"Weltfrieden" ist ein gutes Beispiel. Den können wir sicher nicht erreichen, aber deswegen verprügeln wir (in der Regel) nicht nach Lust und Laune unsere Nachbarn.
Und wie hoch war damals, als man noch zur Jagd ging und gesund lebte, die durchschnittliche Lebenserwartung?
Ich liebe diese polemischen Fragen, basierend auf Gleichungen, die diesen Namen nicht einmal mehr verdienen, so mikrig sind sie.
Du würdest auf Basis dieses Brettes, das so dünn ist, dass man es nicht einmal bohren kann, also eher ein IKEA-Pappmöbelbrett mit Wabenstruktur, eine armlange Liste von Faktoren, die bezüglich des Lebensalters eine Rolle spielen, einfach unter den Tisch fallen lassen. Darauf steige ich ganz sicher nicht ein.
Zitat von Rosalie im Beitrag #95Und wie willst du/wir das erreichen?????
24 Stunden auf einen Schlachthof sperren.
Ich meinte eigentlich eher eine realistische Möglichkeit.
@Sondermodell, wenn du mir mangelnde Empathie unterstellst, hast du ganz klar meine anderen Beiträge entweder nicht gelesen oder nicht verstanden oder nicht verstehen wollen - tippe auf letzteres.
Ich lebe und praktiziere das alles, was ihr hier wollt - bio, vegetarisch, nachhaltig, mache ich alles. Meine Empathie zeigt mir aber , dass es dem Großteil der Bevölkerung - entschuldigt meine Ausdruckweise - am Arsch vorbei geht, die Umwelt zu schützen und zu bewahren. Ich lebe in keiner Blase, ich werde tagtäglich mit realem Käuferverhalten konfrontiert. Das schockiert mich, das macht mich traurig, das macht mich wütend - wir haben nur 1 Planeten und den fahren wir mit Karacho an die Wand. Ich kämpfe in meinen Mikrokosmos trotzdem weiter , jeden Tag. Sehe aber auch realistisch , was passiert um mich rum.
Ich liebe diese polemischen Fragen, basierend auf Gleichungen, die diesen Namen nicht einmal mehr verdienen, so mikrig sind sie.
Du würdest auf Basis dieses Brettes, das so dünn ist, dass man es nicht einmal bohren kann, also eher ein IKEA-Pappmöbelbrett mit Wabenstruktur, eine armlange Liste von Faktoren, die bezüglich des Lebensalters eine Rolle spielen, einfach unter den Tisch fallen lassen. Darauf steige ich ganz sicher nicht ein.
Was mich zum Umdenken bzgl. Ernährung gebracht hat, das waren u.a. Begegnungen mit Vegetariern/Veganern. Niemand, der mich bekehren wollte, nur so simple Aussagen wie: "ich esse kein Fleisch", "sorry, hab leider nur Hafermilch, lebe vegan", ...
Ich glaube schon, dass jeder Vegetarier/Veganer oder auch der, der eine gute Bezugsquelle für seinen gelegentlichen Fleischkonsum hat, andere damit "anstecken" kann, ohne zu missionieren. Meine Hoffnung ist, dass es mit der Zeit immer "normaler" wird, sich möglichst fleischlos zu ernähren. Es ist in den letzten Jahren schon so viel vorangegangen. Vor 25 Jahren war es weiß Gott noch keine Selbstverständlichkeit, dass auf Speisekarten speziell vegetarische Gerichte angeboten wurden.
- Sobriety is not a sad consequence. It's a proud choice. -
Ich liebe diese polemischen Fragen, basierend auf Gleichungen, die diesen Namen nicht einmal mehr verdienen, so mikrig sind sie.
Du würdest auf Basis dieses Brettes, das so dünn ist, dass man es nicht einmal bohren kann, also eher ein IKEA-Pappmöbelbrett mit Wabenstruktur, eine armlange Liste von Faktoren, die bezüglich des Lebensalters eine Rolle spielen, einfach unter den Tisch fallen lassen. Darauf steige ich ganz sicher nicht ein.
Und mich bezichtigst du der Polemik.
Polemik hin oder her, es ändert nichts daran, dass Klara Recht hat. Der Zusammenhang, den du da schaffen wolltest, existiert einfach nicht.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Ich habe gestern 4 Bison Steaks beim Metzger meines Vertrauens gekauft.
Knapp 50 Euro aber die waren es wert.
Werde ich in Zukunft auf Fleisch verzichten? Nein, dafür schmeckt es mir/uns viel zu gut.
