@Karina, ich kenne solche Tage auch, muss aber sagen, dass ich immer mittags *irgendwas* leidlich Ordentliches gegessen habe. Gibt es bei dir bei der Arbeit keine Möglichkeit dazu? Abends gab es dann oft Salat und/oder Brote. Ohne Mittagessen kann ich allerdings nachmittags auch nix mehr, das ist zwingend notwendig 😁
Zitat von Karina321 im Beitrag #345Um kurz vor 8 angefangen und nicht wirklich dazu gekommen, Pause zu machen. Fertig nach 5.
Passiert denn irgendwas Schlimmes, wenn du die Pause "einfach" machst?
Zitat von Karina321 im Beitrag #345Danach bin ich einfach zu KO, noch irgendetwas zu kochen, da ist alles, was über Tiefkühlpizza hinausgeht, eigentlich zu viel Arbeit.
Ich bin fasziniert davon, dass das anscheinend sehr vielen ganz anders geht.
Mir persönlich geht es mit einer Fertigpizza oder auch dem belegten Brot schlechter als ohne Essen. Da fällt mir die Entscheidung zu kochen dann leichter.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #344Willst du es wissen?
Ich habe so schlechte bzw. ergebnislose Erfahrungen mit Therapeuten und Coaches aller Art inkl. Fitnesstrainer gemacht daß ich mir davon wenig erwarte. Ich dachte immer daß ich es alleine schaffe, so wie 2011 als ich von einem Tag zum anderen nichts mehr genascht habe, täglich radgefahren bin und relativ schnell und beständig 15 Kilo abenommen habe. Heute wäre wieder mal so ein Tag 1.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #344Willst du es wissen?
Ich habe so schlechte bzw. ergebnislose Erfahrungen mit Therapeuten und Coaches aller Art inkl. Fitnesstrainer gemacht daß ich mir davon wenig erwarte.
Da würde ich dann hinterfragen, woran das lag. Interessant ist deine Formulierung „ergebnislos“ - ein Coach kann Dir NIE ein Ergebnis „liefern“, sondern Dir nur helfen, eines zu finden.
Chemie mit dem Coach passte nicht -> mehr auf Empfehlungen gegen von Leuten, die Dich kennen
kein nachhaltiges Ergebnis erzeugt -> was war der Anteil der Coaches daran, was war dein Anteil daran.
Ich habe in der letzten Zeit mehrfach überlegt, selbst noch eine systemische Coaching-Ausbildung zu machen und das dann mit einem Trainer-Schein im Bereich Sport zu verbinden - einfach weil ich feststelle, dass es das hierzulande kaum gibt (und weibliche Sport-Coaches gibt‘s so gut wie gar nicht). In den USA ist das viel verbreiteter, dass Sport-Coaching mehr ist als „Fitness-Übungen“.
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #354 Da würde ich dann hinterfragen, woran das lag.
Dafür bräuchte ich aber auch einen Therapeuten. Ich denk mir wenn es an mir liegt daß solche Arbeit nicht funktioniert dann wäre es die Aufgabe eines geschulten Therapeuten das zu erkennen und erstmal das zum Thema zu machen und wenn möglich zu "beheben". Wobei ich mir mehr erwarte als "du nimmst keine Hilfe an" (von dem Coach der mir für viel Geld erklärte ich müsse "extrovertierter sein".)
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #355 Wobei ich mir mehr erwarte als "du nimmst keine Hilfe an" (von dem Coach der mir für viel Geld erklärte ich müsse "extrovertierter sein".)
Gut, aber der Coach kann dich ja nicht mit dem Nussknacker öffnen und die Hilfe „reinstopfen“. Wenn sich der Coachee/Klient nicht helfen lassen will oder die Sitzungen eher als Alibi-Veranstaltung betrachtet („schaut her, ich war da, hat aber nichts gebracht, wusste ich schon vorher“), kann der beste Coach der Welt nichts ausrichten.
Zitat von Karina321 im Beitrag #345Heute war wieder so ein Tag. Um kurz vor 8 angefangen und nicht wirklich dazu gekommen, Pause zu machen. Fertig nach 5.
Danach bin ich einfach zu KO, noch irgendetwas zu kochen, da ist alles, was über Tiefkühlpizza hinausgeht, eigentlich zu viel Arbeit.
Ich bin fasziniert davon, dass das anscheinend sehr vielen ganz anders geht.
Solche Tage kenne ich auch, liebe Karina. Da ich aber sehr gerne koche, ist das nach einem stressigen und gehetzten Tag für mich eher Entspannung. Etwas mit den eigenen Händen schaffen befriedigt und beruhigt mich. Typisch "Kopfarbeiter" halt - den ganzen Tag unter Strom und bei Gehen fragt man sich, was habe ich heute eigentlich gemacht außer unproduktive (online)Meetings und troubleshooting? Und falls wirklich gar nichts sinnvolles im Haus ist, tut es bei mir ein Fertigreisgericht im Beutel aus der Mikrowelle. Das schlägt Kcal-mäßig nicht so zu Buche wie eine Fertigpizza.
Ketzerische (und durchaus ernstgemeinte) Frage: wenn man den ganzen Tag nicht wirklich was gegessen hat, dann ist eine TK-Pizza kalorientechnisch doch locker drin? Es war ja keine Rede von einem ausgiebigen englischen Frühstück am Morgen. (Mir geht's bei der Frage erst mal nur um die Kalorien. Frau stirbt nicht an Skorbut wegen einer TK Pizza pro Woche)
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #355[ "du nimmst keine Hilfe an" (von dem Coach der mir für viel Geld erklärte ich müsse "extrovertierter sein".)
ist das ein Stilmittel oder hat der dich geduzt?
Widerstand ist ein wichtiger Faktor in der therapeutischen Arbeit. Ich denke, es gibt keine Therapie ohne Widerstand des Unterstützung Suchenden. Ich hab schon früher mal gefragt, du musst das bitte auch nicht beantworten, es soll nur eine Überlegung sein!
Wie waren diese Therapeuten qualifiziert? In Österreich ist das ja bisschen anders gestrickt mit Pschychotherapeut und klinischer PT und so, aber wie in D gibt es zahlreiche Varianten der Ausbildung und der Therapieformen.
Wenn der Therapeut mit einer ges. Kasse abrechnen kann ist das oft ein Zeichen, dass die Ausbildung fundiert war. Ob er mit der Kasse abrechnen will ist wieder was anders...
Du hast angesprochen, dass du empfindest, deine Beschwerden könnten mehr als "Covid-Couching Pfunde sein". Sonst hätte ich das nicht thematisiert hier.
Auch wenn ich überzeugt bin, dass bei jedem! Verhalten insbesondere Essverhalten, das man selber! als ungut empfindet eine immense, meiner Ansicht nach sogar, entscheidende seelische Komponente dabei ist.
@Karina ich hab ja einen Job jahrzehntelang gemacht, wo ich im Grunde nie so regelmäßig essen konnte.
Meine Gegenwehr: ich hab mir immer was mitgenommen, was ich dann irgendwann irgendwo essen konnte. Das hat den Effekt, dass man gar nicht so in den Hunger kommt bei mir.
Ich würde auch unbedingt versuchen Pause zu machen. Wenigstens halbe Stunde! Paar Happen essen, und dann raus Luft schnappen.
Für so Abende wo man eh bedient ist, vorher Gerichte im TK parat halten, die genau dafür dort warten:
Ob du eine Pizza in den Ofen schiebst, oder ein TK Gemüse ist von der Zeit her egal.
ich finde jetzt TK Pizza im Übrigen gar nicht soooo tragisch! Vor allem, wenn es keine Salami sondern Gemüse wäre Und es einen Salat dazu gäbe oder als Dessert einen Apfel oder eine Orange.....
Du beschreibst die Situationen so, als ob du oft von ihnen überrollt bist. Da kann helfen, sich das von Haus aus, vorher vorzubereiten. Also wenn - dann Routinen einbauen. Die flexibel halten und dann dran bleiben.
Gibt es im Haushalt jemand der statt deiner kochen oder was herrichten könnte?
Kalt essen finde ich auch kein Problem.
Nur Brot und Belag ist bissl wenig Gemüse ;-)
Aber Brot mit Tomaten, Gurkenscheibchen und Käse oder Schinken und dann ein Apfel ist sooo verkehrt nicht.
