Ich habe mir grad in meiner Oneline Apotheke 60 Tebonin 240 Kapseln bestellt für Sonderpreis 78.00, normal kosten sie 98,00 und ein paar Cents. Ich will testen, ob mir das was bringt. Werbung im Fernsehen machen sie ja schon lange ...
Die Exelon 9,5 Pflaster kosten 170,29 und sind rezeptpflichtig.
Zitat von lyanna im Beitrag #77Ich habe mir grad in meiner Oneline Apotheke 60 Tebonin 240 Kapseln bestellt für Sonderpreis 78.00, normal kosten sie 98,00 und ein paar Cents. Ich will testen, ob mir das was bringt. Werbung im Fernsehen machen sie ja schon lange ...
Die Exelon 9,5 Pflaster kosten 170,29 und sind rezeptpflichtig.
Cholinesterasehemmer können den Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit leicht verzögern. Manche Menschen mit Demenz können sich dadurch Dinge etwas besser merken. Dies kann auch helfen, Alltagstätigkeiten wie Einkaufen oder Anziehen etwas länger selbst zu bewältigen.
Ob eines der drei Mittel besser wirkt als die anderen, ist bislang unklar. Zudem ist offen, ob die Mittel
* die Lebensqualität verbessern, * psychische Begleitsymptome wie Depressionen oder Angstzustände lindern oder * den Zeitpunkt verzögern können, ab dem eine vollstationäre Pflege (Pflege im Heim) nötig wird.
Der Wirkstoff Donepezil wirkt schon in niedriger Dosierung, Galantamin und Rivastigmin dagegen nur in mittlerer oder höherer Dosierung. Alle drei Substanzen können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Durchfall haben. Sie treten umso häufiger auf, je höher die Dosis ist. So wird – je nach Wirkstoff – etwa 1 bis 3 von 10 Menschen von dem Mittel schlecht oder sie müssen erbrechen. Rivastigmin-Pflaster führen seltener zu Magen-Darm-Problemen als die Tabletten. Dafür können sie Hautprobleme wie Juckreiz und Rötungen auslösen.
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von Mendo im Beitrag #75Danke! Berichte weiter, wie es ihr damit geht. Ich denke, ihr habt großes Glück mit dem befreundeten Professor. Ich habe nach einer Memory Klinik in München geschaut, da sieht es mau aus.
Du kannst dich aber auch bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft beraten lassen. Sie beraten zu allen Demenzformen, nicht nur zu Alzheimer. https://www.deutsche-alzheimer.de/
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Zitat von Anemone im Beitrag #1 Ich befürchte, dass ich das nicht aushalten kann. Nicht aushalten will. In mir ist gerade große Angst.
Ich würde mich über einen Austausch freuen, vor allem, wenn es bisher nur Angst vor einer Demenzdiagnose ist. Wie man damit umgeht als Partner.
eben erst nur den EP gelesen und kann und möchte dir nur mitfühlende GRüße schicken!
Denke, du hast da schon ein gutes Gespür, dem du vertrauen darfst! :-(
Zur Angst- bitte füttere und bekämpfe sie nicht! Sonst wird sie größer.
Lass sie da sein, wohlwollend, neugiereig, interessiert, frage sie, was sie dir sagen will..... und informiere dich zum Thema (was du sicher schon machst)
und sei gewiss, dass der Weg im voraus nicht abzusehen ist, sondern ganz individuell nur schrittweise im Gehen entstehen wird-
und sei gewiss, dass sich ganz sicher Lösungen zeigen werden- im Laufe der Zeit!
Artangriel - Ich kenne diese Ansätze auch. Liest sich - außer für Vegetarier - auch gut. Aber: es ist nichts richtig erforscht dazu. Daher kann frau es nicht als „Therapieempfehlung“ nutzen!
Die Wirkung bestimmter Medikamente ist dagegen belegt.
Zitat angepasst, Analuisa
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von lyanna im Beitrag #77Ich habe mir grad in meiner Oneline Apotheke 60 Tebonin 240 Kapseln bestellt für Sonderpreis 78.00, normal kosten sie 98,00 und ein paar Cents.
Weil ich vermute, dass jetzt einige die Kapseln bestellen werden, lasse ich euch einen Link zum Medizinfuchs da: www medizinfuchs de (keine Verlinkung)
Das ist eine Medikamenten-Suchmaschine und zeigt bei nicht preisgebundenen Medikamenten erstaunlich unterschiedliche Ergebnisse zwischen den Versandapotheken.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Ich kaufe Tebonin konzent (240 mg) auch immer im großen Gebinde. Meine Eltern und ich nehmen das ein. Meine Mutter hat schon lange Gingko genommen, aber eine niedrigere Dosierung. Sie ist mittlerweile weit in ihre Welt abgedriftet, also eine Wirksamkeit lässt sich nur schwer feststellen. Ich nehme es halt auch schon ein paar Jahre, weil ich mir erhoffe, dass es hilft. Aber genaues weiß man nicht.