Ich musste zwangsweise (Tour mit Veganerin) vor vielen Jahren mal monatelang vegan leben. Es war OK und meine Vegane Freundin hat es immer wieder geschafft, sehr leckere Gerichte zu zaubern.
Aber mir hat auf Dauer was gefehlt.
Was einkaufen und billig angeht. Mir geht es hauptsächlich um Qualität und Geschmack. Massentierhaltung schmeckt einfach nicht.
Eier aus dem Supermarkt sind blass und fast geschmacksneutral.
Fisch ist schwierig.... Wir haben in der Nähe zwar eine gute Forellenzucht aber ich mag keine Süßwasser Fische.
Wenn ich also Fisch kaufe, dann oft in der Metro oder am Viktualienmarkt. Siegel habe ich da noch keine wahr genommen.
Zitat von Spatz33 im Beitrag #107 Vor 25 Jahren war es weiß Gott noch keine Selbstverständlichkeit, dass auf Speisekarten speziell vegetarische Gerichte angeboten wurden.
Ich hatte meine erste vegetarische Phase so ungefähr in dieser Zeit und ich finde, so megaviel hat sich da bis heute nicht getan.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von Borghild im Beitrag #110 Ich hatte meine erste vegetarische Phase so ungefähr in dieser Zeit und ich finde, so megaviel hat sich da bis heute nicht getan.
Die vegetarischen/veganen Abteilungen der Speisekarten sind definitiv ausbaufähig, ja.
Ich wundere mich da auch oft über die Fantasielosigkeit.
Zitat von schafwolle im Beitrag #111Ich wundere mich da auch oft über die Fantasielosigkeit.
Das kommt leider oft noch dazu.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ein Freund hatte schon vor 30 Jahren ein Restaurant in dem überwiegend vegetarische Gerichte angeboten wurden. Es gab zusätzlich ein Filetsteak dazu oder es gab Fleischgerichte, die ohne Fleisch bestellt werden konnten, dafür mit Grünkernbratlingen oder Tofu. Der Laden hat gebrummt.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von Katelbach im Beitrag #88 Naja, die Länder, in denen das Zeug fürs Kraftfutter/Mastfutter angebaut wird, zeichnen sich nicht nur durch hungernde Bevölkerung aus, sondern sie zerstören die Ökosyteme durch Rodungen, Bodenerosion etc. Tierproduktion ist ein brutaler Klimakiller, und das nicht nur, weil die Rinder dauernd furzen und Methan rülpsen. Da stünde es den Industrieländern gut an, den Konsum einzuschränken und massiv zu verteuern. Es ist doch der Wahnsinn, welche Mengen an billigem Fleisch verkauft werden.
Hier geht es nicht mal ums Tierwohl, das mir ganz zuvörderst am Herzen liegt, sondern um Umweltzerstörung und -verseuchung durch die gigantischen Rodungen für den Soya-Anbau. Soya wird für den Export angebaut. D ist der größte Abnehmer, weil der größte (Billig)Fleischproduzent.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ja Katelbach, mich erschrecken die Mengen auch immer wieder. Und das Tierwohl steckt indirekt mit drin: bei Massenproduktion bleibt das Tierwohl halt in der Regel auf der Strecke.
Da das Fleisch auch teurer geworden ist durch die Inflation, greifen, befürchte ich, wieder viel mehr Leute zu Billigfleisch aus Halteklasse 1, weil sie sich das Freiland nicht mehr leisten können. Also, wer drauf und dran war, hier auch mal zum Wohl des Tieres mehr zu investieren, rudert zurück.
Erinnert mich an die Corona-Anfänge, als ich mich gerade so eingegroovt hatte mit dem Unverpacktkram und dann aus lauter Virenangst völlig davon abgekommen bin - bloß keine lose Ware. Mittlerweile achte ich wieder drauf, bin aber nicht mehr beim Vor-Corona-Level. Da sollt ich mich wieder mehr disziplinieren.
- Sobriety is not a sad consequence. It's a proud choice. -
Soeben habe ich eine sehr beeindruckende und informative Dokumentation gesehen, die ich nur empfehlen kann:
Di 31.05.2022 ZDF 22.15 Uhr - Hannes Jaenicke: Im Einsatz für...das Schwein.
Sachlich, ohne abschreckende Gruselbilder, dennoch wird eindrucksvoll alles rund um die Massentierhaltung von Schweinen geschildert. Es werden die Auswirkungen wie z.B. auf das Grundwasser, unsere Gesundheit durch Antibiotika aufgezeigt. Nicht zuletzt erfahren wir Wissenswertes über Schweine.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl