Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #300Hier greift dann die Linguistik: Sprache als _ein_ Ausdruck von, sozusagen, Konzepten/Ideen von Objekten.
Ich würde sagen die Idee von einem Objekt ist eine Definition.
Und ein sprachliches Konzept ist eine isolierte Aussage. Das kann einfach sein, wie zum Beispiel:"Hol die Milch." Oder Komplex, wie zum Beispiel: In jedem Verstand befindet sich ein Schloss und der Schlüssel der Geborgenheit öffnet die Halle der Zuversicht.
Zitat von bunte Kuh im Beitrag #302... und wer holt dann die Milch?
Der andere Kommunikationsteilnehmer, mit dem man gerade spricht. Gibt es niemanden der angesprochen wird, ist es sinnlos. Sind mehrere Personen im Raum müsste man zum Beispiel sagen:"Bitte bring mir die Milch Jakob."
Zitat von bunte Kuh im Beitrag #302... und wer holt dann die Milch?
Der andere Kommunikationsteilnehmer, mit dem man gerade spricht. Gibt es niemanden der angesprochen wird, ist es sinnlos. Sind mehrere Personen im Raum müsste man zum Beispiel sagen:"Bitte bring mir die Milch Jakob."
'Bring mir bitte" ist ohnehin hoeflicher- und grammatikalisch korrekt.
Signatur:
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
"Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht, sind's wert, dafür zu töten und zu sterben" (R. Mey)
Wenn das Leben sinnlos ist, dann ist das System genauso sinnlos. Wenn Sprache bedeutungslos ist, ist man fremd. Wenn man Unbekannter ist, entfernt man sich von sich selbst. Der Lebenswandel macht uns fremd. Die Zeit vermummt uns zu Hirnlosen, Dummen und Vergeistigten Menschen. Ich finde , dass das Leben keinen Sinn macht. Denn sonst wär der Mensch nicht so oft alleine. Würde der Mensch häufiger nach dem Sinn suchen, würde man ihn vielleicht finden. Aber Menschen können keinen Sinn sehen, also ist die Suche auch nichts wert. Die Wissenschaft glaubt, dass der Mensch ein Blinder ist. Warum? Sonst würden die Menschen sich angucken. Ich finde, je mehr der Mensch glaubt, irgendwem anzugehören, ist man weg von sich selbst.
Du bisch des, was du dir denksch, ned wos die onner denke!
Zitat von Kitty_Snicket im Beitrag #1i -Alles hat irgendeinen Sinn (auch wenn ich ihn nicht sofort/noch nicht erkennen kann), es wird sich alles in Wohlgefallen und Frieden auflösen (und dieses Wissen verleiht Zuversicht und Stärke auch in schlimmsten Zeiten)
Ob alles einen Sinn hat möchte ich nicht bewerten, aber am einfachsten ist es Sinn als real anzusehen. Dinge machen Sinn, wenn man sie für sich bedeutsam verwenden und nutzen kann. Dinge machen Sinn für mich, weil es meine Lebensform erleichtert.
Ereignisse und Erfahrungen zu vergleichen und davon den Sinn zu erkennen und zu verstehen bereichert mein Leben und Verständnis für die Welt. Menschen möchten meist echten, etwas Echtes wie einen tatsächlichen zuverlässigen Sinn für die Existenz erkennen. Vielleicht wird das mit der Sinn und Suche danach überbewertet. Wem es wichtig ist wird sich immer wieder damit befassen. Einige flüchten in Religionen, zu Gurus und in Karmalehren. Andere nutzen lieber Alternativen wie Geld, Macht und Ehre.
Menschen werden geboren und sind mit den Jahren für das eigene Leben selbst verantwortlich, brauchen Sinn um auch der Ziellosigkeit zu entgehen. Vielleicht ist Sinn mit Illusionen verbunden ist aber keine Fiktion. Denn Sinn ist etwas reales, weil wir in einer realen Welt leben.
Vermutlich ist Sinn für die eigene Existenz mit all seinen dazugehörenden Komponenten ganz einfach l e b e n , Leben, welches glücklich und zufrieden verlaufen kann. Sinn ist zum Einen eine Lebensform zum Anderen eine Aufgabe, das Leben zu leben.
Zitat -Ich kann in so manchem (oder jeglichem) Schlimmen überhaupt keinen Sinn erkennen - welchen soll es auch haben?
Bei Schicksalsschlägen oder negativen Ereignissen sehe ich auch keinen Sinn, alles was sich negativ auswirkt möchte man doch vermeiden und nicht erleben. Dazu braucht es allerdings einige Voraussetzungen und Kenntnisse über die Dinge.
Ich glaube momentan, dass Sinn keine Tatsache, sondern eine Bewertung ist. Also man sagt nicht das ist gut, sondern man sagt das macht Sinn, weil: Bewertung... Begründung... Motiv... Ziel... Fortschritt. Wie man sieht fällt es jemandem schwer dort Fortschritte zu machen, wo er keinen Sinn sieht.
