Zitat von Marie-Madeleine im Beitrag #91 "Middlemarch" von George Eliot ...vieles von Thomas Hardy (vor allem "The Woodlanders" und "Am grünen Rand der Welt"), "The Woman in White" von Wilkie Collins, ...Auch toll: die "Forsyte Saga" von John Galsworthy - "Frau Jenny Treibel" ..."Erwachende Herzen" von Colette ... "Drei Männer im Schnee" von Erich Kästner.
Kenn ich alles nicht. Solche Stränge machen einem immer bewusst, wie viel es noch zu entdecken gibt.
Zitat von Dunkelblonde im Beitrag #111Ich meine, dass man gerade bei Thomas Mann in der Verfassung sein muss, sich darauf einzulassen.
Oja. In einer anderen Konstellation hätte ich den "Zauberberg" sicherlich aufgegeben, aber so hab ich ihn an einem Wochenende durchgelesen: neue leere Wohnung in einer neuen Stadt, keine Termine, keine Leute, nur ich, die Matratze, das Buch.
Stefan Zweig - Schachnovelle F.Scott Fitzgerald, Der große Gatsby Jack Kerouac, Unterwegs Joseph Kessel, La Belle de Jour Emile Zola, Nana Stendhal, Rot und Schwarz Malory, König Artus 1 - 3
Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln
The Woman in White / die Frau in Weiß von Wilkie Collins
Der allererste krimi überhaupt; ausserdem ein lehrreicher ausflug in eine zeit, in der frauen von der (männlichen) gesellschaft nicht als gleichwertige menschen gesehen wurden.
Unerwartet gut hat mir Die Meuterei auf der Bounty von Charles Nordhoff gefallen. (Für die Lesechallenge gelesen)
Viele Infos über gesellschaftliche Zusammenhänge damals, Hierarchien und drakonische Strafen. Und auch das damalige Bild der "schönen Wilden" in der Südsee, vorallem der "sanftmütigen" Frauen
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #70.Gabriel Garcia Marquez' "100 Jahre Einsamkeit"
Ein Buch, das ich nicht verstanden habe. Ich fand es langatmig und schwierig.
Hm, ich glaube, bei dem Buch machen die meisten den Fehler, dass sie sich auf die Figuren konzentrieren (da wiederholen sich die Namen auch noch in den verschiedenen Generationen - das macht die Lektüre anstrengend.) Man kann das aber auch ohne lesen, einfach nur, um die Bilder zu genießen, wenn also eine sinnliche Jungfrau zwischen den Wäschelaken in den Himmel emporsteigt... Ich mag den Magischen Realismus, gebe aber zu, dass es eine Weile her ist, dass ich GGM gelesen habe.
Nebenan schrieb ich noch von Paula Fox: Der Gott der Alpträume - wenn das nicht das Zeug zum Klassiker hat, weiß ich auch nicht. Schade, wenn man sie vergessen würde. Ich hab mich gerade mal vor mein Regal gestellt und gewundert, ich dachte, ich hätte viel mehr "Klassiker". Auf jeden Fall möchte ich "Nachdenken über Christa T." von Christa Wolf oder "Der geteilte Himmel" nennen. Und "Mutmaßungen über Jakob" von Uwe Johnson. Und "Carol" von Patricia Highsmith. Unterhaltsam ist auch Graham Greene, aber ob er das Zeug zum Klassiker hat, weiß ich nicht. Seine Mann-Frau-Verhältnisse sind auch problematisch. Von den heutigen T.C. Boyle und Donna Tartt, nicht alles, aber "Die Frauen" und "Die geheime Geschichte" sind ganz große Literatur!
Meine sehr subjektive und erweiterte Klassikerliste, ein paar hatte ich schon im letzten Jahr genannt: Faust I Die Räuber Die Königsdramen von Shakespeare, insbesondere Richard III Hotel New Hampshire, Garp und wie er die Welt sah und noch einiges von John Irving Vieles von TC Boyle, insbesondere Wassermusik Der Meister und Margarita von Bulgakov Vieles von Thomas Mann und Klaus Mann Eine blassblaue Frauenschrift von Franz Werfel Vieles von Lion Feuchtwanger Romane von Highsmith und Ambler Alles von James Baldwin Die Gärten der Finzi-Contini und Die Brille mit dem Goldrand von Giorgio Bassani Vieles von Doris Lessing Die Krimis von Fruttero und Lucentini Räuberbraut von Margaret Atwood Solaris von Stanislav Lem Morgen in der Schacht denk an mich Javier Marias Vieles von Murakami - sind dann eher Klasiker von morgen :-)
Bei 100 Jahre Einsamkeit, das ich auch sehr schätze, habe ich eine Namensliste, fast einen Stammbaum, mitgeschrieben. Die ganzen Aurelianos konnte ich nicht unterscheiden.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Lustig, Katelbach, an deiner Liste hätte ich mich auch abgearbeitet haben können (sagt man so??) Vieles liebe ich so wie du, aber an Lion Feuchtwanger oder den "Meister und Margarita" komme ich nicht ran (übrigens auch nicht an Tolstoi und die meisten Russen). Und bei Murakami hab ich am Frauenbild herumzumosern. Irving muss ich mir nochmal vornehmen, hab ich als junge Frau vielleicht nicht ganz nachvollziehen können. Aber die Sterntagebücher von Stanislav Lem, vor allem die Passage, als er in Zeitschleifen gefangen ist und der Schraubenschlüssel immer an ihm vorbeifliegt (oder bringe ich das durcheinander?)... Herrlich!
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #146... Irving muss ich mir nochmal vornehmen, hab ich als junge Frau vielleicht nicht ganz nachvollziehen können ...
Da bin ich auf das Ergebnis sehr gespannt. Von Garp bis Zirkuskind habe ich von Irving alles beim Erscheinen gelesen. Vor einigen Jahren wollte ich mir ihn noch einmal vornehmen, er konnte mich allerdings irgendwie nicht mehr so wirklich begeistern.