Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #673 in seiner Andersartigkeit anzunehmen. Mein Partner tickt in vielen Aspekten auch anders als ich. Ich hab da extrem viel gelernt.
und in der Realität bleiben. Nicht "hätte ich, wenn ich, wäre er doch nur..." Denken. Sondern real realistisch. Was ist wahrscheinlich. Was weniger. Was hab ich. Was kriege ich. Woher.
Kann nützlich sein. Grad in Lebenslagen, die sehr fremdbestimmt sind oder wirken.
@Magnoona, was ich auch überlege, dein Bub ist jetzt 8. In wenigen Jahren wird der wesentlich flügger. Auch darauf solltest du dich langsam eingrooven. Weil - es könnte sein, dass du dann auf der Couch nicht auf deinen Lover, sondern auf den jungen Mann wartest. Und das ist: nix
@Magnoona, ich würde dir wärmstens empfehlen dir ein Netzwerk aufzubauen von auch berufstätigen Mütter. Du kannst mit 2 oder 3 Mütter anfangen, sie samt ihren Kindern zu dir einladen und mal näher kennen lernen. Die Gegeneinladung wird wohl nicht gleich folgen aber dann lädst du eben noch mal ein. Dein Sohn wird dir schon sagen mit welchen Kindern er wieder gern spielen möchte und du orientierst dich danach. Irgendwann mal kommen die Einladungen und mit der Zeit auch Kinder-Übernachtungen und Wochenenden bei anderen Kindern. Das beinhaltet aber auch dass du, wenn es gut läuft, mal 2 bis 4 Kinder übers Wochenende bei dir hast. Oder 2 über Nacht. Oder so... Dann übernachtet dein Sohn woanders - es ist ein Geben und Nehmen. Somit wirst du freie Zeiten für dich erschaffen in denen du nicht nur auf deinen Freund wartest sondern auch was anderes machst. Für deinen Sohn als Einzelkind wäre dieses Arrangement ideal.
Warum ich dir das schreibe? Weil ich es genau so gemacht habe und es waren wunderschöne Jahre. Mein Sohn hat aus der damaligen Zeit 4 Freunde bis zum heutigen Tag. Also, jahrzehntelange Freundschaften. Und ich konnte arbeiten und feiern, und Seminare besuchen, und weiß der Geier was sonst noch.
Vielleicht wäre so ein Projekt deine nächste Aufgabe bevor du dich in Projekt Partner rein kniest.
Das was ich brauche, habe ich. Das was ich nicht habe, brauche ich nicht.
Hallo, ich hoffe, es ist niemand enttäuscht, wenn ich jetzt nicht auf jeden Post eingehen kann.
Ich konnte natürlich viel aus diesem Strang mitnehmen. Ich muss lernen, ihn nicht zu sehr einzuengen und ich darf ihn nicht zum Ersatzpapa machen. Ich muss gönnen lernen.
Morgen bin ich mit einer Freundin unterwegs. Sonntag ist er den ganzen Tag mit einem Kumpel unterwegs den ganzen Tag.
Ob er nun am Freitag wieder was mit Kumpels vor hat, weiß ich noch nicht, aber wenn, dann ist das halt so. Samstag werde ich mich evtl auch mit einer Freundin treffen, nachdem er Sonntag sehr früh raus muss.
Zitat von Magnoona im Beitrag #679Hallo, ich hoffe, es ist niemand enttäuscht, wenn ich jetzt nicht auf jeden Post eingehen kann.
Ich konnte natürlich viel aus diesem Strang mitnehmen. Ich muss lernen, ihn nicht zu sehr einzuengen und ich darf ihn nicht zum Ersatzpapa machen. Ich muss gönnen lernen.
Morgen bin ich mit einer Freundin unterwegs. Sonntag ist er den ganzen Tag mit einem Kumpel unterwegs den ganzen Tag.
Ob er nun am Freitag wieder was mit Kumpels vor hat, weiß ich noch nicht, aber wenn, dann ist das halt so. Samstag werde ich mich evtl auch mit einer Freundin treffen, nachdem er Sonntag sehr früh raus muss.
