Zitat von Agathe13 im Beitrag #224 Irgendwann wird sie schauen müssen, dass sie sich selbst ernährt, aber nicht von heute auf morgen, sie muss auch erstmal einen Job finden etc. Ich würde mal rechnen, dass sie bestenfalls in 2-3 Jahren soweit sein kann. Und so lange ist er dran.
Das bezweifle ich, sobald das Kind der Freundin auf der Welt ist, entsteht ja ein neuer Anspruch auf adäquaten Unterhalt. Soweit ich das mitbekommen habe, wurde mit der Reform des Unterhaltsrechts (2008?) deutlich zugunsten der Unterhaltsansprüche weiterer, "neuer" Kinder priorisiert.
Ja, das stimmt - aber, soweit ich weiß, nur für den Unterhalt nach einer Scheidung. "Erwerbsobliegenheit" heißt das Zauberwort.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #223 Momentan verzichtet sie auf adäquaten Trennungsunterhalt. Erst nach einer Scheidung kann nämlich von ihr verlangt werden, dass sie wieder sich selbst ernährt.
Das wissen wir doch gar nicht. Lufti hat gesagt, dass er die Kosten für die Krankenversicherung und noch eine weitere Zahlung übernimmt. Keiner von uns weiß, wie hoch diese Beträge sind, die selbstverständlich auch zum Unterhalt mit hinzugerechnet werden müssen. Aber selbst wenn sie auf einen Teil verzichten würde, der ihr zusteht - es geht doch darum, dass diese Frau es momentan nicht auf die Reihe bekommt, ihr Leben neu auszurichten. Das kann sie nicht, weil sie sich dann mit der Trennung "einverstanden" erklären würde.
Auf die Frage "was tun?" ist es sicher hilfreich mit ihr zu sprechen. Nicht im größeren Kreis, sondern eher zu zweit oder zu dritt. Und die Idee mit der Therapie finde ich auch sehr gut, denn ihr ist buchstäblich der Boden unter den Füße weggezogen worden, denn die Ehe, der Ehemann und alles was sie damit verbindet war ihr Leben. Und das ist futsch, wahrscheinlich unwiederbringlich und unter sehr unschönen Umständen. Sie braucht Hilfe, sich neu zu orientieren.
Und die Freundschaft zu der Clique dürfte so auch nicht aufrecht erhalten werden können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Teil des Lebens so weiterführen kann, während der andere vollkommen verändert ist. Darauf muss sie und auch ihr sich einstellen. Die Frage ist, ob es ein paar wenige gute Kontakte gibt, die diese schwierige Situation aushalten können und dann immer noch zu ihr halten; abseits von Segeltörns und Abendeinladungen.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #224 ... sie muss auch erstmal einen Job finden etc. Ich würde mal rechnen, dass sie bestenfalls in 2-3 Jahren soweit sein kann.
Dann wird sie fast 60 sein. Ohne jegliche Berufserfahrung. Wird schwierig werden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #223 Momentan verzichtet sie auf adäquaten Trennungsunterhalt. Erst nach einer Scheidung kann nämlich von ihr verlangt werden, dass sie wieder sich selbst ernährt.
Das wissen wir doch gar nicht. Lufti hat gesagt, dass er die Kosten für die Krankenversicherung und noch eine weitere Zahlung übernimmt. Keiner von uns weiß, wie hoch diese Beträge sind, die selbstverständlich auch zum Unterhalt mit hinzugerechnet werden müssen. Aber selbst wenn sie auf einen Teil verzichten würde, der ihr zusteht - es geht doch darum, dass diese Frau es momentan nicht auf die Reihe bekommt, ihr Leben neu auszurichten. Das kann sie nicht, weil sie sich dann mit der Trennung "einverstanden" erklären würde.
Stimmt alles. Mir scheint aber, dass in diesem Dunstkreis, dem auch Tanja angehört, Geld eine hohe symbolische Macht hat. Und daher könnte ich mir vorstellen, dass die "Schmach", so verlassen worden zu sein, etwas geringer wird, wenn sie zumindest das Gefühl hat, nicht auch noch finanziell die Betrogene zu sein.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #224 ... sie muss auch erstmal einen Job finden etc. Ich würde mal rechnen, dass sie bestenfalls in 2-3 Jahren soweit sein kann.
Dann wird sie fast 60 sein. Ohne jegliche Berufserfahrung. Wird schwierig werden.
Das Tanja völlig durch den Wind ist, kann ich nachvollziehen. Das es für sie erst 6 Monate sind... Und das überhaupt keine Zeit ist, auch verständlich.
Für mich ist es aber schon ein halbes Jahr wo ich auf Eierschalen gehe.
Sie erwartet ja auch, das wir gar nichts mehr machen was kostspielig ist.
Also wenn sie etwas nicht machen kann, dürfen wir das auch nicht. Und damit habe ich wirklich ein Problem.
