Zitat von KlaraKante im Beitrag #295 Nein. Mit ausgewechselten Schlössern, bis ein geordneter Rückzug möglich ist.
Wie soll das aussehen?
Ich verstehe die Frage nicht. Es hat keiner der Partner das Recht, den anderen des Hauses zu verweisen - übrigens auch dann nicht, wenn das Haus nur einem von beiden gehört. Der Einzug der Freundin dürfte unter den gegebenen Umständen als unzumutbar betrachtet werden. Wenn ich also nicht in der Lage bin, diesbezüglich für klare Verhältnisse zu sorgen, kann ich nur Fakten schaffen - auch wenn die erst einmal rechtswidrig sind.
Zitat von Nordsee im Beitrag #299Hätte sie die Schlösser auswechseln und dem Mann damit den Zutritt zu dem Haus verwehren dürfen, das ihm alleine gehört?
Da hab ich erhebliche Zweifel.
Nein, juristisch betrachtet darf man das nicht. Aber genau so wenig darf der Partner der ehelichen Wohnung verwiesen werden, ob nun mit Fristsetzung oder nicht. Und der Einzug des neuen Partners ist absolut indiskutabel, solange beide Ehepartner die bis dato gemeinsame Wohnung bewohnen. Das Auswechseln des Schlosses wäre in diesem Fall eine kurzfristige Not-Strategie, um sich etwas Luft zu verschaffen. Rechtens ist sie nicht.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #273Es führt jetzt ins OT, aber warum betont Ihr das mit dem Ausziehen immer so? Denkt Ihr wirklich, sie hätte das Haus für sich alleine behalten können?
Nein, aber ein geordneter Rückzug wäre sicher drin gewesen.
Mit der Neuen im Nebenzimmer?
Nein. Mit ausgewechselten Schlössern, bis ein geordneter Rückzug möglich ist.
bin kein Jurist, aber DAS darf man glaub ich auch nicht - geschützte Ehewohnung hin oder her. Das ist sie ja für den Mann auch....
Mich würde immer noch interessieren ob es vor der sehr fiesen Eskalation nicht doch eine Vorgeschichte mit Trennungsgespächen und evtl. Kopf in den Sand stecken (was ja auch wieder menschlich wäre!) gegeben hat. Irgendwie wirkt die Ex-Aktion für mich als Art "Tatsachen schaffen" - weil sonst nix ging? Trotzdem übelst! Aber kaum ohne Kontext denkbar, finde ich.
Keine Ahnung, aber ich sehe die Welt nie schwarz-weiß. Weder in der hohen Weltpolitik noch im privaten.
Zitat von schafwolle im Beitrag #292Ich kann mir schwer vorstellen, dass jemand nicht ausgezogen wäre, wenn die Neue schon zwei Zimmer weiter wohnt.
Ich bin damals in der Wohnung geblieben. War aber auch ein bisschen anders, da ich die Hauptmieterin war. Ich habe ihn also rausgeklagt - was nicht einfach war und auch nicht schnell ging.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #273Es führt jetzt ins OT, aber warum betont Ihr das mit dem Ausziehen immer so? Denkt Ihr wirklich, sie hätte das Haus für sich alleine behalten können?
Nein, aber ein geordneter Rückzug wäre sicher drin gewesen.
Mit der Neuen im Nebenzimmer?
Nein. Mit ausgewechselten Schlössern, bis ein geordneter Rückzug möglich ist.
Was meinst Du denn mit kampflos, soll sie um ihn kämpfen? Um Geld müsste sie anscheinend gar nicht kämpfen, er hat ja wohl großzügige Angebote gemacht.
Was meinst Du denn mit kampflos, soll sie um ihn kämpfen? Um Geld müsste sie anscheinend gar nicht kämpfen, er hat ja wohl großzügige Angebote gemacht.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #305 Ich bin damals in der Wohnung geblieben.
Und die Neue hat auch bereits in dieser Wohnung gewohnt?
Auch wenn einige hier jemanden kennen, der jemanden kennt, bei dem es so war ... mE ist diesbezüglich Tanjas Situation ein Sonderfall, zu dem es auch eine spezielle juristische Auslegung geben dürfte.
Zitat von KlaraKante im Beitrag #301Wenn ich also nicht in der Lage bin, diesbezüglich für klare Verhältnisse zu sorgen, kann ich nur Fakten schaffen - auch wenn die erst einmal rechtswidrig sind.
