Zitat von Suzie im Beitrag #168Fay Weldon und Rita May Brown.
Kontext? Versteh ich gerade nicht.
Zitat von Suzie im Beitrag #168„Bonjour Tristesse“ und „Der Fänger im Roggen“.
Das erste fand ich damals gut, das zweite eher so lala. Habe nie ganz verstanden, wieso letzteres oft Schullektüre ist.
Angeblich einer der wichtigsten „Coming of Age“ Romane der Welt. Keine Ahnung wieso…
Eines der langweiligsten, „doofsten“ Bücher, die ich je gelesen habe. Sowohl als Teenager auf deutsch, als auch als Erwachsene als „The catcher in the rye“. Der Protagonist ist meiner Ansicht nach einfach „etwas gestört“…
Was wohl auch auf den Autor zutrifft.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #175Ach Blue, ich glaube, wir kommen literarisch einfach nicht zusammen.
Glaub ich nicht. Es liegt an der enorm großen Bandbreite. Du kennst dich ja auch exzellent aus.
Bei mir macht viel die Tageslaune aus, wie ich ein Buch bewerte/empfinde. Beim "Herr der Fliegen" sind wir uns einig. Ich mochte den "Fänger im Roggen" damals, aber hab es nicht als Wow in Erinnerung.
Ich merke, dass ich mit dem Alter bei Büchern ungeduldiger werde: Entweder es holt mich sofort ab oder es wird nix mehr.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #175"Palast der Winde" - nie gelesen, nur kurz reingeblättert - steht für mich eher so auf der Stufe "Dornenvögel".
Es gibt angeblich einen Film mit Omar Sharif dazu - kenne ich gar nicht. Literarisch bewerte ich es wie du.
Wobei es recht schwer ist, einen guten Schmöker zu finden.
Zitat von Nora im Beitrag #177Angeblich einer der wichtigsten „Coming of Age“ Romane der Welt. Keine Ahnung wieso…
Weil du sagtest, "Coming of age": In meinem Medimops-Karton war auch der in diesem Strang genannte Roman "Unterwegs" von Kerouac. Ich habe es einige Seiten lang versucht - habe rasch aufgegeben, weil ich nicht rein kam.
Blue, du hast recht, manchmal liegt es einfach an der Stimmung, wie man einen Roman aufnimmt/empfindet. Ich habe mich damit in dieser extremen Verlorenheit des Roggenfängers gut wiedergefunden. So richtig schmökern kann ich am besten in Kinderbüchern. Oder Krimis. Nicht unbedingt riesiger Anspruch, aber gute Schreibe und etwas Phantasie.
Mich würde tatsächlich interessieren, wie dir Paula Fox "Der Gott der Alpträume" gefallen würde. Mir hat es zum Schluss fast das Herz zerrissen, aber naja.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #185Mich würde tatsächlich interessieren, wie dir Paula Fox "Der Gott der Alpträume" gefallen würde. Mir hat es zum Schluss fast das Herz zerrissen, aber naja.
Ist notiert. Bei der nächsten Medimops-Bestellung...
Heute habe ich angefangen: "Auf Messers Schneide" von Maugham. Gilt schon als Klassiker, oder?!
Klassiker, die darauf warten, von mir gelesen zu werden:
- Gwen Bristow: Tiefer Süden, Die noble Straße, Am Ufer des Ruhmes, Celia. - Marlitt: Das Geheimnis der alten Mamsell - Elisabeth Barbier: Julia von Mogador - Willi Heinrich: Schmetterlinge weinen nicht.