2 Jahre Corona mit allerhand Einschränkungen und nun ist das endlich weg und nun wieder verzichten.
Das mag Recht Egoistisch klingen und ist es wahrscheinlich auch. Aber ich bin auch krank und das Leben kurz.
Bei allem Verständnis für ihre Situation, es gibt auch mich und meine persönlichen Bedürfnisse.
Wenn ihr so gut befreundet seid, würde ich ihr klipp und klar sagen, was ich von ihrem Verhalten halte. Das sie verletzt ist ...geschenkt. Ich bewege mich ja normalerweise nicht in solchen Geldkreisen, aber ich vermute mal, durch viel Geld lässt sich auch eine solche Demütigung gut aushalten. Und nur darauf läuft es wohl hinaus. Luxusprobleme halt.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Lufti im Beitrag #232Das Tanja völlig durch den Wind ist, kann ich nachvollziehen. Das es für sie erst 6 Monate sind... Und das überhaupt keine Zeit ist, auch verständlich.
Für mich ist es aber schon ein halbes Jahr wo ich auf Eierschalen gehe.
Sie erwartet ja auch, das wir gar nichts mehr machen was kostspielig ist.
Also wenn sie etwas nicht machen kann, dürfen wir das auch nicht. Und damit habe ich wirklich ein Problem.
Ich verstehe nicht ganz ... das klingt ja so, als gäbe es keine Möglichkeit, auch Treffen der Gruppe ohne eine von euch zu organisieren. Das war doch in der Vergangenheit sicher auch so, dass mal drei oder vier zu einem Treffen kommen konnten, und die anderen dann halt beim nächsten Mal wieder dabei waren. Oder gilt da immer das Vollzähligkeitsprinzip?!
Zitat2 Jahre Corona mit allerhand Einschränkungen und nun ist das endlich weg und nun wieder verzichten.
Das mag Recht Egoistisch klingen und ist es wahrscheinlich auch. Aber ich bin auch krank und das Leben kurz.
Bei allem Verständnis für ihre Situation, es gibt auch mich und meine persönlichen Bedürfnisse.
Klar. Aber ich glaube, Du schiebst ihr hier gerade eine Rigorosität im Anspruch zu, die sie so vielleicht gar nicht hat. Ich denke nicht, dass sie euch sämtliche Treffen verbieten wollen würde, an denen sie nicht teilnimmt. Eher, dass sie darum bittet, Treffen mit ihr so zu gestalten, dass ihr die Fallhöhe ihrer Situation nicht ständig ins Auge gerieben wird.
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Ich will ein angenehmes leben. Ich will nicht ständig Geld thematisieren und mir darüber Gedanken machen.
Wenn ich keine Kraft und Lust auf kochen habe, dann gehe ich halt zum Essen oder lasse mir was liefern.
Wenn ich schöne Ohrringe sehe, kaufe ich sie mir halt und will mich daran erfreuen ohne das ich mir Gedanken machen muss, ob ich sie tragen kann wenn Tanja da ist. Ob es ihr auffällt und sie sich dann wieder schlecht fühlt.
Es betrifft so viele Dinge in meinem Alltag. Gefühlt dreht sich alles nur noch darum.....
Lufti, wie viel Zeit verbringst du denn pro Woche mit Tanja?
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Klar. Aber ich glaube, Du schiebst hier gerade eine Rigorosität im Anspruch zu, die sie so vielleicht gar nicht hat. Ich denke nicht, dass sie euch sämtliche Treffen verbieten wollen würde, an denen sie nicht teilnimmt. Eher, dass sie darum bittet, Treffen mit ihr so zu gestalten, dass ihr die Fallhöhe ihrer Situation nicht ständig ins Auge gerieben wird.
Nein, sie hat ganz klar geäußert das sie es nicht gut findet, wenn wir etwas ohne sie unternehmen weil sie es sich nicht leisten kann.
Da fühlt sie sich ausgeschlossen und auch verraten.
Sie erwartet wirklich das wir nun immer nur Aktivitäten machen wo sie mitmachen kann. Und wenn es nicht geht, dürfen wir auch nicht ohne sie das machen.
Zitat von Lufti im Beitrag #235Ich will ein angenehmes leben. Ich will nicht ständig Geld thematisieren und mir darüber Gedanken machen.
Wenn ich keine Kraft und Lust auf kochen habe, dann gehe ich halt zum Essen oder lasse mir was liefern.
Wenn ich schöne Ohrringe sehe, kaufe ich sie mir halt und will mich daran erfreuen ohne das ich mir Gedanken machen muss, ob ich sie tragen kann wenn Tanja da ist. Ob es ihr auffällt und sie sich dann wieder schlecht fühlt.
Das ist immerhin eine klare Position.
Mir scheint aber, du hast vergessen oder wusstest es nie, wie es ist, wenn man wenig GEld hat.
Wenn ich schöne Ohrringe sehe, kaufe ich sie mir halt und will mich daran erfreuen ohne das ich mir Gedanken machen muss, ob ich sie tragen kann wenn Tanja da ist. Ob es ihr auffällt und sie sich dann wieder schlecht fühlt.