Was für Fakten sollen das sein? Ein Anruf bei der Polizei und er ist wieder im Haus. Kostet nur Geld und schwächt ihre Rolle gewaltig. Zum Glück hat sie das nicht getan.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Puh, was für eine üble Geschichte, wenn das alles so ist wie geschildert und wenn uns (und Lufti) nicht einige wichtige Infos fehlen.
Das Verhalten des Mannes ist unter alles Sau, das Verhalten der Next auch, denn ich bin mir sicher, es gibt genügend Frauen, die sich schlicht weigern würden, eine andere Frau derart zu schikanieren und zu verletzen. Selbst wenn da eine neue Beziehung ist und nun sogar eine Schwangerschaft, nichts rechtfertigt einen solchen Umgang mit "Tanja". Ich bin auch erschüttert, daß eine Next da mitmacht bei der Maximal-Demütigung einer anderen Frau und ich frage mich, ob sie nicht gleichzeitig schon ihre eigene Negativ-Liste erstellt. Denn Loyalität und Fairness kann und sollte auch ein anständiges Ende bedeuten.
Hätten Mann und Next Anstand und Menschlichkeit, hätten sie Tanja nach dem Schock und wahrscheinlich tatsächlich Trauma eine Übergangsfrist von ein paar Monaten allein im Haus eingeräumt, für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit - und erst dann das Haus für sich beansprucht.
Allerdings komme ich nicht umhin, mich zu fragen, wie Tanja so mit sich umgehen lassen kann, ohne all das dem Ex um die Ohren zu hauen, diese Form von verdientem und erwartbaren Anstand einzufordern - und vor allem, wie sie überhaupt erwägen kann, so ein Negativ-Prachtexemplar von Mann jemals wieder an sich (ihr Herz) ranzulassen. Wie kann sie das verdrängen oder sich das auch nur , daß er sie jemals so schäbig behandelt hat.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #304Mich würde immer noch interessieren ob es vor der sehr fiesen Eskalation nicht doch eine Vorgeschichte mit Trennungsgespächen und evtl. Kopf in den Sand stecken (was ja auch wieder menschlich wäre!) gegeben hat. Irgendwie wirkt die Ex-Aktion für mich als Art "Tatsachen schaffen" - weil sonst nix ging?
Könnte ich mir gut vorstellen. Denn die Freundin steckt ja auch nach einem halben Jahr noch den Kopf in den Sand.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Lufti, ich habe das Gefühl, du bist eine sehr gute Freundin, sie hat Glück, dass du so geduldig bist. Trotzdem würde ich selbst auch den Weg gehen: jetzt ist schluss mit lustig. Es kann nicht sein, dass eine einzige Person ein clique so aufmischt, dass keiner mehr sein normales (freizeit)leben führen kann.
Aber wie so oft: die meisten Menschen schweigen. Manche denken sich ihren Teil, die Schlimmsten reden hintenrum.
Sei mutig und eine wahre Freundin und rede Tacheles mit ihr. Das Leben ist kein Ponyhof, auch wenn sie mal einen hatte...
Ich weiß, wie man auf die Füße fällt, sich kurz durchschleckt und dann in ein noch schöneres Leben hüpft.
Ich habe Deine Geschichte bewegt nachgelesen, aber Du hast da doch selbst gesagt, daß Dir bewußt ist, daß Du zumindest im Finanziellen gut aufgestellt warst. Mit entsprechendem Ehevertrag und dann ja zusätzlich im Gegensatz zu Tanja ja wahrscheinlich auch noch mit keiner jahrzehntelangen Arbeits-Unterbrechung. Und daß Dir auch bewußt ist, daß Du unter anderen Voraussetzungen möglicherweise ganz woanders gelandet wärst, weil die Gesamtsumme des Szenarios dann wohl un-erträglich gewesen wäre.
Insofern finde ich das wirklich nicht vergleichbar. Tanja ist tief gefallen, Du nicht, die emotionalen Verletzungen sind ja "nur" ein Aspekt.
Zumal es sich so liest, als hätte Dein Ex sich (außer der Untreue und der sich daraus ergebenen Schwangerschaft) sich nicht wie der letzte A.... verhalten. Tanja muß anerkennen, daß ihr Exemplar wirklich übel ist, das macht ja auch was mit einem.
das Finale glaub ich durchaus. Aber halt als Finale.
Nicht unbedingt als vom Himmel gefallene Bosheit. Sondern auch irgendwie als Hilflosigkeit nach evtl. langen fruchtlosen Trennungsmodalitätsgesprächen.
