potters Traumwelt geflüchtet...
Letzteres kann ich gut, mache ich immer wieder, seit ich lesen kann ...
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Mach ich auch... aber nicht bei Beatrix, sondern bei Harry. (also "Potters Traumwelt", meine ich.)
Wobei ich mir vor Jahren in London mal einen hochwertigen Beatrix-Potter-Sammelband geleistet habe, in dem alle Klassiker drin sind. Nicht nur Peter Rabbit, sondern auch die doofe Ente Jemima Puddleduck, die dem Fuchs auf den Leim geht oder die beiden bösen Mäuse, die das Puppenhaus verwüsten.
das KuhSinchen... am Tag der Libelle (Dragonfly Day)
sg. "Mädchenbücher" gabs nicht bei uns, ich liebte als Kind Tiergeschichten und davon war mein Lieblingsbuch von Vera Tschaplina Vierbeinige Freunde... wirklich hübsch illustriert - ich malte dann auch die Tierbilder ab. Mit 12 13 Jahren stöberte ich mich durch die Bücherregale bei Verwandten und da fand ich Krimis am spannendensten - glaube der erste Krimi, den ich las, hies Der Mörder trug Sandalen. Oder Bernhard Kellermann seine Romane Der Tunnel, Das blaue Band.
Zitat von Suzie im Beitrag #285Und richtig begeistert war ich, wenn es dann mal 2-3 Bände in einem dicken Buch gab. Da wurde das Taschengeld zusammengekratzt und es ging los. 😀
Ja, die Sammelbände hab ich auch geliebt! Und stimmt, die Coverillustrationen waren oft vom gleichen Illustrator.
Zitat von Stina im Beitrag #294Das geht mir allerdings auch mit manchen Lindgren-Illustrationen so, die ja von unterschiedlichen Personen gemacht wurden. Die eckige Pippi mochte ich nie, auch wenn die gerade wieder ganz hip ist.
Die einzig wahren Lindgren-Illustrationen sind für mich die von Ilon Wikland. Die sind zwar ein bisschen altmodisch, aber ich finde, sie passen perfekt zum Retrocharme der Bücher. Genau wie die Kästner-Illustrationen von Walter Trier.
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #307Bücher von Liste Gast wie "Randi" mochte ich dagegen fast nie.
Randi sagt mir nichts, aber Lise Gast fand ich auch oft ein bisschen schwerfällig und gerne auch mal etwas moralisierend.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Fiel mir gerade ein: Federica de Cesco - die Emi und Tina Reihe / Der blaue Seidenschal / Das Mondpferd etc. Ich habe keine wirklich konkreten Story-Erinnerungen, war so Ende meiner Grudnschulzeit und die ist schon ein paar Jahrzehnte her *hüstel*, weiß nur noch, dass ich sehr mochte, dass die Geschichten häufig in fernen Ländern spielten.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Das ist ein sehr schöner Strang! Ihr habt mich inspiriert, in meiner Erinnerung zu wühlen, und heraus kam folgendes:
Als Kind habe ich tatsächlich die ganzen Nesthäkchen Bücher gelesen. Ich glaube, die waren teilweise in Fraktur, und mich haben diese Geschichten fasziniert.
Als typisches Kinderbücher habe ich Bill Bo und seine Bande, Räuber Hotzenplotz, wie pfeifen auf den Gurkenkönig, Lederstrumpf (ein Weihnachtsgeschenk!!), Tom Sawyer, was von Dickens geschmökert. Enid Blyton wohl auch. Später habe ich den Bücherschrank meiner Mutter leergelesen und manche Schmachtfetzen entdeckt, wie z.b. Romane von Simmel, Konsalik, Bergius – wohl alle aus dem Bertelsmann Buchclub. Und natürlich Daphne du Murier hoch und runter, Pearl s Buck und was man sonst so in den 60er Jahren las.
Und ganz begeistert habe ich mich durch das x bändige Lexikon gepflügt. Was meine Mutter natürlich nicht besonders toll fand, wenn das Kind auf dem Boden saß und um sich herum 10 Bände ausgebreitet hatte. 😯
Vieles von dem, was ihr auflistet, kenne ich nicht. Nicht einmal Puh, der Bär. Auch Pippi Langstrumpf habe ich nicht gelesen, und die Folgen im Fernsehen fand ich doof. Richtig doof. Ah, aber die Höhlenkinder kenne ich! Vielleicht aus der Schule.
Zitat von djinnchiller im Beitrag #317Fiel mir gerade ein: Federica de Cesco - die Emi und Tina Reihe / Der blaue Seidenschal / Das Mondpferd etc. Ich habe keine wirklich konkreten Story-Erinnerungen, war so Ende meiner Grudnschulzeit und die ist schon ein paar Jahrzehnte her *hüstel*, weiß nur noch, dass ich sehr mochte, dass die Geschichten häufig in fernen Ländern spielten.
Oh ja, die Autorin habe ich auch gerne gelesen. Am allerliebsten mochte ich die Samira-Reihe (da ging's um die Tuareg) und einen Zweiteiler, der in Japan spielte. Da fand ich vor allem die Besonderheiten der japanischen Ess- und Wohnkultur so großartig.