Es betrifft so viele Dinge in meinem Alltag. Gefühlt dreht sich alles nur noch darum.....
Also dafür, dass Du ihr auf der R_Rokebyschen Freunde-Bekannten-Skala zwischen 1 und 12 eine 8-9 eingeräumt hast, klingt das gerade eigenartig symbiotisch.
Schreibt da gerade der Frust in Dir oder kreisen Deine Gedanken wirklich ständig um "Tanja"?
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Halte Dir jeden Tag 30 Minuten für Deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. (A. Lincoln)
Klar. Aber ich glaube, Du schiebst hier gerade eine Rigorosität im Anspruch zu, die sie so vielleicht gar nicht hat. Ich denke nicht, dass sie euch sämtliche Treffen verbieten wollen würde, an denen sie nicht teilnimmt. Eher, dass sie darum bittet, Treffen mit ihr so zu gestalten, dass ihr die Fallhöhe ihrer Situation nicht ständig ins Auge gerieben wird.
Nein, sie hat ganz klar geäußert das sie es nicht gut findet, wenn wir etwas ohne sie unternehmen weil sie es sich nicht leisten kann.
Da fühlt sie sich ausgeschlossen und auch verraten.
Sie erwartet wirklich das wir nun immer nur Aktivitäten machen wo sie mitmachen kann. Und wenn es nicht geht, dürfen wir auch nicht ohne sie das machen.
Das erwartet sie von der Gruppe
Jo, den Zahn müsste man ihr dann schon ziehen.
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Klar. Aber ich glaube, Du schiebst hier gerade eine Rigorosität im Anspruch zu, die sie so vielleicht gar nicht hat. Ich denke nicht, dass sie euch sämtliche Treffen verbieten wollen würde, an denen sie nicht teilnimmt. Eher, dass sie darum bittet, Treffen mit ihr so zu gestalten, dass ihr die Fallhöhe ihrer Situation nicht ständig ins Auge gerieben wird.
Nein, sie hat ganz klar geäußert das sie es nicht gut findet, wenn wir etwas ohne sie unternehmen weil sie es sich nicht leisten kann.
Da fühlt sie sich ausgeschlossen und auch verraten.
Sie erwartet wirklich das wir nun immer nur Aktivitäten machen wo sie mitmachen kann. Und wenn es nicht geht, dürfen wir auch nicht ohne sie das machen.
Das erwartet sie von der Gruppe
Ich wunder mich wohl. Wie kann sie sich das rausnehmen solche Ansprüche zu stellen ? War sie früher sehr spendabel euch gegenüber ?
Zitat von Avada im Beitrag #243Wie reagieren denn die anderen der (Kern-)Gruppe auf so ein Verhalten wie auf dem Boot? Hat da niemand was gesagt und die Sticheleien nur ertragen?
Alle schweigend ertragen.
Wir wissen ja das sie völlig durch den Wind ist. Ändert aber nichts daran das es anstrengend ist.
Beim Italiener letzte Woche hat eine Person was gesagt, das sie bitte damit aufhören oder besser daheim bleiben soll.
Daraufhin war Tanja wieder völlig von der Rolle .....
Zitat von Lufti im Beitrag #247Meine Vermutung, das sie Verlustängste hat. Das sie es nicht ertragen würde das wir ohne sie weiter machen .
Und das kann ich auch verstehen. Aber wir haben ihr schon gefühlt 1000x gesagt das dies nicht der Fall ist.
Naja, in gewisser Weise macht ihr schon ohne sie weiter. Für Euch geht das Leben wie gewohnt weiter, für sie nicht. Und wenn es hart auf hart kommt, werdet Ihr Euch für Euer Leben entscheiden. Verständlicherweise. Dieser Weg ist ihr versperrt.
Zitat von Lufti im Beitrag #245Daraufhin war Tanja wieder völlig von der Rolle .....
Dann lasst sie doch auch mal von dieser sein...entweder sie kriegt sich wieder ein, oder das war es dann. Für mich ist das einfach nur kindisches Verhalten, sorry.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #224 ... sie muss auch erstmal einen Job finden etc. Ich würde mal rechnen, dass sie bestenfalls in 2-3 Jahren soweit sein kann.
Dann wird sie fast 60 sein. Ohne jegliche Berufserfahrung. Wird schwierig werden.
Das kommt auf den Job an. Mit dem, was Lufti hier von Tanja erzählt hat, wäre sie z.B. prädestiniert dafür, als Gesellschafterin für eine alte, vermögende Dame zu arbeiten. Die werden interessanterweise immer häufiger gesucht und ich könnte mir vorstellen, daß es für manchen Angehörigen eine gewisse Beruhigung wäre, wenn man wüßte, die uralte Mutter / Tante/ werauchimmer wird auf Reisen von einer Dr. med begleitet.
Fragt sich halt nur, ob Tanja bereit wäre, in den Kreisen, denen sie früher selber angehörte, künftig zu arbeiten.