Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #101 Naja, aber tut er das? Bzw kommt er als Individuum dann noch mal in eine Situation, wo er das Gelernte auch anwenden kann? Es gibt ja den Spruch: „Den gleichen Fehler macht man nicht zweimal. Dafür macht man dann andere.“ Dh war das aus dem ersten Fehler Gelernte dann etwas wert? Da habe ich immer ein Fragezeichen. .
Die Frage ist doch, wie "das Gelernte" aussieht? Und das kann niemand von außen beurteilen.
"Das Gelernte" kann auch bedeuten, dass ich nochmal genau dasselbe mache- diesmal aber bewusst.
Ob es Menschen gibt, die wirklich gar nicht dazulernen? Schwer zu sagen......denn ich glaube an den Spruch "wir steigen niemals zweimal in denselben Fluss".
Zitat von Sariana im Beitrag #102Für mich hat "sinnlos" etwas mit lösen zu tun. Sich davon lösen eine Erklärung finden zu wollen, loslassen wenn es für mich keine Erklärung gibt.
Das kann wahnsinnig schwer sein und ich "schiebe" das dann eher- nach dem Motto "später wird es erklärbar werden". Denn gerade, wenn gerade eine gute Fuhre Mist auf uns herab fällt, fällt es doch schwer, ein Verständnis für die Gesamtsituation (die auch das ganze Leben bedeuten kann) zu bekommen ;-)
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #104 Aus der Hubschrauber-Perspektive betrachtet war die Konstellation aber so speziell, dass man dieses Wissen eigentlich nirgendwo anders sinnvoll anwenden kann. Also war die ganze Aktion reichlich sinn-los. Bzw ein WOMBAT: waste of money, brain and time. .
Hier stellt sich für mich die Frage- ob du zB nicht sehr viel an Leben ? (mir fehlt das richtig Wort) mitgenommen hast? Du hast IN dieser Zeit vermutlich viel Freude, Engagement, Einsatz, vielleicht Kontakt und Verbindung, Lernen usw erleben können und schon DAS ist doch etwas sehr sinniges- in meinen Augen. Kommen wir auf das Hier und Jetzt- dem Leben mehr Tiefe geben- geht das nur IM Moment und wenn du in dieser Zeit eine "gute Zeit" hattest- ist doch das an sich schon sinn-voll.
Unabhängig davon, dass du doch sicher viele Erfahrungen gesammelt hast und dich auch das verändert hat- und sei es nur für 1 Grad. Und damit gehst du nun weiter nach vorne im Leben......
Ich glaube, wir denken oft viel zu linear. Wir denken, eines muss auf das andere aufbauen, weil wir so auch das Leben ausrichten. Und häufig passt es auch, aber dann kann es eben genauso GUT sein, dass man A macht und später bei B landet......wer weiß, was dir das alles in 10 Jahren helfen wird- von dem du jetzt noch gar nichts weißt?
Zitat von kenzia im Beitrag #128 Ich glaube, wir denken oft viel zu linear. Wir denken, eines muss auf das andere aufbauen, weil wir so auch das Leben ausrichten. Und häufig passt es auch, aber dann kann es eben genauso GUT sein, dass man A macht und später bei B landet......wer weiß, was dir das alles in 10 Jahren helfen wird- von dem du jetzt noch gar nichts weißt?
Dazu fällt mir Rilke ein:
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Von mir weiß ich, dass mein Leben nicht linear verläuft sondern spiralförmig. Immer wieder in Phasen, in denen Themen, Ereignisse, Erkenntnisse und auch Personen aus früheren Phasen wieder "auftauchen" und neu betrachtet oder behandelt werden. Manchmal nur gedanklich oder emotional, manchmal aber auch physisch.
Darin ergibt sich auch so mancher Sinn, entweder als Erklärung für früheres oder als Vertiefung.
Danke Kenia für deine Antwort, mein Punkt war doch etwas anders: welchen Sinn würde unser "irdisches" Leben haben oder dadurch bekommen, wenn es ewig wäre?
Ich seh da tatsächlich keinen Unterschied, bzw. der Tod macht zwar einen, aber was die reine Existenz ausmacht - was übersehe ich, vielleicht?
Mir ist offen gesagt auch die Vorstellung von einer "ewigen Glückseligkeit" (wenn es nach dem Tod weiter ginge) nicht vorstellbar. Muss ja auch nicht, ich glaube eh nicht daran, aber ich verstehe halt schon die Idee nicht wirklich, was daran attraktiv sein soll.
Zitat von mono im Beitrag #31Sinn ist nicht gleich Zweck. Das wurde mir drüben schon zu sehr vermischt. Eine Sache und erst recht kein Mensch muss nicht zu etwas "gut" sein.
