Die ersparten Ausgaben reduzieren mein Gesamtbudget. Davon kaufe ich unter Extras zum Beispiel Gelierzucker, wenn ich Aprikosen "stoppeln" kann, die beim Bauern sonst untergemulcht werden. Oder ich kaufe Orangen direkt vom Erzeuger, die auch in größeren Mengen unter Extras fallen.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von Marieken im Beitrag #77Oha. Sehr freundlich. Sowohl als auch. Ich bin dann mal raus hier.
Warum reagierst du denn so eingeschnappt? Klar, wer 17 ist und alles zu Hause vorgesetzt bekommt, kommt locker mit 25€ in der Woche durch. Wer 1000qm Garten hat und die Sämereien nicht rechnet vielleicht auch? Keine Ahnung, hab keine 1000qm Garten.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Also müsste man bei eurer theoretischen Challenge die Geburtstagseinladung von den Großeltern absagen, weil man da vielleicht schon 80% des Wochenbudgets isst? Oder die restlichen Tage hungern?
Zitat von Avada im Beitrag #79Also müsste man bei eurer theoretischen Challenge die Geburtstagseinladung von den Großeltern absagen, weil man da vielleicht schon 80% des Wochenbudgets isst? Oder die restlichen Tage hungern?
Da würde ich einen Tag verlängern.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Man muss gar nichts, wir überlegen nur, wie sowas gestaltet sein könnte, wenn man wirklich Erkenntnisse gewinnen will. Oder sich selbst was beweisen oder eine Wette gewinnen oder was auch immer. Man könnte es damit vergleichen, wenn jemand einen Monat keinen Alkohol trinken will, ihn aber doch trinkt, wenn er eingeladen wird.
Bei der Geburtstagseinladung könnte ich mir vorstellen, dass man sich zumindest den Gegenwert eines Essens abzieht, was man sich sonst selbst gekocht hätte. Wenn die Oma einem noch was in der Tupperdose für morgen mitgibt - zwei. Einzelne Cheat Days wären auch eine Möglichkeit.
Tatsächlich gehen wohl die Vorgehensweisen ganz schön auseinander.
Ich z.b würde tatsächlich schauen, dass ich auf meinem Balkon pflanzen anbaue die mir im Sommer Ernte bescheren Punkt das würde natürlich bedeuten, dass ich im Frühjahr dafür investieren muss mit Samen und mit Erde, aber im Sommer hätte ich Tomaten, Paprika, Peperoni, Zucchini und Feigen umsonst (hatte ich schon mal.) Da ich dafür natürlich meine Arbeitszeit investiert habe und im Frühjahr Erde und Samen, würde ich bei der Ernte nichts anrechnen.
Ich würde auch schauen, dass ich günstig an Lebensmittel komme, also wenn mir too good to go eine Tüte Brot für 2,50 anbietet, würde ich sie nehmen und einfrieren. also hätte ich in einer Woche 2.50 für Brot und in den nächsten zwei Wochen meinetwegen nichts. Ich denke, dass gerade mit solchen "Tricks" ein kleines Budget machbar ist. Oder wäre.
Oder wenn ich im Herbst an den öffentlichen Apfelbäumen Äpfel ernten kann und daraus Apfelmus koche, ist es mein Körpereinsatz, den ich natürlich nicht monetär anrechnen kann, der mir aber trotzdem Mahlzeiten beschert.
Für mich gehört zu einer Challenge eben auch dazu, zu schauen, welche Tricks es gibt.
Ich selbst gehe ab und zu zum foodsharing und bekomme dort Lebensmittel, die vom Markt übrig geblieben sind bzw die nicht mehr verkauft werden, weil sie nicht schön genug sind. Die würde ich natürlich nicht mit marktüblichen Preisen anrechnen. Oder rettertüten im Supermarkt, wo keine Ahnung 4 kg 3 € Kosten. Die würde ich genau mit den 3 € anrechnen.
