Eine Freundin hat - im letzten Jahrtausend - einfach - ohne mir eine Grund zu nennen - den Kontakt eingestellt. Sie hat einfach auf keine Anrufe mehr geantwortet. Sie wohnte weit weg.
Ich habe alles versucht, auch um Entschuldigung gebeten, sollte ich etwas falsches getan, gesagt etc haben. Ich habe keine Ahnung, was es war.
Ich habe daraus gelernt, manchmal sind die Dinge, wie sie sind. Es gibt einfach keine Erkärung.
Zitat von Kyoto im Beitrag #1848Soweit ich das in der dumpfen Erinnerung habe war aber der Ausbruch von Tanja schon zuerst und danach kam erst on Top pflichtschuldigst die Info zum Gruppenentscheid. Worst case Szenario und der Eigendynamik geschuldet. Wenn Tanja sich nach dem missglückten Gespräch bei der Rückreise nochmals separat zeitnah gemeldet hätte hätte man es trennen können. Das 3. Thema wurde gar nicht touchiert, die angebliche Party von Lufti.
Ist das eine Antwort auf meinen Beitrag?
Wenn ja: Alles auf einmal ansprechen zu wollen, geht halt schief. Das war meiner Meinung nach absehbar.
Es hat sich halt vieles angestaut und dann kam alles zusammen: Tanjas Ärger über den Wellnessurlaub, Luftis Frust über Tanjas Verhalten die ganzen 6 Monate, der Ausschluss der Gruppe. Das kann man nicht alles in einem Gespräch ansprechen und hoffen, dass da irgendetwas Konstruktives herauskommt. Ein weiteres Thema wie die angebliche Party hätte es ja noch schlimmer gemacht.
Ich meine das gar nicht von oben herab. Hinterher ist man immer schlauer und als Außenstehende sowieso. Aber es könnte eine "Lessons learned" daraus werden.
Lufti, gib dir Zeit. Das Ende einer langjährigen Freundschaft zu verarbeiten braucht Zeit für Trauer.
Ich denke auch, dass es sich aufgetaut hat. Aber such bei nur einem Thema hat Tanja ja immer gleich dichtgemacht. Sei es in der Gruppe, als sie darauf ansprechen wurde, herumzumäkeln. Sei es nach dem Urlaub von Lufti, als Lufti das Gespräch nicht um Auto führen wollte...
Wie man das verhindert, dass es sich aufstaut und es immer schwerer fällt, hingewandt und sachlich zu agieren ist IMHO ne Kunst, die glaub ich kaum eine(r) immer beherrscht. Ich bin da auch schon reingetreten.
Wie man das verhindert, dass es sich aufstaut und es immer schwerer fällt, hingewandt und sachlich zu agieren ist IMHO ne Kunst, die glaub ich kaum eine(r) immer beherrscht. Ich bin da auch schon reingetreten.
Ich bin eher ein pragmatischer Typ. Ich hätte immer wieder das Thema Therapie angesprochen. Da gibt`s ja mehrere Formen und wenn das Tanja als "Urlaub" verpacken will, hätte ich mit ihr überlegt, wie dieser "Urlaub" aussehen könnte. Einfach als Ansprechpartner da sein, ist toll. Aber wenn aus dem Ansprechpartner ein Prellbock wird, dann wäre das der Anlass, immer wieder auf eine professionelle Unterstützung sprechen zu kommen. Das gepaart mit innerem Abstand. Es ist das Problem von Tanja, nicht von Luft. Der Abstand hat Lufti gefehlt und den wollte sie sich auch nicht zugestehen. Wellnessurlaub ja - aber Grenzen wurden dann nicht gezogen, siehe Anruf von Tanja.
Das sind so Strategie gegen das Anstauen lassen. Wie und ob man sie umsetzen kann, muss jeder für sich ausprobieren.
Ich hatte mal so einen Pflichtanruf während eines einwöchigen Urlaubs, lange vor Handyzeiten. Aus einer Telefonzelle meine Mutter angerufen, due sich sofort echauffierte, wie ich doch ohne sie zu fragen in Urlaub gefahren wäre. Und sie jetzt deswegen (!) Depressionen hätte.
Ich hab ihr dann ruhig geantwortet dass ihre Depressionen ihr Problem wären und sie sich Hilfe holen sollte. Innerlich war ich aber nicht ruhig, sondern hab vor Wut gezittert dass sie nicht mal mir 1 Woche gegönnt hat. Das war nicht die erste und nicht die letzte Geschichte. Einmal schrieb sie mir sogar dass Al Capone ein besserer Sohn als ich Tochter gewesen wäre.
