Zitat von Morcheeba im Beitrag #745Der Tatort hatte Potenzial, Systemsprenger sind ein wichtiges Thema und man hätte viel daraus machen können. Leider fand ich ihn ziemlich schlecht und kann mich der Meinung, dass die Kinderdarsteller gut waren, nicht anschließen. Die haben ihre Wut vor allem laut rausgeschrien, ansonsten haben sie mich - übrigens die dritte im Bunde, das Mädchen - darstellerisch nicht überzeugt. Auch der Darsteller des Sozialarbeiters, den ich an sich mag, war in der Rolle nicht gut. Es blieb alles so seltsam an der Oberfläche, einzig Ulrike Folkerts hat es für mich stellenweise noch ein bisschen herausgerissen und für etwas mehr Tiefe gesorgt.
Ich hab hinterhergeschaut und kann mich dir im Großen und Ganzen anschließen. Es wurde viel verschenkt zu dem wichtgen Thema.
Die Kinder haben ich nicht überzegt. Am ehesten noch das Mädchen. Die hat den Ko**brocken, zu dem sie gemacht wurde, ganz gut dargestellt, fand ich.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Newton im Beitrag #749. [...] und ansonsten eben viel Klischee: die überfordrten Lehrer. [...]
Vielleicht wünschten wir uns auch, es sei nur viel Klischee?
Ich meine mal gelesen zu haben, dass sehr viele Lehrer vor dem Beginn der regulären Pension wegen Dienstunfähigkeit ausscheiden. Ich möchte nicht wissen, wie es in mancher Schule zugeht ....
Zitat von Puls im Beitrag #747.... Die beiden Kommissarinnen sind natürlich immer Gegenpole, haben sich aber dennoch jeweils gut in die andere hineingefühlt...... .
Ich fand die Szene schön, wo die junge Kommissarin der Lena sagte, sie sei zu aggressiv, woraufhin sich die Lena entschuldigt hat (so ähnlich) und die junge Kommissarin sich im Anschluss auch gleich noch entschuldigt hat.
Zitat von Newton im Beitrag #749. [...] und ansonsten eben viel Klischee: die überfordrten Lehrer. [...]
Vielleicht wünschten wir uns auch, es sei nur viel Klischee?
Ich meine mal gelesen zu haben, dass sehr viele Lehrer vor dem Beginn der regulären Pension wegen Dienstunfähigkeit ausscheiden. Ich möchte nicht wissen, wie es in mancher Schule zugeht ....
Zu klischeehaft wars nicht, das finde ich auch nicht.
Es gibt tatsächlich solche Kinder, denen man hilflos gegenübersteht. Die Lehrer haben keine Mittel, auf das Verhalten angemessen zu reagieren. Professionelle Hilfe von außen fehlt. (Psychologen) Eine Folge der Inklusion solcher Schüler. Die Lehrer sind nicht vorbereitet auf diese Schüler, müssen es irgendwie wuppen. Inklusion wird groß geschrieben. Aber wie die Lehrer das bewältigen sollen, wird ihnen nicht gesagt.
Mir hat es nicht gefallen. Ich konnte mich in keine der Akteure rein denken. Einzig das "Geständnis" in der 3. Person hat mich ein kleines bisschen Respekt vor dem Schauspiel der Darstellerin entwickeln lassen. (Schauspielerin in der Rolle als Schauspielerin oder Persönlichkeitsstörung als gespalte Persönlichkeit)
Da mich im Grunde immer interessieren würde ob es Mord, Totschlag, Notwehr oder wenigstens moralisch Notwehr war...und wie die Verurteilung aussehen könnte... Gab es hier wohl wieder die Möglichkeit der Unterbringung in der Psychiatrie. Oder ?
Wie's schon losging mit fick, fack, fuck, fucking hier, fucking Dienstag, fucking sonst was. Es gibt noch was anderes als Fäkalsprache, angepisst hier, angeschissen dort, fucking Fuck.
Dann die Mutter, die da stand wie die Zwillinge aus Shining, der Gesichtsausdruck ein einziger Vorwurf. Traurig alles, ja klar, ermordete Mädchen, wenn ich eine Tochter hätte, ich will's mir gar nicht vorstellen.
Die Kommissarin gefällt mir sehr gut, die kannte ich, Stephan Zinner sowieso.
Never argue with idiots. They drag you down to their level and beat you with experience.
Ich fand den Ansatz gut, aber nicht rund ausgeführt. Zu vieles wurde nicht zu Ende erzählt (hatte die "Shining"-Mutter - sehr schön, Sentenza - ihre Tochter nun misshandelt? Welche Rolle spielte der Vater mit seiner komischen Waffen"kunst"? War es wichtig, dass ihr Chef der Vater der Geschwister war?). Und die Kommissarin fand ich mit ihrem demonstrativ menschlich-einfühlsamen Ansatz nicht weniger manipulativ als die Täterin. Sehr stark fand ich die Szene, als die Täterin die Drogenkundin in die Tiefe springen ließ und ihr dann doch den Stoff nicht gab, aus "Verantwortungsgefühl".
Zitat von Lialey im Beitrag #762... Sehr stark fand ich die Szene, als die Täterin die Drogenkundin in die Tiefe springen ließ und ihr dann doch den Stoff nicht gab, aus "Verantwortungsgefühl".
Ja, stark. Mir war einen kurzen Moment lang fast schwindelig, nicht wegen des Sprungs, sondern weil sie das gesagt hat. Als hätte ich nicht richtig gehört, und Schwindelgefühle haben mit den Ohren zu tun. Ganz seltsam.