Das bedeutet, dass wir eigentlich Sinn auch mit etwas verbinden, was wir gut können, und natürlich wofür wir einen guten Lohn kriegen, mit dem wir unsere Rechnungen bezahlen können.
Die zweite Bewertung, also gut wirkt sich auch auf gut für mich aus, oder gut für die Allgemeinheit.
Das kann man als eine Form von Sinn für sich annehmen.
Gut und Sinn sind miteinander im kulturellen Kontext assoziiert, beschreiben aber andere Feinheiten. Mit sinnvoll spricht man eher von einer Geisteshaltung und mit gut spricht man von sehr vielen Dingen wie zB: Einem Wahrheitswert, einer positiven Bewertung, einem Vorteil, also allgemein einer Wünschenswerten oder emotional positiven Dingsdibumms.
Ja viel besser geht es nicht, weil das Anwendungsspektrum von gut so umfangreich ist, dass ich ohne Beispiel Kontext, gar keine Vorstellung davon bekommen kann.
Mit Sinnvoll, habe ich aber einen so scharfen Begriff, dass ich darunter Verstehen kann, dass es sich dabei meistens um gute Vorsätze handelt, denen man gerne vertraut.
Zitat von Dein Freund Nr.1 im Beitrag #306Wenn das Leben sinnlos ist, dann ist das System genauso sinnlos.
ja, der Sinn deines Lebens besteht nur in dem Sinn, dem du ihm gibst! ..................
Zitat von Dein Freund Nr.1 im Beitrag #306Ich finde, je mehr der Mensch glaubt, irgendwem anzugehören, ist man weg von sich selbst.
ja, du gehörst nur dir selber- die meisten Menschen sind weg von sich selbst und lassen sich von außen steuern, anstatt bei sich zu bleiben oder sich erst einmal selbst zu finden...
Zitat von TrickyHippy im Beitrag #310@1a2b Macht es mehr Sinn den sinnlosen Gedankenmüll zu betrafen, oder macht es mehr Sinn die Vernünftige Schlussfolgerung zu belohnen?
weder bestrafen noch belohnen!
nur wahrnehmen, was da für Gedanken durch den Kopf ziehen, ohne sie zu bewerten, sie einfach weiterziehen lassen, denn der Gedankenstrom ist unendlich...
so wie wenn ein Radio läuft und ich höre gar nicht hin....der Sprecher redet und redet und die Musik dudelt und dudelt...na und?
Ist es nicht so, dass ich eine Bewertung brauche, um eine Interpretation zu finden, die dann den Gedankenstrom pausiert?
Dieses nicht bewerten wollen ist für mich ein Vorwand der überall erwähnt wird,ohne das je der Mehrwert genannt wird, den man damit in Verbindung bringt.
Zitat von TrickyHippy im Beitrag #312Ist es nicht so, dass ich eine Bewertung brauche, um eine Interpretation zu finden, die dann den Gedankenstrom pausiert?
Vielleiht dann, wenn deine Gedankengänge dich stören oder du unsicher bist mit dem was du denkst
Zitat von TrickyHippy im Beitrag #312Ist es nicht so, dass ich eine Bewertung brauche, um eine Interpretation zu finden, die dann den Gedankenstrom pausiert?
Vielleicht dann, wenn deine Gedankengänge dich stören oder du unsicher bist mit dem was du denkst
Ich finde die klassische Ruhelage ist, wenn ich keine offenen Themen habe.
Antworten sind ja keine Wahrheiten, sondern ein Erklärungsmodell, das mir Sicherheit gibt.
Auch wenn das viele gleichsetzen und an die Große Wahrheit hinter den kleinen Worten glauben, an die höhere Ordnung, an das Perfekte System, welches in Wahrheit gar nicht existieren kann, weil eine Idee umso weniger präzise ist, je mehr Variablen und Bezugspunkte sie hat. Und wenn dann alles im Kontext ein Fixpunkt sein soll (ja das ist die Wahrheit, nichts mehr weginterpretierbar) und nichts mehr ein Parameter, wird das System völlig ungenügend. Mache ich dann aber wieder aus einem Fixpunkt einen Parameter oder eine Variable, ist wieder alles anders und die Formulierung beginnt von vorne.
Mit den Konzepten ist es so, dass sie auf eine Anwendung spezialisiert werden müssen, damit sie gültig sind.
Zitat von TrickyHippy im Beitrag #312Ist es nicht so, dass ich eine Bewertung brauche, um eine Interpretation zu finden, die dann den Gedankenstrom pausiert?
Dieses nicht bewerten wollen ist für mich ein Vorwand der überall erwähnt wird,ohne das je der Mehrwert genannt wird, den man damit in Verbindung bringt.
D e r Mehrwert schlechthin ist Ruhe von dem sinnlosen Gedankenmüll- eine ganz andere Lebensqualität, entspannt leben, mich nur bewusst mit dem (gedanklich) befassen, was mir wirklich wichtig ist, keine Zeit-und Kraftverschwendung, kein "nervliches Fertig-Sein", weil ich mir Sorgen mache über Dinge, die zu 95 % nie eintreten oder Dinge/Menschen, die ich ich sowieso nicht ändern kann....