Wenn z.B. jemand nur kurz lebt, dann ist doch dieses Leben und die Beziehung,die entstanden sind,nicht sinnlos.
Für Gott ( ich bin religiös) soundso nicht, das sind menschliche Massstaebe.
Das war das zweite, was ich vergessen hatte, aber noch erwähnen wollte, weil die Unterscheidung hätte mich auch interessiert - ich hab sie zugegebenermaßen bisher auch eher ein bissl vermantscht.
Wie würdest du sie definieren? rahsil hat schon was gepostet, das mir sehr zusagt und schlüssig erscheint.
(Jetzt frage ich mich noch, ob es also Leut gibt, die eventuell an einen Sinn glauben, aber nicht an einen Zweck, oder umgekehrt - oder ob die Hand in Hand gehen müssen.
Übrigens auch, ob die Trennung zwischen Realisten und Gläubigen, wie angesprochen, zwingend notwendig ist oder ob es Überschneidungen gibt.
Ich denk, Realisten können durchaus 'zweckorientiert' sein (ob das den Sinn inkludiert, siehe oben) Gläubige ohne die Dimension des Sinns gibt's womöglich nicht soviele (man korrigiere mich, wenn ich falsch liege).
Den Satz mit dem kurzen Leben könnt ich für mich unterschreiben. Da können ganz ungeheure Samenkörner versteckt sein.
Den Satz mit den menschlichen Maßstäben - ist es nicht auch ein menschlicher Maßstab, zu sagen, wir legen menschliche Maßstäbe an :-)) Sorry, eigentlich andere Baustelle.
Zweck ist für mich ein "wozu". Sinn nicht unbedingt. Ich bin da, glaube ich, recht nahe bei rahsil.
Ich bin übrigens im Alltag pragmatisch und zweckorientiert. Das schließt nicht aus, das ich auch philosophisch über den Sinn des Lebens/Sinn im Allgemeinen nachdenken kann.
Dein letzter Satz: Na klar, wir sollten uns dessen aber bewusst sein.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Gerade Märchen haben einen sehr wahren Kern und sind auch wichtig - nicht nur für Kinder. Wenn eine Geschichte immer wieder und weiter erzählt wird, dann weil sie "wahr" in dem Sinn ist, das sie etwas Wesentliches im Menschen berührt und verständlich macht. Dabei geht es nicht darum, ob das exakt so im Jahr xy passiert ist.
Die Bibel ist allerdings nochmal ein anderer Fall.
Warum?
Auch die z.B. Gleichnisse berühren imho menschliche Wünsche und Sorgen.
Ja, insofern schon. Ich meinte eher von Enstehungsgeschichte, Textgattung usw- die Bibel ist ja nicht ein Buch aus einem Guss. Und sie enthält auch durchaus historische Fakten.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Zitat von print im Beitrag #130Danke Kenia für deine Antwort, mein Punkt war doch etwas anders: welchen Sinn würde unser "irdisches" Leben haben oder dadurch bekommen, wenn es ewig wäre?
Genauso viel oder genauso wenig, aber anderen? (Vielleicht lernt man in mehr Lebenszeit soviel dazu, dass sich einem höhere Zusammenhänge erschließen, dadurch rückt Kleinkram in den Hintergrund; die "Sinn-Menge" insgesamt ändert sich nicht)
Viel mehr? (Weil quantitativ betrachtet: mehr Leben = mehr Sinn, egal ob der gleiche oder sich ändernd gemäß Punkt 2)
Garkeinen? (Weil durch Wiederholungen der Geist und die Seele nach und nach abstumpfen bzw. dadurch, dass das Leben unendlich ist, der Wert sich verringert - bissl kapitalistisch der Ansatz, wenn du verstehst, was ich meine. Das, wovon es weniger gibt, wird kostbarer - und wenn man nur ein Leben hat, kann man nur diesem Sinn geben, bzw. _muss_ man diesem Leben Sinn geben)
Ich glaub, das wird hier schlicht keiner sagen können ;-)) Ungenügende Datenmenge und so.
Allerdings könntest es so versuchen: Wir sind alle jeweils das Produkt aller unserer Vorfahren bzw. Menschen, die vor uns kamen, allgemein - jeder hat ein bissl was vom Nächsten/Vordermann gelernt/mitbekommen/es hat sonstwie auf ihn abgefärbt.
Keckerweise könnt man das eh quasi ewiges Leben nennen.
Annähernderweise dafür dies: Zwerge auf den Schultern von Riesen - Standing on the shoulders of giants (cool, jetzt hab ich R.E.M. im Ohr ...)
