Can 'truth' mean what it says and not what power thinks is best. Latin Quarter
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Zitat von lyanna im Beitrag #275Mir ist noch eine Geschichte eingefallen, die ich vor Jahren mal gelesen habe. Sie hat mein weiteres Leben auf gewisse Weise auch ein wenig mitgeprägt. Ich finde, sie passt gut hier in diesen Strang, weil hier die Frage auftauchen könnte "Was macht nun Sinn? Dieses oder Jenes?"
Die Geschichte hat aber den Haken, dass der Fischer schon sein Set-Up gefunden hat, während andere ihr Leben lang verzweifelt versuchen, die Dinge übereinander zu kriegen, um ihren „Sinn“ leben zu können.
Der Fischer lebt das, was der Berater in eine unbestimmte Zukunft mit vielen selbst eingebauten Hindernissen verschieben würde, einfach nur bereits in der Gegenwart. Da stellt sich dann nur die Frage: wozu braucht es selbst konstruierte Hürden.
Wenn jemand so gar nicht weiß vor lauter Rödelei, wo er hinwill mit seinem Leben, aber selber merkt 'mir fehlt was', braucht es vielleicht eine Auszeit zum Sortieren, für einen Schritt zurück ?
Zitat von Neustart im Beitrag #279 Wenn jemand so gar nicht weiß vor lauter Rödelei, wo er hinwill mit seinem Leben, aber selber merkt 'mir fehlt was', braucht es vielleicht eine Auszeit zum Sortieren, für einen Schritt zurück ?
Das ist so ein bisschen eine „white collar“-Denke. Freiwillige Auszeiten sind nach wie vor ein Privileg einiger weniger.
Und selbst, wenn man dann das, was man wirklich, wirklich will, glaubt, gefunden zu haben: von der Luft allein kann man auch nicht leben. Ich kenne im Kontext Ehrenamt viele Leute, die das total gern „hauptberuflich“ machen würden, was sie nur „nebenbei“ machen, aber das bezahlt eben keiner. Plus: Deutschland ist das Land der qualifizierten Abschlüsse. Wenn du zwar schon seit Jahren zB in der Obdachlosenhilfe gearbeitet hast und das als sinnstiftend empfindest, wirst du das aber ohne Abschluss in Sozialer Arbeit o.ä. nicht hauptberuflich machen können, weil gerade die öffentliche Hand so was als zwingend voraussetzt.
Ihr habt viel geschrieben, gestern. Ein paar Kommentare noch von mir dazu.
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #239 Wenn ich meine Tür nicht absperr und mein Kind rennt auf die Straße und wird niedergefahren, sind die Ursache (und Wirkung/Effekt) recht eindeutig. Dann kannst auch noch drüber nachdenken, warum ich vergessen hab zuzusperren - von einem Anruf abgelenkt?, warum das Kind rausläuft - weil sie in dem Alter noch keine Impulskontrolle und Voraussicht haben; warum das Auto grad zu dem Zeitpunkt da vorbeifuhr - Zufall bzw. andere Straße war gesperrt bzw. die vorige Ampel war rot und deswegen sind sie eine Minute später vorbeigefahren, wärs eine Minute früher, wär mein Kind noch im Haus gewesen ...
(Höheren) Sinn werd ich da zunächst vermutlich auch keinen erkennen und sicher auch von niemandem anderen hören wollen - und ich glaub, das haben hier eh die meisten geschrieben, dass sowas intrinisisch ist und nicht von außen kommen kann (auch wenn's die Barbara so macht und ich das lese und dann selber so mache - dann war das ja auch schon 'in mir drinnen'). Darum tut's mir jetzt auch einfach leid für dich und deinen Bruder und seine Familie und kann ich nur hoffen, dass es so ist, wie viele Leute in der Situation es sagt - man damit zu leben lernt so gut es geht 🌻
Danke :) Es ist schon 18 Jahre her und ja, man lernt, damit zu leben und auch zu akzeptieren, dass man manche Dinge einfach nicht kontrollieren kann. Dass manchmal Pech auf Pech fällt. That's life.