Frühstück ca. 40 g Basismüsli-Mischung -- 0,11€ 5 g Haferkleie - 0,04€ 1 Teel. Leinöl - 0,18€ 1 Teel. gemahlene Backmandeln - 0,20€ Gewürze - 0,10€ 1 Apfel - 0,33€ 1/3 Becher Sojaghurt - 0,46€ = 1,42€
Mittag (Imbiss auf der Arbeit) 2 Scheiben Brot - 0,90€ ca. 10 g Tahin als Brotaufstrich - 0,14€ Rohkost (Möhre, Stangensellerie, 1/2 Paprika) - geschätzt 0,75€ ca. 50 g Nüsse - 0,70€ =2,50€
Abendessen Rosenkohl-Linsen-Pfanne und Bulgur (siehe alten Strang) 1,70€
2 Tassen Kaffee (schwarz, ohne Zucker) - 0,60€ 1 Tasse schwarzer Tee, 1 Kanne Kräutertee - 0,20€ sonst Leitungswasser
Insgesamt am Tag: 6,42€ - würde also bei Weitem nicht aufgehen mit 25 Euro/Woche. Ich finde schon frustrierend wie weit ich von der gesetzten Marke weg bin.
Lebensmittel teilweise preiswertere Bio-Qualität (dm, Rossmann, alnatura, Eigenmarken, Kaffeemanufaktur), teilweise konventionell
Kalorien/Nährwerte nach fddb: 1.600 kcal (zu wenig für mich, gleicht sich an anderen Tagen aber wieder aus) 64 g Fett 174 g Kohlenhydrate 61 g Protein Verteilung für mich akzeptabel. Außer Alkohol war von jedem bei fddb gelistetem Vitamin und Mineralstoff was dabei.
War jetzt mal eine Fleißarbeit, die ich nicht täglich machen werde. Will mich und meine Teller hier ja auch nicht ganz nackig machen.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Ahh Sorry, ich hab im Anfangsposting überlesen, dass es um einen festgelegten Zeitrahmen gehen soll. Dann macht Verlängern/ den Tag bei dem Wochenbudget ausklammerm natürlich Sinn.
Lea, ich finde gut, dass du das machst. Denn mir fällt natürlich direkt auf, was bei mir alles unseren Tisch fällt, wenn ich so überschlage: nämlich die Dosenmilch im Kaffee, die zweite Tasse Kaffee, der Löffel Kakao aus dem backkakao und so weiter und so fort.
Zitat von -franzi- im Beitrag #83Tatsächlich gehen wohl die Vorgehensweisen ganz schön auseinander.
Ich z.b würde tatsächlich schauen, dass ich auf meinem Balkon pflanzen anbaue die mir im Sommer Ernte bescheren Punkt das würde natürlich bedeuten, dass ich im Frühjahr dafür investieren muss mit Samen und mit Erde, aber im Sommer hätte ich Tomaten, Paprika, Peperoni, Zucchini und Feigen umsonst (hatte ich schon mal.) Da ich dafür natürlich meine Arbeitszeit investiert habe und im Frühjahr Erde und Samen, würde ich bei der Ernte nichts anrechnen.
Ich würde auch schauen, dass ich günstig an Lebensmittel komme, also wenn mir too good to go eine Tüte Brot für 2,50 anbietet, würde ich sie nehmen und einfrieren. also hätte ich in einer Woche 2.50 für Brot und in den nächsten zwei Wochen meinetwegen nichts. Ich denke, dass gerade mit solchen "Tricks" ein kleines Budget machbar ist. Oder wäre.
Oder wenn ich im Herbst an den öffentlichen Apfelbäumen Äpfel ernten kann und daraus Apfelmus koche, ist es mein Körpereinsatz, den ich natürlich nicht monetär anrechnen kann, der mir aber trotzdem Mahlzeiten beschert.
Für mich gehört zu einer Challenge eben auch dazu, zu schauen, welche Tricks es gibt.
Wie lange würde denn bei Dir so eine Challenge dauern, wenn Du die Erntezeiten im Jahreskreis mitberücksichtigen willst? Ich hab eigentlich gedacht, sowas macht man ein paar Wochen. Sowas wie Toogoodtogo würde ich natürlich auch nehmen, sonst müsste man auch jedes Sonderangebot rausrechnen.
Tja, weiß nicht. Eigentlich würde ich an einem Zeitraum von vier Wochen denken, aber das Ernten der Balkon Früchte wäre dann mit dem Einsatz im Frühjahr einzupreisen, wenn ich es tatsächlich machte. Also angenommen, man erntet im Herbst während der Challenge die Paprika, müsste man dann anteilig Erde und Samen, die man im Frühjahr investiert hat, abziehen.