Zitat von mono im Beitrag #131Ich bin übrigens im Alltag pragmatisch und zweckorientiert. Das schließt nicht aus, das ich auch philosophisch über den Sinn des Lebens/Sinn im Allgemeinen nachdenken kann.
Ich denk ja, Pragma und Dogma schließen einander keinesfalls aus (eigentlich isses dann am schönsten, wenn sie sich sinnvoll ergänzen).
Zitat von kenzia im Beitrag #126 Ob es Menschen gibt, die wirklich gar nicht dazulernen? Schwer zu sagen......denn ich glaube an den Spruch "wir steigen niemals zweimal in denselben Fluss".
Was ich eigentlich meinte ist: wenn man was aus Situation A gelernt hat (was der „Sinn“ von Situation A dann wäre, nämlich das Lernen befördert zu haben), wird dann jemals eine Situation B eintreten, wo man das sinnvoll einsetzen kann. Mir ging das oft so mit Konflikten im Job - irgendwann hatte man kapiert, wie dieser Mensch bzw. dieses Unternehmen tickt, und es gab weniger Komflikte. Dann kommt man in ein anderes Unternehmen, und die ticken komplett anders. Also wiederholen sich einige der Konflikte (vielleicht sogar bis hin zur Kündigung). Dass man das im ersten Unternehmen schon mal alles mitgenommen hat, heißt nicht, dass es im zweiten Unternehmen anders läuft. Das Gelernte ist dann eher so was wie „das Gras ist im nächsten Job nicht unbedingt grüner“, aber das sind eben so Allgemeinplätze.
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #135[ Das Gelernte ist dann eher so was wie „das Gras ist im nächsten Job nicht unbedingt grüner“, aber das sind eben so Allgemeinplätze.
ICH hätte da wohl eher "gelernt", dass es verschiedene Arten von Konflikten gibt, die verschiedene Lösungsoptionen haben könnten und dass ICH dem gewachsen bin, weil ich viele beherrsche und bereits praktiziert habe. Mir hätte also als "Lernerfolg" gedient, dass ich bereits mal erfolgreich ein Problem bewältigen konnte, mir das Selbstvertrauen und Standing gibt und ich mir daher vor kommenden Konflikten nix scheiße.
Zitat von kenzia im Beitrag #126Die Frage ist doch, wie "das Gelernte" aussieht?
Komisch. Jetzt schreiben genau dieselben User, die nebenan im Glücks-Thread geschrieben haben im Sinn-Thread mit. Und schreiben eigentlich auch wieder dasselbe und immer um eine Userin herum.
Zitat von kenzia im Beitrag #128 Hier stellt sich für mich die Frage- ob du zB nicht sehr viel an Leben ? (mir fehlt das richtig Wort) mitgenommen hast? Du hast IN dieser Zeit vermutlich viel Freude, Engagement, Einsatz, vielleicht Kontakt und Verbindung, Lernen usw erleben können und schon DAS ist doch etwas sehr sinniges- in meinen Augen. Kommen wir auf das Hier und Jetzt- dem Leben mehr Tiefe geben- geht das nur IM Moment und wenn du in dieser Zeit eine "gute Zeit" hattest- ist doch das an sich schon sinn-voll.
Wenn ich jetzt an diese Zeit zurück denke - hätte ich gewusst, dass da so gar nichts rauskommt, hätte ich mich einfach nur auf die Couch gelegt und „nichts“ gemacht. So gut war die Zeit eigentlich nicht.
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #139...Wenn ich jetzt an diese Zeit zurück denke - hätte ich gewusst, dass da so gar nichts rauskommt, hätte ich mich einfach nur auf die Couch gelegt und „nichts“ gemacht. So gut war die Zeit eigentlich nicht.
...und wieder dieselben negativen Aussagen wie im Glücks-Thread...
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #135Was ich eigentlich meinte ist: wenn man was aus Situation A gelernt hat (was der „Sinn“ von Situation A dann wäre, nämlich das Lernen befördert zu haben), wird dann jemals eine Situation B eintreten, wo man das sinnvoll einsetzen kann. Mir ging das oft so mit Konflikten im Job - irgendwann hatte man kapiert, wie dieser Mensch bzw. dieses Unternehmen tickt, und es gab weniger Komflikte. Dann kommt man in ein anderes Unternehmen, und die ticken komplett anders. Also wiederholen sich einige der Konflikte (vielleicht sogar bis hin zur Kündigung). Dass man das im ersten Unternehmen schon mal alles mitgenommen hat, heißt nicht, dass es im zweiten Unternehmen anders läuft. Das Gelernte ist dann eher so was wie „das Gras ist im nächsten Job nicht unbedingt grüner“, aber das sind eben so Allgemeinplätze.