Zitat von Convallaria im Beitrag #246 Menschen wie Mandela haben darüber hinaus noch ein Leben geführt, dass für die gesamte Gesellschaft einiges verändert hat. Die Leben vieler beeinflusst hat. Sie haben etwas Außergewöhnliches geleistet und sicherlich für sich darin viel Sinn gefunden. Einen "höheren Sinn" aka eine Art göttlichen Plan dahinter vermute ich dennoch nicht.
Ich sehe da auch keinen göttlichen oder übergeordneten Plan drin. Sinnfindung oder -bildung sehe ich als etwas komplett Individuelles, im eigenen Kopf entstanden, für die Person allein. Für die Empfänger hat die Aktion vielleicht eine ganz andere Bedeutung.
Nochmal mein Beispiel mit den Ärzten, weil es mir vertraut ist, da lässt es sich besser beschreiben, als etwas zu konstruieren. Bekannte von mir fahren regelmässig seit über 30 Jahren in ein Entwicklungsland, um dort an Kindern eine spezielle OP auszuführen. Kostenlos für die Familien. Dieses Ehepaar sieht das als einen grossen Teil des Sinns ihres Lebens. Für die Eltern dieser Kinder wird das ein Geschenk sein. Aber für ihr Leben werden sie allerwahrscheinlich einen anderen Sinn bestimmen, als die Möglichkeit einer OP zu bekommen. Weiss nicht, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe.
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #247 Ich vermute aber, dass man, selbst wenn man keinen 'höheren' Sinn darin sieht, das Leben deswegen nicht weniger schätzen muss - wenn dieses Schätzen in einem konkreten Sinn und/oder im Sinne von Genießen-/Sich-drüber-freuen-können gemeint ist.
Dito. Und 'höherer' Sinn bringt ja gleich so eine Erwartung mit.
Zitat von Mediterranee im Beitrag #202Ich hatte schon was dazu geschrieben, print, glaube ich, auch.
Für mich persönlich muss das Leben keinen Sinn haben außer dem, den ich ihm gebe. Ich empfinde es dennoch als sehr wertvoll, denn Sinn und Wert sind für mich ganz verschiedene Dinge.
Schlimme Ereignisse sind für mich nicht schwerwiegender als für jemanden, der glaubt, dass alles einen Sinn hat. Sie sind halt sinn-loser.
Das ist auch ein wichtiger Punkt - die Unterscheidung zwischen Sinn und Wert, vor allem wenn noch dieser Punkt dazukommt:
Zitat von Kambara im Beitrag #206Das gälte vielleicht für bestimmte Menschen wie z. B. Alexander Fleming, der das Penicillin erfunden hat oder andere Persönlichkeiten ohne deren Existenz es grundlegende, positive Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen nicht gegeben hätte. Aber für Otto und Ottilie Normalverbraucher, so wie mich, eher nicht.
Also - ich hoffe ja mal nicht, dass wir Wert an Leistung festmachen - oder überhaupt an sonstwas. Eigentlich mag ich den Begriff in Zusammenhang mit Leben überhaupt nicht und das hat noch nicht mal mit der, muss ich jetzt klarerweise ansprechen, semantischen Nähe zur NS-Ideologie zu tun; an die dachte ich dabei gar nicht (erstens hatten die da sowieso andere Kriterien und zweitens haben sie ja die Sache mit der Wertung auch nicht erfunden, sondern nur auf die grausige Spitze getrieben).
Klar gibt's Leute, die uns lieber sind als andere und solche, die wir am liebsten auf den Mond schießen würden - aber das ist eben _unsere persönliche_ Wertung im Sinne von Empfinden und sagt doch nix über den Wert des (einzelnen) Lebens an sich aus.
Und klar bin ich dankbar, dass uns der Fleming das Penicillin erfunden hat - aber ist er damit mehr 'wert'? Gegen wieviele andere, die nix erfunden haben, könnt man ihn dann tauschen? Wäre eine schräge Marktwirtschaft, denk ich ...
Der Wert des Lebens oder der Wert des Sinnes, den sie mit ihrem Leben verbinden?
Den Sinn, den jemand seinem Leben gibt, den bewerte ich schon. Ich glaub, das geht gar nicht anders, das ist menschlich, etwas zu bewerten. Wir sehen ein Beispiel ja grad jeden Tag, für manche Menschen iegt der Sinn ihres Lebens darin, diktatorisch ihre Wünsche durchzusetzen, auch wenn sie damit buchstäblich über Leichen gehen.
Den Wert seines Lebens bewerte ich nicht. Er könnte ihm ja auch einen anderen Sinn geben.
Zitat von Neustart im Beitrag #259Hmmm, aber wenn ich das mitbekomme, dass ich die Initialzündung geben konnte, dann ist das doch auch befriedigend für mich - oder verstehe ich immer noch nicht richtig?
Man würde sich aber doch freuen, wenn man selbst auch irgendwie von dem "Sinn" profitieren könnte. Und nicht nur Steigbügelhalter für andere ist.
Manchmal profitiert man ja durch 'Nebenprodukte' - was weiss ich, man bekommt eine Art Reputation, neue Kontakte, etc .. Aber muss man immer profitieren, um einen Sinn in etwas zu sehen, was man für andere getan hat? Vielleicht liegt da schon in der Zufriedenheit, dass Ergebnis zu sehen, der Sinn. Und der Profit.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Auszeit zum Sortieren muss ja nicht der völlige Ausstieg aus dem Brötchen-Sichern sein ....
Gut, ich war nur noch für mich selbst verantwortlich, als ich den Schritt zurück gegangen bin, weil ich merkte, dass mein Job dabei war, mich zu fressen. Das war schon ein sehr persönlicher Luxus, den ich mir leisten konnte.
Meine Antwort oben war sehr Naomi-orientiert , das ist allerdings tatsächlich so, Entschuldigung
Was den Weg vom erfüllenden Ehrenamt zum Hauptberuf betrifft: der Wechsel mag durchaus mit viel Anstrengung verbunden sein, das kann man nicht klein reden, aber er kann bewältigt werden Wenn ich dann in der Auseinandersetzung mit dem, was dieser Weg konkret für mich an Konsequenzen mit sich bringt, merke, dass ich dazu nicht bereit bin, dann bringt mir das doch zumindest Klarheit in dieser Frage
Manchmal profitiert man ja durch 'Nebenprodukte' - was weiss ich, man bekommt eine Art Reputation, neue Kontakte, etc .. Aber muss man immer profitieren, um einen Sinn in etwas zu sehen, was man für andere getan hat? Vielleicht liegt da schon in der Zufriedenheit, dass Ergebnis zu sehen, der Sinn. Und der Profit.
Ich meine das wurde auch schon wissenschaftlich untersucht dass geben/schenken (ohne Gegenleistung, sogar ohne dass man als "Geber" in Erscheinung tritt) Glücksgefühle auslöst, diese wären dann auch "Profit".
Wie auch der Sinn, den man selbst solchen Aktionen gibt: das Gefühl, das richtige zu tun (Selbstwirksamkeit, Kongruenz mit inneren Werten).
Es gibt einen Gegenwert, aber auf einer anderen Ebene.
Ich höre übrigens grad nebenher Mahlers Zweite. Da ging's ihm wohl auch um Sinn des Lebens. Wusste ich vorher nicht. :) Ich denke, da wird sich jede Generation ihre Gedanken machen.