Ganz schön kompliziert, aber vielleicht geht es ja auch gar nicht um denn genauen Geldbetrag, sondern darum, herauszufinden, ob man es generell schaffte, und wie man es machen kann.
Beziehungsweise wenn man richtig klamm ist, sind Selbstanbauten auf dem Balkon, Foodsharing und toogoodtogo Möglichkeiten, an Lebensmittel für wenig Geld zu kommen.
Zitat von -franzi- im Beitrag #83Ich z.b würde tatsächlich schauen, dass ich auf meinem Balkon pflanzen anbaue die mir im Sommer Ernte bescheren Punkt das würde natürlich bedeuten, dass ich im Frühjahr dafür investieren muss mit Samen und mit Erde, aber im Sommer hätte ich Tomaten, Paprika, Peperoni, Zucchini und Feigen umsonst (hatte ich schon mal.) Da ich dafür natürlich meine Arbeitszeit investiert habe und im Frühjahr Erde und Samen, würde ich bei der Ernte nichts anrechnen.
Wie groß ist denn dein Balkon? Ich persönlich finde, dass sich Balkonkost nicht rechnet. Mag Spaß machen, mag anders schmecken, aber monetär ist das "Blödsinn". So viel kann man da doch gar nicht ernten. Ein richtiger Gemüsegarten ist definitiv ein anderes Kaliber.
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Was ich so auf dem Balkon anbaue, baue ich sowieso an, wenn da während einer potentiellen Challenge zufällig was anfallen würde, würde ich es wohl so mitrechnen, als hätte ich es gekauft. Ich habe heute zum Beispiel gigantische 500 g an Süßkartoffeln geerntet und eine - nicht besonders groß - davon in den Eintopf geschnippelt. Ich rechne nachher vielleicht noch aus, was der Eintopf gekostet hat, dann setze ich die mit 50 Ct. oder so an.
Zitat von Lea58 im Beitrag #84Insgesamt am Tag: 6,42€ - würde also bei Weitem nicht aufgehen mit 25 Euro/Woche. Ich finde schon frustrierend wie weit ich von der gesetzten Marke weg bin.
Ich finde es eher krass, dass dein "Sparmenü" auch noch über dem Bürgergeldbudget liegt. Sprich, um den Satz zu "schaffen", müsstest du dich definitiv noch beschränken.
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Vor ca. 15 Jahren (!) hatte ich mal für ca. eineinhalb Jahre ein Monatsbudget von 150 Euro für Ausgaben für Essen, Körperpflege, Putzmittel etc., einschließlich sehr seltenem Außerhaus-Essen. Damals ging das auf. Da habe ich mich dann beim Essen auf's Sattwerden bei annehmbarem Genuss beschränkt. Bio, Bäckerbrot, Nüsse u.ä. waren da nicht drin. Frisches Gemüse und Obst, was halt saisonal gerade preiswert zu haben war, habe ich aber auch damals täglich und in nicht zu kleinen Mengen gegessen, ohne wollte und will ich nicht. Und ich habe deutlich mehr tierische Produkte, insbesondere Milchprodukte, gegessen als heute, Fleisch eher auch nicht.
Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Monaten halt deutlich gestiegen und meine Konsumgewohnheiten haben sich auch in Richtung bio, regional, saisonal, fair etc. entwickelt. Nein, ganz sicher kriege ich rd. 110 - 115 Euro/Monat für Essen nicht mehr hin. Ginge für mich mal für einen Monat, wenn in der Zeit halt die Vorräte stärker geplündert und nicht aufgefüllt werden, aber nicht langfristig.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Man sieht an Deinem Beispiel sehr gut, wie sich das läppert, denn die Einzelkomponenten sind ja alle nur im Cent-Bereich. Dein Mittagessen ist eigentlich nicht viel und nichts besonderes, bisschen Brot, bisschen Gemüse, bisschen Kleinkram, und trotzdem der größte Batzen am Tag.