Dann wärs wohl sinnvoll zu hinterfragen, _was_ du aus dem ersten Unternehmen mitgenommen hast:
-Nur die Information, wie das Unternehmen Meier tickt (und die Angestellten dort bzw. der/diejenigen, mit dem/denen man einen Konflikt hatte) - das ist dann tatsächlich sehr spezifisch und damit wirst wohl nicht weit hupfen (genausowenig wie dir eine Sternenschablone helfen wird, wenn du eigentlich Herzerln zeichnen sollst, dir dann die Herzerlschablone aneignest, aber im nächsten Job sollst du Blümchen malen undsoweiter)
-oder hast du gelernt, zu beobachten, wie sich Menschen verhalten (in Gruppen- und Konfliktsituationen), hast du dich über Kommunikationsmuster informiert und darüber, wie man sie aufdröselt und dem jeweiligen Typus effektiv begegnet; hast du dir die Fähigkeit angeeignet, Konflikte zu verstehen und zu lösen? _Das_ kannst du in jeden Job mitnehmen, auch wenn sich die spezifischen Parameter ändern und du ein bissl nachjustieren musst - aber zumindest musst du dann nicht jedesmal das Rad neu erfinden.)
Zitat von frangipani im Beitrag #88Ich hab Schwierigkeiten mit dem Wort 'Sinn'. Sinn, Bedeutung, Ergebnis .... das ist mir aufs gesamte Leben oder spezielle Ereignisse bezogen irgendwie zu schwammig.
Wie meinst du das genau? - Das erinnert mich an das geflügelte Wort, das ich irgendwo mal gelesen habe, leider find ich's nimmer, sinngemäß: Je komplexer und spezifischer und damit auch seltener ein Wort bzw. eine Phrase, umso präziser wird es in der Beschreibung und umso weniger Missverständnisse wird es geben. Je simpler und gebräuchlicher, umso mehr wird sich drum gestritten. 'Liebe', 'Gerechtigkeit', etc - da hat eben jeder seine eigene Definition davon.
Du meinst Sinn so wie rahsil es schreibt - die Frage nach dem Warum? Quasi: Die Bedeutung, der Grund, weshalb genau mir genau diese Sache zu genau diesem Zeitpunkt passiert? (oder zumindest ein bis zwei dieser Faktoren)
Mit der Erklärung sprichst du auch was Wichtiges an: Ursache und Wirkung sind denk ich recht gut objektiv feststellbar und Kausalität kann wertungsfrei beschrieben werden. Wobei Kausalität auch stattfindet, wenn man sie nicht erklären und/oder beschreiben kann.
Wenn wir davon ausgehen, dass auch Dinge stattfanden, als wir sie noch nicht erklären und beschreiben konnten (Schwerkraft, Blitz und Donner), lässt sich das umlegen auf die Sinnfrage, die Komplexität des Lebens/Universums, die Frage nach dem Ursprung der Schöpfung?
PS: Was genau vom Frankl hattest denn im Sinn? (Ha!! auch wieder ohne nachzudenken von mir so geschrieben )
Puh, schwere Fragen so spät am Abend. Ich glaub, ich muss eine tiefergehende Antwort auf Morgen verschieben.
'Sinn' im Sinne (sic) von 'meaning' - was ist der Grund* hinter einer Sache, einem Geschehen? Ganz persönlich - was ist der Sinn dahinter oder darin, dass mein Bruder mit Mitte 30 an fiesen Nachwirkungen einer Krebs OP gestorben ist? Da gibt es für mich keinen Sinn, keine tiefere Bedeutung. Das war einfach nur Pech. Manche - so wie Frau P-E - geben dann ihrem Leben einen Sinn, indem sie sich einer betsimmten Aufgabe widmen, auf die sie ohne den Schicksalsschlag vielleicht nicht gekommen wären. Das ist dann aber der Sinn ihres Lebens, nicht der Sinn hinter dem Unfall.
Muss ich nochmal in einem wacheren Zustand ausklamüsern.
Das Buch von Frankl? Man's Search For Meaning :)
* 'Grund' passt auch nicht richtig, denn das wäre ja eher 'Auslöser' .. in Bezug auf meinen Bruder war das klar, was der Auslöser war. Irgendwie fehlt mir da grad das richtige Wort im Deutschen.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #141...Dann wärs wohl sinnvoll zu hinterfragen, _was_ du aus dem ersten Unternehmen mitgenommen hast:...