Bei uns ist es so, dass mein Mann ja sehr lange Arbeitstage hat und keine Kantine oder Möglichkeit, was zu essen zu besorgen (arbeitet in schöner Gegend, aber weit ab vom Schuss). Seither koche ich bei einfriertauglichen Gerichten oft genug, dass wir eine Portion einfrieren (wir haben diese kleinen eckigen Glasgefäße mit Plastikdeckel von Ikea, die kann man gut stapeln) und er die dann mitnimmt. Einfriertaugliche Gerichte: Eintöpfe, Curries, Wokgerichte, Gulasch, Roulade (mit Reis oder Nudeln als Beilage kann man die sogar komplett mit Beilage einfrieren und könnte sich aus dem, was Du sonst auf den Hamburger tust, noch einen Salat machen, während das aufwärmt). Ich schichte auch in so einem Gefäß (die sind auch ofenfest) immer eine zusätzliche kleine Lasagne, backe die mit und friere die ein. 1-2 Frosta-Gerichte haben wir auch immer da. Und ja, auch TK-Pizza, die aber eher für meinen einen Sohn und mich. Finde ich jetzt auch nicht so verwerflich ab und zu.
Statt zum Mitnehmen zur Arbeit kann man so was ja auch für solche Abende in Reserve haben.
Ich habe mir irgendwann mal so ein Mealprep-Buch gekauft, weil ich dachte, das wäre ja auch nett, um ihm nicht immer (wenn nichts vom Vortag übrig ist) Tiefkühlkost mitzugeben, aber das erforderte mir dann schon wieder zu viel Planung.
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #355[ "du nimmst keine Hilfe an" (von dem Coach der mir für viel Geld erklärte ich müsse "extrovertierter sein".)
Widerstand ist ein wichtiger Faktor in der therapeutischen Arbeit. Ich denke, es gibt keine Therapie ohne Widerstand des Unterstützung Suchenden.
Ich habe das durchaus auch im Freundeskreis erlebt. Die Therapeuten/Coaches, die nicht zum "Eingemachten" vordringen, haben bei der Person keinen Erfolg. Erwischt die Person jemanden, der das aber tut, ist es manchmal so, dass die Person einfach nicht bereit ist, sich dem zu stellen, also der Auseinandersetzung mit dem "Eingemachten". Da scheint der Leidensdruck, den die jeweiligen Krankheiten machen, immer noch niedriger zu sein als der Leidensdruck, den diese Auseinandersetzung für sie hat.
Und das "verhärtet" sich auch, habe ich das Gefühl. Je länger das im Untergrund schmort, desto größer auch der "sunken-cost-effect", man fürchtet, wenn man da jetzt rangeht, macht es nur zusätzliches Leiden und hilft bei dem chronischen Problem dann doch nicht, oder stürzt einen in die Depri, weil man so viele Jahre unnötig sich von dem Problem hat beherrschen lassen.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #344Willst du es wissen?
Ich habe so schlechte bzw. ergebnislose Erfahrungen mit Therapeuten und Coaches aller Art inkl. Fitnesstrainer gemacht daß ich mir davon wenig erwarte. Ich dachte immer daß ich es alleine schaffe, so wie 2011 als ich von einem Tag zum anderen nichts mehr genascht habe, täglich radgefahren bin und relativ schnell und beständig 15 Kilo abenommen habe. Heute wäre wieder mal so ein Tag 1.
durchgehend scheint bei dir durch, dass es deiner Meinung nach immer die anderen sind, die schuld daran sind....
so kann das nichts werden ohne EIgenverantworlichkeit.....
aber nun denn
wer nicht will, der hat schon- und alles ist gut! :-)
denn wo ein W i l l e, da ein W e g - oder sogar ziemlich viele....!
suchen und gehen m ü s s t e s t du den schon selber- aber das wurde dir hier schon x-Mal geschrieben....
Schau mal jedem fehlt irgendwie irgendwas und wenn nicht dann suchen wir in unserer Wohlstandslangeweile mit allerlei therapeutischen, spirituellen oder esoterischen Methoden so lange bis etwas fehlt und wir dann in irgendwelchen Videos oder Foren oder anderswo gescheit reden und anderen reindrücken daß sie an sich arbeiten müssen. Fakt ist daß es uns hier so unglaublich gut geht, mir wird das gerade wieder jeden Tag in Arbeit und sonstigem Alltag klar und ich bin total dankbar dafür. Kein Grund mich mit ungesundem fettzufressen, damit mache ich mir höchstens gesundheitliche Probleme.
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #366Schau mal jedem fehlt irgendwie irgendwas und wenn nicht dann suchen wir in unserer Wohlstandslangeweile mit allerlei therapeutischen, spirituellen oder esoterischen Methoden so
dann in irgendwelchen Videos oder Foren oe.
das las ich öfters, daher fragte ich nach der Expertise und Berufserfahrung der Therapeuten, die du so kanntest...
