Danke, sehr schön! Ich könnte ihn immer und überall hören. Die Version von Blackbird gefällt mir gut.
Can 'truth' mean what it says and not what power thinks is best. Latin Quarter
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Hey, da freue ich mich. Und auch, dass Du wiederum reagierst. Sowieso und wegen der Balance. Fühle mich ein wenig überanwesend hier im Strang, was nicht einmal durch übermäßige Ahnung oder großes Fantum gerechtfertigt wäre.
Zitat von Saruma im Beitrag #102Fühle mich ein wenig überanwesend hier im Strang,
Empfinde ich kein bisschen so. Ich mag nahezu jedes Stück, das Du hier gepostet hast, die Musik ist genau mein Geschmack. Ich gucke nur zu selten hier rein.
Schön, dass Katel, Pasdedeux und andere auch wieder mitschreiben. Es gibt so viel tollen Jazz, und ich persönlich hab im Freundeskreis leider viel zu wenig Leute, die ihn mögen.
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Zitat von Saruma im Beitrag #102Fühle mich ein wenig überanwesend hier im Strang,
Empfinde ich kein bisschen so. Ich mag nahezu jedes Stück, das Du hier gepostet hast, die Musik ist genau mein Geschmack. Ich gucke nur zu selten hier rein.
Schön, dass Katel, Pasdedeux und andere auch wieder mitschreiben. Es gibt so viel tollen Jazz, und ich persönlich hab im Freundeskreis leider viel zu wenig Leute, die ihn mögen.
Ich finde es schön, dass ich hier öfter was höre, das von dem, was ich hauptsächlich höre, ein Stück entfernt ist. Horizonterweiterung :-)
Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich auch mehr auuf youtube raussuchen und posten ...
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Öfter, wenn ich hier etwas poste, werde ich etwas melancholisch, weil ich viele der Jazzer live erlebt habe und das in einem ganz anderen Leben war.
Als ich um die 16 oder 17 war, habe ich mir mein Leben als Erwachsene primär so vergestellt: Tagsüber Studium (bis Arbeit konnte ich noch nicht denken), abends immer in kleine Jazzclubs gehen und die ganzen Größen hören. Haha! In München, wo es wenig Jazz gibt, wobei es früher noch etwas besser war.
Und dann, in den 80ern, gab es ein sensationelles Jahr: Archie Shepp, Wynton Marsalis, den noch kaum wer kannte, ein bisschen später Branford Marsalis, glaub ich, das World Saxophone Quartet, Dizzie Gillespie, Oscar Peterson, Jim Pepper, Lester Bowie, Defunkt (Joe Bowie), die Lounge Lizards, Ornette Coleman ... und im Gasteig Miles Davis. Sonny Rollins könnte auch noch im selben Jahr gewesen sein. Und Paolo Conte. Und ich glaube, in dem Jahr auch noch King Crimson.
Ich dachte, ich bin angekommen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Katelbach im Beitrag #108 Archie Shepp, Wynton Marsalis, den noch kaum wer kannte, ein bisschen später Branford Marsalis,
Ich dachte, ich bin angekommen.
Die nehm ich alle!!
Du warst angekommen, Katel. Wenn es sich so anfühlte, dann warst Du es. Behalte es in guter Erinnerung.
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Zitat von Pasdedeux im Beitrag #104Saruma, sorry, ich hab den Strang vernachlässigt.
Nee, nee sollte kein Vorwurf oder Nötigung sein. :) Ging mehr so um ein Gefühl meinerseits, nicht dass ich mich hier zur Horstin mache und nur alle schweigen, um durch die Blume etc. pp. ... Genug davon.
Zitat von Katelbach im Beitrag #108Öfter, wenn ich hier etwas poste, werde ich etwas melancholisch, weil ich viele der Jazzer live erlebt habe und das in einem ganz anderen Leben war.
Das kann ich mir gut vorstellen. Mir geht das auch regelmäßig so, wenn ich Musik aus meiner Vergangenheit höre, die ich mit bestimmten Phasen und Ereignissen verbinde. Das ist so schmerzhaft und traurig schön, dass ich es oft eher vermeide, dieses Eintauchen.
Deine Beschreibung hört sich für mich sehr schön an. Mit 16/17 war ich keinesfalls reif für Jazz, bin ich jetzt wahrscheinlich auch noch nicht. ;) Ich habe den allergrößten Teil meines Lebens geglaubt, dass ich Jazz an und für sich nicht mag, nichts damit anfangen kann, das nichts für mich ist. Oder dass mein Hirn und ich nichts für Jazz sind. Bei vielen Jazz-Erscheinungsformen ist das immer noch so. Aber Jazz ist ja enorm vielschichtig und ich freue mich gerade, dass ich so manches entdecke, was mir gefällt und was auch, wie mir scheint, gut zu meiner jetzigen Lebensphase und meinem heutigen Musikbedürfnis passt.
Gerade in meinen MP3 auf dem Handy über diesen Song gestolpert und mich erinnert.. den wollte ich unbedingt auf dem Tenor Sax in genau dieser Impro Version von Ben Webster spielen können, was als noch relativ neu auf Sax sportlich war.
Es gibt oder gab eine Webseite, wo so was in Noten umgesetzt wird, ich hab mir diese Noten gekauft und fast einen abgebrochen...
Vorsicht mit dem Heiligenschein! Er könnte über die Augen rutschen.
Zitat von N8eule im Beitrag #122https://youtu.be/PMTMyoLmdqY?feature=shared
Gerade in meinen MP3 auf dem Handy über diesen Song gestolpert und mich erinnert.. den wollte ich unbedingt auf dem Tenor Sax in genau dieser Impro Version von Ben Webster spielen können, was als noch relativ neu auf Sax sportlich war.
Es gibt oder gab eine Webseite, wo so was in Noten umgesetzt wird, ich hab mir diese Noten gekauft und fast einen abgebrochen...
Ah, Ben Webster, lange nicht gehört. Fein.
(Wobei wir uns damals etwas über die leicht manierierte Tonbildung lustig gemacht haben. Einige vermuteten, er hätte ein halbes Kilo Konfetti im Trichter, was am Ende eines jeden Tones langsam zurückrieselt. :)
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
beide (bzw. alle vier) Titel vom Album „Lyle Mays“ (1985), das mich nun schon fast vierzig Jahre begleitet. Jazz meets Programmmusik! Für seine erste Solo-Scheibe hat Lyle Mayes den klugen move gemacht, Bill Frisell als Gitarristen zu engagieren, der sowohl vom Sound als auch von der Spielweise einen der am weitesten entfernten Punkte zu Pat Metheny darstellt. Definitiv Kopfhörer-Musik (Tipp: parallel einen Sub-Woofer laufen lassen, dass die Hosenbeine flattern und die Nachbarn auch was von der Musik haben ;)
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
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