Das klingt irgendwie verkrampft, Magnoona und vor allem sehr bemüht. Warum weißt du nicht, was er vorhat? Darüber kann man doch ganz normal sprechen? Normalität, Selbstverständlichkeit, als Paar einfach im Flow sein - das vermisse ich bei deinen Schilderungen. Natürlich kommt das nicht von alleine und nach einem Jahr muss sich das vielleicht auch erst noch entwickeln, aber was tut ihr denn dafür, dass ihr euch näher kommt? Die Quantität ist für Nähe nicht entscheidend, die Qualität der Zeit, die ihr miteinander verbringt, ist es. Eine Stunde, in der ihr euch wirklich nahe gekommen seid, kann euch dabei weiter bringen, als ein ganzes Wochenende, in dem es kein tiefergehendes Gespräch gegeben hat und keinen echten Austausch. Mein Eindruck ist, dass es euch an letzterem besonders fehlt. Echter Austausch über gemeinsame Ziele, Wünsche, Bedürfnisse, aber auch ganz profane, gemeinsame Terminplanung.
Ob nur er Nähe nicht kann? Was hat das eigentlich mit Single Sein und den vielzitierten Luftmatratzen zu tun?
@magnoona beschreibt sich als Person mit sehr geringen Beziehungserfahrungen Ihre bisher intensivste die zu Schwangerschaft und Familiengründung führte scheiterte Der Vater des Kindes spielt in ihrer beider Leben kaum eine Rolle
So recht kann ich dein Post nicht nachvollziehen @klara48
Ich finde 1 Jahr auch sehr kurz - Nähe und Verbundenheit braucht Zeit - ich finde den Mann - auch und gerade in Bezug auf das Kind sehr aufgeschlossen und engagiert. Zusammen ziehen finde ich völlig verfrüht, würde ich auch meinem Kind nicht zumuten, dein Sohn mag deinen Freund bestimmt aber er ist kein vertrauter, geliebter Vater.
Ich sehe da viel Potenzial... um sich weiter einzulassen braucht es aber die Gewissheit angenommen zu werden wie man ist. Ich würde tatsächlich versuchen den Blickwinkel zu ändern - einzig die Verbindlichkeit der Verabredungen - da würde ich versuchen klar zu machen dass du dir das anders wünscht. Er hat doch auch positiv und aufmerksam auf deinen Wunsch nach einem gemeinsamen Ausflug reagiert...
Zitat von schlaucher im Beitrag #674 Magnoonas innerer Mangel ist die fehlende Vater-Person in ihrer Mutter-Kind-Familie.
Sie sucht einen Partner, der diese Rolle besetzt und den Mangel ausgleicht. Das ist die Erwartung, die sie an ihren Freund hat.
Das ist auch mein Eindruck.
Und ich lese @Magoona hier so, dass sie sich das selbst dennoch nicht eingesteht.
Zitat von Magnoona im Beitrag #679 Ich muss lernen, ihn nicht zu sehr einzuengen ...
Jemanden nicht einzuengen hat eher mit der inneren Haltung zu tun als mit ausgesprochenen *Verboten*.
Ich fände es ganz wichtig, dass Du sehr ehrlich zu Dir selbst bist bezüglich der langfristigen Erwartungen an diese Beziehung. Nach einem Jahr sollte sich die Richtung schon abzeichnen.
Zitat von schafwolle im Beitrag #688 Ich fände es ganz wichtig, dass Du sehr ehrlich zu Dir selbst bist bezüglich der langfristigen Erwartungen an diese Beziehung.
Würde noch ergänzen wollen: nicht nur in dieser Beziehung mit diesem Mann. Sondern auch mit Blick auf Beziehungen mit anderen Männern. Siehe das Thema „Beuteschema“.
und ...was ist genau nun der Grund dafür, dass man nach all den Monaten nicht mal Nägel mit Köpfen macht und sich eine gemeinsame Wohnung nimmt, zusammenzieht... so wie andre Paare eben auch?
Warum kommt das in dieser Beziehung gar nicht in Frage?
Ich meine, wenn man schon 2mal mit dem Kind gemeinsam im Urlaub war... wieso ist das nicht eigentlich die logische Konsequenz in einer Beziehung, die enger werden soll ?
Sorry, aber wenn Nähe gewünscht wird... dann sollte man solche Schritte schon erwägen...
Zitat von Blondine im Beitrag #690und ...was ist genau nun der Grund dafür, dass man nach all den Monaten nicht mal Nägel mit Köpfen macht und sich eine gemeinsame Wohnung nimmt, zusammenzieht... so wie andre Paare eben auch?