Ich nutze meist die Angebote meiner Apotheke zusammen mit Paybackpunkten. Damit konnte ich den Preis schon einiges unter 1 €/Tablette drücken. Zusätzlich schau ich immer bei Idealo vorbei.
Mit meiner Mutter war ich damals in der memory clinic in Essen, die auch das höchstkonzentrierte Tebonin empfahlen.
Wenn es um wirklich ernsthafte Erkrankungen geht, dann macht "herumdoktern" die Sache nur schlimmer. und verschwendet wertvolle Zeit, in der noch was getan werde kann. Gerade bei Alzheimer ist eine sehr frühe Diagnose enorm wichtig, da kann der Verlauf medikamentös verzögert werden. Das kann entscheidend sein! In der Behandlung sind echte Game Changer schon ziemlich nahe. Abgeklärt wird aber auch, ob überhaupt eine Demenz(-Vorstufe) vorliegt und wenn, welche Form von Demenz es ist. Eine vaskuläre hat beispielsweise ganz andere therapeutische Ansatzpunkte. Also schnellstmöglich in eine Spezialsprechstunde
Ich denke, dass die Einnahme eines Gingkopräparates keinen Schaden anrichten kann, auch ohne gesicherte Diagnose.
Es ist sehr oft so, dass die Betroffenen sich mit Händen und Füßen gegen einen Arztbesuch sträuben und da ist es besser, wenigstens diese Gingkotabletten einzunehmen als gar nichts zu tun.
Ich erlebe das aktuell schon bei weniger einschneidenden Verdachtsfällen. Selbst ein Besuch beim HNO Arzt wird abgelehnt, weil natürlich im Raum steht, dass ein Hörgerät nötig ist.
Zitat von vultura im Beitrag #88 In der Behandlung sind echte Game Changer schon ziemlich nahe.
Naja, schauen wir mal. Die Pharma treibt seit Jahrzehnten in diesem Bereich jedes Jahr eine neue Sau durchs Dorf, die dann nie hält, was mal versprochen wurde.
Zitat von vultura im Beitrag #88Gerade bei Alzheimer ist eine sehr frühe Diagnose enorm wichtig, da kann der Verlauf medikamentös verzögert werden. Das kann entscheidend sein!
An welche Medikamente bei einer frühen Diagnose denkst du da? Ich kenne nur besagte und von mir verlinkte Cholinesterasehemmer und deren Wirksamkeit ist noch nicht langzeiterprobt. Soweit ich weiß, gibts keine Studie, die länger als 6 Monate ging, was auch Gründe hat. Ergebnis war, diese können den Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit leicht verzögern, mehr aber auch nicht. An welche Medikamente denkst du? (Für mittlere und schwere Fälle gibt’s Memantin, aber da ist die Datenlage noch ziemlich dünn)
ZitatIn der Behandlung sind echte Game Changer schon ziemlich nahe.
An was denkst du da konkret?
Mein Psychologe meinte, ich solle spazierengehen, wenn ich wütend bin. Langer Rede kurzer Sinn: ich bin jetzt in Italien.
Ich lese sehr interessiert mit, weil ich von mir auch ab und zu Wortfindungsstörungen kenne – habe sie aber jeweils immer mit meinen Ärzten abgeklärt, und es zeigte sich, dass die entweder ein Zeichen von einer Depression war und oder von Stress.
Von Medikamenten wusste ich noch nichts, was ich aber tue, ist, verschiedenste Aspekte meines Gehirns immer wieder zu trainieren. Vielleicht übertreibe ich darin, aber ich habe ein gutes Gefühl dabei. Also jedenfalls ein gutes Gefühl, ein eventuell schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Ansonsten schaue ich mir die Präparate auch einmal an, und Ginkgo eher früh als zu spät zu nehmen, wird bestimmt nicht schaden.
Leider ist Alzheimer nicht aufhaltbar. Auch nicht wenn es früh erkannt wird. Vielleicht lässt sich der Verlauf etwas verzögern, mehr aber auch nicht. Das ist zumindest mein Wissesstand. Es gibt ja angeblich schon bald eine Impfung. Und bei vaskulärer Demenz (daran litt meine Mutter) ist ja wohl.das Problem, dass sie so wahnsinnig plötzlich und heftig auftritt. Und dann ist jeder Therapieansatz vergeblich.