Was mich dazu bringt? Kaum wer ist wirklich böse. Aber dumm und überfordert.
Und: sie dachte/denkt, der kriegt sich wieder ein. Hätte ja auch sein können ggfs. ohne Baby. Dass sie das aussitzt. Und er versucht länger zu reden und zu ...
Und dann haut er so einen Schlag raus. Sehr sehr mies.
Die Rolle der Neuen finde ich auch - undurchsichtig. Aber auch da ist nix schwarz-weiß.
Zitat von Sternenfliegerin im Beitrag #319Tanja muß anerkennen, daß ihr Exemplar wirklich übel ist, das macht ja auch was mit einem.
Auch Tanja könnte übel gewesen sein in ihrer Ehe. Wissen wir nicht.
Aber nichts rechtfertigt ihr Verhalten. Nur muss sie eben mit Mitte 50 endlich mal lernen, wie man für sich selbst sorgt. Ohne kleinerer Kinder ist das leicht zu bewerkstelligen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #304Mich würde immer noch interessieren ob es vor der sehr fiesen Eskalation nicht doch eine Vorgeschichte mit Trennungsgespächen und evtl. Kopf in den Sand stecken (was ja auch wieder menschlich wäre!) gegeben hat.
So vor den Kopf gestoßen wie die ganze Clique war, vielleicht wirklich nicht. Irgendwas bekommt doch irgendwer mit, wenn man sich häufiger sieht.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ich denke, man muss sich einmal vorstellen, dass Tanja auch in einer Zwickmühle steckt: Nimmt sie die Almosen der wohlhabenden Freunde an, fühlt sie sich doppelt gedemütigt - gedemütigt wegen der Trennung und dem Verlust des sozialen Status und weil sie eben ihre Autonomie verloren hat. Nimmt sie nichts an, dann ist sie darauf angewiesen, dass die Aktivitäten günstig sind. Und ich finde nicht, dass 2000€ in München bei 1000€ Miete viel sind. Es ist nicht wenig und man kann damit über die Runden kommen und sicherlich gibt es in Muc viele, die noch weniger verdienen, aber trotzdem fühlt man sich gedemütigt, wenn man vorher einen entsprechenden Lebensstil wie lufti führen konnte. Es kommt eben darauf an, welche Relationen man gewöhnt ist. Einladen kann man bei einer 1,5 Zimmer Wohnung auch nicht mehr so großzügig, wie früher.
Zitat von Sternenfliegerin im Beitrag #319[q Tanja ist tief gefallen, Du nicht, d.
Du.....nimms nicht übel, aber das kannst du nicht beurteilen
Das ist bei mir lange her und ich bin wirklich wieder glücklich geworden.
Als es 6 Monate her war, hab ich gedacht, ich bringe mich um.
Geld ist sicher sehr wichtig. Aber meiner Erfahrung nach ist es auch das, was man sich wieder beschaffen kann. Glück, Selbstbewusstsein, Zuversicht, Vertrauen, Hoffnung - oder ganz banal gut schlafen ist meiner Erfahrung nach langwieriger, schwerer, tragischer.
Ich finde die Zeit, die für Tanja vergangen ist, noch viel!!!! zu kurz für aufrappeln. Die liegt noch und spürt grad mal, was alles gebrochen ist. Bildhaft.
Ich hab eine Therapie gemacht und mich beruflich nochmal weiterentwickelt und die Welt entdeckt. War ja Jahre lang Vagabundin und immer sehr auf Kante seelisch.
Als Ärztin mit Appr. und Muttersprache kann sie imho nächste Woche wo anfangen und in ein neues Leben starten. Das ist ihr Pfund. Wenn sie in derselben Lage - sagen wir exemplarisch - Bürokauffrau gelernt hätte und da am Stand von 1997 wäre - Gute Nacht, Marie.
Aber noch ist sie wohl so am Boden, dass man den Boden vor Niederschlag schützen sollte und das versucht u a @Lufti ja durchaus!
Ja, aber ihr Studium ist 30 Jahre lang her und sie verfügt nicht über viel Berufserfahrung. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat Tanja keine bestandene Facharztprüfung vorzuweisen und müsste wieder auf einer Assistentenstelle anfangen. Ich fände es sehr verständlich, wenn Tanja sich nach dieser langen Zeit nicht mehr zutraut, in diesem Beruf Fuß zu fassen. Zumindest nicht als praktische Ärztin. Man muss jedoch nicht mit einem Medizinstudium als praktizierende Ärztin arbeiten.