Er will das nicht. Genügt als Grund.
Auch andere Paare ziehen nicht zusammen nach gerade mal einem Jahr.
Diese Beziehung ist viel zu instabil und zu wenig definiert für solch einen Schritt.
Zitat von Blondine im Beitrag #690und ...was ist genau nun der Grund dafür, dass man nach all den Monaten nicht mal Nägel mit Köpfen macht und sich eine gemeinsame Wohnung nimmt, zusammenzieht... so wie andre Paare eben auch?
Er will das nicht. Genügt als Grund.
Und wir wissen auch nicht, was die TE eigentlich „will“ diesbezüglich. Wenn sie es sich frei aussuchen könnte.
Jetzt würde ich definitiv noch nicht zusammenziehen wollen! Das wäre mir auch noch einen Ticken zu früh. Schon alleine wegen meines Sohnes. In ferner Zukunft könnte ich mir das jedoch schon vorstellen.
Zitat von Blondine im Beitrag #690und ...was ist genau nun der Grund dafür, dass man nach all den Monaten nicht mal Nägel mit Köpfen macht und sich eine gemeinsame Wohnung nimmt, zusammenzieht... so wie andre Paare eben auch?
weil nicht jeder nach ein paar Monaten Bedarfsgemeinschaften bilden möchte. weil nicht überall nach ein paar Monaten adäquate Immobilien gefunden werden können. weil einer der Partner das nicht möchte. " noch nicht möchte
und ganz ehrlich ... tortz des Kindes würde ich nicht ewig warten... denn einfacher wird das alles mit der Zeit und endlos eingespielt nun auch nicht.
Beziehung und Mann ist doch was schönes und überempfindlich ist es bestimmt nicht, den Mann, den man liebt tatsächlich im eigenen Leben präsent haben zu wollen. das ist relativ normal und nicht ohne Grund doch recht traditionell ...
Magnoona Hast du die Beiträge überlesen, die euch empfehlen an eurer Kommunikation zu arbeiten und dir insbesondere daran, deinen Schwerpunkt und auch deine Gefühlslage so von ihm abhängig zu machen?
Lernt euch kennen. Wirklich kennen. Nach einem Jahr weiß man NICHTS, was relevant ist, über den anderen. Wie er kommuniziert, was er in der Tiefe braucht, was er meint, wenn er was sagt, was zwischen den Zeilen schwebt.
Mein Mann und ich sind extrem kommunikativ und extrem reflektiert und dennoch haben wir oft keine Ahnung was der andere eigentlich denkt und fühlt.
Das ist ein Lernprozess und auf den muss man sich bewusst einlassen.
Und dann wird auch euer Zeit - und Planungsproblem automatisch besser. Und dann könnt ihr auch irgendwann übers Zusammenziehen reden.
Weil ihr dann beide authentisch sein dürft. Und das gibt Raum sich miteinander wohl zu fühlen.
Zitat von Magnoona im Beitrag #696Ja schön und gut, aber was soll ich machen, wenn er das partout (noch) nicht will?
Du kannst da gar nichts machen. Deswegen finde ich ja, es passt bei euch einfach nicht. Dir ist Nähe und das Zusammengerhörigkeitsgefühl wichtig, ihm eher weniger. Meist ändert sich so etwas auch nicht, der Mann ist ja auch keine 25 mehr.
Ich kann dich verstehen, mir war das bei einem neuen Mann auch sehr wichtig. Und ich hatte das große Glück, so jemanden gefunden zu haben, dem es eben auch wichtig war.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Blondine im Beitrag #695doch recht traditionell ...
schon. Aber ja sagen müssen beide und das sogar gleichzeitig.
Grad mal ein Jahr zusammen. Und das nicht als Studis und unbeschriebene Blätter.
Wäre mir viel! zu früh. Auch, bei solchen massiven und grundsätzlichen Problemen. Und ich finde, man sollte einen Partner zu sowas weder überreden noch bedrängen. Entweder der andere möchte das auch und zwar selber - oder halt nicht.
Was hab ich davon, wenn wer mit mir zusammen zieht, weil ich solange Stress gemacht hab, bis er seine Ruhe wollte? Oder so?
Nee, das ist nix.
Was du skizzierst @Blondine ist oft schön und ja: wünschenswert. Aber was @Magnoona skizziert ist deutlich anders vom Binnenverhältnis und der Gesamtsituation.