@Bub: genau das ist das Problem: nur mit dem Verstand rangehen.
Vom Verstand her geht es jedem hier supergut, egal was für Probleme er oder sie hat - man schaue nur in das passende andere Land (suche sich eins aus).
Vom Verstand her könnte auch jeder gesund essen, schlank sein, Sport machen. Vom Verstand her weiß auch jeder, wie das geht.
Bloß - die Seele lässt sich vom Verstand nur begrenzt überlisten.
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #366Schau mal jedem fehlt irgendwie irgendwas und wenn nicht dann suchen wir in unserer Wohlstandslangeweile mit allerlei therapeutischen, spirituellen oder esoterischen Methoden so lange bis etwas fehlt und wir dann in irgendwelchen Videos oder Foren oder anderswo gescheit reden und anderen reindrücken daß sie an sich arbeiten müssen. Fakt ist daß es uns hier so unglaublich gut geht, mir wird das gerade wieder jeden Tag in Arbeit und sonstigem Alltag klar und ich bin total dankbar dafür. Kein Grund mich mit ungesundem fettzufressen, damit mache ich mir höchstens gesundheitliche Probleme.
Ja das hört sich doch gut an. Diesen Ratschlag solltest du dann aber auch selbst berücksichtigen.
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #366Schau mal jedem fehlt irgendwie irgendwas und wenn nicht dann suchen wir in unserer Wohlstandslangeweile mit allerlei therapeutischen, spirituellen oder esoterischen Methoden so lange bis etwas fehlt und wir dann in irgendwelchen Videos oder Foren oder anderswo gescheit reden und anderen reindrücken daß sie an sich arbeiten müssen. Fakt ist daß es uns hier so unglaublich gut geht, mir wird das gerade wieder jeden Tag in Arbeit und sonstigem Alltag klar und ich bin total dankbar dafür. Kein Grund mich mit ungesundem fettzufressen, damit mache ich mir höchstens gesundheitliche Probleme.
Tatsächlich fehlt hier jedem etwas. Es gibt ja nicht nur materielle Dinge, die einem fehlen könnten. Und selbst wenn wir im Moment materiell und auch emotional ganz gut "satt" sind, ist uns genau bewusst, daß dies nicht so bleibt. Der nächste "Hunger" kommt unausweichlich.
Ich habe mich schon gefragt ob bei mir eventuell schon lebenslang irgedwas mit den "Glückshormonen" aus dem Gleichgewicht ist und es nichts mit meinen Lebensumständen zu tun hat daß ich oft, meist antriebslos bin. Außerdem ist mir erst kürzlich bewußt geworden daß ich vor 30 Jahren eine Schilddrüsenop hatte, ist aber alles mit Medikament eingestellt und regelmäßig kontrolliert. Aber eigentlich habe ich wohl seitdem stetig zugenommen. Hat mich kein Arzt darüber aufgeklärt daß es da einen Zusammenhang geben könnte. Vielleicht sollte ich das bei der nächsten Kontrolle nochmal ansprechen. Der normalen Internistin fiel nicht viel dazu ein.
Tatsächlich fehlt hier jedem etwas. Es gibt ja nicht nur materielle Dinge, die einem fehlen könnten. Und selbst wenn wir im Moment materiell und auch emotional ganz gut "satt" sind, ist uns genau bewusst, daß dies nicht so bleibt. Der nächste "Hunger" kommt unausweichlich.
die Frage ist doch, ob "man " das mit E s s e n kompensieren und sich Übergewicht anfuttern "muss"????
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #372 Hat mich kein Arzt darüber aufgeklärt daß es da einen Zusammenhang geben könnte. Vielleicht sollte ich das bei der nächsten Kontrolle nochmal ansprechen. Der normalen Internistin fiel nicht viel dazu ein.
und wieder suchst du- geradezu schon zwanghaft meiner Ansicht nach- die Schuld im Außen bei anderen...:-(
ist mal ein gaaaaanz provokante Frage erlaubt?:
Wer schiebt denn dir denn das Essen in deinen Mund?
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #374Eben, ich denke nicht daß ich das muß. Und das begann auch erst in den letzten Jahren Tendenz stark steigend.
warum tust du es aber dann mit steigender Tendenz und zudem sogar noch jahrelang (!!!) , wenn du es doch gar nicht "musst"???