@franzi: in Lexika hab ich schon als kleines Kind gerne geblättert. Am faszinierendsten fand ich irgendwelche technischen Schaubilder, auf denen die Funktionsweise von irgendwelchen Anlagen dargestellt war, oder aber medizinische und anatomische Themen. Und das Weltall. Die Darstellung des Sonnensystems in unserem damaligen Atlas habe ich heute noch vorm geistigen Auge, wenn ich an die Planeten denke.
This is a broken world and we live with broken hearts and broken lives but still that is no alibi. (Leonard Cohen)
I would love to live like a river flows,carried by the surprise of its own unfolding. (John O'Donoghue)
Moderatorin in Kultur und Unterhaltung | Mode und Kosmetik | Andere Sprachen - anderes Leben | Photographie | Hobbies aller Art
Zitat von djinnchiller im Beitrag #317Fiel mir gerade ein: Federica de Cesco - die Emi und Tina Reihe / Der blaue* Seidenschal / Das Mondpferd etc. Ich habe keine wirklich konkreten Story-Erinnerungen, war so Ende meiner Grudnschulzeit und die ist schon ein paar Jahrzehnte her *hüstel*, weiß nur noch, dass ich sehr mochte, dass die Geschichten häufig in fernen Ländern spielten.
Edit: es war ein roter Seidenschal...
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #319 Oh ja, die Autorin habe ich auch gerne gelesen. Am allerliebsten mochte ich die Samira-Reihe (da ging's um die Tuareg) und einen Zweiteiler, der in Japan spielte. Da fand ich vor allem die Besonderheiten der japanischen Ess- und Wohnkultur so großartig.
Ja, das war so fremde Kulturen kennen lernen nebenbei und auf spannende Weise.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Zitat von Stina im Beitrag #305Schon, aber Beatrice Potter ist auch im deutschen Buchhandel bis heute bekannt.
Beatrix Potter.... Beatrice Potter (später Webb) war eine britische Sozialistin.
Jetzt erst gesehen. Ja, natürlich Beatrix, sorry! Ich weiß, es klingt nach Ausrede, aber da hat mein Handy aufgrund eines einen häufigen Kontakts autokorrigiert und ich hatte es nicht bemerkt..
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #316 Die einzig wahren Lindgren-Illustrationen sind für mich die von Ilon Wikland. Die sind zwar ein bisschen altmodisch, aber ich finde, sie passen perfekt zum Retrocharme der Bücher. Genau wie die Kästner-Illustrationen von Walter Trier.
Ja, genau, zumindest bei Bullerbü und Pippi geht mir das auch so und die finde ich auch schön. Nicht schön finde ich aber die noch älteren und aktuell wieder sehr gehypten Illustrationen von Ingrid Vang Nyman, die anlässlich des 75. "Geburtstags" von Pippi vor zwei Jahren auch auf vielen Büchern wieder zu sehen waren.
Und Michel wurde ja von Björn Berg illustriert - da geht es mir wie bei Bullerbü von I. Wikland, nur der von Berg ist der echte Michel.
Und auch wenn für mich die Bullerbü-Kinder immer so aussehen werden wie eben in diesen Illustrationen, finde ich dennoch, dass die ganz aktuellen Bilder von Katrin Engelking auch stimmig sind. Meine Kinder mögen die auch sehr gerne.
"Wir Kinder von Bullerbü" wäre auf einer Ranking-Liste für diesen Strang bei mir vermutlich auch auf Platz 1. Ich glaube, kein Buch habe ich so häufig gelesen wie das, das erste Mal mit 5 und dann unzählige Mal, ganz oft, wenn ich heile Welt brauchte (die ich grundsätzlich wirklich hatte. Aber eben bei Freundinnenstreit, Langeweile, Pubertätsgefühlschaos,...) Hanni und Nanni hab ich auch oft gelesen und die von meiner Mama geerbten Bummi-Bände von Martha Schlinkert. Und lange Zeit alles von Chrstine Nöstlinger.
In der frühen Jugendzeit gab es aber auch noch ein ganz trauriges Buch, das ich auch sehr häufig gelesen habe und das mich bis heute sehr berührt: "Als ob ich Luft wäre" von Kerstin Johansson.
Zitat von -franzi- im Beitrag #318Ah, aber die Höhlenkinder kenne ich!
Ist es das, wo zwei Kinder in ein Tal ziehen und quasi die Entwicklung des Menschen durchleben? Erst Höhle, dann Pfahlbau oder so?Ich Mein liebstes Buch von Astrid Lindgren war immer Die Brüder Löwenherz. Und im Lexikon hab Ich auch immer geschmökert. Wir haben da auch so Ratespiele veranstaltet. Mein Sohn hat von einer Freundin zum 2. Geburtstag ein Kinderlexikon bekommen und es geliebt.
Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #319 Oh ja, die Autorin habe ich auch gerne gelesen. Am allerliebsten mochte ich die Samira-Reihe (da ging's um die Tuareg) und einen Zweiteiler, der in Japan spielte. Da fand ich vor allem die Besonderheiten der japanischen Ess- und Wohnkultur so großartig.
Ja, das war so fremde Kulturen kennen lernen nebenbei und auf spannende Weise.
Jaaaa! Federica de Cesco habe ich auch geliebt und wollte dann zeitweise unbedingt Ethnologie studieren. Muss mal die Bücher suchen gehen...