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Uns hat es gefallen :-) Altenberger finden wir eh gut und Zoë Valks (Stefanie) ist auch ne Garantin für Gutes. Und Zinner an Altenbergers Seite passt auch.
und ich hab ihn später angeschaut und habe vorzüglich dabei geschlafen. Unsere Tageszeitung vergibt für die Logik eine 4, das lässt mich schlimmes ahnen.
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Beim zweiten Versuch bin ich zwar durchweg wach geblieben aber ich fand den Film trotzdem nicht besser. Selten habe ich so etwas langweiliges gesehen. Das waren wirklich 90 Minuten sinnlos verplemperte Zeit. Wer denkt sich so etwas aus und wer meint so einen Schwachsinn auch noch verfilmen zu müssen?
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
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Zitat von PeggySue im Beitrag #769Beim zweiten Versuch bin ich zwar durchweg wach geblieben aber ich fand den Film trotzdem nicht besser. Selten habe ich so etwas langweiliges gesehen. Das waren wirklich 90 Minuten sinnlos verplemperte Zeit. Wer denkt sich so etwas aus und wer meint so einen Schwachsinn auch noch verfilmen zu müssen?
Hier, Peg, scroll ein bisschen runter. Kamera, Buch, Regie, bezahlt durch Zwangsgebühren. Wie meine Mutter schon sagte: Aus anderer Leute Leder ist gut Riemen schneiden.
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Zitat von PeggySue im Beitrag #769Beim zweiten Versuch bin ich zwar durchweg wach geblieben aber ich fand den Film trotzdem nicht besser. Selten habe ich so etwas langweiliges gesehen. Das waren wirklich 90 Minuten sinnlos verplemperte Zeit. Wer denkt sich so etwas aus und wer meint so einen Schwachsinn auch noch verfilmen zu müssen?
Hier, Peg, scroll ein bisschen runter. Kamera, Buch, Regie, bezahlt durch Zwangsgebühren. Wie meine Mutter schon sagte: Aus anderer Leute Leder ist gut Riemen schneiden.
Den Vorwurf kann mensch aber jeder Sendung im ÖR machen, die einem nicht gefällt.
Kamera und Darsteller haben mir sehr gefallen, Story und Regie scheinen mir aber zu ambitioniert für einen Polizeiruf. Für einen richtigen Psychothriller, und das war es ja letztlich, ist die Reihe und deren Publikum ungeeignet.
Zitat von PeggySue im Beitrag #769Beim zweiten Versuch bin ich zwar durchweg wach geblieben aber ich fand den Film trotzdem nicht besser. Selten habe ich so etwas langweiliges gesehen. Das waren wirklich 90 Minuten sinnlos verplemperte Zeit. Wer denkt sich so etwas aus und wer meint so einen Schwachsinn auch noch verfilmen zu müssen?
Hier, Peg, scroll ein bisschen runter. Kamera, Buch, Regie, bezahlt durch Zwangsgebühren. Wie meine Mutter schon sagte: Aus anderer Leute Leder ist gut Riemen schneiden.
Den Vorwurf kann mensch aber jeder Sendung im ÖR machen, die einem nicht gefällt.
Kamera und Darsteller haben mir sehr gefallen, Story und Regie scheinen mir aber zu ambitioniert für einen Polizeiruf. Für einen richtigen Psychothriller, und das war es ja letztlich, ist die Reihe und deren Publikum ungeeignet.
Zu ambitioniert wohl kaum. Ich habe nicht den Eindruck, dass irgend jemand nicht folgen konnte. Wenn das ambitioniert sein soll! Langweilig war's.
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Zitat von Sentenza im Beitrag #772Zu ambitioniert wohl kaum. Ich habe nicht den Eindruck, dass irgend jemand nicht folgen konnte. ...
Naja, es fragten schon Leute danach, wer's denn nun war und mit welchem Motiv, oder?
Zitat... Wenn das ambitioniert sein soll! Langweilig war's.
Kann mensch so empfinden, ja.
Ich denke eben: Langsam, zähflüssig, ereignisarm (alle großen Ereignisse lagen ja in der Vergangenheit und wurden nicht "auserzählt"), keine Action, kein Sex, keine Liebesgeschichte, keine Comedy, viele Bilder, die zum Handlungsfluss wenig beitragen, von daher jenseits des Üblichen bei Tatort und Polizeiruf.
Aber eben dennoch im Korsett desselben (max. 90 Minuten) und versuchend, das "übliche Publikum" mitzunehmen - insofern halte ich das für "zu ambitioniert". Gut fand ich den PR daher auch nicht.
Ich denke eben: Langsam, zähflüssig, ereignisarm (alle großen Ereignisse lagen ja in der Vergangenheit und wurden nicht "auserzählt"), keine Action, kein Sex, keine Liebesgeschichte, keine Comedy, viele Bilder, die zum Handlungsfluss wenig beitragen, von daher jenseits des Üblichen bei Tatort und Polizeiruf. ....
Ob es jenseits des Üblichen bei Tatort und Polizeiruf ist, wage ich anzuzweifeln.
Ich schaue Tatorte/Polizeirufe nur noch mit Maßgabe: mal gucken, ob ich bis zum Ende gucke. Bei diesem habe ich (wieder) gelangweilt weggeschaltet. Und ich bin durchaus aufgeschlossen gegenüber menschlichen Problemen.
Muss man das eigentlich dem breiten Publikum Sonntagabend zur besten Sendezeit vorsetzen? Solche Filme würde ich auf den späteren Zeitpunkt verlagern, für Zuschauer, die sich das wirklich antun wollen.