Sie wollte ja bereits gehen ohne das ich den Gruppenexit überhaupt erwähnt hatte.
Sie hat schon davor dicht gemacht und eigentlich war das Gespräch schon zu Ende und sie auf dem Weg zur Tür.
Da hab ich praktisch gedacht, jetzt ist es sowieso schon egal, also die Info auch noch raus.
Klar würde ihr eine Therapie gut tun. Aber ich werde das nicht ständig wie ein Papagei wiederholen.
Bis jetzt hat sich bei Tanja nix getan. Gestern ein Anruf wo sie wieder Gift und Galle gespuckt hat. Ich hab sie gefragt warum sie überhaupt Kontakt zu mir will wenn ich so schlimm bin.
Darauf hatte sie keine Antwort sondern keifend ging es weiter.
Ich hab einfach aufgelegt. So mag ich einfach nicht mehr.
Egal was ich mache, es ist in ihren Augen falsch. Trotzdem bin ich traurig wie es ist.
Zitat von Distanzia im Beitrag #1856 Ich bin eher ein pragmatischer Typ. Ich hätte immer wieder das Thema Therapie angesprochen. Da gibt`s ja mehrere Formen und wenn das Tanja als "Urlaub" verpacken will, hätte ich mit ihr überlegt, wie dieser "Urlaub" aussehen könnte. Einfach als Ansprechpartner da sein, ist toll. Aber wenn aus dem Ansprechpartner ein Prellbock wird, dann wäre das der Anlass, immer wieder auf eine professionelle Unterstützung sprechen zu kommen.
Das nennt sich nicht pragmatisch sondern penetrant.
Und was soll das bringen? Um wen geht es dann? Vielleicht um den "Bekehrer", der einfach seinen Willen durchdrücken will.....natürlich nur zum Wohle des anderen^^
Menschen haben das Recht "nein" zu sagen und ihren Weg zu gehen- egal, wo der entlang führt. Und nur weil man selbst überzeugt ist, der andere braucht Hilfe- hat man doch kein Recht, es dem anderen ununterbrochen aufzudrängen!
Eine Tanja könnte sicher gut Therapie brauchen- heißt aber nicht, dass sie die je macht und nicht auch ganz alleine wieder "zu sich kommt".
Ja, das ist normal, dass dich das traurig macht, Lufti. Aber ich finde gut, wie du Grenzen setzt. Leg weiterhin auf, falls sie so weiter macht. Sie muss offenbar irgendwo hin mit ihrem Frust, dich hatte sie bislang als Ventil. Jetzt ist diese Möglichkeit zurecht weg. Damit muss sie klar kommen. Nicht deine Baustelle!
Zitat von Distanzia im Beitrag #1856 Ich bin eher ein pragmatischer Typ. Ich hätte immer wieder das Thema Therapie angesprochen. Da gibt`s ja mehrere Formen und wenn das Tanja als "Urlaub" verpacken will, hätte ich mit ihr überlegt, wie dieser "Urlaub" aussehen könnte. Einfach als Ansprechpartner da sein, ist toll. Aber wenn aus dem Ansprechpartner ein Prellbock wird, dann wäre das der Anlass, immer wieder auf eine professionelle Unterstützung sprechen zu kommen.
Das nennt sich nicht pragmatisch sondern penetrant.
Und was soll das bringen? Um wen geht es dann? Vielleicht um den "Bekehrer", der einfach seinen Willen durchdrücken will.....natürlich nur zum Wohle des anderen^^
Menschen haben das Recht "nein" zu sagen und ihren Weg zu gehen- egal, wo der entlang führt. Und nur weil man selbst überzeugt ist, der andere braucht Hilfe- hat man doch kein Recht, es dem anderen ununterbrochen aufzudrängen!
Eine Tanja könnte sicher gut Therapie brauchen- heißt aber nicht, dass sie die je macht und nicht auch ganz alleine wieder "zu sich kommt".
Wie kommst du zu so einem Post und solche Ausdrücke? Was hat das mit mir zu tun? Bitte lass doch deine Anwürfe, das ist doch nicht notwendig.
Der Kontext war das Problemgespräch um die Zickereien und die Verletzungen von Tanja und wie man so etwas nicht aufstauen lässt. Ich schrieb, dass ich in solchen Fällen - wenn sie verletztend und angreifend wird - darauf hinweisen würde, dass sie sich Unterstützung holen soll.
Zitat von Distanzia im Beitrag #1861 Wie kommst du zu so einem Post und solche Ausdrücke? Was hat das mit mir zu tun? Bitte lass doch deine Anwürfe, das ist doch nicht notwendig.