"Gustav Mahlers zweite Symphonie sollte jedes bekannte Format sprengen – und sie sollte sich mit den großen Sinnfragen auseinandersetzen: „Warum hast du gelebt? Warum hast du gelitten? Ist das alles nur ein großer, furchtbarer Spaß? Wir müssen diese Fragen in irgendeiner Weise lösen, wenn wir weiter leben sollen.“ – so der Komponist."
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Zitat von Neustart im Beitrag #279Der Fischer lebt das, was der Berater in eine unbestimmte Zukunft mit vielen selbst eingebauten Hindernissen verschieben würde, einfach nur bereits in der Gegenwart. Da stellt sich dann nur die Frage: wozu braucht es selbst konstruierte Hürden.
Wenn jemand so gar nicht weiß vor lauter Rödelei, wo er hinwill mit seinem Leben, aber selber merkt 'mir fehlt was', braucht es vielleicht eine Auszeit zum Sortieren, für einen Schritt zurück ?
So habe ich die Geschichte auch gelesen. Manchmal ist das, was man so verzweifelt sucht, eigentlich längst da. Man sieht es nur nicht.
Oder, wie John Lennon es ausdrückte: Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
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Hat alles einen Sinn? Interessante Frage. Für mich selbst gibt es keinen besonderen Sinn im Leben. Ich glaube an keine höhere Macht. Eher an Zufälle, aber auch dass vieles genetisch vorbestimmt ist. Dies lässt mich manchmal milder auf die "Schwächen" der Spezies Mensch schauen - sie können halt nicht anders.
Mir macht es nichts aus, dass es keinen Sinn gibt und dass wir halt irgendwann einfach tot sind. Finde ich ok - und bis dahin versuche ich mir das Leben angenehm zu machen, Dinge zu machen, die mir Freude und Spaß bringen und die mir persönlich als sinnhaft erscheinen.
Zitat von Sariana im Beitrag #243Kitty_Snicket, ich habe vor vielen Jahren einen Ikebana-Kurs besucht. Das meditative Arbeiten mit Blumen und Pflanzen ist wohl ohnehin in mir angelegt. Die Symbolik, Wachsen, Werden und Vergehen, das Ruhen, Kraftschöpfen.
Ja, was ganz Ursprüngliches. Die Japaner können das so gut. Gartenarbeit ist wirklich perfekt sowas (vielleicht, weil man da merkt, dass man da Teil der Natur ist und nicht was Außen-davor-Stehendes - kein Subjekt, Objekt usw :-) Und man kommt in den Flow, der eh schon ziemlich ich-auflösend wirkt.
Zitat von lyanna im Beitrag #275„Aber genau das tue ich doch jetzt schon“, sagt der Fischer, „nur dass meine Kinder in 15 bis 20 Jahren aus dem Haus sind.“
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #278Die Geschichte hat aber den Haken, dass der Fischer schon sein Set-Up gefunden hat, während andere ihr Leben lang verzweifelt versuchen, die Dinge übereinander zu kriegen, um ihren „Sinn“ leben zu können.
Du bist doch Naturwissenschaftlerin.
Was passiert denn bei Forschung?
Wovon gehst du aus? Was passiert, wenn du nicht findest, wonach du suchst? Oder was anderes findest, nach dem du nicht gesucht hast?
Stellst du jemals deine eigene Versuchsanordnung in Frage?
Zitat von Distanzia im Beitrag #288Ich habe noch nicht gecheckt, wie man hier einen Beitrag liken kann? Kann mir jemand weiterhelfen?
Als Alternative kannst Du ja den Beitrag zitieren, bei Bedarf auf das wesentliche kürzen und Daumen hoch dazu schreiben. Oder Du schreibst @overknee, ich bin ganz Deiner Meinung (oder so)
Zitat von Distanzia im Beitrag #288Ich habe noch nicht gecheckt, wie man hier einen Beitrag liken kann? Kann mir jemand weiterhelfen?