Gelesen habe ich in letzter Zeit:
- Daphne Du Maurier: Rebecca -> schaurig, gruselig und spannend -> Daumen hoch - Grace Metalious: Die Leute von Peyton Place -> brisant, aktuell, zeitllos -> Daumen hoch - Johannes Mario Simmel: Es muss nicht immer Kaviar sein ->spannend, amüsant, prickelnd -> Daumen hoch
Gelesen schon vor einigen Jahrzehnten (J.S. wurde hier im Strang erwähnt):
- Jacqueline Susann: Das Tal der Puppen, Die Liebesmaschine, Einmal ist nicht genug -> aus meiner Sicht immer noch aktuell -> Daumen hoch
Aktuell:
- Colette: Claudine -> bin erst am Anfang, aber jetzt schon begeistert -> Daumen hoch
Nachtrag: - Stieg Larsson und seine Millennium-Trilogie -> für mich ein Klassiker, den ich immer und immer wieder lesen kann -> beide Daumen hoch
Zitat von Tenderoni im Beitrag #189- Daphne Du Maurier: Rebecca -> schaurig, gruselig und spannend -> Daumen hoch
"Rebecca" ist einfach nur großartig. Eines der BESTEN Werke, die ich je gelesen habe. Alle anderen von dir genannten Titel sagen mir nichts...außer: "Das Tal der Puppen" gilt glaube ich eher nicht als Klassiker (mir wurde es aber auch wärmstens empfohlen).
Blue, ein Klassiker ist J.S. nicht unbedingt. Aber nachdem die Autorin so früh verstorben ist und sie das Potenzial hatte, noch etliche Bestseller zu schreiben, wurden ihre Bücher wohl als solche posthum deklariert.
Literarisch anspruchsvoll sind ihre Bücher nicht. Aber unterhaltsam. Sie war zudem eine Insiderin der Hollywood-Mischpoke. Genau wie Jackie Collins (Schwester von Joan Collins). Ich habe die Bücher von J.C. verschlungen: Crime, Sex & Rock'n Roll
Zitat von Tenderoni im Beitrag #191Sie war zudem eine Insiderin der Hollywood-Mischpoke. Genau wie Jackie Collins (Schwester von Joan Collins). Ich habe die Bücher von J.C. verschlungen: Crime, Sex & Rock'n Roll
Ich schleiche immer um die „gr“ Klassiker wie ANNA KARENINA, DR SCHIWAGO, DIE BRÜDER KARAMASOV … aber nach ein paar Seiten wird es mir immer zu - wie soll ich sagen - verzweigt, verwinkelt.
Andersherum: ich habe gestern von Knut Hamsun "Benoni" erstanden, in der Mitte ein bißchen herumgelesen, jaa könnte gut sein - zugegeben zum Schluss wegen der schönen Aufmachung zum Kauf entschieden. Und nun fange ich richtig an, mit dem Anfang an - was soll ich sagen: mit den ersten paar Sätzen hat er mich. Einfache, klare Sätze. "Und die Tochter des Pastors aus der Nachbargemeinde war mit Hut und Feder unterwegs." Im Wald.
Neulich noch, aber nur im "Projekt Gutenberg" Fontanes frühe Kriminalgeschichte "Unterm Birnbaum" - sehr .. hm, wer bin ich, "gekonnt" zu sagen ... archaisch = klar, schlicht, meisterhaft, wie er das Verbrechen und was nachher zur Vertuschung geschah, nur andeutet (tut er ja sonst gern mit dem Ehebruch). Teil 2, der "Sühne-Teil", fällt etwas ab dagegen.
Ferner, ebenfalls am laptop, "L' Adultera" - da wurde es mir doch etwas zuviel mit der geschraubten Ausdrucksweise des Ehepaars untereinander - Fontane selbst, in der Erzählhaltung, soll, ich liebe ihn dafür. Aber dieses Paar ... ich dachte bei jedem Satz, sagt doch einmal gerade heraus, wie es euch zumute ist! Dann könnte diese Ehe noch bestehen - und ich bin froh, dass ich heute lebe und spreche.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #196Ja, allein schon der Anfang: "Gestern nacht träumte ich, ich sei wieder in Manderley."
Ja Ich mag Rebecca auch total gerne, das Buch wie auch beide Verfilmungen. Vielleicht les ich das noch einmal. Oder hör es mir an, das wär neu.
Zitat von Suzie im Beitrag #194Ich schleiche immer um die „gr“ Klassiker wie ANNA KARENINA, DR SCHIWAGO
Puh, ich hab mich auch an beiden versucht, aber naja....keine Chance.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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