Der Kontext war das Problemgespräch um die Zickereien und die Verletzungen von Tanja und wie man so etwas nicht aufstauen lässt. Ich schrieb, dass ich in solchen Fällen - wenn sie verletztend und angreifend wird - darauf hinweisen würde, dass sie sich Unterstützung holen soll.
Es hat mir dir zu tun, weil du das geschrieben hast ;-)
Und zu sagen, dass man es "immer wieder" angesprochen hätte- ist für mich penetrant, ich bleib dabei. Dass Tanja verletzend oder angreifend wird, ist in meinen Augen auch kein Grund, um bei einem "immer wieder" zu bleiben. Als ob das nun wirklich was geholfen hätte!
Zitat von Distanzia im Beitrag #1863Ja, bleib dabei. Penetrant...
Is mir egal.
Musst du ja- bist ja "Distanzia" ;-)
Man sollte sich - wenn man so vorgehen möchte- einmal fragen, WIE groß die Bereitschaft für so einen Weg ist, wenn jemand "immer wieder" damit ankommt!? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das ein Betroffener "jetzt erst recht nicht" sagt?
Zitat von clara im Beitrag #1852Ich sehe das genauso.
Versuche das Grübeln einzustellen.
Eine Freundin hat - im letzten Jahrtausend - einfach - ohne mir eine Grund zu nennen - den Kontakt eingestellt. Sie hat einfach auf keine Anrufe mehr geantwortet. Sie wohnte weit weg.
Ich habe alles versucht, auch um Entschuldigung gebeten, sollte ich etwas falsches getan, gesagt etc haben. Ich habe keine Ahnung, was es war.
Ich habe daraus gelernt, manchmal sind die Dinge, wie sie sind. Es gibt einfach keine Erkärung.
Ausnahmsweise Vollzitat, weil fast alles auch auf mich zutrifft. Kleine unwichtige Unterschiede (es ist noch nicht so lange - letztes Jahrtausend - her und sie wohnte nicht so weit weg). Ansonsten paßt auch auf mich. Ich weiß auch bis heute nicht, was war. Ich hatte viele schlaflose Nächte deswegen, ich hab viel gegrübelt, mich entschuldigt.... "manchmal sind die Dinge, wie sie sind. Es gibt einfach keine Erklärung" Das ist das einzige, womit ich für mich klarkomme.
Versuche es hinzunehmen Lufti, ich glaub, das wäre für dich das Beste. Ich hab alles mitgelesen und ich sehe keine andere Möglichkeit. Und wer weiß, wenn du "aufgibst", was dann passiert. Entweder es bewegt sich was zwischen euch oder du findest deinen Frieden. Beides wäre doch ok!?
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Tanja hat sich also tatsächlich nochmal gemeldet. Wie lief das Gespräch, fing sie neutral an oder gab es gleich Vorwürfe? (Falls Du erzählen magst, wenn nicht, ist es natürlich okay.) Hast Du nochmal versucht zu erklären, dass Du ihr die Freundschaft nicht kündigen wolltest, aber es so (mit den ständigen Vorwürfen) nicht mehr geht?
Zitat von Marisa07 im Beitrag #1869 ) Hast Du nochmal versucht zu erklären, dass Du ihr die Freundschaft nicht kündigen wolltest, aber es so (mit den ständigen Vorwürfen) nicht mehr geht?
Dazu kam ich gar nicht.
Seit ihrem Abgang bei mir habe ich nichts von ihr gehört. Und gestern klingelte das Telefon. Bin ran und sofort kamen wieder Vorwürfe.
Das sie ja nun sieht was für eine Freundin ich bin.... Das sie mir offenbar egal ist...
Völlig überdreht und sofort schnürte sich meine Brust zu. Ich will das nicht mehr. Durch den Abstand ist mir überhaupt erst klar geworden wie extrem das alles war.
Ich hab sie zwischendrin nur gefragt warum sie überhaupt mit mir Kontakt will wenn ich so schlimm bin.
Aber auch das kam gar nicht an. Sie schimpfte weiter wie ein Rohrspatz und dann legte ich auf.
Es hat momentan einfach keinen Sinn, da man überhaupt nicht mit ihr reden kann.
Du kannst nix für keins ihrer Gefühle und Erfahrungen, aber sie nutzt dich als Boxsack.
Gut, das dir das nach dem Gespräch gestern nochmal richtig bewusst wurde, das du dafür nicht zur Verfügung stehst. Genieße deinen Urlaub und erlaube anderen, schönen Sachen in deinen Kopf zu kommen und zu passieren!