Ein weiterer Strang, in dem eine Userin alle Aufmerksamkeit erhält. Ohne auch nur irgendetwas davon anzunehmen. Ohne auch nur ernsthaft dabei zu reflektieren. Dieselbe Userin hat doch dieselben Aussagen schon vor vielen Jahren in hunderten Threads in der Ex-Bri gemacht. Versteh ich nicht. Find ich ermüdend. (Nix gegen die User, die hier helfen wollen.)
Wir müssen die Sinnfrage ja nicht nur auf Makroebene diskutieren, Blue ;-)
Und so schlimm fand ich die Frage nicht - die Antwort hat mich jetzt keine grauen Haare gekostet und wer weiß, ob sich nicht jemand anders auch was Nützliches rausziehen kann.
Zitat von Blue2022 im Beitrag #138 Komisch. Jetzt schreiben genau dieselben User, die nebenan im Glücks-Thread geschrieben haben im Sinn-Thread mit. Und schreiben eigentlich auch wieder dasselbe und immer um eine Userin herum.
Schreiben darf hier jeder. Und antworten muss auch keiner. Du kannst ja mal bei den Bibelthemen weitermachen, damit der Strang noch etwas Futter bekommt.
Zitat von Blue2022 im Beitrag #140 ...und wieder dieselben negativen Aussagen wie im Glücks-Thread...
Man darf doch negativ sein. Das ist nicht verboten. Warum setzt du mich nicht auf ignore, wenn dich das nervt? Oder ist der Strang dann optisch nicht mehr schön genug, wenn da Lücken sind?
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #84 Insofern passt der Vergleich mit der Eltern-Kind-Beziehung eh ganz gut (
??? Die Eltern sagen: "Das verstehst du später", darauf kann ich mich beim Himmelpapi aber nicht verlassen. Auch wenn die vielleicht schwierigste Zeit in meinem Leben sich als Keimzelle der bestmöglichen weiteren Entwicklung gezeigt hat. Hätte aber auch ganz anders kommen können. Und da ich noch lebe, hat die Geschichte noch Potenzial für unsägliches Grauen - wie Andere es erleben mussten. Die in diesem Leben keinen Sinn darin erkennen konnten, an ein anderes glaube ich nicht
Zitat von print im Beitrag #130 Mir ist offen gesagt auch die Vorstellung von einer "ewigen Glückseligkeit" (wenn es nach dem Tod weiter ginge) nicht vorstellbar. Muss ja auch nicht, ich glaube eh nicht daran, aber ich verstehe halt schon die Idee nicht wirklich, was daran attraktiv sein soll.
Ich finde die Vorstellung von ewiger Glückseligkeit schlicht anstrengend. Möchte ich nicht haben.
Can 'truth' mean what it says and not what power thinks is best. Latin Quarter
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Zitat von print im Beitrag #130 Mir ist offen gesagt auch die Vorstellung von einer "ewigen Glückseligkeit" (wenn es nach dem Tod weiter ginge) nicht vorstellbar. Muss ja auch nicht, ich glaube eh nicht daran, aber ich verstehe halt schon die Idee nicht wirklich, was daran attraktiv sein soll.
Ich finde die Vorstellung von ewiger Glückseligkeit schlicht anstrengend. Möchte ich nicht haben.
Ewige Glückseligkeit würde sich ja schnell abnutzen. Es sei denn, sie erneuert sich mit jedem Hallelujah, das ich singe. Es gibt aber ein Leben vor dem Tod (Brecht), da ist mir ab+zu ein bisschen Glückseligkeit sehr recht, es würde mir nicht schwer fallen, ihr Sinn zu verleihen. Wie überhaupt in einem einigermaßen gelingenden Leben ganz ohne schwere Prüfungen. (Prüfungen? wofür muss ich. mich qualifizieren? Fürs Weiterleben?)
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #141...Dann wärs wohl sinnvoll zu hinterfragen, _was_ du aus dem ersten Unternehmen mitgenommen hast:...
Ein weiterer Strang, in dem eine Userin alle Aufmerksamkeit erhält. Ohne auch nur irgendetwas davon anzunehmen. Ohne auch nur ernsthaft dabei zu reflektieren. Dieselbe Userin hat doch dieselben Aussagen schon vor vielen Jahren in hunderten Threads in der Ex-Bri gemacht. Versteh ich nicht. Find ich ermüdend. (Nix gegen die User, die hier helfen wollen.)
Momentan betonst du das aber. In den letzten Beiträgen ging es eigentlich. ich fände noch besser, das ganz sein zu lassen. Beim Thema bleiben, andere user in Ruhe lassen.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)