Ja, Caramac, so wurde es hier auch immer wieder berichtet. Ich bin in verschiedenen Angehörigen-Gruppen. Bisher lässt sich wohl der Verlauf bis zu einem Jahr verzögern, aber die Kurve geht nach unten, unweigerlich. Da hilft dann Gingko auch nicht mehr.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob das Aufhalten es wert ist. Dieser Zustand ist für den Patienten ja auch schlimm. Vor ein paar Monaten sagte meine Mutter: "Mir geht es gut, Ihr anderen habt ein Problem mit mir." Das ist ihr jetzt nicht mehr bewusst. Sie will nur nicht aus ihrem Haus. Es ist ihr nicht wichtig, ob eine Tochter da kommt. Ich bin nicht ihre Tochter, aber vertraut. Als Cousine nun. Mein Vater ist nicht ihr Mann, das weist sie empört von sich. Er ist ihr Vater.
Die Emotion von etwas Vertrautem bleibt.
edit: ich glaube mittlerweile, dass die beste Vorbeugung der Lebensstil ist. Gegen die Veranlagung ist man einigermaßen machtlos, ein hohes Alter bringt die meisten Demenzen hervor. Daher wohl auch die Eingruppierung in Risikipersonen bei Baslerin und ihrem Bruder. Ihre Mutter ist ja noch relativ jung.
@Baslerin, viel Kraft wünsche ich Euch und dass die Diagnose nicht zu sehr runterziehen möge. Wie haben sie das mit der Risikogruppe denn begründet? Ich kenne es bisher nur so, dass man sagt, bei einem jüngeren Patienten gehe man davon aus, dass eine erbliche Komponente bestehe. Mich würde interessieren, ob es da mittlerweile Marker bei den Blutwerten gibt.
Ich habe 4 Zitate geschickt, die fast alle meiner Aussagen belegen.!!! Ich will nicht, dass iwer sinnloser Weise Demenz bekommt, wenn man so leicht vorbeugen kann..
Artangriel - Ich kenne diese Ansätze auch. Liest sich - außer für Vegetarier - auch gut. Aber: es ist nichts richtig erforscht dazu. Daher kann frau es nicht als Therapieempfehlung nutzen!
Die Wirkung bestimmter Medikamente ist dagegen belegt.
[orange]Zitat angepasst, Analuisa[/orange]
Diese Ansätze werden nicht untersucht, weil man damit kein Geld verdienen kann.. Aber es kann ja jeder selber Nachlesen. Ich bin in diesem Strang fertig..
Zitat von Nordsee im Beitrag #89Ich denke, dass die Einnahme eines Gingkopräparates keinen Schaden anrichten kann, auch ohne gesicherte Diagnose.
Dies kann es sehr wohl, wenn man bestimmte Wechselwirkungen nicht beachtet. Ginkgo setzt die Gerinnung herab, Menschen, die also bereits Gerinnungshemmer nehmen oder zu Blutungen neigen können sich damit ganz schön ins Aus schießen. Nur weil etwas pflanzlich ist, heißt das nicht, dass es nicht auch schaden kann. Da sollte man sich schon informieren bevor man etwas einwirft.
"Are you incapable of restraining yourself or do you take pride in being an insufferable know-it-all?" (Severus Snape)
Zitat von Nordsee im Beitrag #89Ich denke, dass die Einnahme eines Gingkopräparates keinen Schaden anrichten kann, auch ohne gesicherte Diagnose.
Davon gehe ich auch aus. WENN parallel eine Diagnose in die Wege geleitet wird. Es kann aber schaden, wenn man erst mal abwartet, ob sich damit der Zustand bessert. Kurzfristig ist das sowieso nicht zu erwarten
Zitat von Anemone im Beitrag #32Organisieren von Geld und Gesundheitsdingen etc, also der ganze Kram einer gemeinsamen Haushaltsführung und Ehe, ist eher meine Sache, ich bin für alles bevollmächtigt und wir sind da gut organisiert. Wir wohnen in einer praktischen Mietwohnung in Ortsmitte, alles schnell erreichbar, also unsere Lebensumstände sind gut.
Das ist schon mal sehr gut. Nichtsdestotrotz nochmal: Gibt es auch Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung/Testament? Denn oft wird genau DAS aus dem organisatorischen ausgeklammert - Weil „noch nicht nötig“ und „Machen wir mal demnächst…“ verdrängverdräng… Allzu menschlich, aber eben fatal.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von vultura im Beitrag #88 In der Behandlung sind echte Game Changer schon ziemlich nahe.
Naja, schauen wir mal. Die Pharma treibt seit Jahrzehnten in diesem Bereich jedes Jahr eine neue Sau durchs Dorf, die dann nie hält, was mal versprochen wurde.
Die von Yale Medicine ist etwa anderthalb Jahre alt: .... this is the first treatment in our history that shows an unequivocal slowing of decline in Alzheimer’s disease,” says Dr. van Dyck. This is the first time in two decades that the FDA has granted full approval to a drug for Alzheimer’s, but there is also a “black box” warning on the medication—the agency’s strongest caution—because of safety concerns.