Zitat von TrickyHippy im Beitrag #314 Mache ich dann aber wieder aus einem Fixpunkt einen Parameter oder eine Variable, ist wieder alles anders und die Formulierung beginnt von vorne.
Mit den Konzepten ist es so, dass sie auf eine Anwendung spezialisiert werden müssen, damit sie gültig sind.
genau so ist es- aber gar nicht m u s s
wenn du aufhörst, zu denken, ist Ruhe im Karton...wozu braucht es Konzepte?
es ist sowieso nur ein ewiges Kreisen.....
Lebe einfach dein Leben- jetzt, hier...im Augenblick
Zitat von 1a2b im Beitrag #316 Lebe einfach dein Leben- jetzt, hier...im Augenblick
So sehe ich das auch, zumindest theoretisch. Diese abgeklärte Gemütsruhe habe ich aber nicht immer, denn Gedanken, die ihre eigene Dynamik haben, kommen und gehen.
Die Frage nach dem Sinn des Ganzen ist eine ewig unbeantwortbare, abgesehen von subjektiven Sinnfindungen. Denn gesetzt den Fall, etwas hat unsere Existenz ins Leben gerufen, sei es ein höheres Wesen (Gott) oder ein kosmisches Regelwerk, dann würde das die Sinnfrage auch nicht beantworten. Denn warum das so wäre oder ist, wäre die nächste Frage "warum und wieso" und so weiter und so fort. Fakt ist, dass wir SIND, und damit müssen wir zurecht kommen, jeder für sich nach seinen Möglichkeiten.
Überhaupt bin ich der Ansicht, dass dieser geheimnisvolle Sinn nur individuell gefühlt und aus den obigen Gründen nicht erklärt werden kann. Zur Zeit fühle ich ihn, aber anderen übertragen oder ihn erklären kann ich nicht.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von Wendy im Beitrag #317denn Gedanken, die ihre eigene Dynamik haben, kommen und gehen.
der Gedankenstrom fließt ununterbrochen, dagegen kann man nichts machen- doch inwieweit ich dem Beachtung schenke, schon, und dass ich immer abgeklärte Gemütsruhe habe, habe ich keineswegs behauptet....
Zitat von Wendy im Beitrag #317Überhaupt bin ich der Ansicht, dass dieser geheimnisvolle Sinn nur individuell gefühlt und aus den obigen Gründen nicht erklärt werden kann. Zur Zeit fühle ich ihn, aber anderen übertragen oder ihn erklären kann ich nicht.
das finde ich auch- es sind persönliche Erfahrungen, die sind eher nicht anderen verständlich zu machen....
Und "Sinn" ist doch auch nur eine Benennung....letztlich auch wieder eine Bewertung........
Und "Sinn" ist doch auch nur eine Benennung....letztlich auch wieder eine Bewertung........
hm, es geht auch andersrum. Sinn für etwas haben. Sinn ist mehr als nur eine Benennung. Eine Geisteshaltung haben. Agieren und handeln, Musen. In der Welt passieren leider schlimme Dinge, welche die Menschen nicht brauchen und die Möglichkeiten sich zu informieren sind enorm, fast grenzenlos.
Zitat von kenzia im Beitrag #320 Genau- jeder ist Futter von einem anderen.....
Wer möchte was sein?
Warte, bis die Aliens kommen, die sehen uns vielleicht als Leckerbissen und nichts sonst . Sollte es sie geben, gehörten sie auch zur Schöpfung und den Lebewesen, und ihr Leben wäre ebenso sinnvoll oder -los wie unseres !
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Und "Sinn" ist doch auch nur eine Benennung....letztlich auch wieder eine Bewertung........
hm, es geht auch andersrum. Sinn für etwas haben. Sinn ist mehr als nur eine Benennung. Eine Geisteshaltung haben. Agieren und handeln, Musen. In der Welt passieren leider schlimme Dinge, welche die Menschen nicht brauchen und die Möglichkeiten sich zu informieren sind enorm, fast grenzenlos.
..nun, da gehen eben unsere Meinungen auseinander- für dich ist es mehr- für mich nicht....die Dinge sind,wie sie sind......ob ich das "sinnvoll" finde oder nicht-
was du mit dem letzten Satz meinst, verstehe ich überhaupt nicht- was hat das mit dem Thema zu tun?
Zitat von Wendy im Beitrag #323 Warte, bis die Aliens kommen, die sehen uns vielleicht als Leckerbissen und nichts sonst . Sollte es sie geben, gehörten sie auch zur Schöpfung und den Lebewesen, und ihr Leben wäre ebenso sinnvoll oder -los wie unseres !
ja genau; vermutlich werden solche Aliens uns nicht sehr ähnlich sein. Ob es denn Lebewesen sind? Für mich bestehen sie bis jetzt noch aus bits und bytes.