Zitat von Lea58 im Beitrag #84Insgesamt am Tag: 6,42€ - würde also bei Weitem nicht aufgehen mit 25 Euro/Woche. Ich finde schon frustrierend wie weit ich von der gesetzten Marke weg bin.
Ich finde es eher krass, dass dein "Sparmenü" auch noch über dem Bürgergeldbudget liegt. Sprich, um den Satz zu "schaffen", müsstest du dich definitiv noch beschränken.
Ein Sparmenü war es (noch) nicht, das war ein üblicher Speiseplan, wie ich halt so esse. Also erstmal Bestandsaufnahme, wo ich ich eigentlich stehe. Ich weiß zwar, was mein Mann und ich im Monat so laufend ausgeben, habe das aber nie so detailliert und für mich allein runtergebrochen. Dass da Luft nach unten ist, ist mir klar, ich habe schon mein Plaisierchen.
Dass das Bürgergeldbudget für Nahrungsmittel nicht für eine ausgewogene, gesunde Ernährung (mit konventionellen Lebensmitteln) reicht, ging auch schon sehr häufig durch die Presse. Klar gibt es Menschen, die das vielleicht hinbekommen, eventuell müssen sie dann aber auch die Zeit haben und in der Lage sein, auf kostenfreie oder preiswerte Lebensmittelangebote zuzugreifen.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Um mal was an deinem Tagesplan in Sachen Stranggedanken zu optimieren:
Der Brotscheibenpreis muss runter! Nicht mehr fertig kaufen, sondern in der Pfanne backen. Im Ofen ist das zu teuer.
Der Rohkostkilopreis muss auch runter. Weg mit der Paprika. Mehr Karotte.
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Zitat von Lea58 im Beitrag #96Ein Sparmenü war es (noch) nicht, das war ein üblicher Speiseplan, wie ich halt so esse.
Der ist aber auch noch nicht wild. Kein dickes Steak oder so.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Brot ist eines meiner Laster, ich liebe gutes, handwerklich gebackenes Roggen-, Vollkorn-, Sauerteig Brot und das beginnt hier bei uns bei 5 Euro/Kilo und geht bis zu 8/9 Euro. Und nein, ich kriege solches Brot mit meinen Hausmitteln und meinem Backwissen nicht hin, habe längere Zeit mein Sauerteig-Brot selbst gebacken und - leider- es konnte nicht mit richtig gutem Bäckerbrot mithalten.
Das zweite Laster ist mein Kaffee, der ist auch teurer als Industrieware.
Die Preise für die Rohkost waren grob geschätzt, der Sellerie war der Schuldige, der war zu teuer eingekauft. Aber jetzt ist die Saison für Paprika, Stangensellerie, Blattsalate, Fruchtgemüse sowieso vorbei. Für die nächsten Monate lebe die Möhre, der Knollensellerie, die Rübe und der Kohl/der Krautsalat.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Zitat von Feuervogel im Beitrag #59@Martijntje Darf ich dich was fragen?
Beim Rewe in Berlin gibt's Lebensmittel-Tüten für 5€ zu kaufen. Diese sind eine Spende und gehen an die Tafel. Der Inhalt: Eine Packung Nudeln und Reis jeweils 500 Gramm, eine Konserve geschälte Tomaten und eine Konserve Kichererbsen oder Erbsen, Linsen, Mais jeweils 250 Gramm.
Und dann noch unterschiedlich Schokolade oder Kekse.
Alternativ, das ist neu auch eine Gutscheinkarte für 5€.
Ist so eine Tüte sinnvoll? Ich tendiere eher zu dem Gutschein. Bisher habe ich mich immer für diese Tüten entschieden.
Gehst du auch mal bei der Tafel essen um etwas für Lebensmittel zu sparen?
Ich hoffe ich bin nicht übergriffig
Ich habe Unverträglichkeiten. Dazu fehlt mir ein Stück Darm, nach Möglichkeit nur low carb und nur gering mit Gluten. Zucker gar nicht.
Solche Tüten sind für mich also völlig unbrauchbar.
Ich leide doch gar nicht unter diesen 25 €, ich komme bestens klar. Kenne alle Tricks, wo ich wie und wann an etwas rankomme. Worüber sich hier quasi Gedanken gemacht werden, das fällt bei mir völlig flach. Ich ziehe das doch schon länger durch....