Als Alternative kannst Du ja den Beitrag zitieren, bei Bedarf auf das wesentliche kürzen und Daumen hoch dazu schreiben. Oder Du schreibst @overknee, ich bin ganz Deiner Meinung (oder so)
Ich finde das umständlich und es stört den Lesefluss, wenn man sich erst durch die Zustimmungen nach unten scrollen muss, bis wieder etwas Inhaltliches kommt.
Aber okay. Wenn liken nicht geht, geht`s halt nicht.
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #287Gartenarbeit ist wirklich perfekt sowas (vielleicht, weil man da merkt, dass man da Teil der Natur ist und nicht was Außen-davor-Stehendes - kein Subjekt, Objekt usw :-)
Ich finde es aber spannend in Subjekten und Objekten zu denken. Ich bezeichne die ganze Sprache als eine Ansammlung von imaginären Objekten, die von Menschen (Subjekten) interpretiert werden. Oder auch von Hunden :-)
Ich sehe es also so, dass das gesprochene Wort eine imaginäre Kopie von einem realen Bezug zur Realität ist. Der Sinn in den Dingen ist also eine Interpretation, der nur verstanden werden kann, wenn man einen Bezug zur entsprechenden Realität hat. Also ist der Sinn eine Auslegungssache und keine Tatsache.
Ich finde die ganze Sprache ergibt eigentlich sehr viel Sinn. Aber die Gegenstände an sich und höhere Gewalten an sich, sind immer sinnlos. Die Imagination erfindet den Sinn, wobei Werte auch Sinn stiften. Die Werte sehe ich als Sinn, den wir hingebungsvoll vertreten und über den wir uns selbst im Gesellschaftsgefüge positionieren.
Zu Subjekt - Objekt - das sind Bezeichnung aus dem Nondualismus: das Subjekt steht dabei fürs Ich/Selbst, alles andere - schon beim Gedanken beginnend - ist Objekt. Die Einteilung künstlich und erzeugt eine Trennung, die eigentlich nicht da ist, weil eben 'alles eins'. Es ist also nicht im grammatikalischen Sinne gemeint, sondern eher so, wie du es beschrieben hast. Nur noch nachgereicht als generelle Erklärung für die, die das noch nicht kannten.
Spannend - ist es durchaus, die Einteilung beizubehalten - aber sie erzeugt eben Spannung in jeder Hinsicht, denn dort, wo diese Trennung - jegliche Trennung - stattfindet, beginnen auch Konflikte. Ist auch wieder ein Thema für sich (mir entgeht nicht die Ironie dieses Satzes :-))
Zitat von TrickyHippy im Beitrag #299Ich sehe es also so, dass das gesprochene Wort eine imaginäre Kopie von einem realen Bezug zur Realität ist. Der Sinn in den Dingen ist also eine Interpretation, der nur verstanden werden kann, wenn man einen Bezug zur entsprechenden Realität hat. Also ist der Sinn eine Auslegungssache und keine Tatsache.
Das ist ein interessanter Ansatz von wegen Kopie. Hier greift dann die Linguistik: Sprache als _ein_ Ausdruck von, sozusagen, Konzepten/Ideen von Objekten.
An einem Beispiel ausgedrückt: Du siehst eine Teetasse. Du nennst das Teetasse - das Wort ist sozusagen zufällig. Die Teetasse ist da=Realität, das, was du siehst = dein Konzept/deine Idee, die Sprache ist Ausdruck desselben. Wie aber nennt ein Engländer die Teetasse?
Das funktioniert vermutlich auch nur auf Italienisch
Aber es bestätigt gewissermaßen, was du schreibst:
ZitatIch finde die ganze Sprache ergibt eigentlich sehr viel Sinn. Aber die Gegenstände an sich und höhere Gewalten an sich, sind immer sinnlos. Die Imagination erfindet den Sinn, wobei Werte auch Sinn stiften. Die Werte sehe ich als Sinn, den wir hingebungsvoll vertreten und über den wir uns selbst im Gesellschaftsgefüge positionieren.